Methoden der Materialbedarfsplanung unter besonderer Berücksichtigung der ABC- und XYZ-Analyse

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Details

Titel: Methoden der Materialbedarfsplanung unter besonderer Berücksichtigung der ABC- und XYZ-Analyse
Autor: Jochen Schneider
Fach: Wirtschaft - Industriebetriebslehre
Veranstaltung: Excel-Seminar
Institution/Hochschule: Universität Dortmund (Lehrstuhl Industriebetriebslehre)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 23
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 143 KB
Archivnummer: V12728
ISBN: 978-3-638-18539-4



Textauszug

Seminararbeit

Methoden der Materialbedarfsplanung unter besonderer
Berücksichtigung der ABC- und XYZ- Analyse

WS 2002 / 2003

VORGELEGT VON
Jochen Schneider

im Studiengang Wirtschaftswissenschaften
Universität Dortmund
Lehrstuhl für Industriebetriebslehre

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung  ... 1

2 Materialbedarfsplanung im Unternehmen ... 2
2.1 Datenbasis  ... 3
2.2 ABC-Analyse ... 4
2.2.1 Allgemeines  ... 4
2.2.2 Beispiel in Excel  ... 5
2.3 XYZ-Analyse  ... 7
2.3.1 Allgemeines  ... 7
2.3.2 Beispiel in Excel  ... 7
2.4 Die ABC- und XYZ-Analyse in Kombination  ... 10
2.4.1 Allgemeines  ... 10
2.4.2 Beispiel in Excel  ... 10

3 Methoden der Bedarfsplanung  ... 12
3.1 Materialbedarfsarten v 12
3.2 Deterministische Methoden ... 12
3.2.1 Analytische Betrachtung ... 12
3.2.2 Synthetische Betrachtung  ... 14
3.3 Verbrauchsgebundene Methoden  ... 14
3.3.1 Mittelwert ... 15
3.3.2 Gleitender Mittelwert  ... 15
3.3.3 Gewichteter gleitender Mittelwert  ... 15
3.3.4 Exponentielle Glättung 1. Ordnung ... 16
3.4 Subjektive Schätzung ... 16

4 Bereitstellungsprinzipien  ... 17
4.1 Einzelbeschaffung im Bedarfsfall  ... 17
4.2 Verbrauchssynchrone Beschaffungv 17
4.2.1 Reines JIT ... 18
4.2.2 Nachfragemonopolistisches JIT  ... 18
4.3 Produktionsentkoppelt ... 18
4.4 Verbrauchsentkoppelt  ... 18
4.4.1 Angebotsmonopolistisches JITv 18
4.4.2 Konzept des Konsignationslagers  ... 18

5 Fazit  ... 19

LITERATURVERZEICHNIS

 

ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 2.1: Ausschnitt der Datenbasis  ... 3
Abbildung 2.1: Schematische Darstellung einer ABC-Einteilung  ... 5
Tabelle 2.2: Ausschnitt der ergänzten Daten zur ABC-Analyse ... 5
Abbildung 2.2: Grafische Darstellung der ABC-Analyse  ... 6
Tabelle 2.3: Datenbasis des Stapeldiagramms  ... 7
Abbildung 2.3: Stapeldiagramm der ABC-Klassifizierung  ... 7
Tabelle 2.4: Ausschnitt der aufbereiteten Daten zur XYZ-Analyse  ... 8
Abbildung 2.4: Grafische Darstellung der XYZ-Analyse (1)  ... 9
Abbildung 2.5: Grafische Darstellung der XYZ-Analyse (2)  ... 9
Tabelle 2.5: Ausschnitt der Daten zur ABC&XYZ-Analyse  ... 10
Tabelle 2.6: Bezugsdaten für das ABC&XYZ-Diagramm ... 10
Abbildung 2.6: ABC&XYZ-Analyse ... 11
Tabelle 3.1: Übersicht über die Materialbedarfsarten  ... 12
Abbildung 3.1: Gozinto-Graph ... 14
Tabelle 4.1: Kombination von ABC- und XYZ-Analyse zur JIT-Teileauswahl  ... 17

 

