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Subtitle: Eine Bestandsaufnahme am Beispiel niederösterreichischer Schülerinnen und Schüler
Diploma Thesis, 2008, 274 Pages
Author: Mag. Bettina Rausch
Subject: Politics - Didactics, Political Education
Details
Tags: Kontakte, Jugendlicher, Parteien
Year: 2008
Pages: 274
Grade: Sehr Gut
Bibliography: ~ 43 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-29721-4
ISBN (Book): 978-3-640-30265-9
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Abstract
Das Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit liegt darin, Kontakterfahrungen Jugendlicher mit politischen Parteien und Einflussfaktoren darauf zu beschreiben. Dabei geht es nicht um eine umfassende Betrachtung, sondern darum gerade jene Aspekte zu beleuchten, die kommunikationswissenschaftlich insofern relevant sind, als sie den Zusammenhang direkter und medial vermittelter politischer Kommunikation und politischer Partizipation beleuchten. Aufbauend auf fünf zentrale Forschungsfragen zum Kontakterleben Jugendlicher und dahingehende Einflüsse und Wechselwirkungen und auf einen theoretischen Rahmen, der insbesondere aktuelle Herausforderungen politischer Parteien, das politische Erleben Jugendlicher und dabei besonders Aspekte der politischen Kommunikation, Partizipation und damit Sozialisation umfasst, wurden fünf Hypothesen gebildet. Diese stellen Annahmen zum Kontakterleben an sich sowie zu Wechselwirkungen mit soziodemographischen Faktoren, dem sozialen Umfeld, der Partizipation bzw. Partizipationsbereitschaft, der Mediennutzung und letztlich zur Organisationsaffinität Jugendlicher auf. Diese Hypothesen werden anhand empirisch gewonnener Daten überprüft. Die Datenerhebung fand im Rahmen einer schriftlichen Befragung per Fragebogen statt. An dieser Befragung nahmen 364 Schülerinnen und Schüler niederösterreichischer Schulen statt, die insgesamt fünf Schultypen zuzurechnen sind. Aufgrund des Feldzuganges sind die Befragung und ihre Ergebnisse nicht repräsentativ, Aussagen dazu können nur jeweils für die vorliegende Stichprobe getroffen werden. Zum Einen konnten wesentliche Unterschiede im Kontakterleben Jugendlicher je nach Art bzw. Zustandekommen des Kontaktes mit politischen Parteien festgestellt werden. Zum anderen hat sich besonders die Schule als Ort der politischen Sozialisation herausgestellt.
Excerpt (computer-generated)
Diplomarbeit
Titel der Diplomarbeit
,,Kontakte Jugendlicher mit politischen Parteien
Eine Bestandsaufnahme am Beispiel
niederösterreichischer Schülerinnen und Schüler"
Verfasserin
Bettina Rausch
angestrebter akademischer Grad
Magistra der Philosophie (Mag.a phil.)
Wien, im Oktober 2008
Studienrichtung lt. Studienblatt:
Publizistik und Kommunikationswissenschaften
Gewählte Fächer statt 2. Studienrichtung
2
DANKSAGUNG
Diese Arbeit hätte nicht entstehen können ohne die Unterstützung und den Beitrag
einer Reihe von Menschen.
Ich danke allen Schülerinnen und Schülern der Ökohauptschule und Polytechnischen
Schule Pöchlarn, der Landesberufsschule Stockerau, der Fachschule Sooß, der
Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof, des Erzbischöflichen Real- und Aufbau-
gymnasiums Hollabrunn, des Stiftsgymnasiums der Benediktiner zu Melk und der
HLW Türnitz, die sich mit Interesse an der Befragung beteiligt haben.
