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Research Paper, 2009, 29 Pages
Author: Pawel Broda
Subject: Computer Science - General
Details
Institution/College: LMU Munich (Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung)
Tags: seo, sem, suchmaschinenoptimierung, suchmaschien optimierung, webseiten, suchmaschinen, google, spam, spamming, suchmaschinen marketing, suchmaschinenmarketing
Year: 2009
Pages: 29
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-34769-8
ISBN (Book): 978-3-640-34801-5
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Abstract
In der Zeit der rasant wachsenden Anzahl der registrierten Domänen spielen Suchdienste bei der Recherche im Netz eine gravierende Rolle. Sie basieren auf Information Retrieval Systemen und ermöglichen über Keywords-Indexe auf die in den Datenbanken gespeicherten Dokumente zuzugreifen. Die Ausgabe der Treffer erfolgt nach der Relevanz der indexierten Daten. Kaum jemand kann sich heutzutage das Stöbern im Netz ohne Suchmaschinen vorstellen. Gesucht und gefunden werden im Internet nicht nur Informationen sondern auch Dienstleistungen und Güter. Die Suchdienste fungieren daher nicht nur als ein reiner Informationslieferant sondern sind auch ein wichtiges Marketinginstrument. Die Disziplin, die sich mit der Rolle der Suchdienste im Marketingbereich beschäftigt, heißt Suchmaschinenmarketing. Die Konzepte des Suchmaschinenmarketings umfassen u.a. die Suchmaschinenoptimierung, dessen Maßnahmen dazu dienen, einer Webseite bessere Transparenz in den Suchergebnissen zu verschaffen. Die Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren sowie verschiedene Herangehensweisen wie Onsite- und Offsite-Optimierung. Nach welchen Kriterien eine Webseite optimiert werden darf und was dabei beachtet werden muss, steht in den Richtlinien für Webmaster des jeweiligen Suchdienstes. Oft wird aber versucht, auch mit unerlaubten Mittel das erwünschte Ziel zu erreichen. In diesem Fall spricht man über Suchmaschinenspam.
Excerpt (computer-generated)
Marketingorientierte Semesterarbeit zum Thema:
Spam in der Suchmaschinenoptimierung-
Motivation, Techniken und Konsequenzen
Ludwig Maximilian Universität in München
Centrum für Informations und Sprachverarbeitung
Fach: Information Retrieval
14.05.2009
Pawel Broda
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung 3
2 Bedeutung von Suchdiensten 4
2.1
Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland 5
3 Definition und Konzepte des Suchmaschinenmarketings 6
3.1 Keyword Advertising 6
3.2 Paid Inclusion 7
3.3 Suchmaschinenoptimierung 7
4 Googles Richtlinien für Webmaster 8
5 Spam- Techniken 9
5.1 Versteckte oder kleine Texte 9
5.2 Keyword- Stuffing 13
5.3 Kommentare 13
5.4 Bait-And-Switch 14
5.5 Meta-Spam 14
5.6 Cloaking 15
5.7 Doorway-Page 16
5.8 Gefälschter Pagerank 17
5.9 Page-Jacking 18
5.10 CSS Formatierung 19
5.11 Andere Spam-Beispiele 21
6 Google Maßnahmen gegen Spamming 24
7 Fazit 25
8 Literaturverzeichnis 27
8.1 Artikel und Bücher 27
8.2 Internetlinks 27
1 Einführung
In der Zeit der rasant wachsenden Anzahl der registrierten Domänen spielen
Suchdienste bei der Recherche im Netz eine gravierende Rolle. Sie basieren auf
Information Retrieval Systemen und ermöglichen über Keywords-Indexe auf die in
den Datenbanken gespeicherten Dokumente zuzugreifen. Die Ausgabe der Treffer
erfolgt nach der Relevanz der indexierten Daten.
Kaum jemand kann sich heutzutage das Stöbern im Netz ohne Suchmaschinen
vorstellen. Gesucht und gefunden werden im Internet nicht nur Informationen
sondern auch Dienstleistungen und Güter. Die Suchdienste fungieren daher nicht nur
als ein reiner Informationslieferant sondern sind auch ein wichtiges
Marketinginstrument.
