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Neue und alte Siedlungsstrukturen Berlins

Subtitle: Ein Tagesausflug

Termpaper, 2006, 53 Pages
Author: Thomas Punzel
Subject: Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

Details


Abstract

In meiner Belegarbeit möchte ich eine Exkursionsroute quer durch Berlin beschreiben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Siedlungsstrukturen Berlins wobei ich auf neue sowie auf ältere eingehen werde. Aufgrund der begrenzten Seitenzahl kann ich leider nicht ausführlicher auf einzelne Dinge eingehen. Die Exkursion wird in Potsdam am Hauptbahnhof starten und am WISTA in Adlershof enden, auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit mit dem Bus wieder nach Potsdam zurück zu fahren. Die Länge der Strecke, welche mit einem Reisebus abgefahren wird, beträgt 88 km und dauert ca. 4 Stunden bis zum WISTA, den Rückweg eingerechnet wären das 134 km und 5 ½ Stunden. Allerdings wurden noch nicht die 3 Ausstiege und die Mittagspause eingerechnet. Ich werde darin kurze Informationen zu den einzelnen Berliner Stadtteilen geben, welche durchquert werden. Es sind 3 Ausstiegspunkte vorgesehen. Der erste wäre an der Spandauer Zitadelle, der zweite an der Mühle von Marzahn mit einer längeren Pause, welche zum Mittagessen genutzt werden kann und der 3. Ausstieg wäre in Adlershof am WISTA. Abgesehen von der längeren Pause in Marzahn, sollten die anderen Ausstiege die Länge von ½ Stunde nicht überschreiten. Der Grund, warum ich mir dieses Thema gewählt habe, ist folgender. Ich habe während meines Studiums an einer ähnlichen Exkursion teilgenommen und fand diese sehr interessant, weil ich mich auch sehr für Stadtentwicklung und Raumplanung interessiere. Zwar könnte man noch viel mehr zu diesem Thema schreiben, aber ich hoffe man kann sich mit dieser Belagarbeit einen kleinen Einblick in die Siedlungsgeographie verschaffen. Die Kennzahlen für die einzelnen Wohnbauflächen habe ich bei meiner Routenbeschreibung schon angegeben, da eine genauere Erläuterung zuviel Platz in Anspruch genommen hätte. Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen. [...]


Excerpt (computer-generated)

Thomas Punzel

AT05/02

Berufsfachschule Potsdam

TÜV Bildungswerk GmbH

Neue und alte Siedlungsstrukturen Berlins

Ein Tagesausflug

Abgabetermin: 05.01.2006


Seite

Inhaltsverzeichnis

2

Abbildungsverzeichnis

3

1.

Einleitung 5

2.

Siedlungsgeographie

6

2.1 Definition des Begriffs Siedlungsgeographie

6

2.2

Die

Siedlung

6

2.3

Definition

Siedlungsstruktur

7

3.

Flächennutzungsplan

Berlins 7

3.1 Definition und Aufgaben des Flächennutzungsplans

7

3.2

Wohnbauflächen 9

4. Berlins geographische Lage und deren Bedeutungswandel

9

4.1

Erster

Lagewandel

10

4.2

Zweiter

Lagewandel

12

4.3

Dritter

Lagewandel

12

4.4

Vierter

Lagewandel

13

5.

Exkursionsroute 14

5.1

Route

14

5.2

Potsdam

Hbf

­

Spandau

15

5.3

Spandau

Zitadelle

17

5.4 Neuendorferstraße ­ Spandauer Damm

19

5.5 Otto-Suhr-Allee ­ Potsdamer Straße

22

5.6 Potsdamer Platz ­ Landsberger Allee

25

5.7

Marzahn

­

Dorfkern

Marzahn

29

5.8 Allee der Kosmonauten ­ Rudower Chaussee

32

5.9 Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Adlershof

33

6. Fazit

36

Quellenverzeichnis

38

Literaturverzeichnis

43

Anhangverzeichnis

44

Anhang

45

2


Abbildungsverzeichnis

Seite

Abb.

