Autor: Ines Konietzka
Fach: Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwiss.
Details
Jahr: 2003
Seiten: 25
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 256 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-18652-0
Textauszug (computergeneriert)
Seminar:
Erstlesen und Erstschreiben
WS 2000 / 2001
Darstellung zweier Methoden zur Förderung des Lesens bei leserechtschreibschwachen Kindern
Ines Konietzka
5. Sem. Primarstufe
Sport, Deutsch, Mathematik
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Legasthenie 4
2.1 Versuch einer Definition 4
2.1 Ursachen legasthener Erscheinungsbilder 5
2.3 Symptome der Legasthenie 6
3. Die Methoden 7
3.1 Der Kieler Leseaufbau 7
3.1.1 Prinzipien des Aufbaus 8
3.1.1.1 Das 1. Prinzip 8
3.1.1.2 Das 2. Prinzip 9
3.1.1.3 Das 3. Prinzip 10
3.1.1.4 Das 4. Prinzip 10
3.1.1.5 Das 5. Prinzip 11
3.1.1.6 Das 6. Prinzip 12
3.1.2 Die Stufen des Aufbaus 12
3.1.3 Die Übungsformen 14
3.2 Ralph Weigt: Lesen- und Schreibenlernen kann jeder!? 16
3.2.1 Die Gestaltung des Aufbaus 18
3.2.1.1 Phonematische Analyse 18
3.2.1.2 Übungen zum Erlangen der Buchstabensicherheit 21
3.2.1.3 Analytisch-synthetische Leseübungen 21
4. Auswertung 23
5. Literaturverzeichnis 25
1. Einleitung
In meiner Hausarbeit stelle ich zwei Methoden zum Erwerb des Lesenlernens vor. Dabei gehe ich auf den Kieler Leseaufbau von Dr. Lisa Dummer-Smoch und Renate Hackethal sowie auf das Konzept von Ralph Weigt, das er in seinem Buch "Lesen- und Schreiben kann jeder!?", erschienen im Luchterhand Verlag darstellt, ein.
Bedeutsam scheint mir in diesem Fall, die verschiedenen Entwicklungsstufen und -prozesse beim Erwerb des Lesenlernens näher zu erläutern. In diesem Kontext möchte ich auf das Thema Legasthenie eingehen und Gründe anführen, warum die von mir in meiner Arbeit vorgestellten Methoden als sinnvoll und vorteilhaft angesehen werden, lese-rechtschreibschwachen Menschen zum Erfolg zu verhelfen.
Dabei stellt sich die Frage wie sich die Methoden so weit verinnerlichen lassen, dass Erfolge entstehen. Gibt es Mittel, die das Lesenlernen unbewusst unterstützen und die Motivation stärken und fördern? Und inwieweit unterstützen die beiden Konzepte den Leselernprozess?
Zu Beginn meiner Arbeit werde ich eine kurze Beschreibung über Lese-Rechtschreibschwäche anführen. Danach stelle ich Etappen des Kieler Leseaufbaus dar und anschließend Übungen nach Ralph Weigt, die das Lesenlernen fördern.
In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass es sich um außerschulische Maßnahmen handelt.
2. Legasthenie
2.1 Versuch einer Definition
Allgemein gesagt spricht man von einer Lese-Rechtschreibschwäche, wenn ein Kind das Lesen oder Schreiben in der dafür vorgesehenen Zeit nicht oder nur sehr unzureichend erlernt hat.
Beschäftigt man sich allerdings näher mit dem Begriff Legasthenie, so findet man in zahlreichen Fachbüchern mindestens genauso zahlreiche Definitionen zu diesem Thema.
Ich möchte nur zwei dieser Definitionen anbringen, da ich diese für sehr umfassend, präzise und verständlich halte.
Der Bundesverband Legasthenie definiert wie folgt:
[...]
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