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Details

Veranstaltung: eCommerce
Institution/Hochschule: Hochschule Pforzheim (MBA)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 21
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 280 KB
Archivnummer: V12182
ISBN (E-Book): 978-3-638-18128-0

Textauszug (computergeneriert)

e-Commerce

eProcurement

Sommersemester 2002
Marc Ebel

Inhaltsverzeichnis

1 EBUSINESS UND EPROCUREMENT  4

2 GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN DES EPROCUREMENTS  6
2.1 Modelle des elektronischen Einkaufs  6
2.2 Realisierungsformen von elektronischen Marktplätzen  7
2.2.1 Schwarze Bretter  7
2.2.2 Börsen  7
2.2.3 Auktionen  8
2.2.4 Kataloge  8

3 NUTZENPOTENTIALE DES EPROCUREMENT  10
3.1 Nutzenpotentiale des einkaufenden Unternehmens  10
3.1.1 Effizientere Beschaffung  10
3.1.2 Preisreduktion durch erhöhte Transparenz und Bedarfsbündelung  11
3.2 Fallstudie Emaro AG  12
3.3 Nutzenpotentiale des verkaufenden Unternehmens  16
3.3.1 effizienterer Vertrieb durch Prozessoptimierung  16
3.3.2 verbesserter Vertrieb und Marketing  16
3.3.3 attraktive Mehrwertleistungen  17

4 STAND DER DINGE UND AUSBLICK  18

LITERATURVERZEICHNIS  20

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Prognose des B2B eCommerce weltweit in Mrd. US$ 4
Abbildung 2: Top 5 eBusiness Trends der nächsten 3 Jahre 4
Abbildung 3 : Schema eines elektronischen Marktplatzes 7
Abbildung 4: Kategorisierung der Instrumente nach Materialart 9
Abbildung 5: Auswirkungen von Online-Beschaffung 10
Abbildung 6: Einsparungspotential mit eProcurement 13
Abbildung 7: Interne Katalogführung vs. Marktplatz 15
Abbildung 8: Internetnutzung im Unternehmen 18
Abbildung 9: Anteil der Betriebe mit Online-Beschaffung 18
Abbildung 10: Barrieren für die Online-Beschaffung 18

 

1 eBusiness und eProcurement

Nachdem der Internet-Hype im Jahr 2001 einen enormen Dämpfer bekommen hat1, werden die Perspektiven der Internetwirtschaft nicht mehr durch Revolutionen und anderen überzogenen Erwartungen geprägt, sondern müssen ganz klar auf ihren Nutzen hin gerechtfertigt werden.

So werden in dieser zweite Generation des eBusiness (so wird sie von der Gartner Group bezeichnet) die Hauptthemen nicht durch irgendwelche experimentierfreudigen Startup-Unternehmen bestimmt, sondern dadurch, wie jedes Unternehmen die Potentiale des Internets nutzen und auf die bestehenden Unternehmensstrategien fokussieren kann, um die Unternehmensprozesse effizienter zu gestalten und somit den elektronischen Geschäftsverkehr zum Normalfall im Unternehmen zu machen. Diese Engagements im eBusiness müssen heute schärferen Kriterien Stand halten als noch vor einem Jahr: die Rationalisierungspotentiale müssen klar sein und die Projekt-Paybacks müssen kurz- bis mittelfristig zu realisieren sein.2

Eine sehr große Bedeutung wird hierbei dem B2B-Bereich des Internets zugesprochen, dem Bereich, in dem Unternehmen untereinander als Lieferant und Kunde agieren, also dem Industriegüterbereich. Abbildung 1 veranschaulicht, wie verschiedene Marktforschungsunternehmen und andere Institutionen das Marktpotential des B2B-Bereichs des eCommerces bewerten.


[Abb. 1 und 2 in Downloaddatei enthalten]

Abbildung 1: Prognose des B2B eCommerce weltweit in Mrd. US$
Quelle: ECIN.de, eBusiness 2002

Abbildung 2: Top 5 eBusiness Trends der nächsten 3 Jahre
Quelle: ECIN.de, eBusiness in Deutschland

Auch die eBusiness-Website ECIN.de sieht neben dem elektronischen Verkauf vor allem B2B-Themen als die wichtigsten Trends der nächsten Jahre, wie Abbildung 2 zeigt. Man sieht, dass im engerem Sinne die ersten beiden Punkte, also „Elektronische Marktplätze“ und „Beschaffung/Einkauf“ und im weiteren Sinne alle Punkte der Unternehmensfunktion Einkauf und Beschaffung zuzuordnen sind. Diese Einbindung des Einkaufs und der Beschaffung in den eBusiness- bzw. eCommerce-Bereich wird mit eProcurement (=elektronische Beschaffung) bezeichnet. Folgende Definitionen sollen klären, was eProcurement genau bedeutet:

Der Schweizerische „Verband für Materialwirtschaft und Einkauf“ (SMVE) definiert eProcurement als „internetbasierte Systeme, die den Beschaffungsprozess eines Unternehmens oder einer Unternehmensgruppe unterstützen.“ Diese Definition ist sehr weit gefasst und beinhaltet nur die zwei wichtigen Stichpunkte „internetbasiert“ und „Beschaffungsprozesse unterstützen“ (vgl. e-business.de: e-Procurement verändert den Einkauf). Wie in Kapitel 2.1 noch näher beschrieben, richtet sich auch Bogaschewsky bei seiner Klassifizierung des elektronischen Einkaufs nach dieser sehr weitgefassten Definition.

Eine zweite, enger gefasste Definition bietet die Website www.fbwi.de: „e-Procurement gestattet Unternehmen, Betriebsmittel mit Hilfe des Internet und seinen Verbindungen strategischer zu verwalten, aber auch eine Kommunikations-Infrastruktur anzubieten, in der Käufer und Lieferanten auf einer direkten Basis zusammenarbeiten können, ohne die Kontrolle über die Kosten zu verlieren.“ (vgl. www.fbwi.de/article.php?sid=18).

Im Folgenden wird darauf eingegangen, welche Ausprägungsformen des eProcurements es gibt, welche Nutzenpotentiale die einkaufende und die anbietende Seite innerhalb eines eProcurement-Systems haben und welche Entwicklungen in nächster Zukunft zu erwarten sind.

2 Gestaltungsmöglichkeiten des eProcurements

2.1 Modelle des elektronischen Einkaufs

Wie oben schon angesprochen, hat Bogaschewsky wie auch der schweizerische Verband für Materialwirtschaft und Einkauf (SMVE) eine sehr weit gefasste Auffassung des eProcurements. So unterscheidet er folgende Stufen, inwieweit Transaktionen und Informationen tatsächlich durch elektronische Unterstützung getätigt bzw. ausgetauscht werden3:

 

[....]


allein im so genannten Dotcom-Segment sind im letzten Jahr in den USA über 100.000 Arbeitsplätze gestrichen worden! (vgl. ECIN: eBusiness 2002)
2  vgl. ECIN.de: eBusiness 2002
3 vgl. Bogaschewsky: Elektronischer Einkauf

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