1:

Die

Siedlung 6

Abb. 2: Die Flächennutzung in Berlin im Jahr 2000

8

Abb. 3: Der Berliner Flächennutzungsplan

8

Abb. 4: Karte von Berlin-Kölln im 13. Jahrhundert

10

Abb. 5: Kurfürstliche Residenz

Berlin-Coelln

1472

11

Abb. 6: Berlin zur Zeit des großen Kurfürsten mit Befestigungsmauer... 11

Abb. 7: Eisbahnverbindung zwischen Potsdam und Berlin 1838

12

Abb. 8: Berliner Sektoren nach 1945

13

Abb.

9:

Berliner

Reichstag

13

Abb. 10: Potsdam - Glienicker Brücke Luftbild

15

Abb.

11:

Berliner

Wannsee 16

Abb.

12:

Grunewaldturm

17

Abb.

13:

Spandau

Zitadelle

Luftbild

18

Abb.

14:

Spandau-Altstadt

Luftbild 18

Abb. 15: Blick vom Einkaufszentrum Spandaus auf die Arkaden

19

Abb. 16: Die 5 großen Entwicklungsgebiete

Berlins

20

Abb. 17: Quartier an der Havelspitz

21

Abb.

18:

Insel

Eiswerder

21

Abb. 19: Hauptgebäude der Firma Siemens

22

Abb.

20:

Schloß

Charlottenhof

23

Abb. 21: Kurfürstendamm und Gedächtniskirche

24

Abb. 22: Kaufhaus des Westens

Berlin

Kurfürstendamm

25

Abb. 23: Potsdamer Platz Links: Daimler Chrysler, Rechts: Sony-Center 26

Abb. 24: Potsdamer Platz um 1901

26

Abb.

25:

Friedrichstraße

um

1900 27

Abb. 26: Berlin Alexanderplatz

mit

Fernsehturm

28

Abb.

27:

Karl-Marx-Allee

Luftbild

29

Abb.

28:

Marzahn

Dorf

heute

30

Abb.

29:

Dorf

vor

Rekonstruktion

30

Abb.

30:

Bockwindmühle

Dorf

Marzahn

31

3


Abb.

31:

Marzahn-Hellerdorf

Postkarte

32

Abb. 32: Luftbild Flugplatz Johannisthal 1932

34

Abb. 33: Entwicklungsplan Berlin Adlershof

35

Abb. 34: Ausschnitt aus dem Gesamtmodell des WISTA

36

Abb. 35: Flughafen BBI Gesamtausmaße

37

4


1. Einleitung

In meiner Belegarbeit möchte ich eine Exkursionsroute quer durch Berlin

beschreiben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Siedlungsstrukturen

Berlins wobei ich auf neue sowie auf ältere eingehen werde. Aufgrund der

begrenzten Seitenzahl kann ich leider nicht ausführlicher auf einzelne Dinge

eingehen. Die Exkursion wird in Potsdam am Hauptbahnhof starten und am

WISTA in Adlershof enden, auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit mit dem

Bus wieder nach Potsdam zurück zu fahren. Die Länge der Strecke, welche mit

einem Reisebus abgefahren wird, beträgt 88 km und dauert ca. 4 Stunden bis

zum WISTA, den Rückweg eingerechnet wären das 134 km und 5 ½ Stunden.

Allerdings wurden noch nicht die 3 Ausstiege und die Mittagspause

eingerechnet. Ich werde darin kurze Informationen zu den einzelnen Berliner

Stadtteilen geben, welche durchquert werden. Es sind 3 Ausstiegspunkte

vorgesehen. Der erste wäre an der Spandauer Zitadelle, der zweite an der

Mühle von Marzahn mit einer längeren Pause, welche zum Mittagessen genutzt

werden kann und der 3. Ausstieg wäre in Adlershof am WISTA. Abgesehen von

der längeren Pause in Marzahn, sollten die anderen Ausstiege die Länge von ½

Stunde nicht überschreiten.

Der Grund, warum ich mir dieses Thema gewählt habe, ist folgender. Ich habe

während meiner Uni Zeit an einer ähnlichen Exkursion teilgenommen und fand

diese sehr interessant, weil ich mich auch sehr für Stadtentwicklung und

Raumplanung interessiere. Zwar könnte man noch viel mehr zu diesem Thema

schreiben, aber ich hoffe man kann sich mit dieser Belagarbeit einen kleinen

Einblick in die Siedlungsgeographie verschaffen.

