Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Zeit als Faktor in der Distributionslogistik - Quick Response close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Zeit als Faktor in der Distributionslogistik - Quick Response

Termpaper, 2006, 22 Pages
Author: Taner Kimil
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 22
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V121611
ISBN (E-book): 978-3-640-26222-9
ISBN (Book): 978-3-640-26235-9

Abstract

Faktoren, wie die Globalisierung sowie der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt, machen Konzepte wie Quick Response (QR) erforderlich. Denn um im Wettbewerb mithalten zu können ist es immer wichtiger geworden, schneller auf Kundenwünsche zu reagieren und eine schnelle Lieferung der Ware durch die Distributionslogistik zu gewährleisten. QR ist ein Konzept, was den Faktor Zeit, was eine kritische Wettbewerbsgröße darstellt, in der Distributionslogistik behandelt. „Zeit ist damit von einer rein linearen Dimension zu einer Ressource geworden, einer Ressource, die knapp ist und, so sie nicht genutzt wird, unwiederholbar verloren ist.“ Im Einzelnen bedeutet dies, dass Produktentwicklung, Durchlaufzeiten, Lieferbereitschaft und Liefertreue optimiert werden müssen, um Zeit sparen zu können. Zuerst werde ich einige Begriffe definieren, danach die Entstehung des QR Konzepts erläutern. Darauf folgt eine Beschreibung des Systems anhand von Kern-Elementen. Außerdem werde ich auf die Voraussetzungen, Funktionsweise sowie Nutzenpotentiale eingehen. Mit den Problemen, die bei der Implementierung auftauchen können und einer Schlussbetrachtung werde ich das Thema abschließen.


Excerpt (computer-generated)

Logistik-Seminar




Zeit als Faktor in der

Distributionslogistik- Quick Response


SS 2006

von

Taner Kimil




Abgabetermin: 16.06.2006


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung 2

II. Begriffsabgrenzung 2

2.1 Quick Response-System 2

2.2 Distributionslogistik 3

III. Entstehung des Quick Response Konzeptes 3

IV. Beschreibung des Quick Response Konzeptes 4

4.1 Die strategische Dimension 4

4.2 Das Pull- System 5

4.3 Grundelemente des Quick Response Konzeptes 6

V. Voraussetzungen für das Konzept 7

5.1 EDV-mäßige Vernetzungen 7

5.2 Partnerschaftliche Zusammenarbeit 9

VI. Funktionsweise von Quick Response 10

6.1 Informationsaustausch und Kommunikation über EDV-Vernetzung 10

6.2 Vorsaisonale Kommunikation 11

6.3 Ablauf einer gemeinsamen Saisonplanung 13

VII. Nutzenpotentiale 15

7.1 Kommunikation 15

7.2 Kooperation 15

7.3 Gemeinsame Produktentwicklung und Produktion 16

VIII. Probleme bei der Implementierung von Quick Response 17

8.1 Probleme in der Bekleidungsindustrie 17

8.2 Probleme in der Textilindustrie 17

IX. Schlussbetrachtung 18

X. Abbildungsverzeichnis 19

XI. Abkürzungsverzeichnis 19

XII. Quellenverzeichnis 20

- 1 -


I. Einleitung

Faktoren, wie die Globalisierung sowie der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt,

machen Konzepte wie Quick Response (QR) erforderlich. Denn um im Wettbewerb mithalten

zu können ist es immer wichtiger geworden, schneller auf Kundenwünsche zu reagieren und

eine schnelle Lieferung der Ware durch die Distributionslogistik zu gewährleisten. QR ist ein

Konzept, was den Faktor Zeit, was eine kritische Wettbewerbsgröße darstellt, in der

Distributionslogistik behandelt.

,,Zeit ist damit von einer rein linearen Dimension zu einer Ressource geworden, einer

Ressource, die knapp ist und, so sie nicht genutzt wird, unwiederholbar verloren ist."1

Im Einzelnen bedeutet dies, dass Produktentwicklung, Durchlaufzeiten, Lieferbereitschaft und

Liefertreue optimiert werden müssen, um Zeit sparen zu können.2

Zuerst werde ich einige Begriffe definieren, danach die Entstehung des QR Konzepts

erläutern. Darauf folgt eine Beschreibung des Systems anhand von Kern-Elementen.

