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Erweiterung des Euro-Währungsgebietes

Subtitle: Konvergenzkriterien der WWU

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2009, 23 Pages
Author: Sebastian Wellmann
Subject: Industrial Engineering and Management

Details

Event: Geldpolitik / Geldtheorie
Institution/College: University of Cologne
Tags: Erweiterung, Euro-Währungsgebietes, Geldpolitik, Geldtheorie
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2009
Pages: 23
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 22  Entries
Language: German
Archive No.: V122149
ISBN (E-book): 978-3-640-26912-9
ISBN (Book): 978-3-640-26825-2

Abstract

Am 01.01.2009 feierte der Euro als Europäische Gemeinschaftswährung und mit ihm die gesamte Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ihr 10-jähriges Bestehen. Gleichzeitig trat, nach der Aufnahme einer Reihe neuer Mitglieder, als vorerst letztes EU-Land die Slowakei der WWU als 16. Mitgliedsstaat bei. Vor diesem Hintergrund werde ich im Laufe dieser Seminararbeit den Erweiterungsprozess des Euro-Währungsgebietes erklären und analysieren, indem ich die Vor- und Nachteile einer Währungsunion skizziere, den Erweiterungsprozess der WWU darstelle und nach einem historischen Rückblick vergangener Beitritte auf potenzielle weitere Beitrittskandidaten eingehe. Zu Beginn werde ich hierzu in einem kurzen Abriss den Gründungsprozess der WWU schildern. [...]


Excerpt (computer-generated)

Universität zu Köln

Geldpolitik / Geldtheorie

Erweiterung des Euro-Währungsgebietes

Konvergenzkriterien der WWU

Sebastian Wellmann

 

Inhaltsverzeichnis


III. Abkürzungsverzeichnis ... 2


1. Einleitung ... 3

2. Einführung ... 3

2.1 Währungsunion ... 3
2.2 Euro – Währungsunion ... 3
    2.2.1 Vorgeschichte und Gründung ... 3
    2.2.2 Der Euro ... 4

3. Gründe für eine Währungsunion und den Beitritt ... 5

3.1 Vorteile ... 6
3.2 Nachteile ... 7
3.3 Zusammenfassung ... 8

4. Der Erweiterungsprozess ... 9

4.1 Der Vertrag von Maastricht ... 9
    4.1.1 Phase eins ... 9
    4.1.2 Phase zwei ... 10
    4.1.3 Phase drei ... 10
4.2 Die Maastricht-Kriterien ... 10
    4.2.1 Kriterium der Preisstabilität ... 10
    4.2.2 Kriterium der Lage der öffentlichen Haushalte ... 11
    4.2.3 Wechselkurskriterium ... 11
    4.2.4 Kriterium des langfristigen Zinssatzes ... 11
4.3 Die Entscheidung ... 11

5. Historische Entwicklung ... 12

6. Zukünftige Entwicklung ... 13

6.1 Estland ... 15
6.2 Lettland ... 15
6.3 Litauen ... 16

7. Aktuelle Tendenzen ... 16

8. Zusammenfassung ... 18


IV. Anhang ... 19

V. Literaturverzeichnis ... 21

 

 

1. Einleitung

Am 01.01.2009 feierte der Euro als Europäische Gemeinschaftswährung und mit ihm die gesamte Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ihr 10-jähriges Bestehen. Gleichzeitig trat, nach der Aufnahme einer Reihe neuer Mitglieder, als vorerst letztes EU-Land die Slowakei der WWU als 16. Mitgliedsstaat bei.
Vor diesem Hintergrund werde ich im Laufe dieser Seminararbeit den Erweiterungsprozess des Euro-Währungsgebietes erklären und analysieren, indem ich die Vor- und Nachteile einer Währungsunion skizziere, den Erweiterungsprozess der WWU darstelle und nach einem historischen Rückblick vergangener Beitritte auf potenzielle weitere Beitrittskandidaten eingehe. Zu Beginn werde ich hierzu in einem kurzen Abriss den Gründungsprozess der WWU schildern.


2. Einführung


2.1 Währungsunion

Als eine Währungsunion bezeichnet man den Zusammenschluss souveräner Staaten mit unterschiedlichen Währungen zu einem einheitlichen Währungsgebiet. Hierfür ist es unabdingbar, dass die Wechselkurse zwischen den beteiligten Währungen ohne jeglichen Spielraum unwiderruflich fixiert sind und dass ein freier unbehinderter Geldund Zahlungsverkehr zwischen den betroffenen Gebieten herrschen kann. Eine einheitliche Währung ist kein grundlegendes Kriterium einer Währungsunion, sie kann aber als symbolischer Ausdruck einer dauerhaften Wechselkursfixierung Teil einer Währungsunion sein. Des Weiteren setzt eine echte Währungsunion grundsätzlich auch eine einheitliche Geld- und Währungspolitik im Inneren sowie nach außen voraus.1


2.2 Euro – Währungsunion

Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, wie sie heute besteht, hat eine Vorgeschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Um eine optimale Währungsintegration zu gewährleisten, sollte sich jeder Beitrittskandidat vor einen Beitritt zur WWU im Klaren sein wie die Ziele der WWU aussehen. Aus diesem Grund werde ich an dieser Stelle die Gründe, Ziele und wichtigsten Stationen schildern die zu ihrem Zustandekommen der WWU führten.


2.2.1 Vorgeschichte und Gründung

Schon wenige Jahre nach der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahre 1958 nahm die währungspolitische Integration ihren Anfang als die sechs Mitglieder eine Zusammenarbeit in geldpolitischen Angelegenheiten mit dem Primärziel eines gemeinsamen Marktes starteten.2 Ende der Sechziger wurde beschlossen, einen Plan für die Wirtschafts- und Währungsunion auszuarbeiten. Diese Entscheidung führte 1970 zum Werner-Bericht, der die Schaffung einer solchen Union in drei Stufen bis 1980 vorsah.3 Nach etlichen Komplikationen durch Währungsunruhen und -risiken trieben im Jahr 1979 Frankreich und Deutschland die währungspolitische Integration wieder voran. Das Resultat war die Schaffung des Europäischen Währungssystems (EWS), dessen Schwerpunkte auf der Koordinierung der Geldpolitiken und der Schaffung von Preisstabilität lagen, um eine stabile Wechselkursentwicklung zu erreichen und die negativen Auswirkungen von Abwertungen zu verringern.

 

[...]


1 Vgl. Feldsieper, M., Währungsunionen II, 1980, Seite 546 f.
2 Vgl. Issing, O., Der Euro, 2008, Seite 4
3 Vgl. EZB, 10th Anniversary, 2008, Seite 9


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