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Analyse der Rentabilität beim Aufbau eines EDV-Systems (Warenwirtschaftssystem)

Diplomarbeit, 2008, 37 Seiten
Autor: Diplom Informatikbetriebswirt (VWA) Lars Möhler
Fach: Informationswiss., Informationsmanagement

Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2008
Seiten: 37
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 10  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V122216
ISBN (E-Book): 978-3-640-26929-7
ISBN (Buch): 978-3-640-30145-4

Zusammenfassung / Abstract

Heutzutage ist der Computer ein fester Bestandteil des modernen Lebens. Er ist in vielen Situationen des täglichen Lebens, direkt und auch indirekt, ein festes und oft sehr wichtiges Medium der Kommunikation oder der Abarbeitung standardisierter Prozesse. Der normale Bürger nutzt ihn unbewusst mehrmals pro Tag. Beispielsweise wenn er an der Kasse im Supermarkt seine Einkäufe bezahlt oder wenn er an der nächsten Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs einen Fahrschein löst. Hinter diesen alltäglichen Situationen findet man immer öfter mehr oder weniger komplexe DV-Systeme. Doch nicht nur im privaten Umfeld jedes Einzelnen finden wir Computer, auch in Unternehmen haben Computer ihren Stellenwert gefunden. So ist inzwischen in nahezu jedem Unternehmen Computertechnik im Einsatz um Aufgaben schnell, unkompliziert und zeitnah überblicken und bearbeiten zu können. Zum Beispiel in der Buchhaltung, Materialwirtschaft oder Betreuung von Kunden mit Hilfe von entsprechenden Datenbanken bzw. Softwarelösungen. Für die Bereitstellung solcher Softwarelösungen in Unternehmen gibt es unterschiedliche Lösungsansätze auf die hier unter anderem eingegangen werden soll.


Textauszug (computergeneriert)

Diplom-Hausarbeit

an der

Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Cottbus

Studiengang:

Informatikbetriebswirt

Fachgebiet:

Diplomarbeit

Gegenstand:

Wirtschaftsinformatik


Thema:

Analyse der Rentabilität beim Aufbau eines EDV-Systems

(Warenwirtschaftssystem)





Name, Vorname:

Möhler, Lars




Thema bekanntgegeben am:

04.09.2008

(Tag/Monat/Jahr)

Vorgegebene Bearbeitungszeit:

8 Wochen

(Kalenderwochen)

Diplomarbeit abgegeben am:

28.10.2008

(Tag/Monat/Jahr)


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Ausgangslage und Problemstel ung 4