1 Einleitung

Der Bereich der Materialbedarfsplanung spielt in der Wirtschaft seit jeher eine bedeutende Rolle, hat jedoch in jüngster Zeit und allgemein in Zeiten schlechter Wirtschaftslage weiter an Wichtigkeit gewonnen1. Ohne vernünftige, d.h. rational nachvollziehbare und tragfähige Konzepte für Disposition und Einkauf ist ein wirtschaftliches Führen einer Unternehmung nicht möglich. Diese Aussage trifft selbstverständlich auch auf andere Bereiche innerhalb eines Unternehmens zu, aber im Einkauf eines durchschnittlichen Industrieunternehmens des produzierenden Sektors liegt einer der Kostenschwerpunkte, und so kommt ihm eine erhöhte Bedeutung und damit auch mehr Aufmerksamkeit im Vergleich zu anderen Abteilungen zu. Die Materialbedarfsplanung unterstützt die Disposition und den Einkauf in ihrem Bestreben nach Kosteneffizienz, indem sie u.a. über diverse in den Kapiteln 2 und 3 kurz vorgestellte Techniken und Methoden die zu bestellende Menge eines Gutes so zu bestimmen versucht, dass Bestell- (sekundär) und Lagerkosten (primär) minimal gehalten werden2. Nun lohnt sich eine exakte Planung nicht für jedes zu beschaffende Teil, so dass sich die Bedarfsplanung selbst auf Methoden stützt, welche die Güter klassifizieren und so kennzeichnen, ob eine Detailplanung sinnvoll ist oder nicht. In den meisten Fällen wird dazu die ABC-Analyse (z.T. in Kombination mit der XYZ-Analyse) genutzt, die durch relativ simple mathematische Verfahren die zu betrachtenden Güter klassifizieren kann3. Das Ergebnis kann anschließend z.B. in einer Tabellenkalkulation grafisch dargestellt und so anschaulich gemacht werden. Im Rahmen dieser Arbeit wird dazu MS Excel benutzt, das mittlerweile als Standardwerkzeug gilt und weit verbreitet ist.

Gleichwohl ist zu beachten, dass durch die fortschreitende Verbreitung der EDV-Systeme die hier getroffenen Aussagen relativiert werden; heutzutage ist es ohne weiteres möglich, für jedes Teil in einem Unternehmen mit Hilfe des Computers eine exakte Planung zu erstellen. Aus Effizienz- und Zeitgründen wird jedoch weitgehend darauf verzichtet, da die zu erwartenden Einsparungen nicht nur bei C-Teilen selbst in der Summe nahezu unbedeutend wären. So spricht PULIC unter anderem von einer „Steigerung der Wirtschaftlichkeit“4. 

2 Materialbedarfsplanung im Unternehmen

Die Beschaffung ist neben der Produktion, dem Vertrieb sowie der Forschung und Entwicklung eines der klassischen Teilgebiete einer Unternehmung. Im Rahmen des strategischen Managements und dort innerhalb der funktionalen Strategien findet sich die Beschaffungsstrategie, die auf den zunehmend dynamischeren und komplexeren Beschaffungsmärkten Anhaltspunkte für zu treffende Entscheidungen zu geben versucht5. Rein betriebswirtschaftlich und zweckorientiert gesehen ist die Aufgabe der Materialwirtschaft, die Materialbeschaffung unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Ziele zu optimieren. Als Ziele werden in der Literatur durchaus verschiedene, jedoch in zumindest drei Punkten übereinstimmende genannt: Welches Material zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort verfügbar sein muss6. Die im Vergleich dazu wohl modernste Variante der Definition von Effizienz in der Versorgung eines Unternehmens ist die der „7R“ der Logistik7:

  • in der richtigen Menge
  • mit den richtigen Objekten
  • am richtigen Ort
  • zum richtigen Zeitpunkt
  • in der richtigen Qualität
  • zu den richtigen Kosten
  • mit dem richtigen Service

Um dies bewerkstelligen zu können, ist zunächst eine Bedarfsanalyse durchzuführen, mit deren Hilfe der Bedarf nach dem „Verzehrscharakter“ der Güter, dem Verwendungszweck, der Breite des Bedarfsspektrums, dem Umfang des Bedarfs, der Stetigkeit und Regelmäßigkeit des Bedarfs, der Voraussehbarkeit des Bedarfs sowie nach den Phasen der Bedarfsermittlung gegliedert wird. Der resultierende Gesamtbedarf an Verbrauchs- und Gebrauchsgütern wird dann unterteilt in Brutto-, Netto- und Vorratsbedarf und ergibt schließlich den Einkaufsbedarf8.

[...]


1 Vgl. Arnold 1982, S. 24 ff.
2 Vgl. Wöhe 2002, S. 504
3 Vgl. Becker 1999; Pulic 2002
4 Vgl. Pulic 2002: Sinn & Zweck der ABC-Analyse
5 Vgl. Welge 2001, S. 404 ff.; konkrete Vorgehensweisen und Instrumente bei Reibnitz 1978 und Pekayvaz 1985, S. 75, S. 130, S. 151
6 Vgl. www.iascon.de
7 Ergänzt nach Münster 2001, S. 1
8 Vgl. Männel 1985, S. 146 ff.

Kommentare

Anouar2005-08-12 15:09:47
Einteilung der nach X, Y und Z WarengruppenWie sind eigentlich die Grenzen für die XYZ Analyse zu bestimmen? Beispiel Bei der ABC- Analyse hat man eine Unterteilung in A 20% der Güter haben einen Anteil von 80 % am Beschaffungsvolumen bin gespannt auf eure antworten!
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