Die Kennzahlen für die einzelnen Wohnbauflächen habe ich bei meiner

Routenbeschreibung schon angegeben, da eine genauere Erläuterung zuviel

Platz in Anspruch genommen hätte. Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

5


2. Siedlungsgeographie

2.1 Definition

,,Untersucht Standortbedingungen und Standortverteilung der Siedlungen als

Konzentrationspunkte der Bevölkerung, der Produktion und Dienstleistungen in

einem bestimmten Gebiet. Verfolgt das Ziel Regelhäufigkeiten aufzudecken,

über das Werden der Siedlung und über wesentliche raumbedeutsame

Prozesse, die in und zwischen der Siedlung ablaufen."1

2.2 Die Siedlung

Unter einer Siedlung versteht man die menschliche Niederlassung. Dazu

gehören die Behausungen als Wohn-, Arbeits-, Erholungs-, Kulturstätten usw.

in ihren Gruppierungen, vom einfachen Windschirm, einer einfachen

,,Behausung aus in den Boden gesteckten Zweigen und Ästen"2, bis hin zur

modernen Großstadt. Siedlungen als ganzes können zugleich Elemente bzw.

Teilsysteme eines Raumsystems, in dem sich die gesellschaftliche

Reproduktion3 vollzieht, sein. Sie sind durch ihre Außenfunktion aktive

Elemente dieses Systems, während die Innenfunktion sie zum Teilsystem

machen. Die Siedlungsfunktion, insbesondere die Außenfunktion bestimmt die

Spezifik, mit der eine Siedlung an der räumlichen Arbeitsteilung der

Gesellschaft beteiligt ist.

Abb. 1 Die Siedlung

1 Saupe, Gabriele, Grundvorlesung Siedlungsgeographie, WS 01/02, Uni Potsdam

2 Leser, Hartmut, Wörterbuch allgem. Geographie, 2001 S. 998

3 ,,Reproduktionsprozeß: Erneuerungsprozeß einer Population (Gesellschaft)." Leser, Hartmut,

Wörterbuch, 2001 S. 704

6


2.3 Definition Siedlungsstruktur

,,Aufbau und Gefüge einer Siedlung insgesamt im Siedlungsraum. Die

Siedlungsstruktur ist das Ergebnis einer meist langen Entwicklung, die von

vielen Faktoren beeinflusst wurde. Sie ergab sich weitgehend aus der

räumlichen Ausprägung der im Siedlungsraum vertretenen Siedlungsformen

und Siedlungstypen."4

3. Flächennutzungsplan Berlin

3.1 Definition und Aufgaben des Flächennutzungsplans

,,Der Flächennutzungsplan (FNP) stellt für das gesamte Stadtgebiet die Art der

Bodennutzung dar, wie sie sich aus der beabsichtigten städtebaulichen

Entwicklung und den voraussehbaren Bedürfnissen der Gemeinde ergibt.

Betroffen davon sind die Baugebiete, die Flächen für den Gemeinbedarf und für

Versorgungsanlagen, die Verkehrsflächen, Grünflächen und die Flächen für die

Land- und Forstwirtschaft. Der Plan konzentriert sich auf die Grundzüge der

Planung und lässt Spielräume für deren weitere Konkretisierung auf anderen

Ebenen."5

Der FNP stellt planerische Zielaussagen dar und unterscheidet deswegen nicht

zwischen Bestand und Neuplanung.

Charakteristisch für den Berliner FNP ist, dass er generalisiert wurde. Das

heißt, es wurde nicht jedes Grundstück oder jede Fläche berücksichtigt,

sondern in ein größeres Gebiet mit einbezogen. Dies gilt vorwiegend für

Flächen, welche nicht größer als 3 ha sind und Einrichtungen des

Gemeinbedarfs, der Ver- und Entsorgung, Freiflächen und Verkehrstraßen.

Sollten diese nicht eine übergeordnete Bedeutung für den FNP haben.

Grundlage für die Aufschlüsselung im FNP sind das Baugesetzbuch und das

Raumordnungsgesetz.

4 Leser, Hartmut, Wörterbuch allgem. Geographie, 2001 S. 779

5 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, www.stadtentwicklung.berlin.de/planen 2005 S. 2

7


Abb. 2 Die Flächennutzung in Berlin im Jahr 2000

Abb. 3 Der Berliner Flächennutzungsplan

8



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