Die Disziplin, die sich mit der Rolle der Suchdienste im Marketingbereich beschäftigt,
heißt Suchmaschinenmarketing. Die Konzepte des Suchmaschinenmarketings
umfassen u.a. die Suchmaschinenoptimierung, dessen Maßnahmen dazu dienen,
einer Webseite bessere Transparenz in den Suchergebnissen zu verschaffen. Die
Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren sowie
verschiedene Herangehensweisen wie Onsite- und Offsite-Optimierung. Nach
welchen Kriterien eine Webseite optimiert werden darf und was dabei beachtet
werden muss, steht in den Richtlinien für Webmaster des jeweiligen Suchdienstes.
Oft wird aber versucht, auch mit unerlaubten Mittel das erwünschte Ziel zu erreichen.
In diesem Fall spricht man über Suchmaschinenspam.
Primäres Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, grundlegende Spamtechniken in
der Suchmaschinenoptimierung darzustellen. Neben den traditionellen Verfahren wie
z.B.: Keyword-Stuffing werden auch die Web 2.0-Instrumente wie Blogs thematisiert.
Sekundär geht diese Arbeit auf die Bedeutung der Suchdienste ein und präsentiert
alle Konzepte des Suchmaschinenmarketings. Es wird ebenfalls sowohl auf die
Richtlinien für Webmaster als auch auf Konsequenzen hingewiesen. Anschließend
werden die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung in einem Fazit zusammengefasst.
2 Bedeutung von Suchdiensten1
Suchdienste, neben den E-Mail-Diensten, gehören zu den häufigsten User-
Aktivitäten im Netz.2 Das wundert es kaum, wenn man das Ausmaß des Webs in
Betracht zieht. Im Jahre 2007 waren über 118 Mio. Domänen registriert und davon
ca. 54 Mio. aktiv.3
90,0%
80,0%
70,0%
60,0%
50,0%
40,0%
30,0%
20,0%
10,0%
0,0%
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Chat
Nachristen
e-B
no-
e-Shoppi
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Mail- D
Suchdienste
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Messanger
programm
E
i
n
l
m
On
Onl
Fi
Lokale Nachristen
Sportnachrichten
(Aus: Buschmann (2008), S.: 89)
Gesucht werden nicht nur reine Informationen sondern auch Konsumgüter und
Dienstleistungen. Schätzungen zufolge hatten schon im Jahre 2003 ca. 40-50% aller
Suchanfragen einen kommerziellen Hintergrund.4 In Anbetracht sowohl dieser
Zahlen als auch der Tatsache, dass 56,3% der deutschen Bevölkerung online geht
und davon 60,8% einen Suchdienst benutzt, kristallisiert sich eine besondere
Bedeutung von Suchdiensten heraus. Eine der vorderen Positionen bei einem der
1 Der Begriff ,,Suchdienst" bezeichnet: Suchmaschinen, Kataloge, Metasuchmaschinen oder PayperClick
Engines. Die Unterschiede zwischen den oben erwähnten Begriffen werden hierbei nicht detailliert erläutert,
weil sie für die vorliegende Arbeit irrelevant sind. Alle in dieser Arbeit angebrachten Beispiele beziehen sich auf
die Suchmaschine Google. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass es verschiedene Typen von Suchdiensten
gibt.
