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Subtitle: Grundlage, Geschichte und Entwicklung
Presentation (Pre-University), 2008, 43 Pages
Author: Danny Gries
Subject: Physics
Details
Year: 2008
Pages: 43
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-28069-8
Die Grundlage, Geschichte und Entwicklung der Aerodynamik in Bezug auf die Luftfahrt
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Fulltext (computer-generated)
Jahresarbeit der 12. Klasse 2008
Freie Waldorfschule WerraMeißner
Danny Gries
Aerodynamik
Warum fliegt ein Flugzeug?
Grundlage
Geschichte
Entwicklung
1
Inhalt
Einleitung
1.1 Was ist Aerodynamik?
1.2 Wie ist ein Flugzeug Aufgebaut?
1.3 Warum erzeugt ein Flügel Auftrieb?
1.4 Was ist der relative Wind?
1.5 Was ist der Anstellwinkel?
1.6 Welche Kräfte halten ein Flugzeug in der Luft?
1.7 Was treibt ein Flugzeug an?
1.8 Was bremst ein Flugzeug?
1.9 Der BernoulliEffekt
1.10 Wie steuert ein Flugzeug?
1.11 Was waren die Vorbilder der Flugzeuge? Aerodynamik und Bionik
2 Erste aerodynamische Kenntnisse und erste Flugversuche
3 Was ist die perfekte Flügelform?
Quellen
2
Einleitung
Der Traum vom fliegen, sich wie ein Vogel in die Lüfte erheben ist einer der älteste Träume der
Menschheit. Seit es Vögel gab, gab es Menschen, die an den Himmel schauten und sich fragten
wie dies möglich sei und der Wunsch kam auf selbst einmal mit ihnen dort Oben zu fliegen.
Doch seitdem sich die Menschen diese Frage stellten, gab es auch Pioniere unter Ihnen, die sich
diesen Traumes etwas mehr annahmen als die Anderen, die nur davon träumten. Sie
beobachteten die Vögel und die Weise wie sie flogen, um sich selbst dem Himmel etwas näher
zu bringen, daraus sammelten sie genug Erkenntnisse, um daraus eine Wissenschaft zu machen
Die Aerodynamik. Sie ist der Grundstein für die gesamte Luftfahrt, obgleich ein Vogel, ein
Papierflugzeug oder ein hundert Tonnen schweres Passagierflugzeug, sie alle fliegen nach
aerodynamischen Gesetzten. Ich nahm mir dieses Thema an, weil ich selbst einer dieser
Menschen bin der je zum Himmel blickte und davon fazsiniert war, wenn etwas vorbei flog, sei
es ein Flugzeug oder ein Vogel gewesen.
Der Ursprung der Fliegerrei könnte dabei wesentlich länger zurückliegen als je angenommen.
Sind beispielsweise die Pharaonen bereits vor tausenden von Jahren geflogen oder hatten
wenigstens fliegerisches Wissen? Die Antwort darauf sowie die auf die Frage warum ein
Flugzeug fliegt, die Geschichte wie es flog und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelte und
weiterentwickelte werde ich hier beantworten und dies so einfach wie möglich doch zugleich so
wissenschaftlich wie möglich. Eins vorweg: Wer zur Erklärung der obigen Fragen nach rein
mathematische Formeln sucht, sucht vergebens, ich werde sie dagegen einfach gefasst
verständlich für Jeden erklären, vorallem um dieses relativ komplexe Thema zu vereinfachen.
Sieht man ein großes Passagierflugzeug am Boden eines Flughafens, so nimmt man ihm sein
Gewicht wohl ab, doch hebt es ab will man es ihm kaum noch ansehen. An diesem
wahrgewordenen Traum der Menschheit sind viele Kräfte beteiligt, aber sie alle führen direkt in
die Welt der Luftströme, Wirbel, Auftriebe, Wiederstände und viele mehr oder kurz
ausgedrückt die Aerodynamik.
Das Wort Aerodynamik stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie ,,Luftformen"
oder ,,Luftbiegen", mehr tut ein Flügel mit der Luft auch im Grunde nicht, er schneidet die Luft
in zwei Luftströme, wölbt den Einen mehr als den Anderen, woraus ein Druckunterschied
entsteht, der dann schließlich einem Flugzeug die Fähigkeit des fliegens verleiht.
1.Grundlagen der Aerodynamik
1.1 Was ist Aerodynamik?
Ein Flugzeug von hunderte Tonnen Gewicht hebt scheinbar mühelos ab, sodass man ihm sein
Gewicht kaum noch anzusehen möchte. An diesem wahrgewordenen Traum der Menschheit
der Traum des Fliegens sind viele Kräfte beteiligt, doch sie alle führen in die Welt der
Luftströme, Wirbel, Auftriebe, Widerstände und die der vier wichtigsten Kräfte, die ein Flugzeug
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in der Luft halten, oder kurz ausgedrückt die Aerodynamik. Die Aerodynamik ist Teil der
Strömungslehre oder auch Fluiddynamik, welche die Lehre des physikalischen Verhaltens von
Fluiden ist. Unter Fluide versteht man sog. Medien wie z. B. Gase oder Flüssigkeiten. Das Wort
Aerodynamik stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie ,,Luftformen" oder
,,Luftbiegen", mehr tut ein Flügel mit der Luft auch im Grunde nicht, er schneidet die Luft in
zwei Luftströme, wölbt den Einen mehr als den Anderen, woraus ein Druckunterschied
entsteht, der dann schließlich das Wunder des Fliegens bewirkt. Aerodynamik hat viele
Einsatzgebiete wie z. B. die Automobilindustrie, die durch Hilfe der Aerodynamik ihre Autos
Stromlinienförmiger machen kann, was zu einem geringeren Luftwiderstand führt, der
wiederum zu einem geringeren Energieverbrauch führt. Die Lehre der Aerodynamik beschränkt
sich aber nicht nur auf Strömungsverhalten von Luft und das erforschen von dem Verhalten von
Gegenstände in Luftströmungen, sondern auch auf das strömungsverhalten von Wasser, das
natürlich ebenfalls ein Fluid ist. Bei diesem Bereich kommt die Aerodynamik b.z.w. die
Fluiddynamik hauptsächlich dem erforschen der perfekten Rumpform eines Schiffes zu
Gunsten. Dabei zeigt Wasser ein ähnliches Strömungsverhalten wie Luft. Die Fortbewegungsart
die es ohne Aerodynamik überhaupt nicht geben würde ist ohne Zweifel die Luftfahrt. Es
erforderte lange Entwicklungszeit bevor sich das erste Luftfahrzeug überhaupt in die Lüfte
erheben konnte. Denn im Gegensatz zu der Schifffahrt und Automobilen ist die Funktionsweise
eines Flugzeug wesentlich komplexer, denn es muss leichter als Luft sein um fliegen zu können,
dies setzte allerdings ausgereiftes Wissen voraus wie man die Schwerkraft überlisten könnte,
was nur funktioniert, wenn ein Flügel Auftrieb erzeugt. Ich werde mich in dieser Arbeit auf die
Aerodynamik der Luftfahrt und somit das Stömungsverhalten der Luft beschränken, auch um
dieses komplexe Thema etwas verständlicher zu machen.
1.2. Wie ist ein Flugzeug aufgebaut? Und Warum ist es so aufgebaut?
Rumpf, Trag, Leit, Steuer und Fahrwerk sind die wichtigsten Bauteile eines Flugzeugs.
Das Tragwerk besteht aus Flügeln, Vorflügeln und Landeklappen. Die Flügel erzeugen den
Auftrieb. Ihre beweglichen Teile verbessern die aerodynamischen Eigenschaften des Flugzeugs.
An der Hinterseite und der Oberfläche der Flügel haben Querruder die Funktion von
Steuerflächen. Vorflügel und Klappen funktionieren als Auftriebshilfen.
Die heute üblichen lang gestreckten und tropfenähnlichen Tragflächenprofile gehen maßgeblich
auf Erkenntnisse Otto Lilienthals zurück. Heute vermindern Winglets Anbauten an der
Flügelspitze die Bildung von Luftwirbeln und reduzieren dadurch den Energieverbrauch.
Das Leitwerk stabilisiert und kontrolliert die Bewegungen des Flugzeugs im Luftraum. Höhen
und Seitenleitwerk sind am Heck angebracht. Ihr fester und beweglicher Bauteil, Flosse und
Ruder sowie das Querruder an den Tragflächen, halten das Flugzeug auf Kurs.
Mit dem Seitenleitwerk ändert der Pilot die Richtungsstabilität, also seine Fähigkeit, den Kurs
beizubehalten, und die Flugrichtung des Flugzeugs. Das Seitenruder an der senkrechten
Seitenflosse beeinflusst die Drehung des Flugzeugs nach rechts oder links.
4
Das Höhenleitwerk besteht aus zwei kleinen, waagerechten Flügeln, die Experten auch als
Stabilizer bezeichnen. Im Gegensatz zu den Tragflächen sind sie nach unten gewölbt und
erzeugen also Abtrieb, das Gegenteil des Auftriebs. Mit den Rudern am Höhenleitwerk steuert
der Pilot den Sink und Steigflug.
1.3 Warum erzeugt ein Flügel Auftrieb?
Das Element eines Flugzeugs ,das es überhaupt in der Luft hält ist der Flügel. Die
Funktionsweise eines Flügels in Relation zu der Luft, die ihn umgibt kann man mit der eines
Messers vergleichen der Flügel schneidet die Luft. Er schneidet den Luftstrom b.z.w. den
Fahrtwind während der Vorwärtsbewegung, dabei strömt ein Teil des Luftstroms über die
Oberseite des Flügels hinweg und der Andere an der Unterseite entlang. Ein Flügel hat eine
bestimmte Form, die dies erst ermöglicht (Bild 1).
Erst diese bestimmte Form erlaubt es dem Flügel Auftrieb zu erzeugen, wodurch ein Flugzeug
fliegen kann.
Die Grundform eines jeden Flügels ist immer gleich, ob es ein Flügel eines Vogels ist oder einer
eines großen Passagierflugzeugs, die Grundform ist immer gleich. Bis auf den Flügel eines
Vogels ist jeder von Menschen gemachte Flügel in mehrere Teile unterteilt (siehe Bild 1). Er
besteht aus der Flügelobersite, der Flügelunterseite und der Flügelvorderkannte und
Hinterkannte, die durch die Profilsehne verbunden sind. Diese ist eine imaginäre Linie, die
zwischen der Flügelvorderkannte und der Flügelhinterkannte gespannt ist. Es gibt noch weitere
und vor allem komplexere Teile eines Flügels, aber dazu später mehr. Das Profil eines jeden
Flügel macht erkennbar, dass die Oberseite immer stärker gewölbt ist als die Unterseite, die so
gut wie überhaupt nicht gewölbt ist. Weil die Oberseite nun eine stärkere Wölbung aufweist,
muss der Luftstrom oberhalb des Flügels einen längeren Weg zurücklegen als der der unter
dem Flügel entlang fließt. Dennoch ist der obere Luftstrom nicht nur gleichschnell wie der
untere Luftstrom, sondern wesentlich schneller (siehe Bild 3). Dieses Phänomen wird als der
BenoulliEffekt bezeichnet.
