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Anderes, 2003, 43 Seiten
Autor: Sieglinde Kuhlmey
Fach: Pflegemanagement / Sozialmanagement
Details
Institution/Hochschule: Berufsakademie für Alten-und Krankenpflege
Tags: Darstellung, Führungsmethoden, Welcher, Stil, Situation, Weiterbildung, Pflegemanagement/Pflegedienstleitung
Jahr: 2003
Seiten: 43
Note: 1
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-18629-2
Dateigröße: 325 KB
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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Führungsdefinition 5
2.1 Begriffsklärung 5
2.2 Warum Führung 5
3. Führungstheorien 6
3.1 Begriffsbestimmung 6
3.2 Personenorientierte Führungstheorien 6
3.2.1 Eigenschaftstheorie 6
3.3 Motivationstheorie 7
3.3.1 Inhaltstheorien 8
3.3.1.1 Bedürfnispyramiden-Modell 9
3.3.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg 9
3.4 Situationstheorie 11
3.4.1 Kontingenzmodell 11
3.4.2 Weg-Ziel-Theorie 15
4. Führungsstile 15
4.1 Klassische Führungsstile 16
4.1.1 Autoritärer Führungsstil 16
4.1.2 Kooperativer Führungsstil 16
4.1.3 Laissez-Faire-Führungsstil 16
4.2 Tradierender Führungsstil (traditionell 17
4.2.1 Patriarchalischer Führungsstil 17
4.2.2 Charismatischer Führungsstil 17
4.2.3 Autokratischer Führungsstil 17
4.2.4 Bürokratischen Führungsstil 18
4.3 Richtungsbezogener Führungsstil 18
4.3.1 Sachorientierter Führungsstil 18
4.3.2 Personenorientierter Führungsstil 18
4.4 Dimensionaler Führungsstil 19
4.4.1 Eindimensionaler Führungsstil 19
4.4.2 Zweidimensionaler Führungsstil 20
4.4.3 Dreidimensionaler Führungsstil 22
5. Führungstechniken 24
5.1 Management by Objectives 24
5.2 Management by Exeption 26
5.3 Management by Delegation (Harzburger Modell 27
6. Coaching 29
6.1 Was ist Coaching 29
6.2 Zielsetzung 31
6.3 Voraussetzungen 33
6.4 Coaching-Kompetenzen 33
6.5 Varianten 35
6.5.1 Einzelcoaching 35
6.5.2 Gruppencoaching 35
6.5.3 Teamcoaching 35
7. Schlussbemerkung 36
8. Literatur-Quellennachweis 38
9. Abbildungsverzeichnis 39
1. Einleitung
„Richtiges Führen „ war und ist niemals einfach. Mit der Weiterentwicklung Mensch und dessen gesellschaftlichen Strukturen nimmt die Problematik der Führung immer mehr zu. Die Komplexität von Anforderungen und Gedankengut liessen differenziertere Vorstellungen von Führungsphilosophien entstehen. Das Ergebnis beginnender Globalisierung mit dem Wechsel von einer Indurstriegesellschaft zu einer Informations- und Wissensgesellschaft verändert diese Gesellschaft und führt zu einer stärker werdenden Zentrierung auf das Individuum.1
Führungskräfte müssen den geänderten Bewußtseinsformen der Menschen innerhalb und außerhalb der Unternehmen entsprechen und ihr Führungsverhalten darauf einstellen und angleichen. Manche veraltete Form der Führung muß aufgeben werden. Je flexibler, je dynamischer, je innovativer Organisationen den neuen Herausforderungen begegnen wollen und müssen, desto mehr kommt es für sie darauf an, dass sie auf allen Verantwortungsebenen zeitgemäß geführt werden.2 Es wurden zahlreiche Führungstheorien und -modelle entwickelt, um eine effiziente und damit funktionierende Wirtschaft zu gewährleisten. Die Literatur stellt unzählige Theorien und Ansätze vor, in denen ein immenses Hintergrundwissen über die Gesetzmässigkeiten des menschlichen Handelns abgearbeitet und dargestellt wird. In der vorliegenden Arbeit kann nicht auf alle Modelle explizit eingegangen werden, da es diesen Rahmen sprengen würde.
