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Scholary Paper (Seminar), 2008, 40 Pages
Author: Bernhard Schöps
Subject: Health Science
Details
Institution/College: University of Salzburg 'Paris Lodron'
Tags: Ansätze, Gesundheitskommunikation, Berücksichtigung, Ansatzes, Magisterseminar, Theorie, narrativer Ansatz, der allgemeine Blick, verschiedene Ansätze, theoretische Ansätze, Informationsansatz, Persuasionsansatz, autoratives Muster, partizipatives Muster, Gesundheitsbegriff, der narrative Ansatz als "Sinn-Macher", der narrative Ansatz als "Kontrollerhalter", der narrative Ansatz als "Identitätswandler, der narrative Ansatz als "Garantie für Entscheidungen", der narrative Ansatz um "Gemeinschaften aufzubauen", direkte personale Kommunikation, Forschungsfelder der Gesundheitskommunikation, unterschiedliche Ansätze der Gesundheitskommunikation
Year: 2008
Pages: 40
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-30792-0
ISBN (Book): 978-3-640-30611-4
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Abstract
Die vorliegende Seminararbeit handelt von den verschiedenen theoretischen Ansätzen der Gesundheitskommunikation mit besonderer Berücksichtigung des narrativen Ansatzes. Da dieses Forschungsfeld sehr groß ist, werden zwar einige Ansätze des selbigen in weiterer Folge der Vollständigkeit halber beschrieben werden, der Hauptfokus dieser Arbeit wird jedoch auf dem narrativen Ansatz liegen. Dabei möchte ich versuchen, dessen Facetten anhand der mir vorliegenden Literatur näher zu erläutern. Dafür will ich folgenden, mir für diese Arbeit sinnvoll erscheinenden Aufbau verwenden: In den unmittelbar folgenden Abschnitten, welche ich ebenfalls zur Einleitung zähle, soll zunächst die Methodik dieser Arbeit beschrieben werden, um dann in den darauf folgenden Abschnitten die Relevanz des Themas und die Relevanz dieser Arbeit näher zu erläutern. Einen weiteren Abschnitt soll die thematische Abgrenzung des Themas bilden. Die Gegenstandsbenennung bzw. Begriffsdefinitionen stellen einen weiteren Teil dieser Arbeit dar. Anschließend erfolgt der Hauptteil dieser Seminararbeit, in welchem die Thematik dieser Arbeit, der „narrative Ansatz“, anhand der von mir gewählten Literatur ausgearbeitet wird, um mit den daraus gewonnen Erkenntnissen die Forschungsfragen beantworten zu können. Das Ende dieser Arbeit bildet das Fazit, in welchem die wichtigsten Punkte dieser Seminararbeit noch einmal kurz angeschnitten und überdacht werden sollen.
Excerpt (computer-generated)
Seminararbeit
Magisterseminar ,,Gesundheitskommunikation in Theorie und Praxis"
SS 2008
Eingereicht: Salzburg, 30.6.2008
Der allgemeine Blick I:
Verschiedene theoretische Ansätze zur
Gesundheitskommunikation mit
besonderer Berücksichtigung des
narrativen Ansatzes
Eingereicht von:
Bernhard Schöps
Inhaltsverzeichnis:
Seite
1. Einleitung und Aufbau der Arbeit
1
2. Methodik dieser Arbeit
1
3. Relevanz des Themas
2
4. Thematische Abgrenzung
4
5. Forschungsfrage
4
6. Gegenstandsbenennung/Begriffsdefinitionen
5
6.1. Definition des Begriffs Kommunikation
5
6.2. Das ,,Vier-Seiten-Model " von Friedemann Schulz von Thun
6
6.3. Watzlawicks fünf metakommunikative Axiome
8
6.4. Die direkte, personale Kommunikation
10
6.4.1 Das autoritative Muster der direkten Kommunikation
11
6.4.2 Das partizipative Muster der direkten Kommunikation
11
6.5. Definition Gesundheit
12
6.5.1 Der negative Gesundheitsbegriff
13
6.5.2 Der positive Gesundheitsbegriff
13
6.6. Die Definition der Gesundheitskommunikation
14
6.7. Die Forschungsfelder der Gesundheitskommunikation
14
7. unterschiedliche Ansätze beziehungsweise Sichtweisen
der Gesundheitskommunikation
17
7.1 Der Informationsansatz
17
7.2 Der Persuasionsansatz
18
7.3 Der narrative Ansatz (Patientenschilderungen)
18
8. Der narrative Ansatz der Gesundheitskommunikation nach Thompson
19
8.1 Kommunikation als Prozess
19
8.2 Der narrative Ansatz als ,,Sinn-Macher"
21
8.3 Der narrative Ansatz als ,,Kontrol erhalter"
23
8.4 Der narrative Ansatz als "Identitätswandler"
23
8.5 Der narrative Ansatz als ,,Garantie für Entscheidungen"
25
8.6 Der narrative Ansatz um ,,Gemeinschaften aufzubauen"
26
9. Beantwortung der Forschungsfragen
28
9.1 Welche Arten von Ansätzen können unterschieden werden und welcher
davon scheint der in der Medizin am meisten gebrauchte zu sein?
