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Supply Chain Management

Untertitel: Idee, Aufgaben, Ziele

Hausarbeit, 2008, 22 Seiten
Autor: Christina Schröder
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2008
Seiten: 22
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V125803
ISBN (E-Book): 978-3-640-32221-3
ISBN (Buch): 978-3-640-32042-4

Zusammenfassung / Abstract

In Zeiten, in denen Kunden immer höhere Anforderungen an Produkte, insbesondere an Qualität, Preis und Service stellen, wird der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen immer stärker. Auch durch zunehmende Globalisierung, moderne Informationstechnik und zunehmende Marktsättigung wird es immer schwieriger, dem großen Druck, kostengünstig zu produzieren und gleichzeitig Kundenbedürfnisse optimal zu befriedigen, standzuhalten. Vermehrt versuchte man traditionelle Logistik- und Beschaffungsstrukturen zu verändern und auch andere Unternehmen mit in diesen Prozess einzubeziehen. Anfang der 80er Jahre trat erstmals die Idee des Supply Chain Managements auf, wobei man versuchte, alle Unternehmen mit in den Produktinnovations- und Produktproduktionsprozess bishin zum Absatz und Recycling der Produkte mit einzubeziehen. Die Idee, diese unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette optimal zu nutzen, stand damals jedoch noch am Anfang, sodass mehr und mehr der Begriff des Supply Chain Managements in den Vordergrund rückte. Ziel war und ist es, den Wertschöpfungsprozess soweit zu optimieren, um letztlich kostengünstig produzieren zu können, eine gute Qualität und guten Service zu bieten, um so auf dem Markt konkur-renzfähig zu bleiben. Diese Arbeit gibt einen Einblick über die Idee, die Aufgaben und die Ziele des Supply Chain Managements. So werden im zweiten Kapitel zuerst untersuchungsrelevante Grundlagen dargestellt um einen ersten Einblick in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel wird dann auf die Konzeption des Supply Chain Managements eingegangen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Idee, die Aufgaben und die Ziele gelegt wird. Im vierten Kapitel wird dann die Bedeutung für die praktische Arbeit am Beispiel der Automobilindustrie dargestellt. Insbesondere wird hier ein Einblick gegeben, welche Anforderungen in dieser Branche an die Logistik gestellt werden und wie durch Supply Chain Management eine Lösung für dieses Problem gefunden wurde. Im fünften und letzten Kapitel werden die Ergebnisse dieser Arbeit zusammenfasst. Das Fazit gibt Aufschluss darüber, ob Supply Chain Management tatsächlich so wertvoll für die Unternehmen ist, wie es in der Literatur dargestellt wird.


Textauszug (computergeneriert)

Supply Chain Management

- Idee, Aufgaben, Ziele -

Vorgelegt von: Christina Schröder

Fachgebiet: Fertigung und Logistik

WS 2007/2008

13. VWA Studiengang

Wirtschaftsakademie Hellweg-Sauerland

Ausgabetermin:

04.04.08

Rückgabetermin:

16.05.08


II

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis II

Abbildungsverzeichnis III

1

Einleitung - 1 -

2

Untersuchungsrelevante Grundlagen - 2 -

2.1

Definition der Supply Chain

- 2 -

2.2

Abgrenzung der traditionellen Logistikkette von der Supply Chain

- 3 -

2.3

Netzwerke als Grundlage

- 4 -

2.4

Definition des Supply Chain Managements

- 5 -

3

Konzeption des Supply Chain Managements - 6 -

3.1

Idee des Supply Chain Managements

- 6 -

3.1.1

Ausgangspunkt traditionelle Logistikkette

- 6 -

3.1.2

Entstehung des Supply Chain Managements

- 6 -

3.1.3

Elemente

- 7 -

3.2

Aufgaben des Supply Chain Managements

- 8 -

3.2.1

Formulierung verschiedener Aufgabenbereiche

- 8 -

3.2.2

Umsetzung der Aufgaben

- 9 -

3.3

Ziele des Supply Chain Managements

- 10 -

3.3.1

Ökonomische Ziele

- 10 -

3.3.2

Nichtökonomische Ziele

- 11 -

3.3.3

Anforderungen an die Zukunft

- 12 -

4

Supply Chain Management am Beispiel der Automobilindustrie - 13 -

4.1

Darstellung der Anforderungen an die Logistik in der Automobilindustrie

- 13 -

4.2

Supply Chain Management als Lösung

- 14 -

5

Fazit - 16 -

Literaturverzeichnis iv


III

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aufbau einer Supply Chain - 3 -

Abbildung 2: Aufbau einer traditionellen Logistikkette - 3 -

Abbildung 3: Optimierungskriterien von Supply Chain Management - 12 -


- 1 -

1 Einleitung

In Zeiten, in denen Kunden immer höhere Anforderungen an Produkte, insbesondere an Qua-

lität, Preis und Service stellen, wird der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen immer

stärker. Auch durch zunehmende Globalisierung, moderne Informationstechnik und zuneh-

mende Marktsättigung wird es immer schwieriger, dem großen Druck, kostengünstig zu pro-

duzieren und gleichzeitig Kundenbedürfnisse optimal zu befriedigen, standzuhalten. Vermehrt

versuchte man traditionelle Logistik- und Beschaffungsstrukturen zu verändern und auch an-

dere Unternehmen mit in diesen Prozess einzubeziehen.