Außerdem werde ich auf die Voraussetzungen, Funktionsweise sowie Nutzenpotentiale

eingehen. Mit den Problemen, die bei der Implementierung auftauchen können und einer

Schlussbetrachtung werde ich das Thema abschließen.

II. Begriffsabgrenzung

2.1 Quick Response-System

QR ist ein Konzept, was durch schnelles Reaktionsvermögen auf die Änderungen der

Marktnachfrage antworten soll. Diese schnelle Reaktionsfähigkeit des Unternehmens an die

ständig ändernde Nachfrage versucht diese Methode durch Produktions- und

Angebotsvariationen zu kompensieren. Hier versucht man durch entsprechende Strategien, die

Geschwindigkeit und auch die Abstimmung der Wertschöpfungsprozesse, in den

Distributionssystemen und Durchlaufzeiten von Materialien und Gütern zu reduzieren.3

,,The basic idea behind QR is that in order to reap the advantage of time-based competition it

is necessary to develop systems that are responsive and fast."4

Um dem Wettbewerb

standhalten zu können ist QR eine Möglichkeit schnell und reagierend auf die

Kundenwünsche einzugehen. Ein besonderes Augenmerk ist auf den Begriff ,,reagieren"

gesetzt, da der Kunde bestimmt, was er haben will. Das Informations-System des QR sowie

1 Hensche, Hans Horst: Zeitwettbewerb in der Textilwirtschaft: Das Quick Response Konzept, in: Zentes, J.,

Moderne Distributionskonzepte in der Konsumgüterwirtschaft, Verlag C.E.Poeschel, Stuttgart, 1991, S. 276

2 Vgl. Hensche, Hans Horst: a.a.O., Stuttgart, 1991, S. 276

3 Vgl. Bloech, Jürgen: Vahlens großes Logistik Lexikon, München, 1997, S. 868

4 Christopher, Martin: Logistics and Supply Chain Management, Great Britain, 1992, S. 192

- 2 -


das JIT Logistik System bewirken, dass das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt an den

richtigen Ort gelangt.5

2.2 Distributionslogistik

Logistik umfasst die ganzheitliche Planung, Steuerung und Durchführung aller Informations-

und Güterflüsse von Unternehmen und Wertschöpfungsketten mit maßgeblichem Einfluss auf

den Unternehmenserfolg.6

Die Distribution stellt eine Verbindung zwischen der Produktion- und Absatzseite des

Unternehmens dar. Es beinhaltet alle Lager- und Transportvorgänge von Waren zum

Abnehmer und die damit gekoppelte Informations-, Steuerungs- und Kontrolltätigkeiten.7

Das Ziel der Distributionslogistik ist es die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt am

richtigen Ort in der richtigen Menge und Qualität zur Verfügung stellen. Dabei ist es wichtig

den Absatzweg richtig zu wählen um den optimalen Lieferservice zwischen Unternehmen und

Kunden zu gewährleisten.8

Logistische Kooperationen, wie gemeinschaftliche Distributionszentren, gemeinsame

Transitpunkten und konsolidierte Transport- und Tourenplanung, ergeben sich dadurch, dass

die beteiligten Industrieunternehmen auf die Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb mit

Hilfe der Distributionslogistik verzichten.9

III. Entstehung des Quick Response Konzeptes

QR erschien Mitte der achtziger Jahre aufgrund einer Analyse der Wertschöpfungskette in der

Textil- und Bekleidungsindustrie. Berater von Kurt Salmon Associates (KSA) entdeckten das

trotz hoher Effizient von Teilprozessen das Gesamtsystem ineffizient arbeitete. Die ersten

Implementierungen von QR- Projekten bei nicht einheitlichem Technologiestandard ergaben

sehr positive Ergebnisse. Die Implementierung erfolgte bei Einzelhandelsunternehmen wie