Sie kann nur einen groben Umriß der Führungstheorien, -stile, -ansätze und -techniken aufzeigen, um das Problem ihrer Wahl zu verdeutlichen bzw. zu vereinfachen.
Ziel hierbei kann folglich nur sein, die Möglichkeiten „richtigen“ Führens zu vergleichen.
Eine Zusammenfassung mit eigenen Schlussfolgerungen und der Beantwortung der Frage: "Welcher Stil in welcher Situation" schliesst diese Arbeit ab.
2. Führungsdefinitionen
2.1 Begriffsklärung
Führen hat den gleichen Ursprung wie „fahren“ und wird etymologisch aus dem germanischen „foran“ abgeleitet. Es bedeutet im eigentlichen Sinne: „etwas in Bewegung setzen“1i, „jemandem den Weg zeigen, indem man mit ihm geht“2 Was die Definition angeht, kann man sagen, das es keine einheitliche Definition von Führung gibt. Eine allgemeingültige Aussage, was unter Führung definitiv zu verstehen ist, findet sich nicht.
Die Unternehmensberatung IMAR3 sieht sie als eine zielorientierte Beeinflussung. Mitarbeiter sollen dahingehend geführt werden, dass sie an der Erreichung der Unternehmensziele mitwirken. Wunderer/Dick4 verstehen darunter den Einfluß höhergestellter Personen auf einen Rangniedrigeren.
Zusammenfassend kann gesagt werden: Führung ist ein Kommunikationsvorgang, der sich zwischen zwei oder mehreren Personen abspielt und einem gemeinsamen Zweck dient. Das heisst, Führung beinhaltet zwischenmenschliches, methodisches und technisches Know-How. Innerhalb welcher Firma, Organisation oder Institution Menschen geführt werden ist dabei absolut irrelevant.
2.2 Warum Führung
Ziel soll es sein, auf das Verhalten von Individuen und Gruppen so einzuwirken, dass ein definiertes Ziel erreicht werden kann. Ist ein Ziel zu komplex, als das es von einem einzelnen erreicht werden kann, bedarf es einer Person, die die einzelnen Bereiche auf die Mitglieder einer oder mehrerer Gruppen verteilt, so das jeder seine Fähigkeiten optimal einbringen kann. Die Individuen oder die Gruppe sollen durch zielorientiertes Handeln dazu gebracht werden, die an sie gestellten Aufgaben zu erfüllen. Es soll soweit als möglich auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden, um so die Motivation der Mitarbeiter zu fördern und weiterzuentwickeln. Eventuell unabhängig von Unternehmenszielen, um so den gesellschaftlichen Wandel und dem aggressiven Wettbewerb entgegentreten zu können, damit langfristig gute Fachkräfte mit Motivation und sozialer Kompetenz zur Verfügung stehen.
3. Führungstheorien
3.1 Begriffsbestimmung
[...]
1 Http://hausarbeiten.de/faecher/vorschau/7939.html
2 Vgl. Kolbitz,H.G. (1998), Zur Einführung,in:Harvard Manager, Führung und Organisation, Hamburg, S.7
1 vgl. Pfeifer, Wolfgang (2000), Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 5.Aufl. Deutscher Taschenbuchverlag, München
1 vgl. Pfeifer, Wolfgang (2000), Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 5.Aufl. Deutscher Taschenbuchverlag, München
2 vgl. KNAUR (1985), Das deutsche Wörterbuch, Lexikographisches Institut, München, S.395
3 vgl. http://www.imar.de
3 vgl. Wunderer, Rolf/Dick, Petra (2001), Personalmanagement-Quo Vadis?: Analysen und Prognosen bis 2010, 2.Aufl. Luchterhand/Neuwied/Kriftel, S.162
4. vgl. Pink, Ruth (2002) Souveräne Gesprächsführung und Moderation, Campus Verlag, Frankfurt/Main, S.14
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