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Interkulturelles Lernen

Termpaper, 2003, 13 Pages
Author: Achim Zeidler
Subject: Pedagogy - Intercultural Pedagogy

Details

Event: PS: Interkulturelles Lernen
Institution/College: University of Bamberg
Tags: Interkulturelles, Lernen, Interkulturelles, Lernen
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 13
Grade: 2,00
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V124089
ISBN (E-book): 978-3-640-28727-7
ISBN (Book): 978-3-640-28742-0

Abstract

Durch den Wandel des christlich-religiösen Lebensvollzugs, des veränderten sozialen Umfelds und der verschobenen theologischen Voraussetzungen der Menschen, erwächst eine neue didaktische Struktur, die der Methodik des herkömmlichen und traditionellen Religionsunterricht innovativ zur Seite steht bzw. stehen kann. Die Bedeutung von Erziehung und Bildung in unserer multireligiösen Gesellschaft, kann durch den pluralistischen Dialog interkulturell und interreligiös entstehen, um zu einer Wissenserweiterung und einer bewussten Identitätsbildung heranzuführen. Um eine Verständniskompetenz in Bezug auf tolerantes Verhalten gegenüber Andersgläubigen zu vermitteln, ist es notwendig die traditionellen festen didaktischen Methoden zu lösen um sie zu erweitern und zu erneuern. Dadurch können verschiedenen Lebensgrundlagen und Lebenseinstellungen - in der vom Sinnvakuum geprägten Weltordnung, die vielen Menschen anonym, kalt und angsteinflössend erscheint -, die Möglichkeit erteilt werden, ihre elementaren Bedürfnisse, ihre Einstellungen und Besonderheiten „familiär“ darzustellen. Dem Einzelnen sollte ein Ganzes vorgestellt werden. Doch wie soll das vor sich gehen? Welcher Weg ist zu wählen, um das Ziel zu erreichen? Wie erlangt der Mensch das interkulturelle Verständnis und wie, wann und vor allem warum kann ein Interreligiöses Lernen für alle Menschen möglich sein? Im folgenden werden diese Fragen versucht weitestgehend beantwortet zu werden und die Wichtigkeit einer interreligiösen Verständigung und einer friedlichen und reflektierenden Auseinandersetzung dargestellt werden. Dazu müssen die eigenen Werte und Glaubensdimensionen mit denen fremder und geheimnisvoll erscheinenden Kulturen und Religionen in Vergleich und in Annäherung gebracht werden. Hilfestellung zu dieser Ausführung, die ihre Hauptpunkte auf Definition, Methodik, Problematik und Aussagegehalt des Interreligiösen Lernens legt, werden die Auswertungen und wissenschaftlich fundierten Kenntnisse und Beobachtungen dreier Pädagogen geben (Helgard Jamal, Stephan Leimgruber und Folkert Rickers), die sich in ihren Publikationen sehr genau mit dem pluralistischen Weltsystem, der tradierten Religion und der übergreifenden, interreligiösen Methodik des didaktisch-strukturierten Religionsunterrichts befasst haben...


Excerpt (computer-generated)

Otto-Friedrich Universität Bamberg












Interkulturelles Lernen


von

Achim Zeidler


2




Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung _______________________________________________________________ 3

II. Hauptteil _______________________________________________________________ 4

2.1 Interreligiöses Lernen ­ was meint das?_________________________________________ 4

2. Relevanz Interreligiösen/ interkulturellen Lernens für eines meiner Unterrichtsfächer/ für

mich als zukünftigen Lehrer _____________________________________________________ 8

III. Kurze Zusammenfassung ________________________________________________ 10

IV. Kurze Stellungnahme bzgl. des eigen Zugewinns/ Nichtzugewinns im Seminar _____ 11

IV.Literaturangaben________________________________________________________ 12


3

I. Einleitung

Durch den Wandel des christlich-religiösen Lebensvollzugs, des veränderten sozialen

Umfelds und der verschobenen theologischen Voraussetzungen der Menschen, erwächst eine

neue didaktische Struktur, die der Methodik des herkömmlichen und traditionellen

Religionsunterricht innovativ zur Seite steht bzw. stehen kann.

Die Bedeutung von Erziehung und Bildung in unserer multireligiösen Gesellschaft, kann

durch den pluralistischen Dialog interkulturell und interreligiös entstehen, um zu einer

Wissenserweiterung und einer bewussten Identitätsbildung heranzuführen. Um eine

Verständniskompetenz in Bezug auf tolerantes Verhalten gegenüber Andersgläubigen zu

vermitteln, ist es notwendig die traditionellen festen didaktischen Methoden zu lösen um sie

zu erweitern und zu erneuern. Dadurch können verschiedenen Lebensgrundlagen und

Lebenseinstellungen - in der vom Sinnvakuum geprägten Weltordnung, die vielen Menschen

anonym, kalt und angsteinflössend erscheint -, die Möglichkeit erteilt werden, ihre

elementaren Bedürfnisse, ihre Einstellungen und Besonderheiten ,,familiär" darzustellen.

Dem Einzelnen sollte ein Ganzes vorgestellt werden. Doch wie soll das vor sich gehen?

Welcher Weg ist zu wählen, um das Ziel zu erreichen?

Wie erlangt der Mensch das interkulturelle Verständnis und wie, wann und vor allem warum

kann ein Interreligiöses Lernen für alle Menschen möglich sein?

Im folgenden werden diese Fragen versucht weitestgehend beantwortet zu werden und die

Wichtigkeit einer interreligiösen Verständigung und einer friedlichen und reflektierenden

Auseinandersetzung dargestellt werden. Dazu müssen die eigenen Werte und

Glaubensdimensionen mit denen fremder und geheimnisvoll erscheinenden Kulturen und

Religionen in Vergleich und in Annäherung gebracht werden. Hilfestellung zu dieser

Ausführung, die ihre Hauptpunkte auf Definition, Methodik, Problematik und Aussagegehalt

des Interreligiösen Lernens legt, werden die Auswertungen und wissenschaftlich fundierten

Kenntnisse und Beobachtungen dreier Pädagogen geben (Helgard Jamal, Stephan Leimgruber

und Folkert Rickers), die sich in ihren Publikationen sehr genau mit dem pluralistischen

Weltsystem, der tradierten Religion und der übergreifenden, interreligiösen Methodik des

didaktisch-strukturierten Religionsunterrichts befasst haben.

Diese Hausarbeit gliedert sich dabei in einen ersten Teil, der sich mit der Auswertung der

genannten Publikationen beschäftigt und der Klärung der Frage: ,,Interreligiöses Lernen" ­

Was meint das?" dienlich sein soll. Die Vorteile, Nachteile, Probleme und Grenzen des

Interreligiösen Lernens werden erläutert und kritisch-reflexiv bewertet.



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