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Didaktische Planung eines Präsentationstrainings für die Mitarbeiter in einer Firma

Seminararbeit, 1999, 35 Seiten
Autor: Sabine Neumann
Fach: Pädagogik - Erwachsenenbildung

Details

Veranstaltung: Seminar: Didaktische Planung in der Erwachsenenbildung
Institution/Hochschule: Universität Paderborn (FB Pädagogik)
Tags: Präsentationstraining, Didaktik der Erwachsenenbildung, Seminar, Seminarkonzeptentwicklung
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 1999
Seiten: 35
Note: 2
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V12302
ISBN (E-Book): 978-3-638-18222-5

Dateigröße: 118 KB


Textauszug (computergeneriert)

Didaktische Planung eines Präsentationstrainings
für die Mitarbeiter in einer Firma

Seminar:
„Didaktische Planung in der Erwachsenenbildung“

Sabine Neumann

 

INHALTSVERZEICHNIS

1 ZIELSTELLUNG UNSERES PROJEKTES 3
1.1 IST-ANALYSE 3

2 PLANUNGSSCHRITTE 4
2.1 ZIELGRUPPENANALYSE 4
2.2 THEORETISCHES KONZEPT 8

3 GROBSTRUKTUR DER ZWEI SITZUNGEN 11
3.1 ERSTER TAG 11
3.2 ZWEITER TAG 12

4 FEINSTRUKTUR DER ZWEI SITZUNGEN 14
4.1 EINFÜHRUNG 14
4.2 VISUALISIERUNG 17
4.3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN EINER PRÄSENTATION 20
4.3.1 Die Vorbereitung 21
4.3.2 Der Ablauf 24
4.3.3 Die Nachbereitung 25
4.4 DAS FEEDBACK 26
4.4.1 Ziel des Feedbacks: 26
4.4.2 Wie gebe ich konstruktives Feedback? 27
4.4.3 Feedback empfangen: 27

5 ZWEITER TAG 28
5.1 EINFÜHRUNG 28
5.2 KÖRPERSPRACHE 29
5.3 STÖRUNGEN WÄHREND DER PRÄSENTATION 31
5.4 PRÄSENTATIONSRUNDE 33
5.5 ABSCHLUß 34

6 VERWENDETE LITERATUR: 35

 

1 Zielstellung unseres Projektes

1.1 Ist-Analyse

In unserem Seminar „Didaktische Planung in der Erwachsenenbildung“ fanden uns Sarah, Julia und ich (Nadja) zusammen und gründeten das Projekt „Präsentationstraining für Mitarbeiter in einer Firma“.

Als Zielstellung setzten wir uns: Fertigkeiten der Mitarbeiter zu schulen. Wie z.B. den Umgang mit Medien, Produkte besser präsentieren zu können, Sarah, Julia und ich zusammen und gründeten das Projekt Überzeugen lernen und die Methoden einer Präsentation zu vermitteln.

Zunächst starteten wir mit der Ist-Analyse, denn sie ist der erste Schritt in unserem Vorhaben ein Seminar zu planen. Die Ist-Analyse gliedert sich in die fachliche, die pädagogisch/didaktische, in Bezug auf die Zielgruppe und in Bezug auf die Institution, auf. Nachdem wir die Ist-Analyse Schritt für Schritt durchgegangen waren, kamen wir zu folgenden Ergebnissen:

1) Die fachliche Ist-Analyse:

  • Wir hatten zu Beginn des Projekts geringe Vorkenntnisse, aber ich habe schoneinmal ein Buch zu diesem Thema gelesen und versucht dieses Wissen bei meinem Referat umzusetzen.
  • Was uns noch an Wissen/Sicherheit fehlte war, dass wir noch ein Konzept über unser Projekt benötigten.
  • Bei der Literaturrecherche, mit Hilfe derer wir dieses o.g. Wissen erwerben konnten, waren wir fündig geworden (siehe Literaturliste).