Anfang der 80er Jahre trat erstmals die Idee des Supply Chain Managements auf, wobei man

versuchte, alle Unternehmen mit in den Produktinnovations- und Produktproduktionsprozess

bishin zum Absatz und Recycling der Produkte mit einzubeziehen. Die Idee, diese unterneh-

mensübergreifende Wertschöpfungskette optimal zu nutzen, stand damals jedoch noch am

Anfang, sodass mehr und mehr der Begriff des Supply Chain Managements in den Vorder-

grund rückte. Ziel war und ist es, den Wertschöpfungsprozess soweit zu optimieren, um letzt-

lich kostengünstig produzieren zu können, eine gute Qualität und guten Service zu bieten, um

so auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben.

Diese Arbeit gibt einen Einblick über die Idee, die Aufgaben und die Ziele des Supply Chain

Managements. So werden im zweiten Kapitel zuerst untersuchungsrelevante Grundlagen dar-

gestellt um einen ersten Einblick in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel wird dann auf die

Konzeption des Supply Chain Managements eingegangen, wobei ein besonderer Schwerpunkt

auf die Idee, die Aufgaben und die Ziele gelegt wird. Im vierten Kapitel wird dann die Bedeu-

tung für die praktische Arbeit am Beispiel der Automobilindustrie dargestellt. Insbesondere

wird hier ein Einblick gegeben, welche Anforderungen in dieser Branche an die Logistik ge-

stellt werden und wie durch Supply Chain Management eine Lösung für dieses Problem ge-

funden wurde. Im fünften und letzten Kapitel werden die Ergebnisse dieser Arbeit zusammen-

fasst. Das Fazit gibt Aufschluss darüber, ob Supply Chain Management tatsächlich so wert-

voll für die Unternehmen ist, wie es in der Literatur dargestellt wird.


- 2 -

2 Untersuchungsrelevante Grundlagen

2.1 Definition der Supply Chain

Das Wort Supply Chain stammt aus dem englischen und bedeutet übersetzt Liefererkette

(supply = liefern; Chain = Kette). In der Literatur wird sie aber auch als Versorgungs- oder

Wertschöpfungskette bezeichnet. Es geht dabei im Wesentlichen um die Zusammenarbeit

aller Unternehmen, die an der Produktion eines Produktes beteiligt sind, bis hin zum End-

verbraucher, dessen Bedarf an einem Produkt befriedigt werden soll. Die Supply Chain wirkt

somit unternehmensübergreifend.1

Sie besteht zum einen aus Lieferanten, Produktionsstätten, Verteilzentren und Einzelhandels-

gesellschaften. Zwischen diesen einzelnen Teilnehmern der Supply Chain, den so genannten

Ko-Herstellern, bewegen sich zum anderen dann die Rohmaterialien, Produktionslager und

Fertigprodukte. So beginnt die typische Supply Chain bereits bei der Bereitstellung von Roh-

materialen. Daraus werden in einer bzw. mehreren Fabriken Einzelteile bzw. ganze Produkte

hergestellt, dann in Zentral- oder Zwischenlagern gelagert und letztlich an Einzelhändler und

Kunden versandt. Einige Autoren zählen selbst das Recycling und die Entsorgung der Pro-

dukte noch zu einem Teil der Supply Chain. Ausgangspunkt sämtlicher Supply Chain Überle-

gungen ist jedoch nicht die Bereitstellung von Rohmaterialien, sondern die Nachfrage des

Endkunden nach einem Produkt. Dabei ist es besonders wichtig, die entsprechenden Güter-

und Informationsflüsse zwischen den selbstständigen Unternehmen abzustimmen. 2

Somit kommt es letztendlich auf den Zielmärkten nicht zur Konkurrenz der einzelnen Unter-

nehmen, sondern zur Konkurrenz der verschieden Supply Chain Netzwerke, wodurch lang-

fristig Wettbewerbsvorteile für die einzelnen Unternehmen gesichert werden sollen. Allge-

mein versteht man unter einer Supply Chain somit eine ,,unternehmensübergreifende Kette

unabhängiger Entscheidungsträger zwischen denen ein Austausch von Informationen, Gütern

und Zahlungen stattfindet."3 Einen beispielhaften Aufbau einer Supply Chain zeigt die fol-

gende Abbildung:

1 Vgl. Corsten/Gössinger (2001), S. 83.

2 Vgl. Selzer (2006), S. 104.

3 Zimmer (2001), S. 9.



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