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Subtitle: Eine Fallstudie bei der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH
Diploma Thesis, 2005, 91 Pages
Author: Mag.(FH) Thomas Wilfling
Subject: Information Management
Details
Year: 2005
Pages: 91
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-32722-5
ISBN (Book): 978-3-640-32763-8
Eine junge GmbH im Tätigkeitsbereich Soziale Dienstleistung und das Interesse ihrer neuen Geschäftsführung an einem verbesserten Umgang mit Kundenbeschwerden bilden den Hintergrund für diese Diplomarbeit. Man hat in der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH (kurz APFL GmbH) erkannt, welche Bedeutung kundenorientiertes Handeln für die Qualität der erbrachten Dienstleistungen und den Erfolg des Unternehmens haben kann. Jetzt will man mehr über Beschwerdemanagement erfahren und wissen, wie dadurch von den Kunden gelernt werden kann.
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Abstract
Diese wissenschaftliche Arbeit soll in erster Linie der Wiener Sozialdienste Altenund Pflegedienste GmbH als Einführungslektüre in das Thema Beschwerdemanagement und als Informationsgrundlage für die zukünftige Entwicklung eines Beschwerdemanagementkonzeptes dienen. In weiterer Folge könnten die Inhalte auch für andere soziale Dienstleistungsunternehmen oder Unternehmen mit verwandtem Tätigkeitsbereich von Interesse sein. Um der Leserzielgruppe gerecht zu werden, wird in der ersten Hälfte der Diplomarbeit zunächst anhand von Fachliteratur in das Thema Beschwerdemanagement eingeführt. Der Leser bekommt somit einen Überblick über den aktuellen Stand der literarischen Diskussion. Die positive Bedeutung von Beschwerdemanagement im Rahmen des kundenorientierten Handelns von Unternehmen und dessen Auswirkung auf die Zufriedenheit von Kunden wird hervorgehoben. Die zweite Hälfte der Arbeit stellt eine Fallstudie bei der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH dar. Die Grundlage dafür bilden Informationen aus dem theoretischen Teil der Diplomarbeit und die Ergebnisse einer anonymen Mitarbeiterumfrage im Unternehmen. Verwendet wurde ein standardisierter Fragebogen, wie er auch im Anhang zu finden ist. Befragt wurden fünfundzwanzig Mitarbeiter der Abteilungen Einsatzplanung, Verrechnung und des Office Managements der Geschäftsführung. Die Gruppe der Befragten wurde aufgrund ihres intensiven Kontaktes mitKundenbeschwerden ausgewählt. Die Entscheidungsträger erhalten durch diese Fallstudie einen Überblick über den momentanen Stand des Beschwerdeumgangs im eigenen Unternehmen. Schwachstellen werden anhand des so genannten Beschwerdemanagementprozesses dargestellt und passende Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Schon vorhandene Stärken,Ressourcen und Kompetenzen des Unternehmens werden berücksichtigt und dienen als Basis für vorgeschlagene organisatorische Maßnahmen, die den Beschwerdeumgang verbessern würden und somit positiv auf die Zufriedenheit der Kunden wirken könnten.
Excerpt (computer-generated)
Diplomarbeit
Beschwerdemanagement in Dienst-
leistungsunternehmen Eine Fall-
studie bei der Wiener Sozialdienste
Alten- und Pflegedienste GmbH
von
Thomas Wilfling
im Fachbereich: Informations- und Wissensmanagement
Fachhochschul-Studiengang Informationsberufe
Eisenstadt 2005
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
1
Eidesstattliche Erklärung
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
2 Kurzreferat
Diese wissenschaftliche Arbeit soll in erster Linie der Wiener Sozialdienste Alten-
und Pflegedienste GmbH als Einführungslektüre in das Thema Beschwerdemanage-
ment und als Informationsgrundlage für die zukünftige Entwicklung eines Be-
schwerdemanagementkonzeptes dienen. In weiterer Folge könnten die Inhalte auch
für andere soziale Dienstleistungsunternehmen oder Unternehmen mit verwandtem
Tätigkeitsbereich von Interesse sein.
