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Untertitel: Entwicklungsperspektiven der Europäischen Metropolregionen in Deutschland
Bachelorarbeit, 2007, 53 Seiten
Autor: B.A. Sascha Ehrenberg
Fach: Geowiss. / Geographie - Bevölkerungsgeogr., Stadt- u. Raumplanung
Details
Jahr: 2007
Seiten: 53
Note: 2,15
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-36048-2
ISBN (Buch): 978-3-640-36022-2
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Zusammenfassung / Abstract
1.1 Einführung und Vorstellung der Fragestellung Die Europäische Union besteht seit dem 01. Januar 2007 aus 27 Staaten. Im Zuge dieser politisch motivierten europäischen Integration verlieren die nationalen raumordnerischen Gliederungsebenen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wird die Einheit „Region“ immer wichtiger, denn Europa soll ein „Europa der Regionen“ werden. Um dies zu erreichen, sieht das „Europäische Raumentwicklungskonzept“ EUREK) vor, die wirtschaftlichen Potenziale der „Regionen“ innerhalb der EU durch eine polyzentrische und ausgewogene Raumentwicklung zu stärken. (EUROPÄISCHE KOMMISSION 1999, S.67). In einem Wettbewerb der Regionen in Europa nehmen die „Europäischen Metropolregionen“ eine wichtige Position ein. Ihre Aufgabe ist es, die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands auf wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Ebene zu stärken. In Deutschland gibt es seit 2005 offiziell elf Europäische Metropolregionen. Sie scheinen im Trend zu sein, denn diese „Regionen“ erstrecken sich nicht nur auf die großen städtischen Agglomerationen und ihr Umland, wie der Name vermuten lässt, sondern auch zunehmend auf Gebiete, die man traditionell für ländlich halten würde. Doch wer nicht „dazugehört“, hat im Wettlauf um Investoren, Touristen und Unternehmen keine Chance, so zumindest scheinen viele Kommunen zu denken. In der Folge hat sich in Deutschland ein Netz von ganz unterschiedlich strukturierten Metropolregionen gebildet, welche sich teilweise sogar überschneiden. In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, was diese Europäischen Metropolregionen leisten können. Sind sie nur ein Marketinggag und ein hysterischer Trend, welcher außer einer ehrfurchtgebietenden Bezeichnung nichts weiter zu bieten hat, und können diese Metropolregionen überhaupt Vorteile für ihre Mitgliedskommunen bringen? Wozu können sie tatsächlich dienen? Die Grundlage der Betrachtung bildet dabei die komplizierte Struktur der Verflechtungen, sowohl innerhalb der Metropolregionen als auch zwischen diesen auf nationaler und internationaler Ebene.
Textauszug (computergeneriert)
Freie wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Grades eines
Bachelor of Arts in Humangeographie
Institut für Geographie
Universität Bremen
Wozu Europäische Metropolregionen?
Entwicklungsperspektiven der Europäischen
Metropolregionen in Deutschland
Eingereicht von: Sascha Ehrenberg
Abgabetermin: 15.06.2007
I
INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis
I
Abbildungsverzeichnis
II
Tabellenverzeichnis
II
1 Einleitung
-1-
1.1 Einleitung und Vorstellung der Fragestellung
-1-
1.2 Aufbau der Arbeit
-2-
2 Das Konzept der Europäischen Metropolregionen
-3-
2.1 Definition und Entwicklung
-3-
2.2 Funktionen von Metropolregionen
-6-
2.3 Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland
-9-
2.4 Die Rahmenbedingungen der Bildung von Metropolregionen
-12-
2.5 Die Akteure in den Metropolregionen
-16-
2.6 Die Metropolregionen im Konzept der zentralörtlichen
Gliederung und ihre Bedeutung für die deutsche Raumplanung
-18-
3 Metropolräume oder Metropolregionen?
-19-
4 Verflechtungen der Metropolregionen in Deutschland
-23-
4.1 Verflechtungen auf regionaler Ebene
-24-
4.2 Verflechtungen auf nationaler Ebene
-26-
4.3 Verflechtungen auf transnationaler Ebene
-28-
5 Die Zukunft der Europäischen Metropolregionen:
Entwicklungsperspektiven
-30-
5.1
Kooperation und Konkurrenz
-30-
5.2 Die Wissensökonomie als Zugpferd?
-33-
5.3 Hat das polyzentrische System der deutschen Metropolregionen
Zukunft?
