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Erfassung der Aufgaben von Zulieferern der Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung nach der Norm ISO/TS 16949

Project Report, 2008, 26 Pages
Author: Martin Siedentopf
Subject: Engineering

Details

Category: Project Report
Year: 2008
Pages: 26
Grade: 1,6
Bibliography: ~ 6  Entries
Language: German
Archive No.: V121460
ISBN (E-book): 978-3-640-26116-1


Abstract

Seit den letzten Jahren steigen zunehmend die Qualitätsanforderungen für serienreife Produkte. Gerade in der Automobilindustrie wird dabei ein hoher Wert auf Kundenzufriedenheit und Zuverlässigkeit gelegt. Um der Automobilindustrie weltweit ein genaueres Bild seiner Zulieferer zu vermitteln, wurde die Norm ISO/TS 16949 veröffentlicht. Die technische Spezifikation ISO/TS 16949 vereint alle Qualitätsnormen bzw. – forderungen der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagement in sich. Durch die Zertifizierung nach ISO/TS 16949 erfüllt ein Unternehmen automatisch die Anforderungen und grundlegenden Erwartungen der Automobilindustrie, mit dem Ziel, Kundenanforderungen bis hin zum Endverbraucher zu erfüllen. Welche Phasen ein Produkt von der Kundenanfrage bis zur Serienteilreife durchläuft und was dabei speziell im Entwicklungsprozess geschieht, soll anhand der Ausarbeitung deutlich werden. Ziele der Untersuchung sind die Erfassung der Abläufe im Entwicklungsprozess von Produkten für die Automobilindustrie nach der ISO/TS 16949, sowie die Umsetzung der Norm im Unternehmen.


Excerpt (computer-generated)

Erfassung der Aufgaben von Zulieferern der

Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung

nach der Norm ISO/TS 16949

von

Martin Siedentopf


Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis III

Abkürzungsverzeichnis III

1

Einführung 2

2

Die technische Spezifikation ISO/TS 16949 3

2.1

Gültigkeit, Ziele und Anwendungsbereich 3

2.2

Die Produktrealisierung nach der ISO/TS 16949 4

2.3

Umsetzungen der ISO/TS 16949 in der Mitec Automotive AG 5

3

Die Phasen des Produktentwicklungsprozesses für die Automobilindustrie 10

4

Die Designverifizierung im Entwicklungsprozess 14

4.1

Schwerpunkte der Designverifizierung 14

4.2

Designverifizierung eines Ausgleichswel en ­ Systems für einen Kunden der

Automobilindustrie 14

4.3

Untersuchungsbericht des Ausgleichswel en ­ Systems zur Designverifizierung

18

5

Schlussbetrachtung 21

Literaturverzeichnis XXII


Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Model des PRIMAS ­ Handbuches 6

Abbildung 2: Beispiel Prozessbeschreibung ­ Serienteilfreigabe 9

Abbildung 5: Aufbau des Ausgleichswel en - Systems 16

Abbildung 6: Kennzeichnung der AGW

19

Abbildung 7: Lagerstel e 1 19

Abbildung 8: Lagerstel e 2 19

Abbildung 9: Lagerstel e 3 und Sitz Wel endichtring (roter Pfeil) 19

Abbildung 10: LST Lagerbock am Kurbelwel engehäuse 20

Abbildung 11: LST Lagerbock Außenseite 20

Abbildung 12: LST 2 Lagerbock Innenseite 20

Abbildung 13: LST 1 Lagerbock Innenseite 20

Abbildung 14: Zahnrad AGW 20

Abkürzungsverzeichnis

AGW

Ausgleichswel e

AIAG

Automotive Industry Action Group (vorher Big 3: DC, FORD, GM),

Verband der amerikanischen Automobilindustrie

AV

Abkürzungsverzeichnis

BD

Begriffe und Definitionen

DOMA

Dokumentenlenkung und Management

DVP & R

Designverifizierungsplan und Report

F

Fertigung al gemein

FEM

Finite Elemente Methode

FMEA

Failure Mode and Effects Analysis (Fehler-Möglichkeits- und

Einfluss - Analyse)