Um der Leserzielgruppe gerecht zu werden, wird in der ersten Hälfte der Diplomar-
beit zunächst anhand von Fachliteratur in das Thema Beschwerdemanagement einge-
führt. Der Leser bekommt somit einen Überblick über den aktuellen Stand der litera-
rischen Diskussion. Die positive Bedeutung von Beschwerdemanagement im Rah-
men des kundenorientierten Handelns von Unternehmen und dessen Auswirkung
auf die Zufriedenheit von Kunden wird hervorgehoben.
Die zweite Hälfte der Arbeit stellt eine Fallstudie bei der Wiener Sozialdienste Alten-
und Pflegedienste GmbH dar. Die Grundlage dafür bilden Informationen aus dem
theoretischen Teil der Diplomarbeit und die Ergebnisse einer anonymen Mitarbeiter-
umfrage im Unternehmen. Verwendet wurde ein standardisierter Fragebogen, wie er
auch im Anhang zu finden ist. Befragt wurden fünfundzwanzig Mitarbeiter der Ab-
teilungen Einsatzplanung, Verrechnung und des Office Managements der Geschäfts-
führung. Die Gruppe der Befragten wurde aufgrund ihres intensiven Kontaktes mit
Kundenbeschwerden ausgewählt.
Die Entscheidungsträger erhalten durch diese Fallstudie einen Überblick über den
momentanen Stand des Beschwerdeumgangs im eigenen Unternehmen. Schwachstel-
len werden anhand des so genannten Beschwerdemanagementprozesses dargestellt
und passende Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Schon vorhandene Stärken,
Ressourcen und Kompetenzen des Unternehmens werden berücksichtigt und dienen
als Basis für vorgeschlagene organisatorische Maßnahmen, die den Beschwerdeum-
gang verbessern würden und somit positiv auf die Zufriedenheit der Kunden wirken
könnten.
Schlagwörter
Beschwerdemanagement, Beschwerdemanagementprozess, Dienstleistungsunternehmen, Dienstleis-
tungsqualität, Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit;
- 3 -
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
3
Abstract
Complaint management is a topic playing more and more an important role in to-
day′s business, being especially vital for companies providing customer-oriented ser-
vices. Therefore the aim of this thesis is to induct the reader into the fundamentals of
complaint management and at the same time, to give the Wiener Sozialdienste Alten-
und Pflegedienste GmbH a review on this significant topic. In doing so, it provides
information on how complaint management might be realised in the company and
shows its impact on customer satisfaction. Furthermore, it points out strengths and
weaknesses in the companies handling of complaints and furthermore describes
measures that might lead to an improvement in consideration of the current internal
situation of the company.
The first part of the thesis is a review of current literature on complaint management
and its processes, which should act as an introduction into the topic and underlines
the general importance of complaint management as a customer oriented measure.
The second part then provides a case study conducted at the Alten- und Pflegedien-
ste GmbH, which follows, step by step, the processes of complaint management,
questioning twenty-five employees of the departments accounting, office manage-
ment and manpower planning via a standardised questionnaire. The results of this
questionnaire are presented and analysed in this thesis.
Finally -based on the outcome of the questionnaire and the writings of various au-
thors, recommendations for an improved handling of customer complaints are made,
providing a starting point for further development and improvement of an efficient
and beneficial complaint management concept.
Keywords
Complaint management, complaint management processes, service enterprises, service quality, cus-
tomer orientation, customer satisfaction;
- 4 -
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
4
Executive Summary
Sieh zu, dass nie jemand zu dir kommt, ohne besser und glücklicher fort zugehen.
(Mutter Teresa)
(http://www.normanrentrop.de/subpagezit.php 7.4.2005, 18.30 )
,,Ehe man vom Glück der befriedigten Bedürfnisse redet, sollte man entscheiden, welche
Bedürfnisse das Glück ausmachen."(
Leo N. Tolstoi)
(http://www.sprichwort.ch/
12.3.2005, 10.10
)
4.1 Ziel
Ziel dieser Arbeit ist eine kompakte Einführung in das Thema Beschwerdemanage-
ment. Sie soll der Alten- und Pflegedienste GmbH als praktische Informationsgrund-
lage bei der Entscheidung über die Einführung von Beschwerdemanagement im Un-
ternehmen dienen und dabei die Bedeutung von Beschwerdemanagement aufzeigen.
