Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Project Report, 2009, 58 Pages
Author: Cathleen Nowak
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Hamburg
Tags: Auswertung, Sturzereignisprotokollen, Pflegeeinrichtung, Methoden, Techniken
Year: 2009
Pages: 58
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 18 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-27981-4
ISBN (Book): 978-3-640-28347-7
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Seit 1999 erarbeitet das Deutsche Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP) regelmäßig Expertenstandards zur Qualitätssicherung in der Pflege. Bisher kann auf Expertenstandards zu den Problematiken Dekubitusprophylaxe, Förderung der Harnkontinenz, Entlassungsmanagement, Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe und chronische Wunden verwiesen werden. Die Standards sind aus der Häufigkeit und Notwendigkeit des Auftretens von Pflegeproblemen in den Pflegeeinrichtungen entstanden. Hauptaufgabe der Standards ist es, ein pflegewissenschaftlich anerkanntes Qualitätsniveau herzustellen und zu sichern. Die Expertenstandards finden bereits Anwendung bei verschiedenen Qualitätsprüfungen und bei juristischen Urteilsfindungen. Mit der Verabschiedung des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes im Juli 2008 haben die Expertenstandards auch in der Gesetzgebung eine feste Rolle gefunden. Demnach sind die Pflegeeinrichtungen verpflichtet an Qualitätsmaßnahmen mitzuwirken. Dies schließt die Anwendung der Expertenstandards ein. Im Zuge dieser Entwicklungen wurde zu Beginn des Jahres 2008 im Altenpflegeheim am Diakonissenhaus in Leipzig das Projekt zur Implementierung des Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege gestartet. Das Projekt beabsichtigte den Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege auf alle Wohnbereiche praxisnah einzuführen und den Pflegekräften Unsicherheiten und Ängste bei der Anwendung des Standards zu nehmen. Längst vor der Einführung des Standards wurden alle Stürze im heiminternen PC-gestützten Dokumentationssystem protokolliert. Dazu bedienten sich die Pflegekräfte einem bereits vorinstallierten Sturzereignisprotokoll. Im Rahmen des Projektes wurde zur Feststellung des IST-Zustandes eine Dokumentenanalyse der bisher geführten Sturzprotokolle durchgeführt. Neben der Bestimmung des IST-Zustandes hatte die Dokumentenanalyse das Ziel, Probleme bei der Führung der Sturzprotokolle seitens der Pflegekräfte herauszufiltern. Angestrebt wurde außerdem ein typisches Sturzmuster aufzuzeigen, um künftige Risiken zu erkennen oder vorab schon auszuschalten. Mit der Visualisierung eines Sturzmusters sollten des Weiteren Präventionsmaßnahmen eingeleitet werden können.
Excerpt (computer-generated)
Seite 1 von 57
Hamburger Fern-Hochschule
Studiengang Pflegemanagement
Studienfach Methoden und Techniken
Projektarbeit zum Thema
Auswertung von Sturzereignisprotokollen in einer stationären Pfle-
geeinrichtung
Cathleen Nowak
11.02.2009
Seite 2 von 57
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abkürzungsverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 5
Tabellenverzeichnis 6
1
Einführung in die Thematik 7
2
Theoretischer Rahmen zur Sturzproblematik 9
3
Fragestellungen 13
4
Methodische Vorgehensweise 15
4.1
Einrichtung und Projektgruppe 15
4.2
Untersuchungsgegenstand und Datenerhebung 15
5
Ergebnisse 18
5.1
Pflegestufenverteilung 18
5.2
Sturzzeitpunkt 19
5.3
Angaben zur Sturzsituation 21
5.4
Zustand vor dem Sturz 24
5.5 Sturzfolgen 26
6
Diskussion 28
6.1
Methodenkritik 28
6.2
Ergebnisdiskussion 29
6.2.1
Häufigkeitsverteilung, Geschlecht, Pflegestufe, Wohnbereiche 29
6.2.2
Sturzzeiten und jahreszeitliche Einordnung 30
6.2.3
Sturzort, Auffindesituation des Bewohners, Kleidung und räumliche
Umgebungsfaktoren 31
6.2.4
Kognitive Beeinträchtigungen, Medikation 33
6.2.5
Sturzfolgen und eingeleitete Maßnahmen 35
Seite 3 von 57
7
Schlussgedanken 36
7.1
Folgerung 36
7.2
Fazit 37
8
Zusammenfassung 39
Quellenverzeichnis 40
Anlagenverzeichnis 42
Anlage 1: Muster eines Sturzprotokolls 43
Anlage 2: Informationsblatt Sturzmanagement 46
Anlage 3: Checkliste/ Formular zur Durchführung von Beratungsgesprächen 47
Anlage 4: Power Point Präsentation der Sturzprotokollauswertung 49
Seite 4 von 57
Abkürzungsverzeichnis
Abb.
Abbildung
bspw.
beispielsweise
bzw.
beziehungsweise
ca.
zirka
DNQP
Deutsches Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege
Ev.-Luth.
Evangelisch - Lutherisch
e. V.
eingetragener Verein
gGmbH
gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
o. ä
oder ähnliches
s. siehe
SPSS
Statistical Package for the Social Science
Tab.