28
Seite
9.2 Welche besondere Stel ung nimmt der narrative Ansatz dabei ein?
29
9.3 Welchen besonderen Nutzen hat dieser in der Gesundheitskommunikation? 30
9.4 Ist dieser Ansatz praktikabel bzw. wo sind mögliche Probleme in diesem
Ansatz zu finden?
30
10. Fazit und Erkenntnisse
31
11. Recherchebericht
32
12. Literaturverzeichnis
33
12.1 Literaturliste
33
12.2 Online-Quel en
35
12.3 Abbildungsverzeichnis
36
Der allgemeine Blick I: Verschiedene theoretische
Ansätze zur Gesundheitskommunikation
1.
Einleitung und Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Seminararbeit handelt von den verschiedenen theoretischen Ansätzen
der Gesundheitskommunikation mit besonderer Berücksichtigung des narrativen
Ansatzes. Da dieses Forschungsfeld sehr groß ist, werden zwar einige Ansätze des
selbigen in weiterer Folge der Vol ständigkeit halber beschrieben werden, der Hauptfokus
dieser Arbeit wird jedoch auf dem narrativen Ansatz liegen. Dabei möchte ich versuchen,
dessen Facetten anhand der mir vorliegenden Literatur näher zu erläutern.
Dafür wil ich folgenden, mir für diese Arbeit sinnvol erscheinenden Aufbau verwenden:
In den unmittelbar folgenden Abschnitten, welche ich ebenfal s zur Einleitung zähle, sol
zunächst die Methodik dieser Arbeit beschrieben werden, um dann in den darauf
folgenden Abschnitten die Relevanz des Themas und die Relevanz dieser Arbeit näher zu
erläutern. Einen weiteren Abschnitt sol die thematische Abgrenzung des Themas bilden.
Die Gegenstandsbenennung bzw. Begriffsdefinitionen stel en einen weiteren Teil dieser
Arbeit dar. Anschließend erfolgt der Hauptteil dieser Seminararbeit, in welchem die
Thematik dieser Arbeit, der ,,narrative Ansatz", anhand der von mir gewählten Literatur
ausgearbeitet wird, um mit den daraus gewonnen Erkenntnissen die Forschungsfragen
beantworten zu können. Das Ende dieser Arbeit bildet das Fazit, in welchem die
wichtigsten Punkte dieser Seminararbeit noch einmal kurz angeschnitten und überdacht
werden sol en.
2.
Methodik
Bei vorliegender Seminararbeit für das Magisterstudium der Kommunikationswissenschaft
handelt es sich um eine Literaturarbeit. Die Beantwortung der von mir gewählten
Forschungsfragen erfolgt anhand der von mir gewählten, relevanten wissenschaftlichen
Literatur. Der methodische Ansatz dieser Arbeit ist eine Literaturanalyse bzw. -recherche.
Dabei wird von mir, wie am Fachbereich der Kommunikationswissenschaft in Salzburg
üblich, die so genannte ,,Amerikanische Zitierweise" bzw. ,,Harvard Citation" verwendet.
