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Subtitle: Erschließung des Themenspektrums Alkohol
Lesson Plan, 2009, 23 Pages
Author: Berit Schüler
Subject: Social Studies/ Civics
Details
Institute: Haupt-und Realschule
Year: 2009
Pages: 23
Grade: 1,2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-37096-2
Die vorliegende, sehr ausführlich bearbeitete Arbeit, beinhaltet meinen Prüfungsunterricht für das 2. Staatsexamen im Fach Sozialkunde. Es ist eine Einführungsstunde zum Thema Alkohol mit der Methode Baustelle.
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Excerpt (computer-generated)
Schriftlicher Unterrichtsentwurf für die Zweite Staatsprüfung
Berit S., Lehramtsanwärterin
Staatliches Seminar für Lehrämter xxxx
Schriftlicher Unterrichtsentwurf
für die Zweite Staatsprüfung
im Fach Sozialkunde
am Mittwoch, dem 25.03.2009
Schule: xxxxx-Sekundarschule
xxxx
Klasse:
9
Zeit:
09.20 Uhr 10.05 Uhr
Raum:
115
anwesende Personen:
Prüfungsvorsitzender:
Schulleiterin:
Pädagogischer
Seminarleiter:
Fachseminarleiter Sozialkunde:
Fachseminarleiter
Sport:
betreuender Fachlehrer Sozialkunde:
betreuende Fachlehrerin Sport:
Thema der Unterrichtseinheit: Alkohol als gesellschaftliches und politisches
Problem
Thema der Unterrichtsstunde: Erschließung des Themenspektrums Alkohol
1
Schriftlicher Unterrichtsentwurf für die Zweite Staatsprüfung
Gliederung
1. Lerngruppenanalyse
03
1.1 Allgemeine Zusammensetzung
03
1.2 Besonderheiten der Lernleistung
03
2. Formulierung der Lernziele
05
3. Fachwissenschaftliche Analyse
06
3.1 Jahresplan und Stoffverteilungsplan
06
3.2 Bedeutung des Inhalts der Unterrichtsstunde
08
3.3 Fachwissenschaftliche Betrachtung
09
4. Didaktisch-methodische Analyse
12
5. Literaturangaben
16
6. Verlaufsplanung
17
Anhang
19
A: Powerpoint-Folien
B: Alkohol-Quiz
2
Schriftlicher Unterrichtsentwurf für die Zweite Staatsprüfung
1. Lerngruppenanalyse
1.1 Allgemeine Zusammensetzung
Im Klassenverband der Klasse 9a lernen 17 Schüler (10 Mädchen und 7 Jungen). Laut Stundenplan
wird eine Unterrichtsstunde in Sozialkunde mittwochs in der dritten Stunde erteilt. Zu Beginn des
neuen Schuljahres kam Vivica in die Lerngruppe und drei leistungsschwache Schüler verließen die
Klasse. Seit dem zweiten Halbjahr lernt Victoria in der Klasse 9a. In den letzten Unterrichtsstunden
machte diese Schülerin auf mich einen eher ruhigen Eindruck, arbeitete aber bei schriftlichen
Arbeiten aktiv mit. Max lernt erst seit zwei Monaten in der Klasse 9a. Er wurde aus der 9b in die 9a
versetzt. Er zeigt ein ruhiges Verhalten, arbeitet jedoch nicht immer aktiv am Unterrichtsthema mit.
Die Lerngruppe ist insgesamt sehr diskussionsfreudig, wobei einige Schüler und Schülerinnen
oftmals die Diskussionsregeln missachten. Gerade Patrick, Igor, Lesgin und Vivica sind aktiv am
Unterricht beteiligt, fallen jedoch mehrfach durch unpassende Kommentare auf oder äußern sich
ohne Meldung zum Thema. Lesgin und Vivica verteidigen ihre Meinungen ohne Kompromisse,
dabei lassen sie oftmals andere Meinungen nicht gelten und reagieren bei einer Diskussion
unangemessen. Anne, Thu, Sandra und Anja sind die leistungsstärksten Mädchen in der Klasse,
arbeiten aktiv und gewissenhaft im Unterricht mit und zeigen somit ein förderliches und ruhiges
Verhalten. Patricia ist die leistungsschwächste Schülerin, die sich aber seit dem neuen Schuljahr in
ihren Noten verbessert hat und sich auch in ihrem Mitarbeitsverhalten steigerte, so dass angenommen
werden kann, dass sie auch gedanklich am Unterricht teilnimmt. Gleichwohl ist sie eine langsam
arbeitende Schülerin, die immer wieder motiviert werden muss.
