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Diploma Thesis, 2009, 92 Pages
Author: Thomas Gruber
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Projektmanagement 2.0, Projektmanagement, Web 2.0, Blogs, Wikis, Social Projektmanagement
Year: 2009
Pages: 92
Grade: Sehr Gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-36043-7
ISBN (Book): 978-3-640-36018-5
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Abstract
In den letzten Jahren gewann das Thema Web 2.0 im Internet zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt dank zunehmender Bandbreite und besserer Usability der Internetanwendungen. Zu diesem Thema finden sich in der Literatur viele theoretische Betrachtungen, doch wissenschaftliche Arbeiten über den konkreten Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Projektmanagement sind nur spärlich vorhanden. Die vorliegende Arbeit will diese Lücke schließen. Ziel dieser Arbeit ist es, durch eine empirische Untersuchung den erwähnten praktischen Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Projektmanagement zu untersuchen. Hierbei stehen die Fragestellungen „Welche Web 2.0-Anwendungen werden tatsächlich eingesetzt?", „Welchen Problemen wird mit diesen Anwendungen begegnet?“ und „Welcher Nutzen wird aus diesen Web 2.0-Anwendungen gezogen?“ im Vordergrund. Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurde eine schriftliche Online- Befragung von Personen, die im Projektmanagement tätig sind, durchgeführt.
Excerpt (computer-generated)
MANUAL
Einsatzmöglichkeiten, Chancen und
Nutzen von Web 2.0-Tools im
Projektmanagement
Diplomarbeit
Zur Erlangung des akademischen Grades
Magister für wirtschaftswissenschaftliche Berufe
(FH)
Eingereicht von:
Thomas Gruber
im Fachbereich: Projektmanagement
am Fachhochschulstudiengang ,,Projektmanagement und
Informationstechnik"
Kennzahl des Fachhochschul-Studienganges: 0119
Erhalter : Fachhochschule des bfi Wien GesmbH
1020 Wien, Wohlmutstrasse 22
11. Januar 2009
Danksagung
Danksagung
Eines darf nach dem Beenden der Diplomarbeitsbearbeitung nicht fehlen. Ich möchte
mich hiermit bei allen direkt und indirekt Beteiligten bedanken, die zum Gelingen der
Diplomarbeit beigetragen haben:
Ein großes Dankeschön geht an Dagy, die immer für mich da war und natürlich auch
an meine Freunde, die mich während meines Studiums unterstützt haben.
Zudem danke ich der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.
sowie der T-Systems Multimedia Solutions GmbH und den Studierenden des
Universitätslehrgangs Projektmanagement der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
sowie den Studierenden des Studiengangs Betriebliches Prozess- und
Projektmanagement der Fachhochschule Vorarlberg, die sich neben den
Studierenden des Lehrgangs Projektmanagement und Informationstechnologie der
FH BFI Wien an der Umfrage und damit am Gelingen der Diplomarbeit beteiligt
haben.
Thomas Gruber
I
Abstract
Abstract
In den letzten Jahren gewann das Thema Web 2.0 im Internet zunehmend an
Bedeutung, nicht zuletzt dank zunehmender Bandbreite und besserer Usability der
Internetanwendungen. Zu diesem Thema finden sich in der Literatur viele
theoretische Betrachtungen, doch wissenschaftliche Arbeiten über den konkreten
Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Projektmanagement sind nur spärlich
vorhanden. Die vorliegende Arbeit will diese Lücke schließen.
Ziel dieser Arbeit ist es, durch eine empirische Untersuchung den erwähnten
praktischen Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Projektmanagement zu
untersuchen. Hierbei stehen die Fragestellungen ,,Welche Web 2.0-Anwendungen
werden tatsächlich eingesetzt?", ,,Welchen Problemen wird mit diesen Anwendungen
begegnet?" und ,,Welcher Nutzen wird aus diesen Web 2.0-Anwendungen gezogen?"
im Vordergrund.
Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurde eine schriftliche Online-
Befragung von Personen, die im Projektmanagement tätig sind, durchgeführt.