Der BenullieEffekt besagt: Umso schneller ein Luftstrom über eine beliebige Oberfläche fließt,
desto geringer ist der Luftdruck darüber b.z.w. Flügeloberfläche. Weil aber der Luftdruck an der
Flügelunterseite durch die langsamere Strömung höher ist, entsteht ein, in Relation zu dem
Druck der Flügeloberseite, ein höherer Druck. Daraus entsteht ein Druckunterschied. Genau
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dieser Druckunterschied bewirkt den Auftrieb eines Flügels. Weil Tiefdruckluftmassen immer
von Hochdruckluftmassen angezogen werden, entsteht ein
Aufwärtzog, der den Flügel, der sich genau zwischen den
beiden Luftströmen befindet mit nach oben drückt(Bild 3).
Dies nennt man Druckauftrieb. Hierzu gibt es einen
einfachen Versuchsaufbau, um dies zu beweisen: Nimmt
man ein Blattpapier in seine beiden Hände, hält es genau vor
seinen Mund und bläst darüber, so wird sich das Blatt nach
Oben bewegen(siehe Bild 2).
Bild 2: Versuch zu
Bernoulli
Bild 3:
Luftströmung
und Bernoulli
Effekt
Der Druckauftrieb ist ein Teil des Gesamtauftriebs der es einem Flugzeug ermöglicht zu fliegen,
er hält den größeren Anteil daran ein Flugzeug zum fliegen zu bringen.
Den kleineren, aber auch wichtigen Anteil des Gesamtauftriebs ein Flugzeug in die Lüfte zu
heben macht der sog. Stoßauftrieb aus. Zeuge dieses Auftriebs wird jeder der seine Hand aus
dem Fenster eines fahrendes Auto hält (siehe Bild 4). Er entsteht vorallem bei großen
Anstellwinkeln (Winkel der Profilszene des Flügels zur Richtung der anströmemden Luft) des
Flügels z.B. wie beim Start eines Flugzeugs. Bei diesen großen Anstellwinkeln bietet der Flügel
dem relativen Wind (Fahrtwind) eine große Angriffsfläche. Der anströmende Luftstrom prallt
nun gegen die Flügelunterseite, da diese genau in die Windrichtung zeigt. Er drückt gegen die
Flügelunterseite und übt Druck aus. Sir Isaac Newton endeckte, dass jede Aktion eine
Gegenreaktion nach sich zieht. Dieses Gesetz läst sich einfach auf diese Art von Auftrieb
übertragen. Die gegenreaktion ist in diesem Fall die Bewegung des Flügels nach Oben. Diese Art
des Auftriebs kommt dem Flugzeug vorallem während des Startvorgangs zu gunsten, wenn das
Flugzeug in einen Starken Anstellwinkel übergeht. Ansonstens wird dieser Teil des
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Gesamtauftriebs nur bei geringen Geschwindigkeiten des Flugzeugs erzeugt, nachdem der
Druckauftrieb aufgrund der geringen Geschwindigkeit nicht genügend Auftrieb erzeugen kann,
weshalb ein höherer Anstellwinkel benötigt wird um genügend Auftrieb zu erzeugen.
1.) Der Luftstrom, der auf die
Flügelunterseite (oder Handunterseite) trifft
erzeugt Einschlagenergie.
2.) Die Einschlagenergie überträgt sich auf
den Flügel (oder Hand) und hebt ihn
entgegengesetzt der Windrichtung an.
Bild 4: Stoßauftrieb
1.4. Was ist der relative Wind ?
Der relative Wind ist nichts anderes als der Fahrtwind, der während der Vorwärtsbewegung des
Flugzeugs entsteht. Der relative Wind ist die Kraft die einem Flügel den Auftrieb verschaft, der
wiederum dem Flugzeug zum Fliegen verhilft. Der relative Wind oder Fahrtwind entsteht bei
der Bewegung, er hat immer die selbe Geschwindigkeit des Flugzeugs und er bläst immer
entgegengesetzt der Bewegungsrichtung, dabei umfließt er den Flügel oder stößt gegen die
Flügelunterseite, wobei die zwei Arten des Auftriebs entstehen. Die Geschwindigkeit des
relativen Winds bestimmt die Geschwindigkeit eines jeden Flugzeugs, nicht die Gschwindigkeit,
die es überGrund zurücklegt, sondern die Geschwindigkeit des Fahrtwindes. Wenn es z.B.
Windstill ist, so ist die Geschwindigkeit über Grund die selbe des Fahrtwindes und somit die des
Flugzeugs in der Luft. Bläst z.B. dagegen ein Gegenwind von entgegengesetzt der Flugrichtung,
so ist eine geringere Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs notwendig, um genügend Fahrtwind
zu erzeugen den ein Flügel braucht um Auftrieb zu erzeugen, denn der natürliche Wind ergänzt
diese Geschwingigkeit. Dies führt zu einer geringeren Geschwindigkeit über Grund.
1.5. Was ist der Anstellwinkel ?
Der Anstellwinkel bezeichnet den Winkel zwischen der Profilszene, die die eigentliche Grund
konfiguration eines Flügels repräsentiert und der Windrichtung b.z.w. der Richtung des
relativen Winds ( Fahrtwind ). Der Anstellwinkel ist ein wichtiger Faktor in der Welt der
Aerodynamik und der Luftfahrt. In der Regel gilt: Desto größer der Anstellwinkel, desto größer
der Gesamtauftrieb. Alledings steigt damit auch der Gesamtluftwiderstand, also ist es nötig ein
ausgewogenes Gleichgewicht zu finden. Steigt der Anstellwinkel eines Flügels, so wird die von
der Flügelform vorgegebene Wölbung des Luftstroms verstärkt, weil der Flügel je nach
Anstellwinkel eine höhere Wölbung des Luftstroms verursacht wird.
7
Der Anstellwinkel, der zum Auftrieb unerlässlich ist, ist umgekehrt proportional zum Quadrat
der Fluggeschwingigkeit , da eine höhere Geschwindigkeit im selben Zeitraum mehr Luftmasse
ablenkt wird und der Betrag der vertikalen Beschleunigung ebenfals steigt, genügt ein
geringerer Anstellwinkel zur Erzeugung desselben Auftriebs. Umgekehrt muss der Anstellwinkel
umso mehr erhöht werden, je lansamer das Flugzeug fliegt( siehe Bild 5 und 6 ).
Bild 5: Hohe Geschwindigkeit beteutet
mehr Auftrieb in der selben
Zeit ; es genügt ein geringer
Anstellwinkel führ den selben
Auftrieb
Bild 6: Geringe Geschwindigkeit
Bedeutet weniger Auftrieb
In der selben Zeit ; es ist ein
Hoher Anstellwinkel notwendig
Um den selben Auftrieb zu
erreichen
Der Anstellwinkel kann aber auch dazu führen, dass ein Flugzeug in mitten der Luft einfach
aufhöhrt zu fliegen. Fliegen bedeutet in diesem Fall nichts anders als, dass der Flügel von einem
konstantem Luftstrom umfloßen wird. Ist der Anstellwinkel zu groß kann ein Strömungsabriss
eintreten. Dieser kritische Winkel liegt durschnittlich bei 18° der Profilszene. Ein
Strömungsabriss kann bei jeder Lage und jeder Geschwindigkeit eintreten, ein Flügel muss nur
diesen Wert erreichen und der obere Luftstrom reißt ab. Dies geschiet, weil die Wölbung in die
der Flügel den Luftstrom bringt zu groß und steil ist als das der Luftstrom noch folgen könnte.
Der Luftstrom fließt nun nicht mehr gleichmäßig über die Flügeloberfläche, stattdessen
verwirbelt er. Dadurch wiederum fällt der Druckauftrieb weg, weil kein Luftstrom mehr effektiv
an der Flügeloberfläche entlang fließen kann. Gleichzeitig erhöht sich der Luftwiderstand b.z.w.
Formwiderstand dramatisch. Der Flügel erzeugt nun keinen Auftrieb mehr und höhrt auf zu
fliegen ( siehe Bild 7 ).
Neben den Kräften, die ein Flugzeug vom Himmel hohlen können gibt es
die Vier entscheidenden Kräfte
die es am Himmel halten.
Bild 7: Strömungsabriss
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1.6. Welche Kräfte halten ein Flugzeug in der Luft ?
Der Auftrieb ist eine Dieser Kräfte, die Andern sind Luftwiederstand, Schwerkraft und Vortrieb.
Schwerkraft
Vortrieb
Luftwiderstand Auftrieb
Auftrieb: Der Auftrieb ist die nach oben wirkinde Kraft. Sie entsteht während der sich Flügel
durch die Luft bewegt
Schwerkraft:
Die Schwerkraft ist die nach unten wirkende Kraft. Sie wirkt entgegengesezt des
Auftriebs.
Vortrieb:
Der Vortrieb ist die nach Vorne wirkende Kraft. Sie wird durch den Antrieb des
Flugzeugs erzeugt, wie z.B. den Propeller, der auch nichts Anderes ist als ein sich drehender
Flügel ist.
Luftwiderstand:
Der (Luft) Widerstand ist die nach Hinten wirkende Kraft. Sie wirkt
entgegengesezt des Vortriebs. Der Widerstand ist die natürliche reaktion auf den Vortrieb.
Wirken all diese Kräfte zusammen, halten sie ein Flugzeug, sei es ein Papierflugzeug, ein Vogel
oder ein Passagierflugzeug in der Luft. Die Aufgabe eines jeden Piloten ist es diese Kräfte zu
kontrolieren, steuert er es nimmt immer mindestens eine dieser Kräfte ab. Steigt z.B. ein
Flugzeug aus welchem Grund auch immer, so nimmt die Kraft der Schwerkraft ab, worauf der
Auftrieb es dann nach oben zieht. Sinkt es hingegen, so nimmt der Auftrieb ab und die
Schwerkraft zieht das Flugzeug nach unten. Beschleunigt es, so überwiegt die Kraft des
Vortriebs, umgekehrt wirkt der Luftwiderstand, wenn dieser größer ist als der Vortrieb bremst
dieser ein Flugzeug.
