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Die Wechsel bei Heinrich von Morungen

Seminararbeit, 2003, 21 Seiten
Autor: Lydia Ostler
Fach: Germanistik - ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Details

Veranstaltung: Proseminar Heinrich von Morungen
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie)
Tags: Wechsel, Heinrich, Morungen, Proseminar, Heinrich, Morungen
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 21
Note: 2
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V12351
ISBN (E-Book): 978-3-638-18259-1
ISBN (Buch): 978-3-638-75772-0
Dateigröße: 225 KB

Zusammenfassung / Abstract

Wohl kaum eine Gattung des Minnesangs hat in den letzten Jahren so viele Fragen aufgeworfen wie der Wechsel. Es scheint, dass gerade deswegen die Forschung sich zurückhält, eindeutige Essays darüber abzufassen. Ein Wechsel „ist ein kohärenter lyrischer Text, dessen strukturelle Merkmale die strophische Aufteilung von Männer- und Frauenrollen und das monologische Verhältnis der ihnen zugeordneten Äußerungen sind.“1 Gerade wegen diesen einzigartigen Charakterzügen der Gattung „Wechsel“ und aufgrund der darüber scheinbar fehlenden Existenz von Forschungsberichten hat diese Art von Minnesang mein Interesse geweckt. Deswegen habe ich die Wechsel bei Morungen zu meinem Seminararbeitsthema gewählt.


Textauszug (computergeneriert)



Die Wechsel bei Heinrich von Morungen

 

 


Gliederung


Einleitung S. 3

1. Überlegungen zu Funktionen des Wechsels nach Köhler/Schnell S. 4

2. Lied X - Ich hân sî vür alliu wîp S. 5

2.1. Inhalt S. 6
2.2 Betrachtung der Männer- und Frauenrolle S. 7
2.3. Ergebnis der Betrachtung S. 9

3. Lied XXVIII - Ich bin keiser S. 10

3.1 Vorbemerkung S. 11
3.2 Inhalt S. 12
3.3 Betrachtung der Männer- und Frauenrolle S. 13
3.4 Ergebnis der Betrachtung S. 14

4. Lied XXX - Owe sol mir aber iemer S. 15

4.1 Inhalt S. 16
4.2 Betrachtung der Männer- und Frauenrolle S. 17
4.3. Ergebnis der Betrachtung S. 18

5. Fazit der einzelnen Liedanalysen S. 19

6. Quellen- und Literaturverzeichnis S. 20

 

 


Einleitung

Wohl kaum eine Gattung des Minnesangs hat in den letzten Jahren so viele Fragen aufgeworfen wie der Wechsel. Es scheint, dass gerade deswegen die Forschung sich zurückhält, eindeutige Essays darüber abzufassen. Einzig Rüdiger Schnell hat 1999 mit seinem Aufsatz „Frauenlied, Manneslied und Wechsel im deutschen Minnesang, Überlegungen zu “gender“ und Gattung“ eine neue Diskussion über die Funktion des Wechsels entbrannt. Auf diesen Aufsatz und seine Wirkung werde ich gesondert in Kapitel 1 eingehen. Ein Wechsel „ist ein kohärenter lyrischer Text, dessen strukturelle Merkmale die strophische Aufteilung von Männer- und Frauenrollen und das monologische Verhältnis der ihnen zugeordneten Äußerungen sind.“1 Gerade wegen diesen einzigartigen Charakterzügen der Gattung „Wechsel“ und aufgrund der darüber scheinbar fehlenden Existenz von Forschungsberichten hat diese Art von Minnesang mein Interesse geweckt. Deswegen habe ich die Wechsel bei Morungen zu meinem Seminararbeitsthema gewählt. Ich werde diese Arbeit mit einer Überlegung zu der Definition des Wechsels nach Rüdiger Schnell und Jens Köhler einleiten. Sie soll dem Leser einen Eindruck vermitteln, worauf ich bei der Analyse der einzelnen Männer- und Frauenstrophen geachtet habe und weswegen sich diese Analysen nicht immer einfach gestaltet haben. Die folgenden Kapitel beschreiben die einzelnen Wechsel von Morungen. Beginnen werde ich mit Lied X und gebe zunächst eine Inhaltsangabe zum besseren Verständnis. Darauf folgt die Analyse der Geschlechterrolle und schließlich das Fazit daraus. Bei den anderen beiden Wechseln verfahre ich genauso, wobei ich bei Lied XXVIII eine Vorbemerkung eingefügt habe, die mir bei diesem Wechsel aufgrund der unklaren Zuordnung zur Gattung Wechsel sinnvoll erscheint .



1. Überlegungen zu Funktionen des Wechsels nach Köhler/Schnell

[...]


1 Köhler, Jens: Der Wechsel, Winter-Verlag, Heidelberg 1997, S. 9


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