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Fachpraktikum Gestaltendes Werken an einer Grundschule

Internship Report (Pre-University), 2009, 50 Pages
Author: Bachelor of Arts Sabine Smidt
Subject: Handwork: Textiles

Details

Event: Seminar: Vorbereitung auf das Fachpraktikum
Institution/College: University of Vechta (Designpädagogik)
Tags: Fachpraktikum, Gestaltendes, Werken, Grundschule, Seminar, Vorbereitung, Fachpraktikum
Category: Internship Report (Pre-University)
Year: 2009
Pages: 50
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V122100
ISBN (E-book): 978-3-640-26474-2



Excerpt (computer-generated)

Hochschule Vechta
Designpädagogik

Seminar: Vorbereitung auf das Fachpraktikum

Fachpraktikum Gestaltendes Werken an einer Grundschule

Sabine Smidt

 

Inhaltsverzeichnis


Erwartungen an das Fachpraktikum ... 1

1 Die Xxxxx in W ... 1

1.1 Praktikumsphasen, Stundenplan und Klassensituation ... 3

2 Hospitationen ... 4

2.1 Erstes Hospitationsprotokoll: Darstellung sozialer Beziehungen in der Klasse 3a ... 4
2.2 Zweites Hospitationsprotokoll mit Beobachtungsschwerpunkt ... 6
    2.2.1 Theoretische Erörterung über ein lernförderliches Unterrichtsklima ... 6
    2.2.2 Detaillierte Darstellung der Beobachtung und des Beobachtungsgegenstandes ... 7
    2.2.3 Eigene Reflexion vor dem Hintergrund der Beobachtungsaufgabe ... 8
2.3 Drittes Hospitationsprotokoll:Schülerfallstudie ... 10
    2.3.1 Allgemeine Angaben zum Schüler A ... 10
    2.3.2 Das Verhalten des Schülers A im Unterrichtsverlauf ... 10
    3.3.3 Umstände der Erhebung ... 11

3 Eigene Unterrichtsplanung ... 12

3.1 Thema der Unterrichtseinheit ... 12
3.2 Sachanalyse ... 12
    3.2.1 Begriffserklärungen ... 13
    3.2.2 Material und Werkzeug ... 13
    3.2.3 Bearbeitung ... 15
3.3 Lernziele ... 16
    3.3.1 Groblernziele ... 16
    3.3.2 Feinlernziele ... 16
3.4 Klassensituation/ Lernausgangslage/ Rahmenbedingungen ... 17
3.5 Didaktische Analyse ... 19
3.6 Methodische Überlegungen ... 21
    3.6.1 Die 1. Stunde der Unterrichtseinheit ... 21
    3.6.2 Die 2. Stunde der Unterrichtseinheit ... 22
    3.6.3 Die 3./ 4. Stunde der Unterrichtseinheit ... 22
    3.6.4 Die 5. Stunde der Unterrichtseinheit ... 24
    3.6.4 Die 6. Stunde der Unterrichtseinheit ... 24
3.7 Lernergebnis ... 25

4 Fazit ... 26

4.1 Tatsächlicher Unterrichtsverlauf ... 26
4.2 Reflexion der Unterrichtseinheit ... 27
    4.2.1 Eigene Rolle als Lehrerin ... 27
    4.2.2 Schüler ... 29
    4.2.3 Unterrichtseinheit/ Thema ... 30

5 Reflexion des Fachpraktikums ... 32

5.1 Schule ... 32
5.2 Erkenntnisleitende Ausblicke auch im Hinblick auf das weitere Studium ... 34

6 Anhang ... 36

7 Literaturverzeichnis ... 45

 

 

Erwartungen an das Fachpraktikum

Meine Erwartungen an das Fachpraktikum beziehen sich in erster Linie darauf, neue Erfahrungen in der Schulpraxis insbesondere im Fach „Gestaltendes Werken“ zu sammeln. Da ich mein erstes allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule absolviert habe, bin ich nun sehr daran interessiert, wie der Schulalltag an einer Grundschule verläuft. Besonders wichtig ist mir die Vorbereitung eigener Unterrichtsplanungen sowie die Durchführung erster Unterrichtsversuche. Ich bin gespannt, wie meine ersten Unterrichtsversuche ablaufen werden und ob ich einiges von dem, was ich bis jetzt im Studium gelernt habe, auch in der Praxis umsetzen kann. Ich erhoffe mir eine gute Zusammenarbeit mit meiner Mentorin, die mich bei meiner Unterrichtsplanung und -durchführung hilfreich unterstützen und auch kritische beurteilen soll. Des Weiteren bin ich sehr neugierig darauf, wie mich die Schüler1 als Lehrperson annehmen werden und ob ich den Aufgaben einer Lehrperson überhaupt gerecht werde. Dabei stellen sich mir folgende Fragen: „Fühle ich mich innerhalb der zu unterrichtenden Klasse fachlich und sozial kompetent? Kann ich die Unterrichtsinhalte den Schülern gut vermitteln? Gelingt es mir, eine Unterrichtsatmosphäre aufzubauen, in der eine Wissensvermittlung überhaupt möglich ist? Wie stimme ich meine eigenen Vorstellungen von „gutem“ Unterricht mittels didaktischer Konzeptionen auf die Schülerbedürfnisse und Unterrichtserfordernisse ab?“. Diese Aspekte möchte ich während meines Praktikums genauer hinterfragen, um herauszufinden, ob ich den Ansprüchen einer „guten“ Lehrerin gerecht werden kann.