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1.7. Was treibt ein Flugzeug an?
Ein Flugzeug kann nicht mit den Flügeln schlagen, das braucht man nicht weiter zu erklären.
Keine beweglichen Flügel zu haben ist eine Eigenschaft, die ein Flugzeug nicht von den Vögeln
Geerbt hat. Dafür besitzt es aber etwas, dass kein Vogel hat. Quelle des Vortriebs eines
Flugzeuges ist, wie beim Auto auch ein Motor, dieser wird beim Flugzeug Triebwerk genannt
und kann auch ein Strahltriebwerk, wie eines an einem Verkerhrsflugzeug sein. Die Erklärung
eines Strahltriebwerks ist komplex und hat mit der Aerodynamik nicht mehr so viel zu tun, dass
man es erklären müsste, es sei nur soviel gesagt: Es treibt das Flugzeug mit dem Rückstoß
seines Abgasstrahls an. Ein Propeller hingegen funktioniert ähnlich einem Flügel. Der
Querschnitt eines Propellers lässt die Ähnlichkeit
zu dem eines Flügels erahnen. Er funktioniert
auch exakt auf die Selbe Weise, nur verleiht er
dem Flugzeug, an dem er befestigt ist keinen
Auftrieb, sondern Vortrieb. Während er sich
bewegt, funktioniert er wie ein Flügel und
erzeugt Auftrieb in Richtung der Flugrichtung. Er
teilt den Luftstrom, der entgegengesetzt der
Drehrichtung fließt, in zwei Lufströme, wobei
nach Bernoullis Gesetzt ein Druckunterschied
entseht, dessen Sog das Flugzeug voran treibt.
Umso schneller sich ein Propeller dreht, desto
mehr Vortrieb wird Erzeugt.
1.8. Was bremst ein Flugzeug ?
Weil laut Isaac Newton "Jede Aktion eine
Gegenrektion verursacht" Verursacht auch ein
Flugzeug diese Gegenreaktionen in Form von
Luftwiderstand, was der Oberbegriff für
verschiedene Arten von Wiederstand ist.
Induzierter Widerstand ist einer davon, er wird
vorallem bei geringen Geschwindigkeiten, die somit
große Anstellwinkel
mit sich ziehen
effektiv. Induzierter
Widerstand
entsteht als
Nebenprodukt des
Auftriebs. Der
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Gesamtauftrieb wirkt sich immer in einem 90° Winkel zur Flügelprofilszene aus und somit auch
zum relativen Wind. Weil aber der relative Wind durch den hohen Anstellwinkel des Flügels
stark nach unten abgelenkt wird, verlagert sich der Gesamtauftrieb ebenfals und wirkt nun
nach Hinten und nicht mehr nach Oben, was wiederum einen Widerstand nach sich zieht.
Dennoch verliert das Flugzeug aber nicht seinen gesamten Auftrieb, denn ein Teil des Auftriebs,
der sog. effektive Auftrieb wirkt sich immer unabhängig von Anstellwinkel parallel in die
entgegengesezte Richtung der Schwerkraft aus. Der Teil des Auftriebs der nach Hinten wirkt
wird dabei induzierter Widerstand genannt. Man konnte diesen Widerstand zwar durch
intensive Forschung verringern, wie z.B. durch sog. Winglets, aber komplett zu unterbinden ist
er nicht.
Die sog. Winglets sind, so wie vieles Andere eine Flugzeugs auch den Vögeln nacherfunden. Sie
sind an den beiden Flügelspitzen
angebracht und sparen
den Airlines viel Geld, weil sie den
induzierten Widerstand
und somit den Luftwiderstand veringern,
daduch benötigt das
Flugzeug weniger Energie, um die selbe
Geschwindigkeit zu
erreichen die es ohne Winglets nur mit
mehr Energie erreichen
konnte. Der andere wesentliche
Widerstand ist der
Reibungswiderstand. Dieser wird durch
die Oberfläche des
Flügels und Rumpfes verursacht, aber
auch durch Antennen,
sonstige Anbauten und die
Luftverdrängung des
Flugzeugs. Dieser Wiederstand verstärkt
sich desto größer die
Geschwindigkeit ist.
Winglets erhöhen die Streckung eines Tragflügels, ohne die Spannweite
zu vergrößern. Dies bringt Verbesserungen beim Bodenhandling, bei der
Stabilität um die Hochachse und weniger induzierten Widerstand bei
hohen Auftriebswerten.
Entlang eines Tragflügelprofils bilden sich im Allgemeinen Wirbel, da Luft
von der Unterseite der Tragflächen, wo Überdruck vorliegt, um die
Tragflächenenden herum nach oben fließt, wo Unterdruck herrscht. Die
Wirbel sind an der Flügelspitze am stärksten und rollen sich (je nach
Flugzustand) zu einem Randwirbel auf. Die Wirbel induzieren am Ort des
Flügels eine Abwärtsgeschwindigkeit, wodurch der induzierte
Luftwiderstand entsteht. Winglets reduzieren nun den Einfluss dieser
Wirbel, indem sie den Randwirbel zerteilen (ein Teil geht am Flügel
WingletÜbergang ab, ein Teil an der Wingletspitze) und durch ihre
Profilgebung nach außen ablenken.
Die Gesamtstärke der Wirbel bleibt
dabei gleich.
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1.9. Der BernoulliEffekt
Der BernoulliEffekt ist grundlegend für das Verständniss des Fliegens. Daniel Bernoulli
Baute auf den Versuchen auf, die Giovani battista Venturi unternahm. Er fand heraus, dass
Flüssigkeit die durch ein Rohr fließt, dass an einer Stelle verengt ist an der engsten Stelle des
Rohres am schnellsten fließt.
Bernoulli baute auf diesem Gesetz auf, indem er haraus fand, dass in einem strömenden Fluid
(Gas oder Flüssigkeit) ein Geschwindigkeitsanstieg von einem Druckabfall begleitet ist. Dieses
Gesetz erklärt den Druckunterschied der einem Flügel den Auftrieb verleiht.
1.10. Wie steuert das Flugzeug in der Luft ?
Ein Flugzeug besitzt mehrere Bestandteile die es ihm ermöglicht sich um alle seine Achsen zu
bewegen. Diese funktionieren alle nach dem selben aerodynamischen Prinzip dem gleichen,
dass erklärt warum ein Flügel Auftrieb erzeugt.
Die drei wichtigsten
Steuerelemente eines Flugzeugs:
1.) Die Querruder
2.) Das Seitenleitwerk
3.) Das Höhenruder
Gesteuert wird ein Flugzeug durch sog. Steuerflächen. Diese Steuerflächen sind bewegliche
Flächen an Flügeln oder Leitwerk, dass aus Höhen und Seitenruder besteht.
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Wie man in der linken Abbildung sieht spannt sich
die Profilsehne von der Flügelvorderkannte zur
Flügelhinterkannte. Weil sich aber die
Flügelhinterkannte nun durch das jeweige Ruder
bewegt, je nach Ruderausschlag, verlagert sich die
Flügelhinterkannte nach Oben oder nach Unten,
wodurch die Profilsehne auch verlagert wird.
Verlagert sich die Profilsehen nach Unten so
vergrößert sich gleichzeitig der Anstellwinkel der
Selben, der dabei erhöhte Stoßauftrieb bewirkt
einen Anstieg des Gesamtauftriebs des Flügels oder
der Leitwerksfläche in die Richtung entgegengesetzt
des Ausschlages der Steuerfläche.
Wie bei dem Auftriebs eines Flügel wirken auch auf
Steuerflächen wie Höhen Seiten und Querruder
zwei Arten von Auftrieb ein.
Neben dem eben beschriebenen Stoßauftrieb, der durch den Anstellwinkel erzeugt wird,
entsteht der Druckauftrieb durch die von der Steuerfläche verursachten, höheren Wölbung der
Flügeloberseite. Wie man in der Abbildung sehen kann ist die Oberseite des Flügels größer
Gewölbt, wenn die Steuerfläche oder das jeweige Ruder ausgeschlagen ist. Dies erzeugt
mehr Auftrieb, weil der obere Luftstrom einen noch längeren Weg zurücklegen muss als der
untere, wodurch sich der Unterdruck an der Oberseite noch verstärkt, dass widerum zu einem
größeren Sog führt, der den Flügel oder Leitwerk entgegengesetzt des Ruderausschlags bewegt.
Auf diese Weise funktionieren alle Steuerelemente eines Flugzeugs.
Die Drei Grundsteuerelemante, die jedes Flugzeug besitzen muss, um in alle Richtungen
manövrierfähig zu seien sind Höhen, Seiten und Querruder.
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Das Querruder ist für die Bewegung um die Längsachsen b.z.w. das Rollen zuständig, mit seiner
Hilfe kann das Flugzeug zur Seite neigen, wesswegen die Querruder für den Kurvenflug
essentiel sind. Sie bestehen immer aus einem Ruderpaar, die sich je an einer Flügelspitze eines
Flugzeuges befinden. Sie bewegen sich immer gegenläufig, dass heißt, bewegt sich das eine
Ruder nach Oben bewegt sich das Andere nach Unten. Genau dies bewirkt die Rollbewegung
bei betätigung dieser Ruder. Wenn z.B. das rechte Ruder nach Oben ausschlägt und somit das
linke nach Unten auschlägt, entsteht eine größere Wölbung der Flügeloberseite und ein
größerer Anstellwinkel des linken Flügels, woraus ein zusäztlich zum Gesamtauftrieb des Flügels
ein zusätzlicher Auftrieb resultiert. Auf der anderen Seite des Flügels geschieht zur gleichen Zeit
das Umgekerhte. Da das Rechte Ruder nach Oben ausschlägt vergrößert sich die Wölbung der
Flügelunterseite des rechten Flügels, daraus resultiret ein größerer, negativer Anstellwinkel.
Dies führt zu einem Auftrieb, der nach Unten wirkt. Jetzt, nachdem der Auftrieb des linken
Flügels ansteigt, gleichzeitig aber der des rechten Flügel abnimmt entsteht eine Rollbewegung
um die Längsachse des Flugzeugs (siehe Bild unten).
Auf die gleiche Weise funktioniert das Seitenruder und das Höhenruder. Das Seitenruder ist für
das sog. Gieren um die vertikale Achse zuständig, die horizentale Bewegung um die vertikale
Achse. Das Seitenruder befindet sich am Heck des Flugzeugs und ist als die vertikale Flosse
Bestandteil des Leitwerks.