Tabelle
u. a.
und andere
u. a.
unter anderem
vgl.
vergleiche
WB
Wohnbereich
z. B.
zum Beispiel
Seite 5 von 57
Abbildungsverzeichnis
Abbildung
1:
Anzahl
der
Pflegestufen
19
Abbildung 2: Dokumentierte Uhrzeit der Stürze
20
Abbildung 3: Sturzverteilung bezogen auf den Monat
21
Abbildung 4: Dokumentierte Auffindesituation des Bewohners
21
Abbildung 5: Dokumentiertes Schuhwerk der gestürzten
Bewohner
22
Abbildung 6: Dokumentierte Lichtverhältnisse während
des
Sturzes
23
Abbildung
7:
Dokumentierter
Sturzort
24
Abbildung 8: Dokumentierte Orientierung der gestürzten
Bewohner
vor
dem
Sturz
25
Abbildung 9: Dokumentierte Mobilität der gestürzten
Bewohner
vor
dem
Sturz
25
Seite 6 von 57
Tabellenverzeichnis
Tabelle
1:
Pflegestufenverteilung
2007
16
Tabelle 2:
Pflegestufenverteilung der Wohnbereiche
2007
16
Tabelle 3:
Verteilung der Mehrfachstürze
18
Tabelle 4:
Anzahl der Stürze bezogen auf die Bewohner
je
Wohnbereich
18
Tabelle 5:
Sturzverteilung nach Schichtlage
20
Tabelle
6:
Kleidung
22
Tabelle
7:
Fußbodenverhältnisse 23
Tabelle 8:
Dokumentierte Bewusstseinslage der gestürzten
Bewohner
24
Tabelle 9:
Dokumentierte angeordnete Medikamente
26
Tabelle 10:
Dokumentierte Schmerzen und Verletzungen
26
Seite 7 von 57
1
Einführung in die Thematik
Die Themen Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in der Pflege haben in den
letzten Jahren einen erheblichen Diskussionszuwachs erfahren. Durch die Gesetzge-
bung ist zu erkennen, das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung für die
Pflegeeinrichtungen keine flüchtigen Worte sind, sondern zwingende Voraussetzungen
für die Existenz und das Fortbestehen der jeweiligen Einrichtung (vgl. Meyer 2006: 34).
Das Qualitätsmanagement soll dazu beitragen, dass trotz knapper Ressourcen in den
Pflegeeinrichtungen die Leistungen qualitativ hochwertig erbracht werden. Seit 1999
erarbeitet das Deutsche Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP) regel-
mäßig Expertenstandards zur Qualitätssicherung in der Pflege. Bisher kann auf Exper-
tenstandards zu den Problematiken Dekubitusprophylaxe, Förderung der Harnkonti-
nenz, Entlassungsmanagement, Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe und chroni-
sche Wunden verwiesen werden. Die Standards sind aus der Häufigkeit und Notwen-
digkeit des Auftretens von Pflegeproblemen in den Pflegeeinrichtungen entstanden
(vgl. Meyer 2006: 34).
Hauptaufgabe der Standards ist es, ein pflegewissenschaftlich anerkanntes Qualitäts-
niveau herzustellen und zu sichern. Die Expertenstandards finden bereits Anwendung
bei verschiedenen Qualitätsprüfungen und bei juristischen Urteilsfindungen (vgl. Meyer
2006: 34). Mit der Verabschiedung des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes im Juli
2008 haben die Expertenstandards auch in der Gesetzgebung eine feste Rolle gefun-
den. Demnach sind die Pflegeeinrichtungen verpflichtet an Qualitätsmaßnahmen mit-
zuwirken. Dies schließt die Anwendung der Expertenstandards ein (vgl. Zemke 2008).
Im Zuge dieser Entwicklungen wurde zu Beginn des Jahres 2008 im Altenpflegeheim
am Diakonissenhaus in Leipzig das Projekt zur Implementierung des Expertenstandard
Sturzprophylaxe in der Pflege gestartet. Das Projekt beabsichtigte den Expertenstan-
dard Sturzprophylaxe in der Pflege auf alle Wohnbereiche praxisnah einzuführen und
den Pflegekräften Unsicherheiten und Ängste bei der Anwendung des Standards zu
nehmen.
Längst vor der Einführung des Standards wurden alle Stürze im heiminternen PC-
gestützten Dokumentationssystem protokolliert. Dazu bedienten sich die Pflegekräfte
einem bereits vorinstallierten Sturzereignisprotokoll. Im Rahmen des Projektes wurde
zur Feststellung des IST-Zustandes eine Dokumentenanalyse der bisher geführten
Sturzprotokolle durchgeführt. Neben der Bestimmung des IST-Zustandes hatte die
Dokumentenanalyse das Ziel, Probleme bei der Führung der Sturzprotokolle seitens
der Pflegekräfte herauszufiltern. Angestrebt wurde außerdem ein typisches Sturzmus-
Seite 8 von 57
ter aufzuzeigen, um künftige Risiken zu erkennen oder vorab schon auszuschalten. Mit
der Visualisierung eines Sturzmusters sollten des Weiteren Präventionsmaßnahmen
eingeleitet werden können.
Zur einfachen Lesbarkeit werden die Personen nicht nach der weiblichen und männli-
chen Schreibweise getrennt. Es wird die männliche Schreibweise benutzt.
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Author: Marco FeindlerPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Author: Zoran ZivkovicPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Author: Claudia NickelPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Author: Maik PhilippPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Author: Mark RichterPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008
This text can be quoted and accessed from this url: