Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
„Knowledge and Information Awareness“ zur Förderung computerunterstützter Kollab... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

„Knowledge and Information Awareness“ zur Förderung computerunterstützter Kollaboration

Termpaper, 2007, 33 Pages
Author: Janusch Sieber
Subject: Psychology - Media Psychology

Details

Event: Projektarbeit Wissenskommunikation
Institution/College: University of Tubingen (Psychologisches Institut)
Tags: CSCL, Awareness, Förderung, Lernen
Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 33
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V127179
ISBN (E-book): 978-3-640-33953-2


Abstract

In der heutigen Informationsgesellschaft wird Computer-unterstütztes kollaboratives Lernen immer wichtiger. Es gibt dabei jedoch einige Probleme, die insbesondere die Interaktion der Gruppenmitglieder betreffen. Den Problemen wird unter anderem durch implizite Methoden begegnet, die verschiedene Aspekte der Awareness fördern sollen. Eine neu entwickelte Möglichkeit stellt hierbei ein Tool dar, das „Knowledge and Information Awareness“ unterstützt. Darunter wird die Awareness über das Wissen der Kooperationspartner und über dem Wissen zu Grunde liegender Informationen verstanden. Erste Studien zeigen die Effektiviät dieser Awareness für Computer-unterstütztes kollaboratives Problemlösen im Kontext von Ressourcen-basiertem Lernen. Ziel des angestrebten Projekts ist es, mögliche Wirkmechanismen des „Knowledge and Information Awareness“-Tools zu erforschen und Aussagen über geeignete Einsatzgebiete zu treffen. In vier experimentellen Studien sollen folgende Einflussfaktoren systematisch untersucht werden: Abrufbarkeit von Hintergrund-informationen, ungeteiltes Wissen, Aufgabentyp sowie Tool-Eigenschaften und common ground Bildung


Excerpt (computer-generated)

,,Knowledge and Information Awareness" (KIA) zur

Förderung Computer-unterstützter Kollaboration

Universität Tübingen

Psychologisches Institut

Projektarbeit Wissenskommunikation

Sommersemester 2007

von

Janusch Sieber


Inhaltsverzeichnis

1 ALLGEMEINE ANGABEN - 4 -

1.1 ANTRAGSTELLER - 4 -

1.2 THEMA - 4 -

1.3 FACHGEBIET UND ARBEITSRICHTUNG - 4 -

1.5 VORAUSSICHTLICHE GESAMTDAUER - 4 -

1.6 ANTRAGSZEITRAUM - 4 -

1.7 GEWÜNSCHTER BEGINN - 4 -

1.8 ZUSAMMENFASSUNG - 4 -

2 STAND DER FORSCHUNG, EIGENE VORHABEN - 5 -

2.1 STAND DER FORSCHUNG UND HERLEITUNG ZU PRÜFENDER HYPOTHESEN - 5 -

2.1.1 Probleme des Computer-unterstützten kollaborativen Lernens - 6 -

2.1.2 ,,Knowledge and Information Awareness" als Möglichkeit das Computer-mediierte