Den stets präsenten Hintergrund dafür bildet das Streben von Dienstleistern nach
größtmöglicher Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit, wie es durch die bei-
den oben angeführten Zitate umschrieben werden könnte.
4.2 Zentrale Fragen
1. Ist Beschwerdemanagement für Unternehmen ein geeignetes Werkzeug um
die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und dadurch die Kundenbindung zu
stärken?
2. Kann ein verbesserter Umgang mit Beschwerden auch bei der Wiener Sozial-
dienste Alten- und Pflegedienste GmbH zu einer höheren Kundenzufrieden-
heit und stärkeren Kundenbindung führen?
3. Wenn ja, welche organisatorischen Maßnahmen (z.B. die Einrichtung einer
zentralen Annahmestelle) können zu einer Verbesserung in der Behandlung
von Beschwerden führen?
- 5 -
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
4.3 Ergebnisse
Zu den Ergebnissen dieser Arbeit zählt ein klar strukturierter Überblick über Be-
schwerdemanagement. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Praxisrelevanz für
Unternehmen und speziell für die Alten- und Pflegedienste GmbH. Die Inhalte blei-
ben leicht verständlich und führen interessierte Leser, auch ohne Beschwerdemana-
gement-Vorwissen, in das Thema ein. Die teilweise gegensätzlichen Ansätze ver-
schiedener Autoren werden berücksichtig und für die Leserzielgruppe sinnvoll in
Zusammenhang gesetzt.
Die Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH erhält mit dieser Arbeit
eine Informationsbasis für weitere Überlegungen in Richtung Kundenorientierung
und Beschwerdemanagement, in die man sich relativ rasch einlesen kann. Der beste-
hende Umgang mit Beschwerden im Unternehmen wird anhand von Fachliteratur
und der Einschätzung der eigenen Mitarbeiter beleuchtet. Schwachstellen werden
anhand praxisorientierter Beschwerdemanagementprozesse, wie von namhaften Au-
toren dargestellt, aufgezeigt und passende Verbesserungsvorschläge für den Umgang
mit Beschwerden getätigt. Bereits im Unternehmen vorhandene Ressourcen und
Kompetenzen werden berücksichtigt und in die Verbesserungsvorschläge integriert.
4.4 Danksagung
Im Rahmen der Diplomarbeit gebührt zunächst der Geschäftsführung, dem Be-
triebsrat und den Mitarbeitern der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste
GmbH Dank für die Mitarbeit, die Unterstützung, die konstruktive Kritik und den
Zugang zu Informationen über das Unternehmen. Namentlich möchte ich mich bei
der operativen Geschäftsführerin Fr. Mag. Hengstberger für die freundliche Zusam-
menarbeit bedanken.
Ich möchte mich bei meiner Freundin und Lebensgefährtin Eva bedanken, die mir in
der oft Nerven aufreibenden Zeit der letzten Studiensemester stets aufbauend beiges-
tanden hat und viel Geduld mit mir bewiesen hat. Das ist keine Selbstverständlich-
keit.
Zuletzt möchte ich mich bei meinen Eltern Andrea und Heinz bedanken und ihnen
hiermit diese Diplomarbeit widmen. Sie haben mich von der Volksschule an moti-
- 6 -
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
viert eine höhere Ausbildung anzustreben und mir auf meinem Weg, wann immer
notwendig, hilfreich beigestanden ohne dabei Druck auszuüben. Danke, dass ihr es
mir ermöglicht habt mich sorgenfrei in Richtung meiner Interessen zu entwickeln
und mir geholfen habt das Beste aus meinem Leben zu machen!
