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Praktikumsbericht: Vier Wochen in einer Grundschule

Internship Report, 2008, 17 Pages
Author: Daniela Schulze
Subject: English - Pedagogy, Didactics, Literature Studies

Details

Event: Betreuungsseminar zu den profilbezogenen Praxisstudien
Institution/College: Bielefeld University
Tags: Grundschule, Praktikum, Praxisstudie, Pädagogisches Selbstkonzept, PSK, Erfahrung, Unterrichtsentwurf, Little Red Riding Hood, Spiele, Change Places
Category: Internship Report
Year: 2008
Pages: 17
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V127549
ISBN (E-book): 978-3-640-36364-3
ISBN (Book): 978-3-640-36352-0

Abstract

In diesem Bericht schildere ich auf 16 Seiten meine Eindrücke, werde über die Besonderheiten und die Gestaltung des Englischunterrichts berichten, meine eigenen Unterrichtsstunden beschreiben und schlussendlich die Lehrerrolle und mein pädagogisches Selbstkonzept reflektieren. Da Englisch in jeder Klasse nur ein- oder zweimal wöchentlich unterrichtet wurde, hatte ich auch die Möglichkeit, mir andere Fächer anzusehen, besonders Mathematik, Deutsch und Kunst, aber auch Sport und Musik. Des weiteren wurde mir die Möglichkeit geboten, ganze Stunden oder nur Teile zu unterrichten. Außerdem durfte ich Ausflüge begleiten und an der Computer AG teilnehmen. Über all das reflektiere ich in meinem Bericht.


Excerpt (computer-generated)

Universität Bielefeld

Anglistik: British and American Studies (BA)

Betreuungsseminar für profilbezogene Praxisstudien: Profil: English as a Foreign Language

(GHR) (Beleg-Nr. 230605)

Profilmodul 10: Specialization and Research Module (SRM)

Sommersemester 2008

Praktikumsbericht

1. September 2008 bis 26. September 2008

xx-Grundschule

Daniela Schulze

Anglistik (KF) / Germanistik (NF), Fachsemester 4

Abgabedatum: Oktober 2008


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines 3

2. Erste

Eindrücke 4

3. Besonderheiten der Schule im Fach Englisch 5

4. Gestaltung des Englischunterrichts an der Schule 6

5. Meine eigene Stunde 7

6. Die zweite Woche ­ Etwas ganz Besonderes 11

7. Projekt: Wandertag der Eb zum Bauernhof 12

8. Mein pädagogisches Selbstkonzept (PSK) 12

9. Gesamtfazit 14

10. Anhang 15

10.1. Verlaufsplan für die Einzelstunde (45 Minuten) am 16.09.2008 in der Ec: 15

2


1. Allgemeines

Die Grundschule, in der ich mein Praktikum absolvierte, ist eine ländliche Grundschule

mit 131 Schülerinnen und Schülern (im Folgenden SuS) und 7 Lehrkräften. Es gibt drei

Klassen in der Flexiblen Eingangsstufe, die jeweils aus ca. 10 Erstklässlern und 10

Zweitklässlern zusammengesetzt sind. Des weiteren gibt es die Klassen 3a bis c und eine mit

32 Schülerinnen und Schülern sehr große vierte Jahrgangsstufe.

Herr Schulrektor ist seit August 2000 Schulrektor der Grundschule. Im gleichen Jahr

wurde auch der Förderverein der Schule unter Vorsitz von Herrn Vorsitzender gegründet, der

sich für zahlreiche Anschaffungen für SuS und Kollegium einsetzt, unter anderem für

Spielmöglichkeiten wie Tischtennisplatten und eine schuleigene Bibliothek.

Drei Lehrerinnen unterrichten in der Flexiblen Eingangsstufe: Lehrerin 1, Lehrerin 2 und

Lehrerin 3. Lehrerin 4 und Lehrerin 5 sind jeweils Klassenlehrerin einer dritten Klasse und

Lehrerin 6 ist einer dritten und der vierten Klasse sowie dem Sportunterricht zugeteilt. Herr

Schulrektor unterrichtet hauptsächlich Mathematik und Musik. Mathematik und Deutsch

werden täglich unterrichtet. Weitere wöchentliche Unterrichtsfächer sind Englisch, Musik,

Sport, Sachunterricht, Kunst und Religion.