Wenn das Ruder nach Links
ausschlägt, so wird der Luftstrom
durch die Steufläche abgelenkt,
worauf diese Aktion laut Isaac
Newtons Gestzt eine Gegenreaktion
nach sich zieht, die in einer
Linksbewegung der Flugzeugnase
resultiert. Doch neben diesem
Faktor wirkt auchs in diesem Fall die
Kraft des Druckauftriebs, der in
diesem Fall jedoch nicht nach Oben
oder Unten wirkt, sondern jeweils
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seitllich wirkt. Bei einem linken Ruderausschlag ist die Wölbung der rechten Seite der sog.
Seitenflosse vergrößert und ein niedriger Luftdruck an der Oberfläche der rechten Seite der
Seitenflosse ist die Folge. Dies wiederum führt zu einem Sog, der die Seitenflosse mitsamt des
Hecks des Flugzeugs nach Rechts und die Flugzeugnase nach Links zieht. Das umgekehrte
geschieht bei einem rechten Ausschlag des Seitenruders.
Das letzte Steuerelement, dass es zu beschreiben gilt ist das Höhenruder.
Das Höhenruder ist Teil des Leitwerks und befindet sich meistens unter der Seitenfloße. Das
Höhenruder macht es möglich, dass sich ein Flugzeug um seine Querachse bewehen kann. Ein
Flugzeug kann mit seiner Hilfe des steigen oder sinken. Die Steuerfläche des Höhenruders ist
nach Oben und Unten beweglich. Ist das Ruder nach Unten ausgeschlagen, so Ist die Wölbung
der Oberseite des Höhenruders größer und der dadurch enstehende veringerte Druck an der
Oberseite saugt das Höhenleitwerk nach Oben
mitsamt dem Heck des Flugzeugs, woraus das
gesamte Flugzeug in einen Sinkflug übergeht.
Umekehrt funtioniert dies während eines
Ruderausschlages nach Oben. Die Wölbung ist
nun an der Flügelunterseite größer und der
dadurch entesehende Underdruck zieht das Heck
des Flugzeugs nach Unten Das Flugzeug geht in
den Steigflug über.
1.11. Was war das Vorbild der Flugzeuge? Aerodynamik und Bionik
Seit jeher haben Menschen davon geträumt, wie Vögel fliegen zu können. Sie haben stets zum
Himmel aufgeblickt und sich gefragt wie es doch möglich sei, dass ein Vogel fliegen kann. Sie
erforschten die Grundlagen und wissen schließlich warum ein Vogel fliegt. Die ersten
Flugpioniere beobachteten den Vogelflug und verwendeten ihre Erkentnisse, um sich selbst
dem Himmel etwas näher zu bringen. Doch wer denkt dies hatten nur die Flugpioniere vor
hunderte Jahren nötig der täuscht. Auch heutzutage lassen sich die Wissenschaftler der
Aerodynamik und Flugzeugbauer von dem unglaublichem Einfalsreichtum der Natur inspirieren.
Vögel erzeugen den benötigten Vor und Auftrieb im Flug mit ihrem Körper durch ihre
Muskelkraft. Dem Menschen ist dies allerdings unmöglich, weil er durch seine Propotionen,
Gewicht und die benötigte Kraft, die Ihm fehlt nicht zum fliegen geschaffen ist. Einigen Vögel
macht dies auch Probleme, wie z.B. den schweren Vögeln wie Pelikan und
Schwan, diese schaffen es nicht so unbeschwert zu starten wie ihre kleineren Artgenossen. Zu
den einigen Tieren, die nicht fliegen können würde eigentlich auch die Hummel zählen wenn
sie nicht fliegen würde.
Das klingt paradox, doch nach Aerodynamischen Gesischtspunkten dürfte sie einfach unfähig
sein zu fliegen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass doch noch nicht alle Geheimnisse der Natur
gelüftet sind.
Die Schlagbewegung, genauer gesagt: die Abwärtsbewegung seiner Flügel, ermöglicht einem
Vogel den Auftrieb. Die dazu benötigten starken Brustmuskeln machen mehr als 15 Prozent
seines Gewichts aus. Ein Flügelschlag drückt die Luft nach unten: Dadurch entsteht unter den
Flügeln ein höherer Druck als über ihnen. Der Vogel bekommt Auftrieb und kann vom Boden
15
abheben.
Ähnlich wie bei Flugzeugen hängt der Vortrieb beim Vogelflug von der gewölbten Form der
Flügel ab. Der vorne abgerundete und nach hinten immer schmaler zulaufende Flügel eines
Vogels ist der Tragfläche eines Flugzeugs sehr ähnlich. Doch bekommt ein Vogel seinen Vortrieb
nicht von einer Vortriebsquelle wie einem Propeller oder einem Triebwerk, sondern rein durch
die Bewegungsabläufe der Flügel: Auf un Abwärts, Vor und Rückwärts.
Vögel, die ihre Flügel in einem ruhigen Segelflug bewegungslos ausbreiten, haben bei
angemessener Geschwindigkeit genügend Auftrieb, um sich in der Luft zu halten.
Wie bei einem Flugzeug stellt sich der Luftwiderstand dem Vortrieb entgegen. Die Form des
Flugkörpers und seine Geschwindigkeit beeinflussen den Luftwiderstand im entscheidenden
Maße.
Vögel als Energiesparrer? Ja, die effiziente Weise eines Vogels zu fliegen hat maßgeblichen
Einfluß auf die Entwicklung effizienter Flugzeuge genommen.
Geier, Adler, Falken, aber auch andere Vögel spreizen ihre Flügel enden beim Flug. Diese
Flügelform hilft ihnen, mit weniger Kraftaufwand zu fliegen, da an der Ober und Unterseite
eines Flügels unterschiedliche Druckverhältnisse herrschen, entstehen Luftströme, die von den
Hochdruckmassen, unterhalb des Flügels, um den Flügel herum zu der Flügeloberseite strömt.
Dabei entstehen Wirbel.
Um die dabei auftretenden Luftwirbel zu verringern, spreizen die Vögel ihre Handschwingen
auf. Die Flügelspitzen machen aus einem mächtigen Randwirbel viele kleine Wirbel. Das
schauten sich Flugzeugingenieure von der Natur ab und versahen die Tragflächen, der
Flugzeuge mit aerodynamischen Anbauten den Winglets. Ein System von mehrfachen Wirbeln
verbraucht nämlich weniger Energie als der einzelne Wirbel eines Flügels ohne Winglets.
Auch quer zu den Flügeln entstehen Wirbel. Fliegen Vögel oder Flugzeuge zu steil, dann können
diese Wirbel abreißen und zu einem Strömungsabriss führen. Vögel richten daher beim Fliegen
immer wieder ihr Deckgefieder auf. Auch das nahmen sich die Ingenieure zum Vorbild und aus
dem Deckgefieder der Vögel wurden die Landeklappen der Flugzeuge.
Doch schauten sich die Flugzeugingenieure nicht nur in Sachen Flügel in der Natur um. Nein, sie
wurden auch in der perfekten Rumpfform eines Flugzeugs fündig. Doch bildeten in diesem Fall
nicht nur Vögel, sondern auch Fische, Haie und Delphine, deren Hautoberfläche es ihnen
ermöglicht mit dem geringsten Widerstand durch das Wasser zu gleiten ein Vorbild. Das war
Ansporn genug das Prinzip der Fischhaut auf die Haut der Flugzeuge zu übertragen.
Haifischhaut ist genau so, wie eine Flugzeughaut eigentlich nach immer angenommener
aerodynamischen Standarts nicht sein sollte. Eine Flugzeughaut muss sehr klatt und eben sein,
dachte man immer, doch eine Haifischhaut ist nicht klatt sie ist geschuppt und microfein
gerillt und doch gleitet ein Hai mit minimalem Widerstand durchs Wasser. Was im Wasser gilt,
gilt auch in der Luft, denn beide Medien sind Fluide. Diese microfein gerillte Oberfläche lässt die
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Strömung des Wassers, im Falle des Hais, oder die Luft ruhiger über die Öberfläche fließen. Die
vielen kleinen Rillen wirken wie Kanäle, die den Luftstrom über die Flügelüberfläche fließen
lassen ohne, dass dieser Wirbel produzieren kann, dies bedeutet der Luftstrom produziert
weniger Reibung.
Um dieses Prinzip nun auf die Flugzeuge zu übertragen, haben sich Flugzeugingenieure eine
Kunststofffolie einfallen lassen, deren Oberfläche diese microfeinen Rillen besitzt. Sie kann man
auf ein beliebiges Flugzeug aufkleben und das Flugzeug bekommt die Eigenschaften eines
Haifisches, zwar kann es dadurch nicht schwimmen und tauchen, aber eine Menge Energie
sparen. Auf einem Transkontinentalfluges könnte ein mit 75% beklebtes Passagierflugzeug 2,4
Tonnen Kerosin einsparen. Genutzt wird diese Folie allerdings nur von einem einzigen Flugzeug
dem damaligen Prototyp wegen mangeldem Intresse der Airlines, wegen ennoch fehlender
effifienz.
Ebenfals aus der Naturstammend ist eine lang gestreckte Rumpfform mit einer runden Spitze
und einer Art Stirnwulst diese die besten Strömungseigenschaften aufweißt. Wer einen
modernen Passagierjet, aus dieser Perspektive betrachtet, wird die Bedeutung natürlicher
Vorbilder für die Flugzeugbauer erkennen.
Ein möglichst flacher Körper, einem Rennauto vergleichbar, zeigt nämlich keineswegs die
idealen aerodynamischen Eigenschaften. Die Spindelform mit dem Stirnwulst dagegen erzeugt
kleinere Wirbel, welche die Luftströmung auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten ohne
Störungen über den Flugkörper hinwegstreichen lassen.
All dies beweisst wie stark die Aerodynamik der Natur, die doch gar nicht so natürliche Luftfahrt
der Flug des Menschen der sich gegen seine Natur stellt beeinflußte. Auch in Zukunft wird
die Aerodynamik der Natur, aber auch intiligente werkstoffe der Natur die Luftfahrt stark
beeinflußen.
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2. Erste Aerodynamische Kenntnisse und erste Flugversuche
Die besten Flieger stamen aus der Natur. Dieser Satz ist nicht nicht so abwägig wie er doch
klingen mag, aber die Art und Effizienz der Fortbewegung von Vögeln und Insekten ist selbst bei
modernster Technik bis Heute unerreicht. So ist es auch noch keinem Menschen gelungen sich
mit einem SchwinflügelFlugzeug (Ornithopter) in die Lüfte zu erheben. Ein Ornithopter ist ein
Fluggerät nach dem Prinzip der Libelle ähnelt. Ebenso konnten die Flugleistungen etwa einer
Libelle im Verhältnis zu Größe und Gewicht nicht einmal annähernd erreicht werden.