kollaborative Lernen zu unterstützen - 8 -

2.1.3 Stand der Forschung zu CSCL-unterstützenden Technologien - 10 -

2.1.4 Concept-Maps als KIA-Tool - 11 -

2.1.5 Empirische Befunde zur KIA-Umgebung und mögliche Wirkmechanismen - 12 -

2.1.6 Einfluss der Kollaboration auf Problemlösen und KIA-Effekt - 13 -

2.1.7 Einfluss ungeteilter Information auf den KIA-Effekt - 15 -

2.2 EIGENE VORARBEITEN - 16 -

2.2.1 Teilnehmer - 16 -

2.2.2 Material und Versuchsdurchführung - 16 -

2.2.3 Abhängige Variablen - 19 -

2.2.4 Hypothesen - 20 -

2.2.5 Ergebnisse und Diskussion - 20 -

3 ZIELE UND ARBEITSPROGRAMM - 23 -

3.1 EINORDNUNG IN DAS SCHWERPUNKTPROGRAMM - 24 -

3.2 ARBEITSPROGRAMM - 25 -

3.2.1 Entwicklung des experimentellen Szenarios - 25 -

3.2.2 Entwicklung des Tools zum ungeteilten Wissen - 25 -

- 2 -


3.2.3 Vorstudien - 26 -

3.2.4 Erste Studie: Einfluss der Informiertheit und Abrufbarkeit - 26 -

3.2.5 Zweite Studie: Wechselwirkung der Kollaboration mit dem Aufgabentyp - 27 -

3.2.6 Dritte Studie: Einfluss ungeteilten Wissens - 28 -

3.2.7 Vierte Studie: Einfluss des verwendeten Tools und common ground Bildung - 28 -

3.2.8 Zeitplan - 29 -

LITERATUR - 30 -

- 3 -


Anmerkung: Die folgende Hausarbeit stellt eine

Übung

für einen DFG-Antrag dar.

Antrag auf Gewährung einer Sachhilfe im DFG Schwerpunktprogramm

,,Netzbasierte Wissenskommunikation in Gruppen"

(Neuantrag)

1 Allgemeine Angaben

1.1 Antragsteller

xxx

1.2 Thema

,,Knowledge and Information Awareness" (KIA) zur Förderung Computer-unterstützter

Kollaboration

1.3 Fachgebiet und Arbeitsrichtung

Psychologie, Arbeitsrichtung ,,Knowledge and Information Awareness"- Forschung

1.5 Voraussichtliche Gesamtdauer

Die Dauer des Projektes ist voraussichtlich von November 2007 bis November 2009.

1.6 Antragszeitraum

Der Antragszeitraum beträgt 24 Monate.

1.7 Gewünschter Beginn

Das Projekt soll im November 2007 begonnen werden

1.8 Zusammenfassung

In der heutigen Informationsgesellschaft wird Computer-unterstütztes kollaboratives Lernen

immer wichtiger. Es gibt dabei jedoch einige Probleme, die insbesondere die Interaktion der

Gruppenmitglieder betreffen. Den Problemen wird unter anderem durch implizite Methoden

begegnet, die verschiedene Aspekte der Awareness fördern sollen. Eine neu entwickelte

- 4 -


Möglichkeit stellt hierbei ein Tool dar, das ,,Knowledge and Information Awareness"

unterstützt. Darunter wird die Awareness über das Wissen der Kooperationspartner und über

dem Wissen zu Grunde liegender Informationen verstanden. Erste Studien zeigen die

Effektiviät dieser Awareness für Computer-unterstütztes kollaboratives Problemlösen im

Kontext von Ressourcen-basiertem Lernen. Ziel des angestrebten Projekts ist es, mögliche

Wirkmechanismen des ,,Knowledge and Information Awareness"-Tools zu erforschen und

Aussagen über geeignete Einsatzgebiete zu treffen. In vier experimentellen Studien sollen

folgende Einflussfaktoren systematisch untersucht werden: Abrufbarkeit von Hintergrund-

informationen, ungeteiltes Wissen, Aufgabentyp sowie Tool-Eigenschaften und common

ground Bildung

2 Stand der Forschung, eigene Vorhaben

2.1 Stand der Forschung und Herleitung zu prüfender Hypothesen

In den letzten Jahrzehnten verzeichnete die Entwicklung von neuen Informations- und

Kommunikationstechnologien wie Email, Chat, Videokonferenzen etc. einen rapiden

Fortschritt. Gleichzeitig tauchten neue Lernkonzepte auf: Lernen wurde von Forschern und

Theoretikern zunehmend nicht nur als kognitiver, sondern auch als sozialer, kultureller,

interpersoneller und konstruktivistischer Prozess angesehen (vgl. Salomon & Perkins, 1998).

Durch die Kombination von Informations- und Kommunikationstechnologien mit

kollaborativem Lernen entstand das Forschungsfeld des Computer-unterstützten

kollaborativen Lernens (CSCL ­

Computer Supported Collaborative Learning

), das sich mit

den Problembereichen Kollaboration, Lernprozesse und Gebrauch von Computer-mediierter

Kommunikation (CMC ­

Computer-mediated Communication

) beschäftigt.

