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Scholary Paper (Seminar), 2003, 34 Pages
Author: Jan Keiman
Subject: Economics / Business: Revision, Auditing
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Koblenz (RheinAhrCampus Remagen)
Tags: Wirtschaftsprüfung, Wirtschaftsprüfer, Prüfungsbericht, Bestätigungsvermerk
Year: 2003
Pages: 34
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-18235-5
ISBN (Book): 978-3-638-64234-7
File size: 2335 KB
In der folgenden Arbeit werden Elemente vorgestellt, die die Arbeit eines Wirtschaftsprüfers abrunden. Was ist dabei im Endeffekt dokumentationswürdig? Was muß beachtet werden? In Anlehnung an die Prüfungsstandards des IDW wird ein allumfassender Überblick über verschiedene Instrumente der Prüfungsberichterstattung gegeben. Dabei stehen der Prüfungsbericht sowie der Bestätigungsvermerk im Vordergrund. Weiterhin werden aktuelle Bewegungen behandelt; beispielhafte Auszüge runden die Arbeit ab.
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Abstract
Die Seminararbeit beschäftigt sich mit den Elementen, die im Rahmen des wirtschaftlichen Prüfungswesens dokumentationswürdig und -pflichtig werden und wie die entsprechenden Dokumente - der Prüfungsbericht und der Bestätigungsvermerk - dazu erstellt werden. Dabei wird zunächst ein Überblick über den Stand im Prüfungsprozess gegeben. Danach erfolgt eine Aufzählung der wichtigsten gesetzlichen Regelungen und Standards, die bei der Berichterstattung zu beachten sind. Anschließend erfolgt eine ausführliche Darstellung der Charakteristika eines Prüfungsberichtes, in der Form, dass zunächst allgemeine Grundsätze erörtert werden, bevor gemäß des Aufbaus eines Prüfungsberichtes die einzelnen Positionen erläutert und nahe gebracht werden. Im weiteren Verlauf wird ebenso auf die Unterzeichnung und Vorlage des PrB sowie auf Sonderfälle der Berichterstattung eingegangen. Im nächsten Teil werden Charakteristika des Bestätigungsvermerks in ähnlicher Weise dargelegt. Zunächst werden allgemeine Grundsätze behandelt, dann erfolgt eine konkrete Gliederung eines Bestätigungsvermerkes sowie entsprechende Inhalte der einzelnen Positionen. Aufbauend auf die unterschiedlichen Formen eines Bestätigungsvermerkes wird auf die Erteilung sowie auf deren Sonderfälle eingegangen. Ein Vergleich der Vorschriften nach den Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW PS) mit den „International Standards on Auditing“ (ISA, insbesondere ISA 700) runden diesen Bereich ab. Zum Abschluss werden weitere mögliche Kommunikationsinstrumente im Rahmen der Prüfungsberichterstattung vorgestellt und abschließend ein Fazit gezogen sowie ein Ausblick gegeben.
Excerpt (computer-generated)
RheinAhrCampus Remagen
Wintersemester 2002/03
Wahlpflichtveranstaltung
Wirtschaftliches Prüfungswesen
Seminararbeit
Thema:
„Prüfungsergebnis und Berichterstattung über die Prüfung
– Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk“
Jan Keiman
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Überblick im Prüfungsprozess 2
3. Gesetzliche Regelungen und Standards für die Berichterstattung 3
4. Prüfungsbericht 4
4.1. Allgemeine Grundsätze zum Prüfungsbericht 5
4.2. Aufbau eines Prüfungsberichtes 6
4.2.1. Prüfungsauftrag 6
4.2.2. Grundsätzliche Feststellungen 7
4.2.3. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 8
4.2.4. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 8
4.2.5. Feststellungen zum Risikofrüherkennungssystem 9
4.2.6. Feststellungen aus Erweiterungen des Prüfungsauftrages 10
4.2.7. Bestätigungsvermerk 10
4.2.8. Anlagen zum Prüfungsbericht 10
4.3. Unterzeichnung und Vorlage eines Prüfungsberichtes 11
4.4. Sonderfälle der Berichterstattung 11
5. Bestätigungsvermerk 12
5.1. Allgemeine Grundsätze zum Bestätigungsvermerk 13
5.2. Aufbau eines Bestätigungsvermerkes 14
5.2.1. Grundbestandteile 14
5.2.2. Einleitender Abschnitt 14
5.2.3. Beschreibender Abschnitt 15
5.2.4. Beurteilung durch den Abschlussprüfer 15
5.2.5. Hinweis zur Beurteilung des Prüfungsergebnisses 17
5.2.6. Hinweis auf Bestandsgefährdungen 17
5.3. Erteilung des Bestätigungsvermerkes bzw. Versagungsvermerkes 18
5.4. Sonderfälle von Bestätigungsvermerken 18
5.5. Übereinstimmung mit ISA 700 ..19
6. Weitere Kommunikationsinstrumente der Berichterstattung 20
7. Fazit und Ausblick 22
Literaturverzeichnis VI
Anlagen VII
Abkürzungsverzeichnis
AktG Aktiengesetz
APr Abschlussprüfer
BestV Bestätigungsvermerk
bzw. beziehungsweise
ggf. gegebenenfalls
HGB Handelgesetzbuch
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer
ISA International Standards on Auditing
IÜS Internes Überwachungssystem
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
PrB Prüfungsbericht
PS Prüfungsstandards
TransPuG Transparenz- und Publizitätsgesetz
Tz. Textziffer
USA United States of America
vBP vereidigter Buchprüfer
WP Wirtschaftsprüfer
WPG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
z.B. zum Beispiel
1. Einleitung
Mit der Prüfungsberichterstattung, die der Dokumentation sowie der Information dienen soll, wird die Kette der Prüfungshandlungen eines Wirtschaftsprüfers beendet. Dabei ist zu beachten, dass im Rahmen der gravierenden gesetzlichen Veränderungen durch das „Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ (KonTraG) aus dem Jahre 1998 auch dieser Bereich des Prüfungsprozesses einige Neuerungen zu verzeichnen hat.