Das Vorbild schlecht hin für die moderne Luftfahrt ist ohne Zweifel der Vogel. Die Aerodynamik
seiner Flügel war Vorbild und Motivation in der Entwicklung der heutigen Starrflügelflugzeuge.
Als Starrflügler werden alle Flugzeuge bezeichnet die starre Flügel besitzen, die während der
vorwärtsbewegung Auftrieb erzeugen. Ein Hubschrauber besitzt sich drehende Flügel, also ist er
ein Drehflügler. Zwar dreht sich ein Ahornsamen wie ein Rotor eines Hubschraubers, gilt
dennoch nicht als direktes Vorbild des Hubschraubers, dagegen kommt es dem Gyropter sehr
ähnlich, dessen Rotor sich während der Vorwärtsbewegung durch den Fahrtwind bewegt.
Trotzdem werden die Werkstoffe der Hubschrauber immer elastischer und inteligenter und
somit immer ähnlicher der Natur.
Es mag unglaublich erscheinen, aber die ältesten "aerodynamischen" Formen gehen auf das
Zeitalter der Inkas und Pharaonen zurück. In Mittelamerika fand man kleine aus Gold
gefertigten, 1500 Jahre alte, Flugzeug ähnlichen Modelle. Ob
diese Modelle nach aerodynamischen Regeln angefertigt
worden waren steht nicht fest, fest steht jedoch sie besaßen
alle wichtigen Elemente, die ein moderns Flugzeug auch
besitzen. Sie haben modern Deltaflügel (ähnlich moderner
Kampfjets), ein Seitenleitwerk, ein Höhenleitwerk und einen
Rumpf, der all diese Elemente miteinander verbindet. Ein
weiterer Beweiss für die Flugtauglichkeit dieser Flugzeuge
waren zahlreiche Flugversuche, der Forscher, die sich dieser
seltsamen Flugmodelle annahmen. Sie fertigten ein ferngesteuertes, etwa 2m großes,
detailgetreues Modell aus Styropor an, womit sie Flugversuche unternahmen. Das Ergebnis war
unglaublich dieses Jahrhunderte Jahre alte nachgebildete Modell flog nahezu perfekt.
Bedeutet dies nun, dass die Menschen schon Jahrhunderte vor uns Aerodynamische Kenntnisse
hatten oder gar geflogen sind? Fraglich ist diese Theorie, dennoch sprechen die Ergebnisse der
Flugversuche für sich.
Neben den Goldfliegern aus Mittelamerika gab es auch einen Fund aus Ägypten. Es war ein
kleines Holzmodell eines Vogels. Es wurde im Jahr 1967 zufällig im Keller des Ägyptischen
Museums gefunden in einer Kiste mir der Aufschrift "Vogelobjekte", doch der ägyptische
Proffessor, der diesen vermeintlichen Vogel fand wurde eher stutzig zumaute. "Ein Vogel sollte
das sein?" fragte er sich. Er hatte Recht, die Flügelstellung erinnerte eher an ein modernes
Segelflugzeug, die eckige Schwanzfloße und die auffälligen, nach unten geschwungenen Flügel
hatten nicht viel Ähnlichkeut mit einer Taube, wie der Titel dieses Objekt "Taube von Sakkara"
es einordnete. Wie sich später herausstellen sollte, war es 2200 Jahre alt und wurde 1898 in
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einer Pyramiede gefunden. Das Modell wurde von einem Luftfahrtingenieur untersucht. Das
Ergebnis: Bis auf die Rumpfspitze, die einem Vogelkopf ähnelte, hatte dieses Artefakt keinerlei
anatomischen Ähnlichkeiten zu einem echten Vogel. Doch die Auswertungen der
aerodynamischen Tests waren mal wieder erstaunlich, es besaß einen aerodynamisch
perfekten Rumpf mit einer ebenso perfekten dreieckigen Rumpfspitze, die nach Möglichkeit
keine störenden Verwirblungen aufkommen lies, wie es bei modernen Flugzeugen der Fall ist.
Es sollte zwar ein Vogel angedeutet sein, aber nach aerodynamischen Gesichtspunkten hatte es
ein besseres Strömungsbild, weil störende Faktoren wie der nach unten gebogene Schnabel in
eine ansatzlose Rumpfspitze intigriert wurde. Obwohl das ganze Objekt grademal 18cm lang ist
und eine Spannweite von 14cm hat und somit ohne Probleme aus einem Stück gefertigt werden
hätte können ist es aus zwei "an und abrüstbaren" Teilen gefertigt, ähnlich der
Konstruktionsweise eines modernen Segelflugzeugs, der praktischen Verwendung wegen. Ob
diese waage Theorie stimmt und ob die Ägypter vor 2200 Jahren diesen Vogel oder besser
dieses Flugzeug mit aerodynamischen oder gar fliegerischen Absichten bauten ist fraglich. Fest
steht allerdings, dass es 2200 Jahre alt ist und was wesentlich erstaunlicher ist sind die
aerodynamischen Fähigkeiten diesen Objekts.
Wie die "Goldflieger" wurde auch die "Taube von Sakkara" als ferngesteuertes Modell
nachgebaut und getestet. Das ergebnis war ebenso verblüffend wie das der "Goldflieger" es
besaß ausgezeichnete Flugeigenschaften.
Eher zu den Sagen zählt man die Geschichte von Ikaros und Daidalos, die der Sage nach von
Kreta nach Sizillien flüchten wollten, nachdem sie sich Schwingen aus Vogelfedern bauten sie
stürzten zwar ab, doch laut der Sage nach nicht wegen mangelder aerodynamischer
unausgereiftheit, sondern dem Zorn Gottes wegen. Diese Geschichte kann man natürlich nicht
als Beweis für aerodynamisches Wissen in der Antike nehmen, doch gibt es Funde eines ersten
Hubschraubers aus etwa der selben Zeit. Es war ein Spielzeugkreisel mit eingestekten
Vogelfedern, die ihn zum Fliegen brachten, wenn man ihn antrieb.
In diesem Zeitalter wurde das Fliegen meist mit mytischen Wesen in Verbingung gebracht und
weniger mit wissenschaftlichen Grundlagen, doch spätestens nach Leonaro Da Vincis Entwürfen
von Fluggeräten bekam die Fliegerei des Menschen ein Gesicht. Zwar waren seine meisten
Entwürfe von Fluggeräte theoretisch flugfähig, aber auch nur theoretisch. Gebaut hat er keines.
Er sah vor, dass der Pilot die Fluggeräte rein aus muskelkraft antreiben soll er hat einfach
nicht badacht, dass es keinem Menschen möglich wäre eine so
große Anstrengung zu vollbringen, die nötig wäre um eines dieser
Fluggeräte in die Lüfte zu bekommen. Nichts dess zu trotz war Da
Vinci seiner Zeit weit voraus, dennoch bildeten seine Entwürfe
keinen maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung der ersten
Flugzeuge.
Das Fliegen war ein großer Traum der Menschheit, doch war es
keinem Menschen möglich durch Muskelkraft zu fliegen wie z.B.
mit befiederten Armen denn ein Mensch ist schlicht weg nicht
ausgelegt zum fligen. Darum mussten komplexere Hilfsmittel in
form von Flugmaschinen her.
Das beste Vorbild für diese Flugmaschinen liefert die Natur mit
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den Vögeln. Nach deren Vorbild baute der sog. "Schneider von Ulm" alias Albrecht Ludwig
Berblinger eine Maschine, mit der er den Schwingenschlag der Vögel immitieren wollte. Doch
der Versuch einen Vogel zu immitieren resultierte in Flugeigenschaften, die eher einem Stein
ähnelten als einem Vogel. Der Pilot hatte nicht einmal die Kraft um die Flügel waagerecht zu
halten geschweige denn damit zu "Flattern", er fiel dabei wie ein Stein in die Donau, die der
damit überqueren wollte.
Der Erste, der sich entgültig vom Schwingenflug verabschiedete und somit auch die Flugweise
eines Vogels nicht mehr als maßgebliches Vorbild nahm war Sir George Caley (1773 bis 1857).
Er untersuchte als erster die grundlegenden Probleme des aerodynamischen Fluges und wird
daher Als " Vater der Aeronautik" bezeichnet. Er löste sich vom Schwingenflug indem er ab
1809 ein Vorschlag für ein Fluggerät entwickelte, dass durch eine angestellte Flügelfläche und
einen Vortriebsmechanismus fliegen sollte. Als Vortriebsmechanismuss sah er einen Propeller
vor, den er schon in seiner Jugendzeit entwickelt hatte. Er brachte z.B. mit einem Prototyp
eines diesen Propellers ein Spielzeug zum fliegen, womit er als erster das Prinzip des modernen
Starrflügelflugzeugs beschreibt.
Er bewies aufgrund intensiver Studien, gegen den
Glauben vieler, dass es dem Mensch unmöglich
sei, mit einem Paar ,,angeschnallter Flügel" aus
eigener Muskelkraft zu fliegen. Eine von ihm
1799 über dieses Thema verfasste Abhandlung
hatte großen Einfluss auf die weitere Entwicklung
der Luftfahrt. Auf seine Erkenntnisse haben u.a.
auch die Gebrüder Orville und Wilbur Wright
einen Teil ihrer Arbeit aufgebaut.
1804 begann Cayley Fluggeräte in Form von Gleitern zu bauen, die bereits große Ähnlichkeiten
zu heutigen Gleitern aufwiesen b.z.w. Flugdrachen oder Hängegleiter. Seine Gleiter
waren Eindecker mit großen Vordertragflächen und kleineren Hecktragflächen sowie
horizontalen Stabilisatoren. Die erste Besatzung auf den ersten Testflügen seiner Gleiter
bestand aus Tieren, die er als Ballast mit fliegen lies.
Ende Juni 1852 oder Anfang Juli 1853 soll er seinen Kutscher überzeugt haben, sich als Pilot zur
Verfügung zu stellen. Der Gleiter soll auf einen Berg in Brompton, London geschleppt worden
sein, von wo er dann, mit dem Kutscher an Bord, von mehreren Arbeitern den Berg
hinabgeschoben wurde, bis er abhob und nach einem rund 130 m weiten Flug sicher auf einer
Wiese landete. Dies wäre dann der erste überlieferte erfolgreiche
bemannte Segelflug gewesen, bereits rund 40 Jahre vor Otto Lilienthal. Die Tatsache, dass in
den folgenden 40 Jahren, bis zu den Versuchen Otto Lilienthals, keine bemannten Flüge
stattgefunden haben, lässt an der Darstellung Caleys Zweifel aufkommen. Andererseits wurde
das Fluggerät 1974 nach Originalplänen rekonstruiert und am Originalschauplatz vom
bekannten englischen Segelflieger Derek Piggot erfolgreich geflogen, nachdem es von einem
Auto angezogen wurde, dabei konnte der Pilot Piggot den Gleiter sogar kontrolliert steuern.