3. Möglichkeiten des Aufbaus eines DV-Systems 6

3.1. Realisierung im eigenen Unternehmen 6

3.2. Realisierung durch Dienstleistungsunternehmen 7

3.3. Teilweise Realisierung durch Outsourcing 8

4. Technische Möglichkeiten und Erfordernisse 9

4.1. Erweiterte Netzwerktechniken 9

4.2. Erfordernis eines Backupsystems 9

4.3. Virtualisierungstechniken 10

4.4. Storagesystem 12

5. Projektvorbereitung 13

6. Planungsphase 13

6.1. Überblick über die Realisierung des Netzwerkes 15

6.2. Überblick der zu virtualisierenden Systeme 16

6.3. Überblick über physisch benötigte Server 17

6.4. Internetanbindung 17

6.5. Überblick über benötigte Lizenzen 17

6.6. Realisierung des Webauftritts 18

6.7. Serverraum und Klimatisierung 19

6.8. Ausschreibung 20

7. Erläuterung der Realisierung 21

7.1. Anbindung und Arbeitsweise in den Außenstel en 21

7.2. Netzwerk am Hauptsitz 22

7.3. Domänenserver 22

7.4. Datenbankserver 23

7.5. VM-Server 23

7.6. Storagesystem 24

8. Möglichkeiten der Finanzierung 25

8.1. Außenfinanzierung 25

8.2. Innenfinanzierung 26

8.3. Sonderformen der Finanzierung 26

9. Finanzierung des DV-Systems 27

10. Möglichkeiten der Abschreibung 28

10.1. Lineare Abschreibung 29

10.2. degressive Abschreibung 29

11. Abschreibung des DV-Systems 30

12. Fazit 30


Abkürzungsverzeichnis

EDV = Elektronische Datenverarbeitung

DV = Datenverarbeitung

LWL = Lichtwel enleiter

VPN = Virtual Private Network

DSL = Digital Subscriber Line

ADSL = Asyncron Digital Subscriber Line

SDSL = Syncron Digital Subscriber Line

KB = KiloByte

ISDN = Integrated Service Digital Network

VM = Virtual Machine

AD = Active Directory

DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol

DNS = Domain Name System

WINS = Windows Internet Naming Service

WAN = World Area Network

AfA = Abschreibung für Anlagen

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: derzeitige Anbindung der Außenstel en

5

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Übersicht der Server

15

Tab. 2: Stückliste Netzwerk

16

Tab. 3: Übersicht der Lizenzen 18

2


1. Einleitung

Heutzutage ist der Computer ein fester Bestandteil des modernen

Lebens. Er ist in vielen Situationen des täglichen Lebens, direkt und

auch indirekt, ein festes und oft sehr wichtiges Medium der

Kommunikation oder der Abarbeitung standardisierter Prozesse. Der

normale Bürger nutzt ihn unbewusst mehrmals pro Tag. Beispielsweise

wenn er an der Kasse im Supermarkt seine Einkäufe bezahlt oder wenn

er an der nächsten Haltestel e des öffentlichen Nahverkehrs einen

Fahrschein löst.

Hinter diesen al täglichen Situationen findet man immer öfter mehr oder

weniger komplexe DV-Systeme. Doch nicht nur im privaten Umfeld

jedes Einzelnen finden wir Computer, auch in Unternehmen haben

Computer ihren Stel enwert gefunden. So ist inzwischen in nahezu

jedem Unternehmen Computertechnik im Einsatz um Aufgaben schnel ,

unkompliziert und zeitnah überblicken und bearbeiten zu können. Zum

Beispiel in der Buchhaltung, Materialwirtschaft oder Betreuung von

Kunden mit Hilfe von entsprechenden Datenbanken bzw. Software-

lösungen.

Für die Bereitstel ung solcher Softwarelösungen in Unternehmen gibt es

unterschiedliche Lösungsansätze auf die hier unter anderem einge-

gangen werden sol .

Auf den folgenden Seiten wird dazu durch die stückweise Abarbeitung

an einem Beispiel gezeigt, wie der Aufbau eines DV-Systems erfolgen

kann. Zu den einzelnen Teilprozessen wird dabei auf die verschiedenen

Möglichkeiten eingegangen und jeweils eines am Beispiel aufgezeigt.

Um das Thema in seinem gesamten Umfang ergreifen und verstehen

zu können wird davon ausgegangen, dass grundsätzliches Wissen der

Informatik, besonders im Bereich der Realisierungsmöglichkeiten von

heutzutage üblichen technischen Möglichkeiten, vorhanden ist.

3


2. Ausgangslage und Problemstellung

Um das Thema zu vertiefen wird davon ausgegangen, dass ein

gewinnbringendes mittelständisches Unternehmen des öffentlichen

Sektors die theoretische Trennung von einem Gesamtkonzern hinter

sich hat, jedoch technisch noch in vol ständiger Abhängigkeit zu diesem

Gesamtkonzern steht. Um nun die völ ige Eigenständigkeit zu erreichen

ist die technische Trennung notwendig. Zu berücksichtigen ist, dass

momentan eine Konzernumlage von 500.000,- pro Jahr für

verschiedene Dienstleistungen, sowie die Nutzung der technischen DV-

Systeme gezahlt wird. Diese Konzernumlage wurde in einem Vertrag,

der eine Laufzeit bis 31.12.2009 beinhaltet, schriftlich festgesetzt. Es

wurde errechnet, dass in der Umlage 250.000,- pro Jahr für die

Nutzung der DV-Systeme enthalten ist. In der Umlage ist die Nutzung

folgender Systeme inbegriffen:

- Netzwerk mit Betreuung

- Internetanbindung mit Absicherung

- Domänensystem

- Datenbanksystem

- Proxyserver

- Zeiterfassungssystem

- Intranetsystem

- E-Mailsystem

- Datei- und Druckserversystem

- Storagesystem

- Buchführungssystem

- Materialwirtschaftssystem

- Lohnsystem

- Banksystem

- Backupsystem

- Antivirensystem

- Updatesystem

- Webauftritt

4


Weiterhin verfügt das Unternehmen über zwei Außenstel en, die über

den Gesamtkonzern mit dem Hauptsitz netzwerkseitig verbunden sind.

Am Hauptsitz befinden sich drei Gebäude, die bereits strukturel

verkabelt sind. Die Gebäude untereinander sind mit einer

LWL-Verkabelung verbunden. Das DV-System sol für die Benutzung

durch 100 Mitarbeiter ausgelegt sein und wichtige Systeme sol en

ausfal sicher gestaltet werden.

Abb. 1: derzeitige Anbindung der Außenstel en

Außenstel e 1

Konzern

Außenstel e 2

Hauptsitz

Im Zuge der technischen Trennung ist gefordert, dass nach der

Trennung die gleichen Nutzungsmöglichkeiten des DV-Systems wie

vorher zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sol eine Senkung der

jährlichen Kosten erreicht werden. Für die Realisierung der Trennung

ist der Zeitraum eines Jahres vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

vorgesehen, um einen nahtlosen Übergang zwischen dem Auslaufen

des Vertrages und der Übernahme durch das neue DV-System zu

gewährleisten. Da dies einen Mehraufwand für das Jahr 2009 bedeutet

ist nach einem genauen Ablaufplan vorzugehen und eine möglichst

effektive Lösung zu erarbeiten, die den minimalen Einsatz an Hardware

bei gleichzeitig höchstmöglicher Ausfal sicherheit gewährleistet.

5


3. Möglichkeiten des Aufbaus eines DV-Systems

Für den Aufbau eines DV-Systems gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Neben der klassischen Möglichkeit, ein DV-System komplett im eigenen

Unternehmen zu realisieren, gibt es die Möglichkeit, die Realisierung

des betrieblichen DV-Systems komplett durch ein Dienstleistungsunter-

nehmen realisieren zu lassen. Die dritte Möglichkeit besteht darin,

einen Teil des DV-Systems im eigenen Unternehmen zu realisieren und

nur bestimmte Teile an Dienstleistungsunternehmen zu übergeben. Im

Fal e der Ausgliederung spricht man auch von Outsourcing, was soviel

bedeutet wie die Abarbeitung von bestimmten Prozessen durch Dienst-

leistungsanbieter, die sich auf die entsprechenden Prozesse

spezialisiert haben und diese im eigenen Namen oder im Namen des

Auftraggebers bearbeiten. Gleich für welche Art der Bereitstel ung eines

DV-Systems sich ein Unternehmen entscheidet, muss darauf geachtet

werden, dass eine optimale Größe eines DV-Systems in Bezug zu den

Aufgabengebieten und der Dauer der Nutzung gewählt wird, um die

Wirtschaftlichkeit zu wahren.

3.1. Realisierung im eigenen Unternehmen

Durch die Realisierung eines DV-Systems im eigenen Unternehmen

ergeben sich besonders im Bereich der Handhabung und kurzfristigen

Änderung von Prozessketten im Unternehmen große Vorteile. Durch

diese Art der Bereitstel ung ist es jedoch erforderlich, spezialisiertes

Personal einzusetzen und dieses durch entsprechende Maßnahmen

ständig zu qualifizieren.

3.1.1. Vorteile

- vol e Kontrol e über die Daten

- schnel e Reaktion bei Problemen

- vol e Verwaltungsmöglichkeit

- Schnittstel en für Datenaustausch und Anwendungen liegen in

eigener Hand

- hohe Flexibilität

6



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