In der heutigen Informationsgesellschaft wird CSCL immer wichtiger, da häufig viele

Informationen über ein Problem berücksichtigt werden müssen und es unterschiedlicher

Expertise bedarf, sodass mehrere, evtl. räumlich voneinander getrennte Personen, zur Lösung

notwendig sind. So können beispielsweise Schüler oder Studenten bei Klausurvorbereitungen

auftretende Probleme kooperativ lösen, Ärzte können ihr Wissen zu seltenen Krankheiten

über weite Entfernungen austauschen und erfolgversprechende Interventionen planen oder ein

viele Fachgebiete tangierendes Problem kann von Wissenschaftlern mit unterschiedlichen

Perspektiven gemeinsam bearbeitet werden.

- 5 -


Verschiedenste pädagogische, soziale und motivationale Vorteile von CSCL-Gruppen

gegenüber

face-to-face

(FTF)-Gruppen wurden in der Literatur vorgeschlagen und teilweise

in empirischen Studien belegt (Janssen, Erkens, Jaspers & Broeken, 2005). So konnten sie

z.B. vollständigere Berichte abgeben, Entscheidungen mit höherer Qualität treffen, mehr

Ideen generieren und Gruppenmitglieder beteiligten sich gleichmäßiger an der Gruppenarbeit

(vgl. Fjermestad, 2004). Neben diesen Vorteilen ist das CSCL jedoch auch mit mehrerlei

Schwierigkeiten konfrontiert, deren Überwindung ein wichtiges Forschungsziel darstellt. Auf

diese Problematik soll im Folgenden näher eingegangen werden.

2.1.1 Probleme des Computer-unterstützten kollaborativen Lernens

Computer-unterstützes kollaboratives Lernen (CSCL) ist nach Koschmann (2002) definiert

als ,practices of meaning-making in the context of joint activity, and the ways in which these

practices are mediated through designed artifacts′ (S. 18). Diese Definition beinhaltet zwei

Aspekte: Zum einen sind nicht Individuen, sondern Gruppen beteiligt, zum anderen wird die

Mediation durch Artefakte betont, was sich auf die Unterstützung der Gruppeninteraktion

durch den Computer bezieht.

Nach Bromme, Hesse und Spada (2005) beruht jedes technische Artefakt auf

Vermutungen über Probleme und deren Ursachen, die damit überwunden werden können.

Diese Vermutungen bezeichnen die Autoren als

Barriere-Annahmen

, welche einerseits einen

faktischen Inhalt aufweisen, andererseits auch auf theoretischen Attributionen basieren. Unter

Barrieren verstehen die Autoren Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, um ein

Ziel zu erreichen. Im CMC-Kontext existieren nach Bromme et al. drei grundlegende

Barriere-Annahmen, die sich auf Probleme der Kommunikation und Kooperation beziehen:

Die erste beinhaltet die individuelle und gegenseitige

Konstruktion von

Bedeutung

und den

Austausch von Informationen

in Gruppen: Wenn verschiedene Informationen ausgetauscht

werden, ist das kooperative Herstellen von Bedeutung die wichtigste Herausforderung

(

Bedeutungs-Barriere).

Diese Barriere kann weiter differenziert werden in eine

common

ground Barriere

und eine

epistemische Barriere

. Erstere bezieht sich darauf, dass keine

Kommunikation ohne gegenseitiges Verständnis zustande kommen kann, letztere darauf, dass

sich der Lernende als Individuum der Aufgabe konfrontiert sieht, neues Wissen oder

Fertigkeiten aktiv zu erwerben. Die

Barriere des ungeteilten Wissens

beinhaltet, dass

ungeteilte Informationen in Gruppen oft nicht hinreichend eingebracht werden. Die zweite

Barriere-Annahme bezieht sich auf Etablierung und Aufrechterhaltung von

Struktur in

- 6 -



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/127179/knowledge-and-information-awareness-zur-foerderung-computerunterstuetzter
please wait Please wait