Damit ist zumindest die grundsätzliche Tauglichkeit der Konstruktion bewiesen. Ein weiterer,
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späterer Nachbau flog 2003. Bei diesem Versuch waren Allan McWhirter und Richard
Branson die Piloten.
Ein weiterer Pionier der Entwicklung der Luftfahrt und der Aerodynamik war Otto Lilienthal. Der
ausgebildete Machinenbauingenieur aus Anklam, Deutschland erkannte früh, anhand
Beobachtungen von dem Fluverhalten der Vögel, dass eine gewölbte Flügelform optimal ist.
Dafür führte er zahlreiche Expeimente mit verschiedenen Flügelformen durch. Er unterschied
sich deutlich darin, dass er im Gegensatz zu all seinen Vorläufern nicht nur einen Flug
unternahm, sondern nach theoretischen und praktischen Vorbereitungen weit über 1.000
Stück. Ebenfals pionierhaft an seiner Artbeit war die Entwicklung einer Art Windkanal den er
"Rundlaufapparat" nannte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1896 baute er 18 Fluggeräte, die er alle
selbst testflog. Es waren überwiegend Hängegleiter, mit denen er beispielsweise einen Abhang
herab ran, abhob und kurze Zeit schwebte. Doch diese Leidenschaft kostete ihm doch
schließlich sein Leben, nachdem er beim Landen stürzte, an dessen Verletzungen er stab.
Doch die Weiterentwicklung der Aerodynamik und der Luftfahrt hatte noch mehr zu bieten als
Gleiter den Motorflug.
Der erste Flugpionier des Motorfluges wäre der DeutschAmerikaner Gustav Weißkopf, er soll
den ersten Motorflug der Menscheit unternommen haben, doch sein Flug wurde weder
dokumentiert noch fotografiert einzige Beweissmittel sind Zeugenaussagen. Ob es dieser
Pionier war, der den ersten Motorflug der Geschichte unternahm oder ob nicht ist nicht gewiss.
Gewiss sind jedoch die zahlreichen Mororflüge des deutschen Karlo Jatho. Er flog nachweislich
mit einem ungesteuerten Motorflugzeug vier Monate bei Hannover. Doch eines fehlte Ihm
Eine Steuerung. Diese besaß allerdings das Fluggerät der Gebrüder Wright, die damit den ersten
gesteuerten Motorflug der Geschichte der Meschheit durchführten.
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Den beiden Fahradwerkstadtbesitzer aus Dayton, Ohio bewiesen schon
früh aerodynamisches Wissen und vorallem die Motivation jahrelang zu
experimentieren, um die perfekte Konstruktion eines Flugzeugs zu finden.
Sie waren dafür bekannt ihre Versuche und Flüge genaustens zu
dokumentieren. Der Wille den "Menschenflug" zu ermöglichen hatten die
Brüder schon als Kinder, sie machten Versuche und bauten kleine
Fluggeräte wie Drachen. Sie bewunderten große Flugpioniere wie Otto
Lilienthal sehr und als diese starb wurde ihr Wille nur noch gestärkt zu
fliegen. Sie erkannten, dass Otto Lilienthal das Problem des dynamischen
Auftriebs gelöst hatt und somit nur abgestürzt sei, weil er keine
ausgereifte Steuerung hatte. Dieses Problem wollten sie lösen. Sie hatten die Voraussetzung
eine leichte, Stabile und aerodynamische Grunkonstruktion aus teilweise Fahradteilen zu
bauen. Sie erkannten auch das es möglich wäre einen Verbrennungsmotor auf einem solchen
Flugzeug zu befestigen, um den Vortrieb zu gewährleisten. Auch dazu besaßen sie ausreichend
Wissen, denn sie experimentierten auch mit Motoren und wollten sogar eine eigene Fabrik
dafür aufbauen, dass aber mangels Kapitals scheiterte. Doch das fortschritlichste an ihrer Arbait
war die neue, von Ihnen konstruierte Steuerung. Diese ermöglichte es den Piloten die
Flugzeuge von ihrem Cockpit aus zu Steuern und somit zu kontrollieren. Es beugte ebenfals
Unglücke wie das Otto Lilienthals vor. Die Flugzeugsteuerung war so revolutionär, dass sie sie
patentieren mussten, um ihre Erfindung vor der Konkurenz aus Frankreich zu schützen. Sie
funktionierte ähnlich den heutigen, indem der Pilot die Flügelspitzen über Seilzüge um ihre
Querachse neigt, man kann dies auch mit dem verwinden der Flügel beschreiben.
Nach diesen revolutionären Endeckungen der Aerodynamik, bauten die Gebrüder Wright
zunächst einen Gleiter, den sie Flyer 1 nannten. Dieser war nun kein Hängegleiter mehr wie all
seinen Vorgänger, sondern ein für diese Zeit komplexes Flugzeug. Es war ein Doppeldecker, der
bereits ein Höhenruder und ein Seitenleitwerk hatte. Mit dem Höhenruder konnte erstmals die
Querachse während des Fluges kontrolliert werden, dass heißt der Pilot konnte steigen und
sinken. Mit dem Seitenleitwerk konnte ein Flugzeug ebenfals erstmals um seine Gierachse
gesteuert werden, was ein steuern nach Links oder Rechts ermöglichte.
Nach diesen erfolgreichen Testflügen als Gleiter, installierten sie
einen Motor hinter den Platz des Piloten auf den Flügel, mitdem
Zwei große, hölzerne Propeller über zwei Fahradketten
angetrieben wurden. Damit waren nun längere Flüge möglich und
es gelang sogar einen kompletten Kreis zu fliegen. Es gelang sogar
die USA zu durchfliegen in 38 Tagen.
In Europa sätzte man stattdessen auf motoriesierte Ballons, um
Erfolge in der motoriesierten Luftfahrt zu erzielen, woraus die
ersten Zeppeliene entstanden. Die nächsten Jahre wurden durch
weitere Entwicklungen und Flugversuche geprägt, darunter die
Entwicklung eines Flugzeug, dass mehr den Aufbau hatte eines
Drachen, woraus später das erste Ultraleichtflugzeug werden
sollte. Zur gleichen Zeit ging in Europa der Trend herum, immer mehr Flügel an einem Flugzeug
zu montieren, dies waren meistens Dreidecker, doch reichte die Anzahl auch bis Fünfzigdecker,
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mitdem Horatio Frederick Phillips 1907 den ersten Motorflug Englands unternahm. Zwei Jahre
später gelang es dem Franzosen Louis Blériot den Ermelkanal in einem eigens von ihm
Entwickeltem Flugzeug zu überqueren. Doch setzte man in den Jahren nach den Gebrüdern
Wright weniger auf aerodynamische Kenntnisse bei der Entwicklung neuer Flugzeuge
stützten sich stattdessen mehr auf Erungenschaften der Wrights und anderen Flugpionieren.
Vor dem 1. Weltkrieg machten neue Rekorde den Hauptansporn aus, es galt nun immer
schneller und immer höher fliegen zu können das schnellste damalige Flugzeug kam aus
Frankreich und erreichte die damalige Spitzengeschwindigkeit von 200 Km/h.
Während des 1. Weltkrieges galt die Entwicklung neuer, besserer Flugzeuge strategischer
Zwecke Flugzeuge wurden nun Waffen und mussten bessere Leistungen erbringen, vorallem
nach aerodynamischen Gesichtspunkten. Sie mussten leichter stabiler und besser zu fliegen
sein, wobei die besseren Flugeigenschaften, wie Wendigkeit mit Aerodynamik zu tun hat.
Trotz der großen Tragig der Kriege, waren Kriege wie der 1. und 2. Weltkrieg regelrechte
Motoren der Flugzeugentwicklung. Ohne den 1. Weltkrieg wäre die Entwicklung auch der
Aerodynamik der Flugzeuge kaum so weit wie sie jetzt ist. Nach dem 1. Weltkrieg bekamen
die Flugzeuge eine neue Rolle in der Wirtschaft. Sie wurden nun hauptsächlich als
Postflugzeuge eingesetzt und wurden auch bald wichtiges Bestandteil des Passagierverkerhrs.
Von nun an trat die Aerodynamik immer mehr in den Vordergrund in der Entwicklung neuer
Flugzeuge. Ein großer Pionier dieser Zeit den frühen Zwanziger Jahren war der Deutsche
Hugo Junkers. Er baute estmals stromlienienförmige und somit aerodynamisch perfekt
durchgedachte Flugzeuge. Stromlinienförmig ist ein Flugzeug, wenn es dem Luftstrom, der es
während des fliegens umgibt einen möglichst geringen Widerstand bietet.
Als nun der 2. Weltkrieg began, erlebte die Entwicklung der Flugzeuge einen neuen
Vorwärtsschub. Die Nationalsozialisten rüsteten derart auf, sodass niemand der Entwicklung
des Flugzeug noch nachkommen konnte. Die einst hölzernen, mit stoffbezogenen, langsamen
Flugzeuge, die auch von aerodyamischen Formen weit entfernt waren wurden nun zu
schnellen, metallenen und aerodynamisch perfekt ausgefeilten Flugzeugen.
All diese Entwicklungen führten zu Weiterentwicklungen in der Nachkriegszeig. Die
bedeutenste war das Strahltriebwerk, dass den Flugzeugingenieuren wiederum die Welt der
hohen Geschwingigkeit öffnete. Es wurde nun möglich die Schallmauer zu durchbrechen, was
allerdings zu neuen aerodynamischen Problemen führte. Doch auch diese wurden gelöst mit
der Bell X1, dem erste Überschallflugzeug.
Heute trägt die Aerodynamik hauptsächlich dazu bei Flugzeuge ecomomischer zu machen und
die Leistung zu verbessern.
23
3.1. Was ist die perfekte Flügelform? / Der praktische Teil
Die folgende Versuchsreihe zeigt wie ausschlaggebend die Form eines Flügels für das
Flugverhalten ist.
Das Ziel dieser Versuchsreihe ist es die Funktionsweise von Flügeln und deren Vor und
Nachteile bei verschiedenen Anstellwinkeln und verschiedenen Windstärken zu untersuchen.