Die Berichterstattung ist generell durch eine gestaffelte Publizität gekennzeichnet1, d.h. dass je nach Kommunikationsinstrument verschiedene Adressaten, die sowohl im internen, als auch im externen Bereich einer Unternehmung anzusiedeln sind, in Betracht kommen. Somit liegen verschiedene Informationsinteressen vor. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von differenzierten Informationssystemen, die die Berichterstattung aufweist. Die erstellten Unterlagen dienen ebenfalls als Rechenschaftsbericht für alle Beteiligten und als Nachweis für die Geschäftsunterlagen.
Die wichtigsten Kommunikationsinstrumente der Berichterstattung sind dabei der Prüfungsbericht (PrB), der im Unternehmen verbleibt, und der Bestätigungsvermerk (BestV), der z.B. im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit den Elementen, die bei einer Prüfung dokumentationswürdig und -pflichtig werden und wie die entsprechenden Dokumente dazu erstellt werden.
Dabei wird zunächst ein Überblick über den Stand im Prüfungsprozess gegeben. Danach erfolgt eine Aufzählung der wichtigsten gesetzlichen Regelungen und Standards, die bei der Berichterstattung zu beachten sind.
Anschließend erfolgt eine ausführliche Darstellung der Charakteristika eines Prüfungsberichtes, in der Form, dass zunächst allgemeine Grundsätze erörtert werden, bevor gemäß des Aufbaus eines Prüfungsberichtes die einzelnen Positionen erläutert und nahe gebracht werden. Im weiteren Verlauf wird ebenso auf die Unterzeichnung und Vorlage des PrB sowie auf Sonderfälle der Berichterstattung eingegangen.
Im nächsten Teil werden Charakteristika des Bestätigungsvermerks in ähnlicher Weise dargelegt. Zunächst werden allgemeine Grundsätze behandelt, dann erfolgt eine konkrete Gliederung eines Bestätigungsvermerkes sowie entsprechende Inhalte der einzelnen Positionen. Aufbauend auf die unterschiedlichen Formen eines Bestätigungsvermerkes wird auf die Erteilung sowie auf deren Sonderfälle eingegangen. Ein Vergleich der Vorschriften nach den Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW PS) mit den „International Standards on Auditing“ (ISA, insbesondere ISA 700) runden diesen Bereich ab.
Zum Abschluss werden weitere mögliche Kommunikationsinstrumente im Rahmen der Prüfungsberichterstattung vorgestellt und abschließend ein Fazit gezogen sowie ein Ausblick gegeben.
Den Ausführungen sind Anlagen angeheftet, die Beispiele und Auszüge aus Prüfungsberichten bzw. Bestätigungsvermerken darstellen2. Die weiteren Ausführungen lehnen sich hauptsächlich eng an die Gliederungen und Vorschriften der IDW Prüfungsstandards an und beschäftigen sich mit den allgemeinen Regelungen bei Abschlussprüfungen. Auf Konzernabschlussprüfungen wird demnach nicht im Detail eingegangen. Ausführlichere Darstellungen sind den Prüfungsstandards zu entnehmen.
2. Überblick im Prüfungsprozess
Die Urteilsmitteilung bildet zusammen mit der Berichterstattung den Abschluss des eigentlichen Prüfungsprozesses.
[....]
1 vgl. Wysocki v.: Grundlagen des betrieblichen Prüfungswesens, 3. Auflage, München 1988, S. 298
2 vgl. Anlagen (Seite VII ff.)
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