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Termpaper, 2003, 14 Pages
Author: Armin Anders
Subject: Social Pedagogy / Social Work
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Koblenz (FB Sozialarbeit)
Tags: Alter, Beruf, Entwicklung, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Lebensalter, Beruf, Ruhestand, Freizeit, Erwachsenenalter, Anpassung
Year: 2003
Pages: 14
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-18763-3
File size: 138 KB
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Excerpt (computer-generated)
Fachhochschule Koblenz
WS 2002/03
Titel der Veranstaltung:
Biologische u. psychosoziale Grundlagen der Entwicklung
Lebensphase Erwachsenenalter und Alter (G.3.2.1)
Thema:
Erwachsene in Beruf und Freizeit
Armin Anders
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Einstellung zu Arbeit und Beruf Seite 3
3. Berufswahl, Anpassung und berufliche Entwicklung Seite 3
3.1. Die Berufswahl und einige ihrer Voraussetzungen Seite 4
3.2. Anpassung an einen Beruf und Bewährung Seite 4
3.3. Bestandsaufnahme im Mittleren Erwachsenenalter und ihre Folgen Seite 5
3.4. Rückzug aus dem Arbeitsleben und Eintritt in den Ruhestand Seite 5
4. Freizeit: Einstellungen und Verhalten des Erwachsenen Seite 8
4.1. Kennzeichnung von Freizeit Seite 9
4.2. Ziele der Freizeit Seite 9
4.3. Freizeitziele im Verlauf des Erwachsenenalters Seite 10
4.4. Über den Zusammenhang von Freizeitverhalten und Partnerschaft Seite 11
4.5. Über die Inanspruchnahme von Freizeitangeboten für Ältere Seite 11
5. Stellungsnahme Seite 14
6. Literaturverzeichnis Seite 14
1. Einleitung
Im Laufe des letzten Jahrhunderts haben sich die Merkmale und Einstellungen zu Beruf und Freizeit immer mehr verändert. Folgend wird das Thema „Der Erwachsene in Beruf und Freizeit“ anhand des Buches „Wege in der Entwicklungspsychologie, 1997, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende“ von G. Mietzel behandelt.
2. Einstellung zu Arbeit und Beruf
Durch die „Protestantische Ethik“ erfuhr Arbeit eine beachtliche Aufwertung, sie wurde zum eigentlichen Lebenszweck. Nun bestand die Möglichkeit sich durch individuelle Leistung aus dem Stand der Herkunftsfamilie zu befreien. Wird aber die Bedeutung der Arbeit auch in einer Zeit materiellen Wohlstandes weiterhin hoch eingeschätzt? Die Arbeit hat in der heutigen Zeit im Gegensatz zu früher an Bedeutung verloren. Arbeit ist nicht mehr in erster Linie die Erfüllung einer Aufgabe und muss sich teilweise anderen Lebensbereichen wie Freizeit und Familie unterordnen oder zumindest mit ihnen konkurrieren. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.203- 204)
3. Berufswahl, Anpassung und berufliche Entwicklung
Früher noch wurde die Berufswahl von den Eltern bestimmt und die Kinder hatten dabei kein Mitspracherecht und wurden vergleichsweise früh an die alltäglichen Aufgaben der Arbeitswelt herangeführt. Durch einschlägige entwicklungspsychologische Erkenntnisse wird Berufswahl nicht mehr als das Ergebnis eines Prozesses angesehen, der sich nur einmal im späten Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter vollzieht. Vielmehr zieht sich dieser Prozess gezeichnet von Berufs- und Arbeitsplatzwechseln durch das ganze Leben. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.204-205)
3.1. Die Berufswahl und einige ihrer Voraussetzungen
Der Mensch macht sich schon früh Gedanken über seine berufliche Zukunft. Im Grundschulalter haben Berufswünsche noch einen relativ phantastischen Charakter und eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Traumberuf Pilot, Arzt, Polizist oder Astronaut findet in dieser Lebensphase nicht statt. In der mittleren Adoleszenz findet erstmals eine erste unverbindliche Orientierung, beeinflusst durch eigene Fähigkeiten und Interessen statt. Erste Erfahrungen werden in Praktika oder Ferienjobs gesammelt, sodass sich nach und nach die Zahl der späteren möglichen Berufen verringert. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.205-206)
Unterschiede gibt es in den Berufen bei Mann und Frau. Durchschnittlich verdienen Frauen in gleichen Positionen weniger als ihre männlichen Kollegen und sind vergleichsweise häufig in untergeordneten Stellungen tätig. Problematisch ist in der Positionsverteilung zwischen Mann und Frau die Tatsache, dass meistens Männer in den führenden Positionen sitzen und so den kompletten Arbeitsbereich unter Ihnen kontrollieren und entscheiden wer warum aufsteigt. Entscheiden ist weiterhin, dass gerade im Alter zwischen 25 und 35 Jahren über die berufliche Laufbahn in den Firmen entschieden wird, also auch über die Karriere. Gerade in diesem Alter scheiden Frauen aus dem Beruf aus um sich um die Familie und die Kinder zu kümmern. Des weiteren erlernen Frauen immer noch meist typisch weibliche, helfende Berufe, z.B. Sekretärin, Krankenschwester etc., in denen es Recht wenig Aufstiegsmöglichkeiten gibt. Demnach werden Frauen aufgrund ihres Geschlechtes am beruflichen Aufstieg noch heute gehindert. (vgl. G. Mietzel, 1997, Wege in der Entwicklungspsychologie, Band 2, Erwachsenenalter und Lebensende S.206-212)
3.2. Anpassung an einen Beruf und Bewährung
Am Anfang des Berufslebens steht die Ausbildung, in die der Mensch meist mit idealistischen Vorstellungen hineingeht. Gerade in der Ausbildung werden dem Berufsanfänger niedere und unangenehme Aufgaben übertragen.
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