-35-
5.4 Internationalität als Chance
-37-
6 Schlussbetrachtung
-39-
6.1 Zusammenfassung
-39-
6.2 Fazit
-40-
Anhang
-42-
Literaturverzeichnis
-43-
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland
-2-
Abb. 2: Metropolfunktionen in Europa
-36-
TABELLENVERZEICHNIS
Tab. 1: Strukturdaten der elf deutschen Metropolregionen
-9-
Tab. 2: Die ungleiche Verteilung der Metropolfunktionen
-11-
Tab. 3: Arbeitslosenquote
-15-
Tab. 4: Bedeutungsvarianten des Begriffs ,,Region"
-21-
Tab. 5: Funktionsprofile deutscher Metropolregionen
-27-
- 1 -
1 EINLEITUNG
1.1 Einführung und Vorstellung der Fragestellung
Die Europäische Union besteht seit dem 01. Januar 2007 aus 27 Staaten. Im Zuge
dieser politisch motivierten europäischen Integration verlieren die nationalen raum-
ordnerischen Gliederungsebenen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wird die
Einheit ,,Region"1 immer wichtiger, denn Europa soll ein ,,Europa der Regionen"
werden. Um dies zu erreichen, sieht das ,,Europäische Raumentwicklungskonzept"
(EUREK) vor, die wirtschaftlichen Potenziale der ,,Regionen" innerhalb der EU
durch eine polyzentrische und ausgewogene Raumentwicklung zu stärken.
(EUROPÄISCHE KOMMISSION 1999, S.67). In einem Wettbewerb der Regionen
in Europa nehmen die ,,Europäischen Metropolregionen"2 eine wichtige Position ein.
Ihre Aufgabe ist es, die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands auf wirt-
schaftlicher, sozialer und kultureller Ebene zu stärken.
In Deutschland gibt es seit 2005 offiziell elf Europäische Metropolregionen. Sie
scheinen im Trend zu sein, denn diese ,,Regionen" erstrecken sich nicht nur auf die
großen städtischen Agglomerationen und ihr Umland, wie der Name vermuten lässt,
sondern auch zunehmend auf Gebiete, die man traditionell für ländlich halten würde.
Doch wer nicht ,,dazugehört", hat im Wettlauf um Investoren, Touristen und Unter-
nehmen keine Chance, so zumindest scheinen viele Kommunen zu denken. In der
Folge hat sich in Deutschland ein Netz von ganz unterschiedlich strukturierten Met-
ropolregionen gebildet, welche sich teilweise sogar überschneiden.3
In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, was diese Europäischen Met-
ropolregionen leisten können. Sind sie nur ein Marketinggag und ein hysterischer
Trend, welcher außer einer ehrfurchtgebietenden Bezeichnung nichts weiter zu bie-
ten hat, und können diese Metropolregionen überhaupt Vorteile für ihre Mitglieds-
kommunen bringen? Wozu können sie tatsächlich dienen? Die Grundlage der Be-
trachtung bildet dabei die komplizierte Struktur der Verflechtungen, sowohl inner-
halb der Metropolregionen als auch zwischen diesen auf nationaler und internationa-
ler Ebene.
1 Eine Betrachtung des Begriffs ,,Region" aus wissenschaftlicher Sicht erfolgt in Kapitel 3.
2 Im Folgenden werden die ,,Europäischen Metropolregionen" auch kurz als ,,Metropolregionen"
bezeichnet.
3 Ein Beispiel dafür ist der Landkreis Cuxhaven. Er gehört sowohl zur Metropolregion Hamburg wie
auch zur Metropolregion Bremen-Oldenburg
- 2 -
Abb. 1: Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland
(Quelle: Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main (2007):
http://www.planungsverband.de/index.phtml?sNavID=1169, 01.06.07)
1.2 Aufbau der Arbeit
Nach dieser Einführung wird zunächst das Konzept der ,,Europäischen Metropolre-
gionen" vorgestellt, wie es von der ,,Ministerkonferenz für Raumordnung" (MKRO)
und dem ,,Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung" (BBR) vertreten wird. Zu
diesem Zweck wird versucht, eine Definition des Begriffs ,,Metropolregion" zu ge-
ben, danach werden die Entwicklung und die Funktionen der Metropolregionen vor-
gestellt. Anschließend erfolgt eine Erläuterung der Rahmenbedingungen ihrer Bil-
dung. Darüber hinaus werden die Akteure, welche am Geschehen in den Metropolre-
gionen beteiligt sind, kurz vorgestellt. Dieses Kapitel schließt mit der Einordnung der
,,Europäischen Metropolregionen" in das Konzept der zentralen Orte der deutschen
Raumplanung. Diese politisch-raumplanerische Perspektive wird anschließend durch
ein Kapitel ergänzt, in dem der Begriff der Metropolregion aus geographisch-
- 3 -
wissenschaftlicher Sicht betrachtet wird. Im fünften Kapitel werden die Arten der
wirtschaftlichen Verflechtungen, in welche die Regionen eingebunden sein können,
skizziert. Dies dient als Grundlage für das folgende Kapitel, in dem einige Entwick-
lungsperspektiven der Metropolregionen untersucht werden. Bezug genommen wird
dabei auf aktuelle Diskussionen innerhalb der Forschung. Es werden die Fragen ge-
stellt, ob ein Gleichgewicht zwischen Kooperation und Konkurrenz innerhalb wie
auch zwischen den Metropolregionen erreicht werden kann, inwieweit die polyzent-
rale Struktur des deutschen Städtesystems ein Vor- oder Nachteil für die Metropolre-
gionen in Deutschland ist und ob die vielbeschworene ,,Wissensökonomie" ein be-
deutender Standtortfaktor sein kann. Darüber hinaus wird das Thema Internationali-
tät angesprochen und die Möglichkeiten skizziert, die sich daraus für die Metropol-
regionen ergeben. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Fazit.