Da es sich bei vorliegender Arbeit vom Umfang her lediglich um eine Seminararbeit im
Zuge der Absolvierung des Magisterstudiums der Kommunikationswissenschaft handelt,
kann nicht der Anspruch erhoben werden, die in Frage kommende Literatur lückenlos
1
Der allgemeine Blick I: Verschiedene theoretische
Ansätze zur Gesundheitskommunikation
durchforscht zu haben. Die von mir erarbeiteten Forschungsergebnisse beziehen sich
ausschließlich auf die in der Bibliografie angegebene Fachliteratur.
Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stel e festhalten, dass ich mich dazu entschieden
habe, auf das üblicherweise in schriftlichen Arbeiten angewandte ,,Gendern" zu verzichten
und anstatt dessen das generische Maskulinum zu verwenden. Hiermit weise ich deutlich
darauf hin, dass diese Vorgehensweise keinerlei Diskriminierung beinhalten sol . Es sol
lediglich der Flüssigkeit und Lesbarkeit dieser Arbeit dienlich sein. Diese von mir gewählte
Vorgehensweise ist laut der internen Richtlinien des kommunikationswissenschaftlichen
Fachbereichs machbar.
3.
Relevanz des Themas/Forschungsinteresse
Die vorliegende Seminararbeit handelt von den ,,Verschiedenen theoretischen Ansätzen
der Gesundheitskommunikation mit besonderer Berücksichtigung des narrativen
Ansatzes". Was kann man sich nun unter diesem Titel vorstel en? Worin findet diese
Arbeit ihre Berechtigung? Um dies zu beantworten muss ich ein wenig ausholen:
Wahrscheinlich jeder, der diese Zeilen liest, wird sich bei und vor al em nach einem
krankheitsbedingten Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer ähnlichen Einrichtung
schon einmal gedacht haben, dass sich dieser oder jener Arzt/Krankenpfleger/Therapeut
außerordentlich um einen bemüht hat, besonders auf die persönlichen Probleme und
Umstände der eigenen Erkrankung eingegangen ist. Man hatte das Gefühl, dass diese
Person sich um einen selbst und um die Erkrankung über das ,,Normalmass" hinaus
gekümmert hat und sich für einen Zeit genommen hat, dass einem zugehört wurde und
dass in dieser Gesundheitseinrichtung, obwohl oder viel eicht sogar besonders weil das
Wartezimmer zum bersten vol war, der Erkrankte DIE Person im Mittelpunkt des
Interesses al er Beteiligten darstel t. Oder eben nicht. Denn wie oft war es schon
umgekehrt? Wie oft wurde man eben nicht individuel behandelt? Wie oft hatte es den
Anschein, dass das Ende der Dienstzeit des Arztes und das obligatorische wohlgemerkt
klischeebedingte Golfspiel offensichtlich das Wichtigste dieses Tages darstel t? Wie oft
wurde ,,Dienst nach Plan" vol zogen und von keinem wurde man gefragt, wie man selbst
das eigene Befinden sieht? Wie oft wurde man auch einfach nur unfreundlich behandelt?
Nun gut. An dieser Stel e möchte ich eingrenzen. Das mit der Unfreundlichkeit ist ein sehr
individuelles Problem, welches zu viele, auslösende Faktoren, sowohl Seitens des
Erkrankten als auch Seitens des Heilenden, beherbergt. Und dies sol auch nicht das
2
Der allgemeine Blick I: Verschiedene theoretische
Ansätze zur Gesundheitskommunikation
Thema dieser Arbeit werden. Doch die Sache mit der ,,individuel en Betreuung" ist nicht
abhängig von den jeweiligen Personen, sondern scheint vielmehr mit ,,Zuhören" und mit
,,auf den anderen eingehen" beziehungsweise ,,sich einfühlen können" zusammen zu
hängen.
Doch ist es wirklich so, dass, wenn der Arzt/Krankenpfleger/Therapeut seinem Patienten
zuhört, eine Diagnose schnel er, richtiger und ,,Kunden-/Verbraucherorientierter" erfolgen
kann? Ist im täglichen Ablauf der Gesundheitsmaschinerie ,,Krankenhaus" überhaupt Zeit
für diesen Individualismus, für diese individuelle Gesundheitskommunikation? Und, was
natürlich auch nicht vergessen werden darf: ist der Patient Wil ens, seine Gebrechen zu
beschreiben? Ist er überhaupt fähig darüber zu reden?