Insgesamt ist die Klasse 9a eine nette und aufgeschlossene Lerngruppe, auch wenn bei bestimmten
Themen eine gewisse Unruhe in der Klasse entsteht. Kommentare, auch passend zum Thema,
werden ohne Meldung in das Unterrichtsgeschehen abgegeben. Allerdings entsteht daraus hin und
wieder eine rege Diskussion zum Thema. Trotzdem weist die Lehrerin auf die Erforderlichkeit der
Einhaltung von Gesprächsregeln hin.
1.2 Besonderheiten der Lernleistung
Die Schüler und Schülerinnen können wichtige Methoden des politischen Unterrichts anwenden. Im
letzten Schuljahr sowie in den letzten Unterrichtseinheiten zu den Themen Recht und Medien
wurden bestimmte Methoden ausprobiert und gefestigt. Sie können Texte und Fallbeispiele
schriftlich oder mündlich bearbeiten und sind mit der Analyse von Karikaturen vertraut, auch wenn
hier immer wieder auf die Auswertungskriterien hingewiesen werden muss.
3
Schriftlicher Unterrichtsentwurf für die Zweite Staatsprüfung
Im Bereich der Sozialformen wurden in vielen Unterrichtsstunden Partner- und Gruppenarbeiten
absolviert. Methoden wie Stationslernen, Schreibgespräch, Konfliktanalysen und Problemstudien
sind bekannt und wurden erfolgreich praktiziert. Schwierigkeiten ergeben sich in den Aufteilungen
der Partner und Gruppen. Besonders Patricia zeigte sich oftmals nicht in der Lage, mit einem Partner
oder mehreren Partnern gemeinsam zu arbeiten. In der letzten Zeit der Unterrichtsarbeit hat sich dies
etwas verbessert und sie arbeitet oft mit Steven zusammen. Lesgin, Thu, Sarah und Anne
übernehmen häufig die Leitung der Gruppenarbeit und bringen somit die anderen Schüler in ihrer
Arbeit voran, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass nicht immer dieselben Schülerinnen und
Schüler die aktive Rolle bei der Auswertung übernehmen. Schwierigkeiten bestehen noch bei der
Präsentation der Arbeitsergebnisse. Hier können sich einige Schüler nicht angemessen ausdrücken,
bleiben recht oberflächlich und äußern sich sehr kurz. Daran sollte zukünftig verstärkt, auch in
anderen Unterrichtsfächern, gearbeitet werden. Insgesamt arbeitet die Klasse bei schriftlichen
Aufgabenstellungen ruhig und konzentriert. Der Großteil der Schüler ist kooperativ, motiviert und
zeigt Interesse am Fach und der Unterrichtseinheit. Die Mitarbeit, die Lernbereitschaft und das damit
verbundene Lerntempo sind aber bei den für die Klasse interessanteren Themen höher.
4
Schriftlicher Unterrichtsentwurf für die Zweite Staatsprüfung
2. Formulierung der Lernziele
Die Lernziele für die gesamte Unterrichtseinheit ergeben sich aus den Forderungen der
Rahmenrichtlinien. Dort wird die Möglichkeit angegeben, dass die Schüler erkennen sollen, dass
Sucht ein gesellschaftliches und politisches Problem darstellt Als Ziele für die heutige Stunde lassen
sich die Folgenden formulieren:
Richtziel:
Entsprechend den Rahmenrichtlinien des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt
für die Sekundarschule sollen sich die Schülerinnen und Schüler in gesellschaftlichen, politischen
und wirtschaftlichen Zusammenhängen unter anderem mit der Thematik Alkohol als Suchtproblem
zurechtfinden, sie auf ihren Sinn, auf ihre Zwänge und Notwendigkeit hin befragen und nicht nur
rational, sondern auch individuell beurteilen (vgl. RRL, 1997, S. 10).
Grobziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft entwickeln, sich mit dem
Themenspektrum Alkohol als Suchtproblem zielgerichtet auseinanderzusetzen und dessen
Themenerschließungsmöglichkeiten zu erkennen. Sie können ihren Wissensstand zum Thema
Alkohol überprüfen und werden motiviert, sich in den nächsten Unterrichtsstunden mit der Thematik
auch kritisch auseinanderzusetzen.
Feinziele:
Kognitive Ziele
Die Schülerinnen und Schüler
- können ihr Vorwissen zum Thema Alkohol anhand von vorgegebenen themenbezogenen Begriffen
wiedergeben.
- kennen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen bei der Bearbeitung der Thematik.
- können aus einem Materialpool differenziert die für ihre Plakatgestaltung richtigen Inhalte finden
und mit vergleichenden Betrachtungen Entscheidungen treffen.
- erkennen, dass das Thema Alkohol ein gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Problem
darstellt, indem sie die einzelnen Schwerpunkte der Thematik vorstellen.
- können ihre ersten Erkenntnisse in einem Kurzvortrag darlegen.
- überprüfen ihren Kenntnisstand durch ein Wissensquiz und erfahren weitere wichtige Aspekte.
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