2 DAS KONZEPT DER EUROPÄISCHEN METROPOLREGIONEN
2.1 Definition und Entwicklung
Ausgangspunkt dafür, dass wir heute von Metropolregionen sprechen können, sind
die Metropolisierungsprozesse, welche im Zusammenhang mit der industriellen Re-
volution im 18. und 19. Jahrhundert einsetzten. Die Industrie benötigte für den Im-
und Export der produzierten Güter ein gutes und verlässliches Transportsystem. Eine
wichtige Rolle spielte dabei die Eisenbahn. Eine gute Infrastruktur war vor allem in
den städtischen Zentren zu finden, was dazu führte, dass es dort zu einer Agglomera-
tion von Industriebetrieben kam. Gleichzeitig wuchs die Nachfrage nach Arbeitskräf-
ten immer weiter. Von der Aussicht auf Arbeitsplätze anzogen und begünstigt durch
besser werdende Verkehrsverbindungen, zogen immer mehr Menschen in die Städte.
Diese wuchsen schnell und erreichten vorher nie gekannte Einwohnerzahlen. Ausge-
hend von Großbritannien, dem Pionier der industriellen Revolution, verbreitete sich
dieses Städtewachstum, auch als ,,Metropolisierungswelle" bezeichnet, zunächst auf
die aufstrebenden Industrieländer Europas und die USA. Ab Mitte des 20. Jahrhun-
derts wurde dieser Prozess zu einer weltweiten Erscheinung (GÖDDECKE-
STELLMANN et al. 2000, S. 647ff.).
Die Metropolen blieben jedoch nicht von den Suburbanisierungstendenzen ver-
schont, welche im 20. Jahrhundert einsetzten. Der dadurch eingeleitete Bedeutungs-
verlust der Kernstädte führte zu einem Bedeutungszuwachs des suburbanen Raumes.
- 4 -
Die Vernetzung des Stadtzentrums mit seinem Umland durch Informations- und
Transportsysteme führte zu einer stärkeren Verflechtung der ,,Metropole" mit der sie
umgebenden ,,Region" und somit zur Vorstellung von ,,Metropolregionen".
Es stellt sich nun die Frage, welche Bedeutung sich hinter dem Begriff Metropolre-
gion verbirgt. Wie bereits beschrieben setzt sich das Wort aus den Bestandteilen
,,Metropole" und ,,Region" zusammen. ,,Metropole" stammt aus dem Griechischen
und ist eine Zusammensetzung aus ,,mätär" und ,,polis", übersetzt bedeutet das ,,Mut-
terstadt". In der Antike wurde diese Bezeichnung für Städte verwendet, welche sel-
ber Kolonien gründeten (BOMBA/FROMMER 2004, S. 4). Heute gibt es keine ein-
deutige Definition des Begriffs, in der Regel wird er jedoch auf einwohnerstarke
Städte angewendet, die politisch oder wirtschaftlich bedeutender sind als andere
Städte eines Landes. Der zweite Wortbestandteil, ,,Region", stammt vom lateinischen
Wort ,,regio", was soviel bedeutet wie Bezirk oder Landschaft. Darunter wird meist
ein räumlich klar abgrenzbares Gebiet unterhalb der Ebene des Staates verstanden
(KNEMEYER 1994, S. 25f.). Da der Begriff ,,Region" oft beliebig verwendet wird,
ist eine genauere Untersuchung notwendig. Diese wird in Kapitel 3 durchgeführt.