,,Stundenlang sitzt der Patient im Wartezimmer des Haus- oder Facharztes und hofft darauf, endlich an
die Reihe zu kommen. Ist es geschafft und die Möglichkeit vorhanden, die Krankheit zu schildern, um
für sein Leiden eine Linderung zu erhoffen, bekommt der Patient oft nicht al es heraus, was er sich
vorher noch zurecht [sic] gelegt hatte. Kurz darauf steht er wieder im Wartezimmer mit einem Zettel in
der Hand, der ihm helfen sol , die Krankheit zu heilen. Jetzt fallen ihm wieder die Fragen ein, die er
doch unbedingt hatte stel en wollen. Verzweifelt versucht er sich an die Worte des Arztes zu erinnern,
ob nicht doch eine Andeutung die Antwort beinhalte." (Quasebarth 1997: 11)
Was ist Gesundheitskommunikation überhaupt? ,,Der Begriff ,,Gesundheitskommunikation"
ist eine Übertragung aus der englischen Sprache. ,,Health Communication" hat als
eigenständiges Teilgebiet der Gesundheitswissenschaften (Public Health) in den letzten
30 Jahren vor al em in den USA Beachtung gefunden." (Hurrelmann/Leppin 2001: 9)
Dabei können in der Gesundheitskommunikation verschiedene Sichtweisen beobachtet
werden:
·
Der Informationsansatz
·
Der Persuasionsansatz
·
Der narrative Ansatz
Bei letzterem handelt es sich salopp ausgedrückt um ,,Patientenschilderungen",
Geschichten, Erzählungen, offene oder auch über ,,Umwege", über das Befinden, die
Gefühle, die Schmerzen des Patienten.
In dieser Seminararbeit sol genau dieser narrative Ansatz behandelt werden. Dabei sol
herausgearbeitet werden, worin dieser Ansatz sich von den anderen in der
Gesundheitskommunikation angewandten Ansätzen unterscheidet, ob dieser Ansatz für
den täglichen Bedarf auch praktikabel ist und worin der besondere Nutzen für die
Gesundheitskommunikation, den Gesundheitsapparat im al gemeinen, aber, noch viel
3
Der allgemeine Blick I: Verschiedene theoretische
Ansätze zur Gesundheitskommunikation
wichtiger, vor al em worin der Vorteil für den Patienten und dessen Behandlung
liegt/liegen könnte.
4.
Thematische Abgrenzung
Das
Thema
dieser
Arbeit
,,Verschiedene
theoretische
Ansätze
zur
Gesundheitskommunikation mit besonderer Berücksichtigung des narrativen Ansatzes"
sol insofern eingegrenzt werden, als dass sich die Untersuchungen bezüglich des
,,narrativen Ansatzes", wie Eingangs schon erwähnt, auf die von mir in Betracht gezogene
Literatur beschränkt. Auch was Definitionen, besonders die der menschlichen
Kommunikation, betrifft, muss an dieser Stel e schon klar sein, dass dies nie Themen
umfassend sein kann und dass, sowohl die Definitionen als auch den ,,narrativen Ansatz"
betreffend, noch wesentlich weiter ausgeholt werden könnte. Dies würde den Rahmen
dieser Seminararbeit jedoch beiweiten übersteigen. Trotzdem werde ich versuchen, in
dieser Arbeit einen so breit als möglich angelegten Überblick der Materie zu verschaffen
und im Bereich des ,,narrativen Ansatzes" so tief wie dies der Umfang einer Seminararbeit
ermöglicht in den Themenbereich eindringen.
5.
Forschungsfragen
Nachstehende Forschungsfragen sol en durch diese Seminararbeit beantwortet werden:
·
Welche Arten von Ansätzen können unterschieden werden und welcher davon
scheint der in der Medizin am meisten gebrauchte zu sein?
·
Welche besondere Stel ung nimmt der narrative Ansatz dabei ein?
·
Welchen besonderen Nutzen hat dieser in der Gesundheitskommunikation?
·
Ist dieser Ansatz praktikabel bzw. wo sind mögliche Probleme in diesem Ansatz zu
finden?
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