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Der Tod des Demosthenes

Scholary Paper (Seminar), 2009, 11 Pages
Author: Michael Schmitt
Subject: Greek / Old Greek

Details

Event: Griechisches Proseminar: Demosthenes - Kranzrede
Institution/College: University of Würzburg (Institut für Klassische Philologie)
Tags: Demosthenes, Griechisches, Proseminar, Demosthenes, Kranzrede
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2009
Pages: 11
Grade: 2,1
Language: German
Archive No.: V125424
ISBN (E-book): 978-3-640-31095-1
ISBN (Book): 978-3-640-30995-5

Abstract

Die politischen Fähigkeiten des Demosthenes sind im Gegensatz zu seinen rhetorischen stets unterschiedlich beurteilt worden.1 Eine Wertung des Staatsmannes Demosthenes soll in der vorliegenden Arbeit zwar nicht vorgenommen werden, doch es ist nicht verwunderlich, dass ihm sein politisches Handeln mehr als einmal in seinem Leben zum Verhängnis wurde und ihn letztlich das Leben kostete. Im Folgenden soll nun Demosthenes‘ anfänglich zögernder, dann aber stetig steiler werdender Niedergang beleuchtet werden und, wie es schließlich ein solch unglückliches Ende mit ihm nehmen konnte.


Excerpt (computer-generated)

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Institut für Klassische Philologie

Proseminar Demosthenes: Kranzrede

Wintersemester 2008/2009

S E M I N A R A R B E I T

Der Tod des Demosthenes


Verfasser: Michael Schmitt, 5. Fachsemester

Abgabedatum: 25.02.2009


Gliederung

Einleitung 3

1 Der Griechisch-Makedonische Krieg 3

1.1 Demosthenes auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn 3

1.2 Der Beginn seines Niedergangs zu Chaironeia 4

2 Die Harpalos-Affäre 5

2.1 Demosthenes auf der Anklagebank 5

2.2 Das erste Exil 6

3 Der Lamische Krieg 6

4 Flucht und Selbstmord auf Kalaureia 6

4.1 Die Rol e des Archias 7

4.2 Die literarischen Versionen des Giftes 7

5 Interpretation des Todes Demosthenes′ 8

Schluss 9

Literaturverzeichnis: 10

2


Einleitung

Die politischen Fähigkeiten des Demosthenes sind im Gegensatz zu seinen rhetori-

schen stets unterschiedlich beurteilt worden.1 Eine Wertung des Staatsmannes De-

mosthenes sol in der vorliegenden Arbeit zwar nicht vorgenommen werden, doch es

ist nicht verwunderlich, dass ihm sein politisches Handeln mehr als einmal in seinem

Leben zum Verhängnis wurde und ihn letztlich das Leben kostete.

Im Folgenden sol nun Demosthenes` anfänglich zögernder, dann aber stetig steiler

werdender Niedergang beleuchtet werden und, wie es schließlich ein solch unglück-

liches Ende mit ihm nehmen konnte.

1 Der Griechisch-Makedonische Krieg

Wir sehen Demosthenes im Vorfeld des Griechisch-Makedonischen Krieges, auf

dem Gipfel seiner politischen Tätigkeit. Der Rhetoriker und Politiker steckt inmitten

der erfolgreichen Vorbereitungen zum bevorstehenden Konflikt seiner Heimat mit

Makedonien.

1.1 Demosthenes auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn

In dieser Zeit hatten seine Reden einen gewaltigen Einfluss auf das Volk, wie die

dritte und die vierte Philippische Rede beweisen. In diesen äußerst bissigen Anspra-

chen schürte Demosthenes 341 v. Chr. bei der Bevölkerung die Abneigung gegen

den Makedonen-König Philipp und die von jenem ausgehende drohende Gefahr für

das athenische Volk. Gleichzeitig durchreiste er die Peloponnes, um erfolgreich

Bündnispartner anzuwerben. So traten nicht nur Korinth und Achaia, sowie Messe-

nien, Arkadien und Argos, die bislang mit Makedonien sympathisiert hatten, dem ver-

tragsgemäßen Bündnis bei2, sondern Demosthenes brachte mit Theben kurz vor

Kriegsbeginn sogar noch den bisherigen Erzfeind Athens dazu, der hel enischen Al i-

anz beizutreten.

Nachdem es im darauffolgenden Jahr, 340 v. Chr., schließlich zum Ausbruch des

Krieges kam, als Philipp zuerst die athenische Getreideflotte im Hel espont be-

schlagnahmte3 und anschließend den Bosporus angriff, konnten die Makedonen bei

Byzanz vorerst abgewehrt werden. Dieser erste Erfolg ist nicht zuletzt auf die Bünd-

nispolitik des Demosthenes zurückzuführen. Jener reformierte indes in Athen das

1 Vgl. RADICKE, J. (1997), 202.

2 Vgl. JAEGER, W. (1963), 175.

3 Vgl. ENGELS, J. (1997), 469.

3



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