Ich bedanke mich auch bei jenen Schulleiterinnen, Schulleitern und Lehrkräften, die
bereit waren, mir Unterrichtszeit zur Verfügung zu stellen, stellvertretend bei Direk-
torin Ing. Marianne Sommer, bei Direktor HOL Robert C. Rausch, bei Direktor DI
Prof. Franz Breiteneder, bei Mag. Gudrun Edhofer, bei Mag. Herbert Chromy und
Direktor-Stv. Mag. P. Wilfried Kowarik.
Ich danke Professor Grimm und seinem Team für die organisatorische Unterstützung
und vor allem wissenschaftliche Begleitung.
Ich danke Michi für ihre hilfreiche Kritik und ihre notwendige Motivation gerade
in den letzten Tagen.
Und ich bedanke mich bei meinem Boris, bei Jimmy und bei meiner Familie, beson-
ders bei meinen Eltern, für ihr Verständnis, ihren Zuspruch und ihre großartige Un-
terstützung in jeder Phase meines Studiums.
3
4
,,Insgesamt lässt sich festhalten, dass Jugendfragen Fragen der Gesellschaft selber sind;
insoweit trägt Jugendforschung immer auch zur Aufklärung der Gesellschaft bei."
(Menacher 2003: 7)
5
6
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS 7
1)
EINLEITUNG 11
a)
Problemaufriss 12
b)
Motivation 18
c)
Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen 20
TEIL I: THEORETISCHER RAHMEN 22
2)
POLITISCHE
PARTEIEN
UND
IHRE
AKTUELLEN
HERAUSFORDERUNGEN 22
a)
Definition Politische Parteien 23
b)
Die aktuelle Situation politischer Parteien 25
c)
Öffentliche Kommunikation politischer Parteien 29
d)
Das Verhältnis zwischen politischen Parteien und Jugendlichen 33
3)
JUGENDLICHE UND IHR POLITISCHES ERLEBEN 35
a)
Definition Jugendliche 36
b)
Jugendliche Lebenswelten 37
c)
Politisches Erleben junger Menschen 46
4)
KONTAKTE JUGENDLICHER MIT POLITISCHEN PARTEIEN 59
a)
Definition Kontakt 59
b)
Arten von Kontakt 61
c)
Kontaktformen jugendlicher mit politischen Parteien 64
d)
Einflüsse auf Kontakte Jugendlicher mit politischen Parteien 68
7
TEIL II: EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG 70
5)
RAHMENBEDINGUNGEN DER FORSCHUNG 70
a)
Zeitliche Einbettung und politischer Kontext 70
b)
Forschungskontext und Abgrenzung des relevanten Problembereichs 71
c)
Hypothesen 74
6)
METHODE DER UNTERSUCHUNG 80
a)
Grundsätzliches zur Methodik 80
b)
Methode: Schriftliche Befragung 81
c)
Feldzugang und Auswahl der Stichprobe 84
7)
KONTAKTE IN DER PRAXIS: BEFUNDE DER EMPIRISCHEN
UNTERSUCHUNG 86
a)
Beschreibung der Stichprobe 87
b)
Datenbereinigung und Test auf Normalverteilung 97
c)
Befunde zur Kontakt-These 98
d)
Befunde zur Demographie-These 104
e)
Befunde zur Partizipationsthese 109
f)
Befunde zur Umfeld-These 115
g)
Befunde zur Medien-These 119
h)
Befunde zur Organisationsthese 126
8)
SCHLUSSFOLGERUNGEN 131
a)
Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen der Untersuchung 131
b)
Forschungskritik 138
c)
Anregungen für die weitere Forschung 140
d)
Handlungsempfehlungen für politische Parteien 141
8
TEIL III: ANHANG 145
LITERATURVERZEICHNIS 146
FRAGEBOGEN 152
CODEBUCH 171
TABELLENVERZEICHNIS 213
a)
Tabellen zur Beschreibung der Stichprobe 213
b)
Tabellen zu den Tests auf Normalverteilung 252
c)
Tabellen zu den Befunden über einzelne Thesen 255
ZUSAMMENFASSUNG 271
ABSTRACT 273
9
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