2) Die pädagogisch/didaktische Ist-Analyse:

  • An Vorwissen/Fähigkeiten/Erfahrungen können wir Praktika im Weiterbildungsbereich, sowie in Beratungsstellen, Seminar „Projekt Erwachsenenbildung“, Friedemann Schulz von Thun, Thomas Gordon, Verhaltenstherapie/Verhaltensmodifikation, Führung von Konstrukt-Interviews vorweisen.
  • Was uns noch an Wissen /Sicherheit fehlt ist Erfahrung und Routine sowie Konzepte für die Durchführung eines Präsentationstrainings. - Auch hier können wir dieses Wissen durch entsprechende Literatur erwerben. Wichtig ist aber auch Kontakt mit Leuten aufzunehmen, die so ein Seminar schon durchgeführt haben.

2 Planungsschritte

Im weiteren Verlauf unserer Arbeit, hatten wir nun die Aufgabe, unser Seminar zu planen Zunächst begannen wir mit der Zielgruppenanalyse, um das genaue Thema abstimmen zu können.

2.1 Zielgruppenanalyse

Das Ziel der Zielgruppenanalyse ist die Klärung der Lebenswelt der TeilnehmerInnen, die Klärung der Ziele und Erwartungen der TeilnehmerInnen sowie die Klärung der wichtigen fehlenden Fähigkeiten für eine Präsentation.

„Je deutlicher die Konturen der Zielgruppe sind, desto begründeter kann bei der Planung die Auswahl angemessener Methoden entschieden werden“.1

Im Rahmen unseres Seminars „Didaktische Planung in der Erwachsenenbildung“ wurde uns die Methode des Leitfaden-Interviews zur Bestimmung der Zielgruppenanalyse empfohlen. Unser Vorgehen gliedert sich hiernach in drei Punkte:


1. Festlegung von Untersuchungsziel und Verwendungszweck

2. Festlegung der Stichprobe

- Interne Sicht

- Externe Sicht

3. Festlegung der Leitfragen

Das Untersuchungsziel „legt fest, was genau untersucht werden soll“.2 Das hieß in unserem Fall die Lebenswelt der Firmenmitarbeiter. Folgende Punkte haben wir daraufhin erarbeitet:


- Welche Themen beherrschen die Teilnehmer noch nicht?

- Welche Techniken müssen sie noch lernen?

- Welche Funktion haben die Mitarbeiter, in welchen Bereichen arbeiten sie?

- In welchem Alter sind die Teilnehmer?

- Welche Erwartungen und Erfahrungen haben sie?

- Einblicke in die Berufswelt,(bezüglich Praxisbezug im Seminar)

Bei der Festlegung der Stichprobe fragten wir uns, wen interviewen wir und wer kann uns Informationen über die Zielgruppe geben? Dabei war es notwendig, ein internes Interview (d.h., die Zielgruppe, also TeilnehmerInnen des Kurses selbst zu befragen, sowie ein Externes Interview (d.h. , Personen, die die Zielgruppe kennen, mit ihnen arbeiten, also Personalleiter etc. zu führen. Da ich (Nadja) ein Praktikum im Frühjahr in der Weiterbildungsabteilung in einer Firma machen werde, hatte ich schon entsprechende Kontakte. Ich legte daher fest, den Personalentwickler, einen Trainer und die Teilnehmer zu befragen. Mein Betreuer des Praktikums ermöglichte es mir, mit diesen Personen ein Interview durchführen zu können.

„Aufgabe bei der Festlegung ist dann eigentlich immer bei knappen Ressourcen die Stichprobe zu wählen, dass die Ergebnisse möglichst zuverlässig sind.“

Dazu gehörte, den Leitfragenkatalog zu erstellen. Dies sollten pro Interview ca. 3-6 offene Fragen sein, die zunächst in einem Brainstorming spontan gesammelt werden sollten. Nachdem mögliche Leitfragen von uns entwickelt wurden, mussten sie anschließend in eine Reihenfolge gebracht werden.

„Leitfragen werden offen formuliert, dass sie dem Gesprächspartner die Möglichkeit geben, frei seine Sichtweise zu erzählen.“3

Folgenden Leitfragenkatalog haben wir für das interne Interview entwickelt: Fragen an die Teilnehmer:

 

[....]


1  Knoll, 1995, S. 32
2  König/Volmer, 1993, S.103
3  König/Volmer, 1993, S.107


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