1 Die Xxxxx in W.

Die Xxxxx in W. wurde im Jahr 2000 erbaut und ist durch die moderne Bauweise speziell auf die Bedürfnisse einer kindgerechten Grundschule ausgerichtet. Das große Schulgelände bietet den Kindern ein attraktives Spielangebot und viele Bewegungsmöglichkeiten in naturnaher Umgebung. Dieses ist unterteilt in zwei Spielbereiche, wovon der vordere Teil gepflastert und der hintere mit Gras bewachsen ist. Hier befinden sich mehrere Kletter- und Spielgerüste, eine Sandkuhle mit Wasserquelle, ein Fußballplatz und ein Schulteich.

Träger dieser Schule ist die Stadt W.. Durch das Prädikat „Verlässliche Grundschule“, gewährleistet die Xxxxx den Eltern eine durchgehende Betreuung ihrer Kinder durch eine Aufsichtsperson in dem Zeitraum von 8.20 Uhr − 13.20 Uhr. Der Einzugsbereich umfasst die naheliegenden Landgemeinden im Umkreis der Stadt W.. Rund die Hälfte der Schüler fahren mit dem Bus zur Schule. Die anderen Kinder kommen entweder mit dem Fahrrad oder werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Nur wenige Kinder gehen zu Fuß zur Schule.

Zur Zeit wird die Xxxxx von 413 Schülerinnen und Schülern besucht, welche in 19 Klassen mit jeweils 19 bis 26 Schülern aufgeteilt sind. Die Jahrgänge sind zumeist vierzügig, lediglich die dritte Schulstufe weist eine weitere fünfte Klasse auf, um eine geringe Klassenstärke zu gewahren. Weitere nutzbare Räumlichkeiten der Schule sind ein Werk-, Textil-, Musik-, Bibliotheks- und Medienraum. Das Lehrerkollegium setzt sich derzeit aus 26 Lehrerinnen und einem Lehrer zusammen.2 Des Weiteren gibt es eine Rektorin, einen Konrektor, 10 pädagogische Mitarbeiter für Betreuungsaufgaben, drei Lehrerinnen, die bei Krankheitsfällen im Kollegium einspringen müssen, sowie einen muttersprachlichen Lehrer für den türkischen Förderunterricht.3
Für außerschulischen Unterricht eignet sich besonders der anliegende Wald und die Hunte, welche sowohl für naturwissenschaftliche Fächer als auch für den Sportunterricht genutzt werden. Außerdem steht für den Schwimmunterricht das benachbarte Hallenbad zur Verfügung.
Die Xxxxx bietet Schülern aller Konfessionen und Herkunftsländer ein differenziertes Schulprogramm mit einem individuellen Förder- und Betreuungskonzept an. Zudem steht den Dritt- und Viertklässlern ein breit gefächertes Angebot an attraktiven Arbeitsgemeinschaften (AGs) zur Verfügung, welches unter der Homepage der Schule genauer erläutert wird.4


1.1 Praktikumsphasen, Stundenplan und Klassensituation

In den folgenden Stundenplänen habe ich alle Aktivitäten aufgeführt, die ich während meines Fachpraktikums durchgeführt habe. Enthalten sind alle Hospitationsstunden, welche rot gekennzeichnet sind, sowie meine eigenen Unterrichtsversuche, die in der Tabelle mit blau hervorgehoben sind.
An der Xxxxx wechseln die dritten und vierten Klassen nach jedem Halbjahr mit ihren Parallelklassen die Fächer Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten. Da meine Praktikumszeit nach den Halbjahreszeugnissen begann, hat im Fach Gestaltendes Werken ein Wechsel der Klassen stattgefunden. Die dritten Klassen hatten zum ersten Mal Werkunterricht in der Schule. Die Hospitationsstunden habe ich zum größten Teil in der Klasse 3a, in der meine Mentorin Klassenlehrerin war, abgeleistet. Dort erlebte ich alle Unterrichtsfächer außer Musik, Religion und Sport, da diese von anderen Fachlehrern unterrichtet werden. Auch soziale sowie außerschulische Aspekte, die im Schulalltag ebenfalls von Bedeutung sind, konnte ich in der Klasse 3a besonders gut beobachten. So habe ich an Geburtstagsfeiern und bei Streitschlichtungen mitgewirkt. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, an einem Ausflug ins Museumsdorf nach Cloppenburg teilzunehmen. Meine eigenen Unterrichtsversuche habe ich hauptsächlich in den Fächern Gestaltendes Werken und Mathematik in den dritten und vierten Klassen durchgeführt.

 

[...]


1 In dem gesamten Praktikumsbericht sind mit den Begriffen Schüler und Lehrer auch die weiblichen Geschlechter, wie Schülerinnen und Lehrerinnen, gemeint.
2 Das Durchschnittsalter des Stammkollegiums liegt bei den unter 30 jährigen bei 5,6 % und bei den 30 bis 39 jährigen bei 29,4%. Im Alter von 40 bis 49 Jahren sind 21,2 % und lediglich 5,6 % sind 50 bis 54 Jahre alt. Ein großer Anteil mit 27,5 % befindet sich im Alter von 55 bis 59 Jahren. Die ältere Generation der Lehrerschaft von 60 bis 65 Jahren beträgt im Durchschnitt 10,7 %.
3 Vgl. http://www.xxxxx.info/. Aufgerufen am 26.10.2008.


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