- 7 -
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
Inhalt
1
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG - 2 -
2
KURZREFERAT - 3 -
3
ABSTRACT - 4 -
4
EXECUTIVE SUMMARY - 5 -
4.1 ZIEL - 5 -
4.2 ZENTRALE FRAGEN - 5 -
4.3 ERGEBNISSE - 6 -
4.4 DANKSAGUNG - 6 -
5
EINLEITUNG - 11 -
5.1 AUSGANGSPUNKT - 11 -
5.2 ZIELE UND VORGEHENSWEISE - 11 -
5.3 ZENTRALE FRAGESTELLUNG - 12 -
5.4 AUFBAU DER ARBEIT - 12 -
6
BESCHWERDEMANAGEMENT - ERFOLG DURCH KUNDENZ
UFRIEDENHEIT.-
14 -
6.1 GRUNDLAGEN ZUM THEMA - 14 -
6.1.1
Die Beschwerde - 14 -
6.1.2
Die Entstehung einer Beschwerde - 14 -
6.1.3
Die Kundenreklamation eine Abgrenzung - 15 -
6.2 ERFOLGSFAKTOR KUNDENZUFRIEDENHEIT - 16 -
6.2.1
Besondere Anforderungen an Dienstleister - 16 -
6.2.2
Beschwerdebearbeitung ist kein Beschwerdemanagement - 17 -
6.3 ZIELE, NUTZEN UND KOSTEN VON BESCHWERDEMANAGEMENT - 18 -
6.3.1
Umsatzrelevante Ziele - 19 -
6.3.2
Kostenrelevante Ziele - 20 -
6.3.3
Informationsträger Beschwerde - 21 -
6.3.4
Mitteleinsatz - 21 -
6.4 ZUSAMMENFASSUNG - 23 -
7
VORRAUSSETZUNGEN FÜR DIE EINFÜHRUNG VON
BESCHWERDEMANAGEMENT - 23 -
7.1 DIE VORBEREITUNG - 23 -
7.2 ANFORDERUNGEN AN DIE UNTERNEHMENSKULTUR - 24 -
7.3 ANFORDERUNGEN AN DIE MITARBEITER - 26 -
7.3.1
Die Sozialkompetenz - 27 -
7.3.2
Die Emotionalkompetenz - 28 -
7.3.3
Die Fach- und Methodenkompetenz - 28 -
7.4 ANFORDERUNGEN AN DIE TECHNOLOGIE - 29 -
7.5 ZUSAMMENFASSUNG - 31 -
8
DER PROZESS DES BESCHWERDEMANAGEMENTS - 31 -
8.1 DIE BESCHWERDESTIMULIERUNG - 32 -
8.2 DIE BESCHWERDEANNAHME UND -ERFASSUNG - 33 -
8.3 DIE BESCHWERDEBEARBEITUNG - 34 -
8.3.1
Alleinbearbeitungs-, Einbeziehungs- und Abgabeprozesse - 35 -
8.3.2
Routine- und Ausnahmeprozesse - 36 -
8.4 DIE BESCHWERDEREAKTION - 36 -
8.5 DIE ANALYSE UND VERWERTUNG VON BESCHWERDEN - 37 -
8.6 ZUSAMMENFASSUNG - 38 -
9
DIE WIENER SOZIALDIENSTE ALTEN- UND PFLEGEDIENSTE GMBH EINE
FALLSTUDIE - 39 -
9.1 ÜBER DAS UNTERNEHMEN - 39 -
9.2 ÜBER DIE MITARBEITERBEFRAGUNG - 41 -
- 8 -
T.Wilfling
FHS Informationsberufe 2005
9.3 EINE GROBEINSCHÄTZUNG DER LAGE - 42 -
9.4 DIE ERWARTUNGEN DER MITARBEITER - 44 -
9.5 DER UMGANG MIT BESCHWERDEN IN DER APFL GMBH - 44 -
9.6 ORGANISATION DES BESCHWERDEMANAGEMENTS - 45 -
9.7 DAS ZIEL: ZUFRIEDENE KUNDEN - 49 -
9.8 DER WEG: DER BESCHWERDEMANAGEMENTPROZESS - 50 -
9.8.1
APFL-Beschwerdestimulierung - 51 -
9.8.2
APFL-Beschwerdeannahme und -erfassung - 53 -
9.8.3
APFL-Beschwerdebearbeitung und -analyse - 57 -
10
CONCLUSIO - 59 -
11
LITERATURVERZEICHNIS - 63 -
12
ANHANG - 66 -
12.1
DER STANDARDISIERTE FRAGEBOGEN - 66 -
12.2
DIE AUSWERTUNG - 72 -
- 9 -
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