Die Schule ist in zwei Gebäude aufgeteilt, im ersten befinden sich das Lehrerzimmer, das

Sekretariat, die Schulbibliothek und die Klassenräume der dritten und vierten Klassen sowie

der Musikraum. Im zweiten Gebäude sind die drei Klassen der Flexiblen Eingangsstufe, also

die SuS der ersten und zweiten Jahrgangsstufe, untergebracht. Die Klassenräume sind hell

und fröhlich bunt gestaltet. Es hängen viele Plakate an den Wänden und es gibt eine Leseecke

mit Sofa und Regalen. Quer durch den Raum ist eine Leine mit den Buchstaben des Alphabets

gespannt und vor der Tafel steht ein Bankkreis. Generell wird eine positive Lernumgebung

geschaffen. Außerdem gibt es eine große, gut ausgestattete Turnhalle.

Der zwischen den Gebäuden liegende Schulhof ist groß und bietet zahlreiche Bewegungs-

und Spielmöglichkeiten. Es gibt ein großes Klettergerüst, Schaukeln und einen Sandkasten

sowie einen Bolzplatz. Außerdem gibt es einen Ausleihe-Stand, der von den Schülern der

vierten Klasse geführt wird. Jeweils zwei Schüler (wechseln wöchentlich) führen Buch über

ausgeliehene Spielsachen wie Stelzen, Springseile, usw. Während meiner Praktikumszeit war

ich überwiegend in der Flexiblen Eingangsstufe tätig, erhielt aber auch Einblicke in die

Jahrgänge drei und vier. Im Folgenden werde ich meine Eindrücke schildern, über die

3


Besonderheiten und die Gestaltung des Englischunterrichts berichten, meine eigenen

Unterrichtsstunden beschreiben und schlussendlich die Lehrerrolle reflektieren.

2. Erste Eindrücke

Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch eine Woche vor Praktikumsbeginn war ich

schon sehr positiv gestimmt. Ich wurde sehr freundlich und offen aufgenommen und war mit

den Kollegen direkt per Du. Der Schulleiter Herr Schulrektor bot mir an, dass ich in jeden

Unterricht reinschnuppern und mir alles genau ansehen könnte. Da Englisch in jeder Klasse

nur ein- oder zweimal wöchentlich unterrichtet wird, hatte ich auch die Möglichkeit, mir

andere Fächer anzusehen, besonders Mathematik, Deutsch und Kunst, aber auch Sport und

Musik. Des weiteren wurde mir die Möglichkeit geboten, ganze Stunden oder nur Teile zu

unterrichten. Außerdem durfte ich Ausflüge begleiten und an der Computer AG teilnehmen.

Die Vielfalt an Möglichkeiten hat meine Erwartungen an das Praktikum bei weitem

übertroffen, da ich nicht damit gerechnet habe, dass ich alle Aufgabenbereiche des Lehrers so

genau kennenlernen und erleben dürfte.

Der erste Tag war sehr aufregend, ich habe viel Neues gesehen Zu Beginn haben der

Schulleiter und ich meinen Stundenplan erstellt. Das war gar nicht so einfach, da die Schule

sehr klein ist und es deshalb gar nicht so viele verschiedene Klassen mit Englischstunden gibt.

Darum durfte ich auch anderen Unterricht besuchen, zum Beispiel Kunst und Sport, und auch

die Kolleginnen waren erfreut, dass ich sie ein bißchen unterstützt habe. In der Eingangsstufe

wurde entweder Mathematik, Deutsch oder Englisch unterrichtet, ich habe alle drei Fächer

begleitet. Mein Stundenplan sah wie folgt aus:

Zeit Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7:45 ­ 8:30

--

--

--

--

--

8:35 ­ 9:20

Ec

Ec

Ea

--

4 (Sport)

9:50 ­ 10:35

Ea

Ec

Eb

4 (Sport)

3b (Kunst)

10:40 ­ 11:25

Ea

Ea

Eb

Ec (Förder)

--

11:35 ­ 12:20

--

4 (Engl.)

4 (Engl.)

3a (Engl.)

--

12:25 ­ 13:10

--

--

3b (Engl.)

--

--

Danach habe ich mich mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht. Mir wurden die

Kollegen vorgestellt und ich habe die SuS kennen gelernt, diese waren sehr neugierig. Das

Klima im Kollegium war von Anfang an recht gut, es gab keine offensichtlichen Rivalitäten.

4



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