Thomas Gruber
II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung 5
2
Abbildungsverzeichnis 8
3
Abkürzungsverzeichnis 10
4
Definition Web 2.0 11
4.1 Entstehung des Web 2.0 13
4.2 Vom Spezialisten-Web zum Jedermann-Web 14
4.3 Kerngedanken des Web 2.0 16
4.4 Das Internet als Betriebssystem 19
4.5 Kollektive Intelligenz und Social Software 21
5
Projektmanagement mit Social Software 25
5.1 Definition von Projektmanagement 2.0 25
5.2 Virtuelle Teamarbeit 29
5.3 Webanwendungen im Projektmanagement 32
5.4 Groupware versus Social Software 35
5.5 Projektkommunikation mit Weblogs 39
5.6 Projektkoordination und Dokumentation mit Wikis 42
5.7 Der Faktor Mensch beim Projektmanagement 46
6
Hintergrundinformation zur empirischen Studie 49
6.1 Vorteile und Nachteile von Online-Umfragen 49
6.2 Aufbau des Fragebogens 51
Thomas Gruber
III
Inhaltsverzeichnis
7
Ergebnisse der Umfrage 53
7.1 Fragen zum Unternehmen und zur Person 53
7.2 Projekteigenschaften 55
7.3 Wikis 58
7.4 Online-Projektmanagement-Tools 60
7.5 Blogs 62
7.6 Probleme 64
8
Schlussfolgerungen 65
8.1 Allgemein 65
8.2 Anwendungsfelder 65
8.3 Ziele 66
8.4 Nutzen 67
8.5 Ausblick 68
9
Glossar 69
10
Literaturverzeichnis 71
11
Anhang 77
Thomas Gruber
IV
1 Einleitung
1 Einleitung
Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 10 Jahren wurde massiv vom Internet
beeinflusst. Durch die weite Verbreitung von PCs ist das World Wide Web
inzwischen fast allgegenwärtig. Gerade im Projektmanagement sind die
verschiedenen Internetdienste nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken.
Internet bzw. Intranet und E-Mail haben in Unternehmen eine 100 %-ige
Verbreitung1. Durch die stetige Weiterentwicklung des immer noch jungen Mediums
Internet entstehen immer neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Es wird
zunehmend leichter, mobil auf Webinhalte zuzugreifen und selbst das Verwalten
großer Datenmengen ist heute einfach und billig geworden. Durch bessere
Technologien, schnellere Anbindungen und die fortgeschrittene Verbreitung des
Internet entsteht eine immer umfassendere Vernetzung der Menschen. Diese
Entwicklung wird seit einiger Zeit unter dem Schlagwort ,,Web 2.0" beschrieben. Die
erwähnte Vernetzung führt dazu, dass Personen und Informationen immer näher
zusammenrücken. Angesichts dieser Entwicklung treten technikbedingte Hindernisse
bei der Arbeit in den Hintergrund. Tom DeMarco äußert sich dazu in seinem Buch
,,Peopleware" folgendermaßen: ,,Die größten Probleme bei unserer Arbeit sind keine
technologischen Probleme, sondern soziologische Probleme."2
Da ein Projekt als ,,kontinuierlicher Dialog zwischen Auftragnehmer und
Auftraggeber, der zur Erreichung des gewünschten Ergebnisses führt"3 definiert
werden kann, haben die neuen Formen der Partizipation und Kooperation im Web
2.0 auch Auswirkungen auf das Management von Projekten. Durch die
Verbesserung von Technologien, die einfacher zu bedienen, sozialer und offener in
ihren Schnittstellen geworden sind, haben Projektbeteiligte immer öfter die
Möglichkeit, zu jeder beliebigen Zeit auf jede benötigte Information zuzugreifen bzw.
verschiedene Informationen mit Web 2.0-Anwendungen (Mashups) zu einem neunen
Ganzen zusammenzufügen. Gareis schreibt in seinem Buch ,,Happy Projects!", dass
1 Vgl. Collaboration and Social Media Report - 2008, <http://gilbane.com/Research-Reports/Gilbane-
Social-Computing-Report-June-08.pdf>, Zugriff: 28.09.2008
2 DeMarco, Tom; Lister, Timothy (1999): Peopleware, Hanser Fachbuch; Auflage: 2, S. 5
3 Mangold, Pascal (2008): IT-Projektmanagement kompakt S. 26
Thomas Gruber
5
1 Einleitung
zur erfolgreichen und effizienten Führung von Projekten und Programmen die
Anwendung eines ,,Neuen Managementparadigmas" in der Organisation
Vorraussetzung ist4. Die Hierarchie als zentrales Integrationsinstrument wird seiner
Meinung nach abgelöst durch neue Formen von flachen Hierarchien und
Selbstorganisation. Web 2.0 unterstützt diesen Trend mit Internetanwendungen, die
eine bessere Koordination ermöglichen, Transparenz in Zwischenergebnisse
bringen, die Kommunikation zur Kundin bzw. dem Kunden verbessern und die
Teamarbeit fördern.
