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Der Fremde bei Georg Simmel, Alfred Schütz und Robert Park close

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Der Fremde bei Georg Simmel, Alfred Schütz und Robert Park

Script, 2002, 8 Pages
Author: Sonja Deml
Subject: Sociology - Miscellaneous

Details

Category: Script
Year: 2002
Pages: 8
Grade: 1,7 (Prüfung)
Language: German
Archive No.: V12815
ISBN (E-book): 978-3-638-18616-2

File size: 97 KB

Abstract

Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Begriff des Fremden, wie er bei Georg Simmel, Robert Ezra Park und Alfred Schütz vorkommt. Es sollen die Unterschiede und die möglichen Gemeinsamkeiten erarbeitet werden.


Excerpt (computer-generated)

Prüfungsvorbereitungen zur mündlichen Soziologie - 
Prüfung im Nebenfach (Diplom - Pädagogik) 
von Sonja Deml im September 2002 
an der Universität Regensburg

"Der Fremde" bei Georg Simmel,
Robert Ezra Park und Alfred Schütz

Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Begriff des Fremden, wie er bei Georg Simmel, Robert Ezra Park und Alfred Schütz vorkommt. Es sollen die Unterschiede und die möglichen Gemeinsamkeiten erarbeitet werden.

Übersicht

1. Der Fremde als ein potentieller Wanderer bei Georg Simmel (Gastarbeiter) 2
2. Der Amerikaner Robert E. Park und sein Konzept des "Marginal Man" 2
3. Der Fremde als potentieller Wanderer bei der Theorie von Alfred Schütz 3
4. Quellen: 4
5. Von mir aufgestellte Thesen zum Fremden: 5
6. Für die Aufstellung der Thesen verwendete und für die Prüfung unbedingt grundlegende und dringend empfohlene Literatur: 7

 

1. Der Fremde als ein potentieller Wanderer bei Georg Simmel (Gastarbeiter)

Bei Georg Simmel ist der Fremde ein (potentieller) Wanderer, der zwar bleibt, aber jederzeit wieder gehen kann (wie zum Beispiel die Generation der Gastarbeiter in Deutschland). Der Fremde bringt neue Qualitäten mit in den Raum, den er betritt. Aber um die Rolle des Fremden erst einnehmen zu können, muß der Fremde ein Element der Gruppe sein. Den Prototyp des Fremden bei Simmel stellt der Händler dar, der für einen mehr oder weniger langen Zeitraum an einem bestimmten Ort verweilt, aber jederzeit wieder gehen kann. Der Fremde ist kein "Bodenbesitzer", wobei der Begriff "Boden" im kulturellen Kontext zu betrachten ist. Die formale Position des Fremden ist durch Beweglichkeit gekennzeichnet, sprich der potentielle Wanderer, der zwar für den Moment hier ist, aber dieses Dasein jederzeit durch einen Weggang wieder beenden kann und somit der Rolle des Fremden entfliehen kann. Des weiteren zeichnet sich der Simmel′sche Fremde durch Objektivität aus, die ihn einerseits frei macht, allerdings besteht somit die Gefahr des Abgestempelt - Werdens zum Sündenbock für den Fremden. Das Verhältnis zum Fremden ist gekennzeichnet durch Wahrnehmung allgemein menschlicher Qualitäten, keine Spezifika.
Zusammenfassend läßt sich sagen: Der Fremde nimmt bei Georg Simmel eine privilegierte Stellung ein.

Der Amerikaner Robert E. Park und sein Konzept des "Marginal Man"

[...]


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