2 Vgl. Buschmann (2008). In: Wie arbeiten die Suchmaschinen von morgen?, S.:89
3 Vgl. Luft (2007), S.: 1 und
http://news.netcraft.com/archives/2007/05/01/may_2007_web_server_survey.html (25.01.2009)
4 Vgl.: http://www.ecin.de/marketing/suchmaschinenroi/ (28.02.2009)
Suchdienste zu belegen, heißt, eine beträchtliche Anzahl potenzieller Kunden zu
heranzulocken und damit einen entsprechend höheren Umsatz zu generieren. Wer in
den Top-Positionen nicht präsent ist, existiert nicht für den potenziellen Markt. Eine
Top-Position in den Suchergebnissen zu erreichen, ist ein komplexer Prozess, der
einerseits an den technischen Restriktionen, denen die Suchmaschinen unterliegen,
liegt, und andererseits an den Webseitenbetreibern selbst, die ihre Webseiten nicht
suchmaschinenorientiert aufbereiten.5 Die Disziplin, die sich mit dieser
Problemstellung beschäftigt, heißt Suchmaschinenmarketing (SEM). Auf die
Definition und auf die einzelnen Konzepte des Suchmaschinenmarketings wird im
3.Kapitel der vorliegenden Arbeit eingegangen.
2.1 Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland
Laut der aktuellen Studie
6
von
www.webhits.de
hat Google auf dem deutschen
Markt mit 89,9 % eine Monopolstellung. Weit hinten platzieren sich Yahoo! (3,1%), T-
Online (2,1%), MSN Live Search (1,9%), AOL Suche (0,7%), ask.com (0,5%),
suche.freenet.de (0,2%), ixquick.com (0,2%), WEB.DE (0,2%) und Altavista (0,1%).
Das Schlusslicht bilden andere Suchdienste wie gmx.de, fireball.de oder
search.bluewin.ch.
(Quelle: http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html)
Im Angesicht obiger Zahlen beziehen sich alle in der vorliegenden Arbeit
angegebenen Beispiele ausschließlich auf Google. Andere Suchdienste werden hier
aufgrund ihrer sekundären Rolle nicht behandelt.
5 Vgl. Luft (2007), S.: 1
6 Vgl.: http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html (02.03.2009)
3 Definition und Konzepte des Suchmaschinenmarketings
Stuber definiert das Suchmaschinenmarketing als ,,jegliche Maßnahme, die für die
Aufnahme einer bestimmten Website im Index von Suchdiensten sorgt, um bei zuvor
definierten, für die Website relevanten Nutzer-Abfragen so früh wie möglich in der
vom Suchdienst sortierten Verweisliste aufzuscheinen
".7
Erlhofer wiederrum
bezeichnet das Suchmaschinenmarketing als ,,alle Maßnahmen, um Besucher über
Suchmaschinen auf die eigene Webseite zu führen. Prinzipiell lassen sich zwei
Hauptbereiche definieren: zum einen das Erzeugen von Besucherströmen über die
generische Listung im Index. Dies wird durch die Suchmaschinenoptimierung
erreicht. Das Schalten von bezahlten Links (...) bildet den zweiten Bereich".8
Mit anderen Wörtern kann das Suchmaschinenmarketing als alle Maßnahmen
definiert werden, die dazu dienen, hohe Transparenz in den Suchdiensten in den
Paid Search und Natural Search Bereichen zu gewinnen. Denn die hohe
Transparenz einer Webseite bedeutet mehr Kunden, mehr Kunden bedeuten
wiederum mehr Umsatz und mehr Gewinn.
Es werden drei Konzepte des Suchmaschinenmarketings differenziert: Keyword
Advertising, Paid Inclusion und Suchmaschinenoptimierung.
3.1 Keyword Advertising
Als Keyword Advertising bezeichnet man das gezielte Schalten von Werbeanzeigen,
die abhängig von den gewählten Schlüsselwörtern im Bereich der Paid Listing rechts
neben den Suchergebnissen eingeblendet werden. Sie werden auch Sponsored
Links genannt. Durch Keyword-Advertising und AdSense (Google AdWords)
generiert Google den größten Teil (fast 99%) ihrer Einnahmen9. Dieses SEM-
Konzept ist für die vorliegende Arbeit im Weiteren nicht relevant und wurde aus
diesem Grund nur marginal behandelt.
7 Stuber (2004), S.: 14
8 Erlhofer (2007), S.: 448
9 Vgl. http://www.cpcconsulting.net/GoogleUmsatz2008n721 (02.03.2009)
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