Zielformulierung
Mit der vorliegenden Arbeit erhält die Leserin bzw. der Leser eine umfassende
Einführung in den Themenkomplex ,,Web 2.0 im Projektmanagement". Da
Kommunikation und Zusammenarbeit auch über größere Entfernungen essentielle
Erfolgsfaktoren in der Projektarbeit darstellen und die neue Generation von
Webanwendungen die Kommunikation und Vernetzung als zentrales Element hat,
sollte die Projektarbeit sehr stark von den neuen Möglichkeiten profitieren können. Im
aktuellen ,,Collaboration and Social Media Report" der Gilbane Group wurde
beispielsweise untersucht, inwieweit sich das Web 2.0 bereits in amerikanischen
Unternehmen verbreitet hat. In der Studie wurde festgestellt, dass Web 2.0-
Anwendungen in Firmen zwar durchaus als sehr effektiv eingeschätzt werden und es
geplant ist, mehr davon in Zukunft einzusetzen, aber dass erst in rund 10 % der
Unternehmen Web 2.0-Anwendungen wie (Wikis und Blogs) eingesetzt werden.5 In
meiner Arbeit werde ich versuchen, anhand einer Umfrage zu erheben, welchen
Einfluss Web 2.0-Anwendungen bereits jetzt auf die Projektarbeit im
deutschsprachigen Raum haben.
4 Gareis, Roland (2005): Happy Projects!, Manz, S. 51
5 Vgl. Collaboration and Social Media Report - 2008, <http://gilbane.com/Research-Reports/Gilbane-
Social-Computing-Report-June-08.pdf>, Zugriff: 28.09.2008
Thomas Gruber
6
1 Einleitung
Vorgehensweise
Nach der Definition von Web 2.0 und einer Erläuterung zur Entstehungsgeschichte
wird im weiteren Verlauf der Arbeit konkret auf Projektmanagement mit Social
Software und neue Formen des Projektmanagements eingegangen. Es wird
aufgezeigt, inwieweit Web 2.0 für die Projektarbeit nützlich sein kann und welche
Risiken entstehen können. Weiters wird versucht, anhand einer Umfrage zu klären,
wie weit Web 2.0 in der Projektarbeit bereits verbreitet ist und wie der Einsatz von
den Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmern bewertet wird. Das abschließende
Fazit beinhaltet eine Zusammenfassung sowie einen Ausblick auf die mögliche
zukünftige Entwicklung.
Thomas Gruber
7
2 Abbildungsverzeichnis
2 Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Prinzipien und Geschäftsmodelle von Web 2.0 16
Abb. 2 Beliebtheit traditioneller Medien vs. Blogs 19
Abb. 3 Das SLATES-Prinzip 20
Abb. 4 Collaboration and Social Media Report 2008 33
Abb. 5 Kategorisierung von Webanwendungen 34
Abb. 6 Gegenüberstellung Groupware / Social Software 38
Abb. 7 Barack Obama-Webseite 40
Abb. 8 Gegenüberstellung CMS Wiki 45
Abb. 9 Projektrollen der Umfrageteilnehmerinnen und Umfrageteilnehmer 54
Abb. 11 Unternehmensgröße 54
Abb. 12 Aufteilung in Branchen 55
Abb. 13 Projektart 56
Abb. 14 Zufriedenheit mit Anwendungen zur Projektkommunikation 57
Abb. 15 Verfolgte Ziele beim Einsatz von Wikis 58
Abb. 16 Aufwand für Wartung von Wikis 59
Abb. 17 Wirtschaftlicher Nutzen von Wikis 59
Abb. 18 Verfolgte Ziele beim Einsatz von Online-Projektmanagement-Anwendungen
61
Abb. 19 Verfolgte Ziele beim Einsatz von Projektblogs 62
Abb. 20 Wirtschaftlicher Nutzen von Projektblogs 63
Thomas Gruber
8
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