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Termpaper, 2008, 21 Pages
Author: Christina Schröder
Subject: Economics / Business: Investment and Finance
Details
Institution/College: VWA Hellweg-Sauerland
Tags: ökonomische, funktionen, rating, ratings, ratingagenturen, kreditmärkte, christina, schröder
Year: 2008
Pages: 21
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-32277-0
ISBN (Book): 978-3-640-32086-8
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Abstract
Das Thema „Rating“ ist seit dem zweiten Baseler Konsultationspapier, das seit 2007 anzuwenden ist, in aller Munde. Kreditgeber sind seitdem dazu verpflichtet, höheres Risiko durch ein höheres Eigenkapital zu unterlegen. Die daraus resultierende Bedeutung des Ratings für Kreditgeber und -nehmer wird schnell ersichtlich, da eine Möglichkeit gegeben wird, die Bonität der Kreditnehmer eingehend zu prüfen und somit die Risiken der Kreditvergabe zu senken. Doch nicht nur für die Kreditgeber hat das zweite Baseler Konsultationspapier Konsequenzen. Für Unternehmen bedeutet dies von nun an, gute Ratings erzielen zu müssen, um entsprechend gute Konditionen bei Krediten zu erhalten. Ein schlechtes Rating, was u.a. auch mit einer schlechten Bonität des Kreditnehmers verbunden ist, bedeutet gleichzeitig höhere Zinsen und somit höhere Kosten. Geleitet werden die Ratings von so genannten Ratingagenturen, die vor allem in den USA eine vorherrschende Stellung einnehmen. Seit den 80er Jahren finden sich auch in Deutschland immer mehr kleinere Ratingagenturen, da die enorme Bedeutung des Ratings nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Diese Arbeit gibt einen Einblick in die ökonomischen Funktionen des Ratings und der Ratingagenturen auf Kreditmärkten. So werden im zweiten Kapitel zuerst untersuchungsrelevante Grundlagen dargestellt um einen ersten Einblick in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel werden dann konkret die verschiedenen Funktionen, insbesondere die Informationsfunktion mit all ihren Teilfunktionen von Rating und Ratingagenturen auf Kreditmärkten vorgestellt. Im vierten Kapitel wird kurz auf einzelne Kritikpunkte des Ratings eingegangen. Das Fazit gibt Aufschluss darüber, ob Rating und Ratingagenturen tatsächlich von solch großer Bedeutung für den Finanzmarkt sind, wie es in der Literatur dargestellt wird.
Excerpt (computer-generated)
Hausarbeit
Christina Schröder
Thema
Ökonomische Funktionen von Ratings und
Ratingagenturen auf Kreditmärkten
Lehrveranstaltung: Finanzierung/SS 2008
Ausgabetermin: 25. Juli 2008
Abgabetermin: 04. September 2008
13. VWA Studiengang
Wirtschaftsakademie Hel weg-Sauerland
II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Tabel enverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1
Einleitung 1
2
Untersuchungsrelevante Grundlagen 1
2.1
Definition ,,Rating" 1
2.2
Definition ,,Ratingagenturen" 2
2.3
Unterschied zwischen internem und externem Rating 3
2.4
Vorgehensweise einer Ratingagentur am Beispiel von Standard & Poor 3
3
Ökonomische Funktionen des Credit Ratings 5
3.1
Informationsfunktion als zentrale Funktion 5
3.1.1
Problem der Principal-Agent Beziehung 5
3.1.2
Informationsfunktion als Merkmal zur Reduzierung der
Informationsasymmetrien 6
3.2
Teilfunktionen der Informationsfunktion 8
3.2.1
Kreditwürdigkeitsprüfung 8
3.2.2
Bestimmung der Ausfal wahrscheinlichkeit 8
3.2.3
Preissetzung von Krediten 10
3.2.4
Senkung der Kapitalkosten 11
3.2.5
Publizitätsfunktion 12
4
Kritik an Rating und Ratingagentur 13
5
Fazit 14
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Änderung der Informationsverteilung durch Rating 7
Abbildung 2: Berechnung der Risikoprämie 11
Tabel enverzeichnis
Tabel e 1: Ratingskala von Standard & Poor 5
Tabel e 2: Ausfal definition nach Basel 2 9
Tabel e 3: Historische Ausfal wahrscheinlichkeiten der Agentur ,,Moody′s" 10
IV
Abkürzungsverzeichnis
bzw.
beziehungsweise
ca.
circa
etc.
et cetera
f.
folgende
ff.
fortfolgende
ggf.
gegebenenfal s
Hrsg.
Herausgeber
i.d.R.
in der Regel
Mio.
Mil ionen
S.
Seite
u.a.
unter anderem
vgl.
vergleiche
z.B.
zum Beispiel
1
1 Einleitung
Das Thema ,,Rating" ist seit dem zweiten Baseler Konsultationspapier, das seit 2007 anzu-
wenden ist, in al er Munde. Kreditgeber sind seitdem dazu verpflichtet, höheres Risiko durch
ein höheres Eigenkapital zu unterlegen. Die daraus resultierende Bedeutung des Ratings für
Kreditgeber und -nehmer wird schnell ersichtlich, da eine Möglichkeit gegeben wird, die Bo-
nität der Kreditnehmer eingehend zu prüfen und somit die Risiken der Kreditvergabe zu sen-
ken.
Doch nicht nur für die Kreditgeber hat das zweite Baseler Konsultationspapier Konsequen-
zen. Für Unternehmen bedeutet dies von nun an, gute Ratings erzielen zu müssen, um ent-
sprechend gute Konditionen bei Krediten zu erhalten. Ein schlechtes Rating, was u.a. auch
mit einer schlechten Bonität des Kreditnehmers verbunden ist, bedeutet gleichzeitig höhere
Zinsen und somit höhere Kosten.
Geleitet werden die Ratings von so genannten Ratingagenturen, die vor al em in den USA
eine vorherrschende Stel ung einnehmen. Seit den 80er Jahren finden sich auch in Deutsch-
land immer mehr kleinere Ratingagenturen, da die enorme Bedeutung des Ratings nicht
mehr von der Hand zu weisen ist.
Diese Arbeit gibt einen Einblick in die ökonomischen Funktionen des Ratings und der Ratin-
gagenturen auf Kreditmärkten. So werden im zweiten Kapitel zuerst untersuchungsrelevante
Grundlagen dargestel t um einen ersten Einblick in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel
werden dann konkret die verschiedenen Funktionen, insbesondere die Informationsfunktion
mit al ihren Teilfunktionen von Rating und Ratingagenturen auf Kreditmärkten vorgestel t. Im
vierten Kapitel wird kurz auf einzelne Kritikpunkte des Ratings eingegangen. Das Fazit gibt
Aufschluss darüber, ob Rating und Ratingagenturen tatsächlich von solch großer Bedeutung
für den Finanzmarkt sind, wie es in der Literatur dargestel t wird.
2 Untersuchungsrelevante Grundlagen
2.1 Definition ,,Rating"
Mit dem Begriff Rating wird ein Beurteilungsverfahren beschrieben, dass sich auf verschie-
dene Objekte beziehen kann, mit dem Ergebnis eines Werturteils in Form einer Zensur.1
1 Vgl. Hoffmann (1991), S. 16.
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