Ein Flügelprofil bezieht sich auf die Form eines Querschnitts eines beliebigen Flügels. Jedes
Flügelprofil hat andere Eigenschaften, weshalb es für jeden Zweck, den ein Flugzeug erbringen
soll andere, für diesen Zweck passende Profile gibt. Um die Eigenschaften verschiedener
Flügelprofile herauszufinden, fertigte ich kleine Flügelmodelle an, deren Profile ich vorher auf
Papier entwarf.
Als perfektes Material für diese Versuchsflügel, stellte sich Balsaholz heraus. Balsaholz ist sehr
leicht und lässt sich relativ einfach und leicht in die entsprechende Form bringen. Nachdem ich
die verschiedenen Flügelprofile aus dem Papier entworfen habe, nahm ich ein Brett Balsaholz,
teilte es in gleichgroße Teile und schliff das entsprechende Profil in das Stück Balsaholz.
Nachdem ich nun die verschiedenen Flügelprofile fertig stellte, brauchte ich nur noch einen
Weg den Auftrieb der Profile und somit die Vor und Nachteile zu messen.
Wissenschaftler der Aerodynamik benutzen schon früh eine sog. Auftriebswaage, um die Kraft
des Auftriebs zu messen (siehe Bild)
Um den Auftrieb meiner
Flügelprofilmodelle messen zu können
brauchte ich auch eine solche Waage, also
konstruierte ich eine solche, die der auf
der Abb. nachempfunden ist. Es ist eine
sog. Zweikomponentenwaage, die den
Auftrieb sowie den Luftwiederstand
messen kann. Jeztzt fehlte nur noch eine
Windquelle. Da ich keinen Windkanal
besitzte und auch keinen Zugang zu
einem habe, bestand mein Windkanal aus einem gewöhnlichem Zimmerventilator. Dieser hatte
3 einstellbare Windstärken, womit ich den Auftrieb und Widerstand unter verschiedenen
Windstärken messen konnte. Den Ventilator stellte ich nun parallel zu dem Flügel direkt vor
den jeweiligen Versuchsflügel. Weil der Propeller des Ventilators einen zum Boden parallelen
Luftstrom nur an seinem mittleren, oberen Ende aufweist und an seinen Außenseiten einen
Auf oder Abwärts sog erzeugt, mußte ich meine Versuchsreihe wiederhohlen, da ich den Flügel
vor den Außenseiten des Ventilators positionierte.
Als das Windlabor nun fertig eingerichtet war, konnte ich mit den Versuchen beginnen.
Die Waage war so konstruiert, dass ich die einzenen Flügel immer auswechsen konnte, um sie
somit nacheinander testen konnte.
Ich testete jeden Flügel mit verschiedenen Anstellwinkeln, 0°, 10°, 20°, 30° und Windstärken,
dabei maß ich zuerst die Auftriebskraft und den Widerstand bei einem Winkel und allen Drei
Windstärken.
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Nachdem ich den Auftrieb und den Widerstand bei allen Windstärken gemessen habe, änderte
ich den Winkel. Dies wiederhohlte ich bei jedem Winkel.
Die Werte trug ich in eine
Wertetabelle ein, die ich dann auf Computergestützte Diagramme übertrug und auswertete.
3.1. Diagramme und deren Auswertung
Ich fertigte vier verschiedene Flügelprofilmodelle an. Jedes hat ein ein unterschiedliches Profil,
damit ich anhand der Diagramme die Vor und Nachteile auswerten kann.
Flügel 1
Flügel 1 ist kurz und hat ein dickes Profil. Seine Flügelvorderkannte ist sehr hoch und dumpf.
Seine Flügeloberseite ist duch die hohe Flügelvorderkannte nur leicht gewölbt und fließt an
seiner Flügelhinterkannte mit der am Ende leicht gewölbten, aber sonst flachen
Flügelunterseite Zusammen.
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Auf dem obigen Diagramm sind die Auftriebswerte von Flügel 1 bei verschiedenen Windstärken
Abgebildet.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 1 bei einem
Anstellwinkel von 0° bei verschiedenen Windstärken. Der blaue Graph stellt den Auftrieb da,
wobei der rote Graph den Luftwiederstand dastellt. Der Auftrieb steigt mit der
Windgeschwindigkeit an, beginnt mit zunehmender Windgeschwindigkeit aber auch geringer zu
Steigen, da der Luftwiderstand aufgrund der hohen Windgeschwindigkeit den Auftrieb an Kraft
übertrifft.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 1 bei einem
Anstellwinkel von 10° bei verschiedenen Windstärken. Der Auftrieb steigt mit der
Windgeschwindigkeit an, beginnt aber geringer zu steigen, nachdem der Luftwiderstand bei
26
höheren Windgeschwindigkeiten ansteigt. Dennoch übertrifft die Kraft des Luftwiderstands
nicht die Auftriebskraft.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 1 bei einem
Anstellwinkel von 20° bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten. Der Auftrieb steigt mit der
Windgeschwindigkeit an. Der Anstieg beider Kurven bei höheren Windgschwindigkeit macht
deutlich, dass der Stoßauftrieb, der bei höheren Anstellwinkeln einsetzt, den Gesamtauftrieb
und den induzierten Widerstand des Flügels erhöht.
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Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 1 bei 30°
Anstellwinkel und bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten. Der Auftrieb steigt mit der
Windgeschwindigkeit an, dennoch übertrifft die Kraft des Widerstands den Auftrieb bei allen
Windgeschwindigkeiten, da der Flügel bei einem Anstellwinkel von 30° nicht mehr genügend
Auftrieb erzeugen kann. Er erzeugt stattdessen umso mehr Luftwiderstand, da er dem Wind
durch seinen hohen Anstellwinkel eine größere Angriffsfläche bietet und somit mehr indizierten
Widerstand erzeugt
Die folgenden Diagramme zeigen die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 1 bei
den Windstärken 1 bis 3 und bei verschiedenen Anstellwinkeln.
Der Auftrieb steigt stetig mit dem
Anstellwinkel an, ebenso steigt der
Widerstand an, der bei dem kritischen
Anstellwinkel von 30° den Auftriebswert
übertrifft. Ab dem Anstellwinkel von 20 °
beginnt der Auftriebsanstieg zu fallen.
Der Auftrieb steigt stetig mit dem
Anstellwinkel an, beginnt bei 10° mehr zu
steigen und beginnt bei 20° wieder weniger
zu steigen. Der Luftwiderstand steigt bei
geringen Anstellwinkeln gering, beginnt aber
ab 10° parallel zum Auftrieb zu steigem und
übertrifft ihn schließlich.
Der Auftriebswert steigt zunächst leicht mit
dem Anstellwinkel an, steigt aber ab dem
Anstellwinkel von 10° stark an zu steigen,
wonach er aber ab dem Anstellwinkel von
20° damit beginnt nur noch leicht zu steigen.
Der Luftwiderstand steigt zunächst nicht,
28
beginnt aber ab dem Anstellwinkel von 10° stark an zu steigen und übertrifft den Wert
des Auftriebs bei Weiten.
Flügel 1 erzeugt bei geringen Geschwindigkeiten einen nur geringen Wert an Auftrieb, doch
zugleich einen sehr hohen Luftwiderstand bei niedrigen Anstellwinkeln. Der Flügel erzeugt im
Vergleich zu den Anderen bei niedriegen Anstellwinkeln einen sehr hohen Luftwiderstand, da
das Profil des Flügels sehr dick ist und somit mehr Luft verdrängt, als ein Flügel der ein
schlankeres Profil aufweist. Bei höheren Anstellwinkeln sind seine Auftriebswerte, durch sein
maßiges Profil recht hoch, doch der Widerstand ebenfalf. Dieses Flügelprofil erzeugt sein bestes
Ergebnis bei niedrigen Geschwindigkeiten und erzeugt dabei einen relativ hohen Auftrieb. Bei
höheren Geschwindigkeiten erzeugt er einen relativ geringen Auftrieb, aber einen sehr hohen
Luftwiederstand, dass ihn für hohe Geschwindigkeiten untauglich macht.
Flügel 2
Das Profil von Flügel 2 ist im Gegensatz zu dem von Flügel 1 sehr schlank. Die
Flügelvorderkannte ist nicht dick und dumpf, sondern flach und spitz zulaufend. Die
Flügeloberseite von Flügel 2 ist stärker gewölbt als die von Flügel 1, sie trifft die nur sehr leicht
gewölbte Flügelunterseite in einer spitz zulaufenden Flügelhinterkannte.
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Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 2 bei dem
Anstellwinkel 0° und bei verschiedener Windstärken. Der Auftriebswert steigt mit der
Windstärke an, beginnt aber ab der Windstärke 2 weniger zu steigen. Der Luftwiderstand steigt
parallel zu dem Auftriebswert an, steigt aber weniger ab der Windstärke 2. Der Widerstand
übertrifft nicht den Auftriebswert.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 2 bei dem
Anstellwinkel 10° und bei verschiedenen Windstärken. Der Auftriebswert steigt mit der
Windstärke an, parallel dazu steigt der Widerstand an, übertrifft ihn aber nicht.
Der Auftriebswert ist bei allen Windgeschwindigkeiten weit über dem Luftwiderstandswert.
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Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 2 bei dem
Anstellwinkel 20° und bei verschiedenen Windstärken. Der Auftriebswert steigt mit der
Windgeschwindigkeit an, wobei aber der Luftwiderstandswert früh den Wert des Auftriebs
übertrifft und darüber bleibt.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 2 bei einem
Anstellwinkel von 30° und bei verschiedenen Windstärken. Der Auftrienswert steigt wieder mit
der Windgeschwindigkeit an, doch erzeugt dieser Flügel wie alle Anderen auch bei einem
großen Anstellwinkel von 30° deutlich mehr Widerstand als Auftrieb, was an dem erhöhten
induziertem Widerstand liegt, der durch den hohen Anstellwinkel resultiert.
31
Die folgenden Diagramme zeigen die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 2 bei
den Windstärke 1 bis 3 und verschiedenen Anstellwinkeln.
Der Auftriebswert steigt stetig mt dem
Anstellwinkel an, beginnt jedoch ab
einem Anstellwinkel von 20° zu sinken,
während der Widerstand den
Auftriebswert schließlich übertrifft. Der
Abfall von Auftrieb bei dem kritischen
Anstellwinkel von 20° ist durch die
mangelnde Auftriebsfähigkeit bei hohen
Anstellwinkeln zu erklären.