HB

Handbuch

IMDS

internationales Materialdatensystem

ISO

Internationale Organisation für Normungen

KAM

Key Account Management

M

Meister

LST

Lagerstel e

III


MAWI

Materialwirtschaft al gemein

QM

Qualitätsmanagement

QW

Qualitätswesen

PB

Prozessbeschreibungen

PPAP

Serienteilfreigabe

PPF

Produktionsprozess- und Produktfreigabe (VDA); Erstmuster

PRIMAS

Prozessorientiertes integriertes Managementsystem

S

Symbole

T

Technik al gemein (Konstruktion, Arbeitsvorbereitung)

TS

Technische Spezifikation

V

Vertrieb al gemein

VDA

Verband der Automobilindustrie (Deutschland)

WDR

Wel endichtring

ZSB

Zusammenbau

IV


1 Einführung

Seit den letzten Jahren steigen zunehmend die Qualitätsanforderungen für

serienreife Produkte.

Gerade in der Automobilindustrie wird dabei ein hoher Wert auf Kundenzufriedenheit

und Zuverlässigkeit gelegt.

Um der Automobilindustrie weltweit ein genaueres Bild seiner Zulieferer zu

vermitteln, wurde die Norm ISO/TS 16949 veröffentlicht.

Die technische Spezifikation ISO/TS 16949 vereint al e Qualitätsnormen bzw. ­

forderungen der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagement in sich.

Durch die Zertifizierung nach ISO/TS 16949 erfül t ein Unternehmen automatisch die

Anforderungen und grundlegenden Erwartungen der Automobilindustrie, mit dem

Ziel, Kundenanforderungen bis hin zum Endverbraucher zu erfül en.

Welche Phasen ein Produkt von der Kundenanfrage bis zur Serienteilreife durchläuft

und was dabei speziel im Entwicklungsprozess geschieht, sol anhand der

Ausarbeitung deutlich werden.

Ziele der Untersuchung sind die Erfassung der Abläufe im Entwicklungsprozess von

Produkten für die Automobilindustrie nach der ISO/TS 16949, sowie die Umsetzung

der Norm im Unternehmen.

2


2 Die technische Spezifikation ISO/TS 16949

2.1 Gültigkeit, Ziele und Anwendungsbereich

Im April des Jahres 2002 wurde die noch heute aktuel e ISO/TS 16949 veröffentlicht.

Diese Norm vereinigt al e bis dahin weltweit existierenden und veröffentlichten

Qualitätsanforderungen und ­normen der Automobilindustrie an einen Zulieferbetrieb

in sich.

Ziel war es, eine einheitliche Grundlage zu schaffen, die von al en

Automobilherstel ern weltweit anerkannt wird und die die Notwendigkeit von

Mehrfachzertifizierungen verhindert, welche vorher erforderlich waren, aufgrund der

unterschiedlichen Zertifizierungen in Amerika, Asien und Europa.

Die ISO/TS 16949 baut auf der ISO 9001:2000 auf und enthält Zusatzforderungen für

die Automobilindustrie.

So sol en z.B. eine Weiterentwicklung des Verbesserungsprozesses, eine stabile

Prozessfähigkeit und eine Optimierung der Wertschöpfungskette erzielt werden. Des

weiteren wird in dieser technischen Spezifikation als Neuheit gegenüber den bis

dahin

existierenden

Normen

die

Einführung

eines

Verfahrens

zur

Mitarbeitermotivation und zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gefordert.

Seit dem 15.03.2003 ist die ISO/TS 16949 für al e Zulieferer und Herstel er

verbindlich geworden und ist zwingende Voraussetzung für die Aufnahme in den

Lieferantenstamm der Automobilindustrie.

Ist ein Unternehmen nach der Norm zertifiziert, so erfül t es die Anforderungen nach

der Norm ISO 9001:2000 und bestätigt grundlegende Erwartungen der

Automobilherstel er, die Kundenanforderungen bis hin zum Endverbraucher zu

erfül en.

Gültigkeit findet die ISO/TS 16949 in der gesamten Lieferkette der

Automobilindustrie. Dies gilt sowohl für direkte als auch indirekte Lieferanten.

Des weiteren gilt sie für Entwicklungszentren, Unternehmungszentralen und

Vertriebszentren, die unterstützende Funktionen für Zulieferer haben.1.

1 Technische Spezifikation ISO/TS 16949, S.1

3



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