Nach Göddecke-Stellmann und Adam wird mit dem Begriff der Metropole eine in
wirtschaftlicher, kultureller und politischer Hinsicht führende Stadt innerhalb eines
Landes verstanden (ADAM/GÖDDECKE-STELLMANN 2002, S. 513). Zu beach-
ten ist, dass eine Metropole nicht zwingend auch eine ,,Global City" ist. Nach Sassen
sind letzteres Städte, die im Zentrum eines neuen transnationalen Städtesystems ste-
hen und in denen sich Steuerungsfunktionen für Dienstleistungs- und Industrieunter-
nehmen sowie unternehmensorientierte Dienstleistungen konzentrieren. Eine Metro-
pole hat aber in erster Linie eine Bedeutung für die ,,Region", in der sie sich befindet.
Inwieweit die Voraussetzungen für eine ,,Global City" erfüllt sind, muss jeweils ü-
berprüft werden. Es lässt sich eine Abhängigkeit der Metropole von der Region fest-
halten. Daraus zu schließen, dass der Begriff der ,,Metropolregion" grundsätzlich
zutreffender ist als der der Metropole, ist sicherlich verständlich (ADAM/
GÖDDECKE-STELLMANN 2002, S. 513f.).
Doch was wird heute in der Raumplanung unter Europäischen Metropolregionen
verstanden? Der Begriff als solcher ist noch relativ neu und wurde erst 1995 durch
den Beschluss der MKRO zum ,,Raumordnerischen Handlungsrahmen" eingeführt
(BUNDESMINISTERIUM FÜR RAUMORDNUNG 1995, S. 28). Als Hintergrund
für diese Einführung kann die wachsende Bedeutung der europäischen Raumord-
nungspolitik für die Raumordnungspolitik Deutschlands gesehen werden. 1995 wur-
- 5 -
den zunächst sieben Europäische Metropolregionen von der MKRO in Deutschland
ausgewiesen. Diese sind Berlin-Brandenburg, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main,
Stuttgart und München, 1997 kam das Sachsendreieck4 dazu. In einem weiteren
Schritt wurden im Jahr 2005 noch Bremen-Oldenburg, Hannover-Göttingen-
Braunschweig sowie Rhein-Neckar und Nürnberg in den Kreis der Metropolregionen
aufgenommen (BLOTEVOGEL 2007, S. 2). Im gleichen Jahr wurden auch die Leit-
bilder und Handlungsstrategien der Raumentwicklung in Deutschland durch die
MKRO neu formuliert. Die drei Bereiche ,,Wachstum und Innovation", ,,Daseinsvor-
sorge" und ,,Ressourcen bewahren" sollen die Eckpfeiler der zukünftigen Entwick-
lung darstellen. Besonders Metropolregionen wird bei der Erreichung von Wachstum
und Innovation große Bedeutung beigemessen (IKM 2006a, S. 2).
Der Begriff der Europäischen Metropolregion wird von der MKRO und dem BBR
dabei folgendermaßen definiert:
,,Metropolregionen sind räumliche und funktionale Standorte, deren heraus-
ragende Funktion im internationalen Maßstab über die nationalen Grenzen
hinweg ausstrahlen. Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, so-
zialen und kulturellen Entwicklung sollen sie die Leistungs- und Konkurrenz-
fähigkeit Deutschlands und Europas erhalten und dazu beitragen, den euro-
päischen Integrationsprozess zu beschleunigen."
(BUNDESMINISTERIUM
FÜR RAUMORDNUNG 1995, S. 28)
Diese Definition macht deutlich, dass eine entwicklungspolitische Zielsetzung vor-
folgt wird, gleichzeitig aber auch eine Standortpolitik vertreten wird, welche auf die
internationalen Verflechtungen der Metropolregionen ausgelegt ist (BLOTEVOGEL
2007, S. 3f.). Erkennbar ist, dass die Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung ein
wichtiges Ziel des Konzeptes der Europäischen Metropolregionen ist.
Die Abgrenzung und Einordnung der Metropolregionen gestaltet sich derzeit noch
schwierig. Es gibt keine allgemein akzeptierten Definitionen und Kriterien
(KUNZMANN 2002 S. 341). Der Begriff Metropolregion hat, so viel kann man si-
cher sagen, einen funktionalen wie auch einen räumlichen Bezug. Nach Heinrich
Blotevogel besteht eine Metropolregion aus einer oder mehreren naheliegenden
Großstädten und dem mit diesen verflochtenen Umlandgebieten. Problematisch wird
die räumliche Perspektive, wenn, wie es derzeit zu beobachten ist, immer mehr Um-
landkommunen versuchen sich der Metropolregion anzuschließen. Wahrscheinlich
erhoffen sich die Kommunen, an den erwarteten Wachstumsimpulsen der Metropol-
4 Kernstädte des Sachsendreiecks sind Halle, Leipzig und Dresden.
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