Die Auftribswerte steigen zunächst leicht
an, ab einem Anstellwinkel von 10°
beginnen sie stärker zu steigen, wonach
sie aber ab einem Anstellwinkel von 20°
wieder nur noch gering steigen. Der
Luftwiderstand fällt zunächst, beginnt
jedoch stark zu steigen, desto höher der
Anstellwinkel ist. Der Widerstand steigt
so stark, weil aufgrund der höheren
Windgeschwindigkeit mehr Luft in der
gleichen Zeit gegen die Unterseite des
Flügels drückt und somit mehr
Widerstand verursacht, desto größer der
Anstellwinkel ist.
Die Auftriebswerte steigen zunächst nur
leicht an, steigen jedoch stärker an,
sobald der Anstellwinkel ansteigt. Der
Widerstand steigt ebenfals zunächst erst
leicht, beginnt jedoch stetig sehr stark
anzusteigen bei höheren Anstellwinkeln
und übertrifft dabei den Auftrieb.
32
Flügel 2 ist wesentlich schlanker als Flügel 1, dies macht sich auch in den Auftriebs und
Wiederstanswerten bemerkbar. Flügel 2 erzeugt im Gegensatz zu Flügel 1 bei geringen
Anstellwinkeln wesentlich weniger Luftwiderstand und stattdssen mehr Auftrieb. Ebenso ist
Flügel 2 bei höheren Windgeschwinigkeiten weniger Widerstandsanfällig als Flügel 1. Bei
Hohen Anstellwinkeln verhält sich Flügel 2 ähnlich Flügel 1 und 3. Flügel 2 zeigt seine Besten
Ergebnisse bei langsamen bis mittleren Geschwindigkeiten und einen Anstellwinkel von 10°.
Flügel 3
Das Profil von Flügel 3 weist eine moderate Dicke auf, hat aber eine eher dumpfe, doch zugleich
spitze Flügelvorderkannte. Seine Flügeloberseite ist wie auch die Flügelunterseite stark
gewölbt. Das besondere an diesem Flügel ist, dass das Profil symetrisch ist, d.h. die Wölbung
der Flügeloberseite ist die selbe der Flügelunterseite.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 3 bei einem
Anstellwinkel von 0° bei verschiedenen Windstärken. Man kann deutlich sehen, dass der
Auftrieb stark mit der Windgeschwindigkeit ansteigt. Der Luftwiderstand dagegen bleibt
durchgehend sehr gering. Dies ist auf den geringen Anstellwinkel von 0° zurückzuführen, der
dem Wind somit eine geringe Angriffsfläche bietet.
33
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 3 bei einem
Anstellwinkel von 10° und bei verschiedenen Anstellwinkeln. Der Auftriebswert steigt stetig
mit der Windgeschwindigkeit an, währendessen steigt der Widerstand erst zögerlich, aber ab
Windstärke 2 sehr stark an bis er den wert des Auftriebs übertrifft. Der Widerstand übertrifft
den Auftrieb aber nicht so extrem wie es bei den Anderen Flügeln der Fall ist.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 3 bei einem
Anstellwinkel von 20° und bei versschiedenen Anstellwinkeln. Der Auftriebswert steigt zuerst
leicht an und beginnt ab der Windstärke 2 stärker zu steigen. Der Widerstandswert steigt
stärker an, als der Auftriebswert und übertrifft diesen schnell. Ein erhöhter Widerstand bremst
den Flügel.
34
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 3 bei einem
Anstellwinkel von 30° und bei verschiedenen Anstellwinkeln. Der Auftriebswert steigt stetig
mit der Windgeschwindihkeit an. Der Widerstandswert befindet sich immer über dem
Auftriebswert.
Die folgenden Diagramme zeigen die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 3 bei
den Windstärken 1 bis 3 und bei verschiedenen Anstellwinkeln.
Der Auftriebswert steigt zunächst leicht
mit dem Anstellwinkel an, steigt ab 10°
Anstellwinkel weniger, um ab 20°
Anstellwinkel wieder stärker zu steigen.
Der Widerstand steigt ebenfals zunächst
leicht, erhöht sich aber schlagartig ab 20°
Anstellwinkel.
Der Auftriebswert steigt zunächst, fällt
aber ab 10° Anstellwinkel wieder, um ab
20° Anstellwinkel wieder zu steigen. Der
Widerstand steigt konstant mit dem
Anstellwinkel an und übertrifft den
Auftriebswert bei 20° Anstellwinkel.
35
Der Auftriebswert steigt konstant mit
dem Anstellwinkel an. Der Widerstand
steigt zunächst rapide an, um ab 10°
Anstellwinkel wieder geringer zu steigen,
übertrifft dabei aber früh den
Auftriebswert.
Flügel 3 ist symetrisch geformt, dies hat den folgenden Grund: Dises Flügelprofil kommt bei
Kunstflugzeugen zum Einsatz, diese brauchen eine solche Form, da sie oft auf dem Rücken
fliegen und einen gleichen Auftrieb benötigen, egal in welcher Lage sie sich befinden.
Flügel 3 erzeugt seinen besten Auftriebswerte bei bei geringen Geschwindigkeiten und flachen
Anstellwinkeln wie 0° und 10°. Ab 20° Anstellwinkel beginnt der Luftwiderstand überhand zu
nehmen, wesswegen Flügel 3 bei hohen Anstellwinkeln nicht effizient arbeiten kann.
36
Flügel 4
Flügel 4 hat ein sehr flaches und schlankes Profil. Seine Flügelvorderkannte ist schlank
zulaufend. Die Flügeloberseite ist stark gewölbt und geschwungen, währendesssen ist die
Flügelunterseite sförmig geschwungen.
Dieses Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 4 bei einem
Anstellwinkel von 0° und bei verschiedenen Windstärken. Der Auftriebswert steigt stetig mit
der zunehmenden Windgeschwindigkeit. Der Widerstandswert steigt jedoch zunächst erst
leicht an, um ab der Windstärke 2 stärker zu steigen. Der Wiederstand übertrifft nicht die Kraft
des Auftriebs.
37
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 4 bei einem
Anstellwinkel von 10° und bei verschiedenen Windstärken. Der Auftriebswert steigt stetig mit
der zunehmenden Windstärke an. Der Widerstand steigt zunächst stark an, um an der
Windstärke 2 nicht weiter zu steigen.
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 4 bei einem
Anstellwinkel von 20° und bei verschiedenen Windstärke. Der Auftrieb steigt stark mit der
zunehmenden Windgeschwindigkeit an und beginnt ab der Windstärke 2 weniger zu steigen.
Der Widerstand steigt stetig an, übertrifft jedoch nicht die Kraft des Auftriebs.
38
Das Diagramm zeigt die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 4 bei einem
Anstellwinkel von 30° und bei verschiedenen Windstärke. Der Auftriebswert steigt stetig mit
der zunehmenden Windgeschwindigkeit an. Der Widerstandswert ist bei allen
Windgeschwindigkeiten höher als die Auftriebskraft.
Die folgenden Diagramme zeigen die Auftriebswerte und Widerstandswerte von Flügel 4 bei
den Windstärken 1 bis 3 und bei verschiedenen Anstellwinkeln.
Der Auftriebswert steigt zunehmend mit
den zunehmenden Anstellwinkeln an. Der
Widerstandswert ist zunächst bei Null,
beginnt aber zu steigen ab 10°
Anstellwinkel, worauf er ab 20°
Anstellwinkel rapide zu steigen begint.
39
Der Auftriebswert steigt zunehmend mit
den zunehmenden Anstellwinkel an. Der
Widerstandswert steigt zunächst nur
leicht, beginnt aber nach 10°
Anstellwinkel stärker zu steigen, worauf
er ab 20° Anstellwinkel rapide ansteigt.
Der Auftriebswert steigt zunehmend mit
den zunehmenden Anstellwinkel an. Der
Widerstandswert sinkt zunächst, steigt
aber wider ab 10° Anstellwinkel und
steigt nach 20° Anstellwinkel rapide an.
Flügel 4 ist nach modernsten aerodynamischen Gesetzten geformt. Dieses Profil kommt bei
modernen Passagierflugzeugen zum Einsatz.
Dadurch fällt Flügel 4 deutlich durch seinen geringen Luftwiderstand auf, er ist der
Effizientestete, da er den höchsten Auftrieb erzeugt und dabei den geringsten Luftwiderstand
erzeugt.
Flügel 4 weist die größte effizienz bei einem Anstellwinkel von 10° auf, dennoch ist er fähig bei
allen Anstellwinkeln außer dem kritischen von 30° effizienten Auftrieb zu erzeugen.
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Fazit
Das effizientiste Flügelprofil besitzt Flügel Nr. 4. Dieser erzeugt bei allen Windstärken und allen
realistischen Anstellwinkeln den meissten Auftrieb, während er den niedrigsten Luftwiderstand
bietet.
Bei hohen Geschwindigkeiten ist Flügel 2 am besten geeignet, da er dabei einen relativ hohen
Auftrieb und einen niedrigen Luftwiderstand erzeugt.
Flügel 3 ist besonderst für Flüge bei langsamen Geschwindiglkeiten und hohe Anstellwinkel
geeignet.
Flügel 1 dagegen erzeugt durch seine sehr massige Form einen sehr hohen Luftwiderstand, was
Ihn für hohe Geschwindigkeit untauglich macht. Er ist dagegen gut für schwere Last geeignet,
denn er erzeugt bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten eine hohe Auftriebskraft.
Die Auswertung dieser Versuch macht deutlich, wie entscheident die Form eines Flügels ist.
Schon eine geringe Veränderung der Form kann über erzeugten Auftrieb, Wiederstand und
somit die mögliche Geschwindigkeit oder sonstige Eigentschaften entscheiden, die der Flügelel
seinem Flugzeug verschafen.
41
Quellen
Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Tragfläche
http://de.wikipedia.org/wiki/BernoulliEffekt
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Luftfahrt
http://erlebniswissen.lufthansa.com
http://www.flugtheorie.de
Bücher
Rod Machado´s Privat Pilot Handbook, Chapter 2 Aerodynamics, San Clement, CA, 1996
Flugzeuge der Pharaonen, Rottenburg, 2004,
Bilder
http://www.Axelonline.org
http://www.slimfilms.com
http://www.wings.avkids.com
http://www.b737.org.uk
http://www.
flickr.com/
http://www.casetechnology.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Strömung_nach_Bernoulli_und_Venturi
http:// www.ancientmysteries.eu
http://www.ulm.de
http://www.nationmaster.com
http://www.ctie.monash.edu.au
http://de.wikipedia.org/wiki/Brüder_Wright
http://erlebnisswissen.lufthansa.de
http://mainland.cctt.org
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