J.C. Penney, Wal- Mart und Dillard`s, die einen Umsatzzuwachs von 20- 25% erzielten. QR

entstand wie auch das Efficient Consumer Response (ECR) Konzept aufgrund von zwei

entscheidenden Veränderungen in der Umwelt. Zum einen das geringe Wachstum, was einen

erhöhten Wettbewerbsdruck mit sich zieht, und zum anderen die Verschiebung der

Machtverhältnisse vom Hersteller zum Händler. Die Beseitigung von Ineffizienten mit Hilfe

von identischen Basisstrategien entlang der Supply Chain gehört zum gemeinsamen Ziel von

5 Vgl. Christopher, Martin: a.a.O., Great Britain, 1992, S. 192

6 http://www.bvl.de/67_1; Abrufdatum: 18.05.06

7 Vgl. Pfohl: Marketing-Logistik, Mainz, 1972, S. 26

8 Vgl. Schulte, Christof: Logistik, München, 1991, S. 221

9 Vgl. Piontek, Jochen: Internationale Logistik, Stuttgart, 1994, S. 44

- 3 -


ECR und QR. In Zukunft kann vermutet werden, dass sich beide Konzepte noch weiter

annähern werden, was möglicherweise zu einer Entstehung eines Systems des ,,Total

Consumer Response" (TCR) führt.10

Die Entwicklung des QR wurde möglich aufgrund der Informationstechnologie und besonders

durch den rasanten Anstieg des Electronic data Interchange (EDI), die Nutzung des

elektronischen Point of Sale (EPOS) sowie der Anwendung von Barcodes und Laser

Scannern. Doch im Wesentlichen hat der Gedanke, dass die Nachfrage so schnell wie möglich

und zeitnah gedeckt werden muss und so schnell wie an den Endkunden gebracht werden

muss, zum Erfolg des QR Konzepts beigetragen.11

QR, welches seinen Ursprung in den USA hat, ist nicht mehr lediglich ein theoretisches

Konzept, sondern wurde bereits in vielen Bereichen der Textilwirtschaft erfolgreich

umgesetzt. Auch für die deutsche Textilwirtschaft kann man daraus wertvolle Rückschlüsse

ziehen, trotz unterschiedlicher Marktstrukturen beider Länder. Doch sowohl der

amerikanische als auch der deutsche Markt der Textil- und Bekleidungsindustrie unterliegen

dem starken Wettbewerbsdruck durch ausländische Konkurrenten.12

IV. Beschreibung des Quick Response Konzeptes

4.1 Die strategische Dimension

In einer freien Marktwirtschaft gibt es zwei Strategie für Unternehmen oder für einzelne

Geschäftsfelder eines Unternehmens, um am Markt Wettbewerbsvorteile auszunutzen, und

zwar durch:

· Kostenführerschaft; das Unternehmen bietet eine bestimmte Leistung zu günstigen

Preisen aufgrund von niedrigen Kosten an

· Nutzenführerschaft; die angebotene Leistung des Unternehmens stellt für den Kunden

den größeren Nutzen dar

Das Unternehmen kann sich demnach auf Basis der genannten Strategien am Markt

positionieren, wobei aufgrund der bekannten Kostensituation, die Nutzenführerschaft eher zu

empfehlen ist. Denn auch bei der Nutzenführerschaft geht es darum die Kosten so gering wie

möglich zu halten, und dem Kunden damit, wenn möglich, die geringen Kosten

weiterzugeben.13

10 Vgl. von der Heydt, Andreas: Efficient Consumer Response (ECR), Frankfurt am Main, 1997, S. 56 f.

11 Vgl. Christopher, Martin: a.a.O., Great Britain, 1992, S. 192

12 Vgl. Diekmann, Arno: Flexibilitätsorientierte Strategien in der Textilwirtschaft: eine mikroökonomische und

empirisch fundierte Analyse des Quick Response-Konzepts, Stuttgart, 1992, S. 314

13 Vgl. Hensche, Hans Horst: a.a.O., Stuttgart, 1991, S. 279

- 4 -



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/121611/zeit-als-faktor-in-der-distributionslogistik-quick-response
please wait Please wait