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Besonderheiten der Internetkommunikation

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 30 Pages
Authors: Dr. Silke Dormeier, Frank Esser
Subject: Psychology - Media Psychology

Details

Event: Seminar: Sozialisation durch neue Medien
Institution/College: University of Cologne (Institut für Psychologie)
Tags: Besonderheiten, Internetkommunikation, Seminar, Sozialisation, Medien
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 30
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V12329
ISBN (E-book): 978-3-638-18239-3
ISBN (Book): 978-3-638-64235-4
File size: 353 KB

Abstract

Mit der Verbreitung der Internetnutzung haben sich neue Kommunikationsformen im virtuellen Raum entwickelt, die je nach Typ synchron oder asynchron sind. Bei vielen Menschen haben diese Formen rege Nutzung im Alltag zur Folge. So löst in vielen Fällen die E-Mail den traditionellen Brief ab und Überseekonferenzen werden nicht länger per Telefon, vielmehr im Chat geführt. Während bei anderen Massenmedien die Rezeption eher passiv erfolgt, haben wir bei der Internetkommunikation aktive Anwender, die zur Konstruktion der medialen Inhalte beitragen. Alle netzbasierten Kommunikationsformen weisen spezielle Merkmale auf. Nach einer allgemeinen Darstellung der verschiedenen Kommunikationsformen der Faktor Anonymität in der Kommunikationssituation diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf den Bereich der Chats gelegt wird. Schwerpunktmäßig werden die sprachlichen und nicht-sprachlichen Besonderheiten der Internetkommunikation aus linguistischer Sicht vorgestellt und in ihrer Funktion hinterfragt. Zudem wird der vieldiskutierten Frage nachgegangen, ob Internetkommunikation Isolation zur Folge hat. Es wird versucht, alle Punkte mit anschaulichen Beispielen zu belegen, so dass das Verhältnis von theoretischen Aspekten und praktischen Anteilen ausgeglichen ist.


Excerpt (computer-generated)

 

Besonderheiten der Internetkommunikation






Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 3

2 Kommunikationsformen im Internet 4
2.1 E-Mail 4
2.2 Instant Messaging 5
2.3 Mailing-Listen 6
2.4 Newsgroups/Forum 7
2.5 IRC/Chat 8

3 Anonymität in der Kommunikationssituation 10
3.1 Bedeutung der Nicknames 10
3.2 Netiquette und Flames 12

4 Sprachliche und nicht-sprachliche Besonderheiten 13
4.1 Sprachliche Besonderheiten 14
4.1.1 Sound- und Aktionswörter 14
4.1.2 Tilgung und Reduktion 15
4.1.3 Assimilation 17
4.2 Nicht-sprachliche Besonderheiten 18
4.2.1 Emoticons 18
4.2.2 Akronyme 22
4.2.3 ASCII-Art 22
4.2.4 Kryptonyme 23

5 Isolation durch Internetkommunikation?! 24

6 Schlussbetrachtung 26

7 Literaturverzeichnis 27

 

 

1 Einleitung

Mit der Verbreitung der Internetnutzung haben sich neue Kommunikationsformen im virtuellen Raum entwickelt, die je nach Typ synchron oder asynchron sind. Bei vielen Menschen haben diese Formen rege Nutzung im Alltag zur Folge. So löst in vielen Fällen die E-Mail den traditionellen Brief ab und Überseekonferenzen werden nicht länger per Telefon, vielmehr im Chat geführt. Während bei anderen Massenmedien die Rezeption eher passiv erfolgt, haben wir bei der Internetkommunikation aktive Anwender, die zur Konstruktion der medialen Inhalte beitragen. Alle netzbasierten Kommunikationsformen weisen spezielle Merkmale auf, die im Rahmen dieser Hausarbeit thematisiert werden sollen. So erklärt sich der Aufbau der Arbeit wie folgt:
Nach einer allgemeinen Darstellung der verschiedenen Kommunikationsformen (Kapitel 2) wird der Faktor Anonymität in der Kommunikationssituation diskutiert (Kapitel 3), wobei der Schwerpunkt auf den Bereich der Chats gelegt wird. So folgen im 4. Kapitel die sprachlichen und nicht-sprachlichen Besonderheiten der Internetkommunikation aus linguistischer Sicht, wobei besonders die nicht-sprachlichen Elemente, die die non-verbale Kommunikation bei Gesprächen von Angesicht zu Angesicht ersetzt, vorgestellt und in ihrer Funktion hinterfragt werden. Zum Abschluss der Arbeit wird der vieldiskutierten Frage nachgegangen, ob Internetkommunikation Isolation zur Folge hat. Es wird versucht, alle Punkte mit anschaulichen Beispielen zu belegen, so dass das Verhältnis von theoretischen Aspekten und praktischen Anteilen ausgeglichen ist.
Zur Erstellung dieser Hausarbeit beziehen sich die Verfasser vorrangig auf die Literatur von Beißwenger und Döring. Eine detaillierte Übersicht der eingebrachten Autoren befindet sich im Literaturverzeichnis.

2 Kommunikationsformen im Internet

Im folgenden Kapitel werden die gängigsten Kommunikationsformen der virtuellen Welt vorgestellt. Es wird versucht, bei allen "Produkten" sowohl auf Vor- als auch auf Nachteile einzugehen.

2.1 E-Mail

[...]

 


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