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Kinofilmfinanzierung anhand von Filmbeteiligungsfonds

Hausarbeit, 2003, 18 Seiten
Autor: Florian Funk
Fach: Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 18
Note: 2,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V12903
ISBN (E-Book): 978-3-638-18690-2

Dateigröße: 3380 KB


Textauszug (computergeneriert)

Ökonomik der
Medienfinanzierung

Florian Funk

Kinofilm-Finanzierung
anhand von Filmbeteiligungsfonds

Iserlohn im Februar 2003

Inhaltsverzeichnis 

1. Einleitung  ... 2

2. Marktabgrenzung  ... 3

3. Filmbeteiligungsfonds  ... 3
3.1. Fonds als Finanzierungsalternative  ... 3
3.2. Erläuterungen anhand des „Filmbeteiligungsfonds II“  ... 3

4. Hollywoods Traumfabrik  ... 4
4.1. Allgemeines über die Kinofilmindustrie  ... 4
4.2. Wertschöpfungskette von Kinofilmen  ... 5
4.2.1. Kino-Verwertung  ... 5
4.2.2. Video-/DVD- Verwertung  ... 6
4.2.3. Fernseh-Verwertung  ... 6
4.2.4. Merchandising-Verwertung  ... 6

5. Finanzierungsplan der Unternehmung  ... 7
5.1. Erste, bzw. Zweite GmbH  ... 7
5.1.1. Filmherstellungskosten  ... 7
5.2. Holding KG  ... 9
5.3. Fondsgesellschaft  ... 10

6. Risiken der Beteiligung  ... 10
6.1. Risiken aus der Filmverwertung, des Stoffrechteerwerbs und der Produktion  ... 10
6.2. Schlüsselpersonenrisiko, Risikostreuung und Haftung  ... 11
6.3. Fungibilitätsrisiko der Beteiligung  ... 11

7. Zukunftserwartungen der Fondsfinanzierung  ... 12

Literaturverzeichnis  ... 13

 

1. Einleitung

In der heutigen, globalen Filmproduktionslandschaft gibt es verschiedenartigste Finanzierungsmöglichkeiten für die Realisierung von Kinofilm-Produktionen. Angefangen bei der staatlichen Filmförderung, über die Finanzierungsart des Eigenkapitals, bis hin zur Bankenfremdfinanzierung durch Kredite, etc.

Im Folgenden wird über eine Unterkategorie der Eigenkapitalfinanzierung diskutiert, die Möglichkeit der Fondsfinanzierung. Anhand eines Beispielfonds soll die Finanzierung zweier Kinofilme erläutert werden.

Die Art der Finanzierung von Filmprojekten über das Instrument des Kapitalmarktes (wenn auch des geschlossenen Kapitalmarktes), eröffnet den Medienunternehmen völlig neue Finanzierungsmöglichkeiten. So muss nun nicht mehr der gesamte nötige Geldbetrag durch Eigenkapital aufgebracht werden, sondern es kann, vergleichbar mit Anleihen, der Gesamtbetrag in viele kleine Teilbeträge gestückelt werden. Hierbei wird Fremdkapital, durch die in Aussicht gestellten Renditen, in Eigenkapital umgewandelt. Die Investoren werden zu Mitunternehmern und tragen sowohl die Unternehmungs-Chancen, als auch –Risiken. Auf Grund der Risikoreduzierung investiert ein Medienfonds, bzw. ein Filmbeteiligungsfonds in verschiedene Projekte und Produktionen. Je nach Fondsvolumen werden zwischen ein bis drei Filmproduktionen finanziert und realisiert.

Trotz des weltweiten Medienbooms und der damit zusammenhängenden Popularität aller Arten von Medienprodukten, zählen Medien- und Filmbeteiligungsfonds noch nicht zu den Standardinvestitionen in Deutschland. So fallen Investitionen in diesem Sektor, als Teil des grauen Kapitalmarktes, unter Prestigeinvestitionen mit hohem Risiko oder werden als Mittel zu außergewöhnlichen Steuerabschreibungen eingesetzt.1 Dies könnte sich sehr schnell ändern, wenn in der Medienbranche immer mehr Unternehmen den Weg zu dieser Finanzierungsart finden würden. Die Notwendigkeit nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, wird nicht nur von den Medienunternehmen entdeckt, auch an anderer Stelle werden die Vorteile erkannt. So wird der österreichischen Regierung, durch den Verband der österreichischen Filmproduzenten, dringend dazu geraten, einen Filmbeteiligungsfonds aufzulegen. Dieser soll die Entwicklung des Filmstandortes Österreich vorantreiben.2 Es soll versucht werden, die Beziehung der Bevölkerung zur heimischen Filmproduktion zu steigern. Ob ein solches Vorhaben, wie beim Phänomen „Volks-Aktie“ der Telekom, gelingen kann, ist ungewiss.

Es wird innerhalb dieser Ausführung auf ein konkretes Beispiel eingegangen, auf den „Filmbeteiligungsfonds II“, der SachsenFonds GmbH. Dieser soll die Finanzierung von zwei Kinofilmen („Against the Ropes“ und „The Perfect Score“) sichern. Es wird beschrieben, welche grundlegenden Zusammenhänge bei Medienfonds existieren, wie Renditen in der Medienbranche zustande kommen, wie das Filmprojekt konkret finanziert wird, welche Risiken entstehen und wie die Zukunftserwartungen dieser Finanzierungsform sind. Ebenfalls enthält der Anhang eine Modellrechnung dieses Beispielfonds und viel zusätzliches Informationsmaterial.

2. Marktabgrenzung

[...]


1 Informationen laut http://www.filmfond.com/, 30.01.2003
2 Vgl. Konzept-Studie an die österreichische Politik zur Entwicklung eines Filmstandortes Österreich vorgelegt vom Verband der österreichischen Filmproduzenten, http://www.austrian-film.com/press/studie.htm, 2.2.2003


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