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Subtitle: Der Beitrag Deutschlands zu ihrer Umsetzung
Diploma Thesis, 2009, 128 Pages
Author: Dipl.-Kauffrau (FH) Anja Croonenbroeck
Subject: Economics / Business: Economic Policy
Details
Tags: MDG, UN, Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Millenniums-Entwicklungsziele, Vereinte Nationen, Aktionsprogramm 2015
Year: 2009
Pages: 128
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-35726-0
ISBN (Book): 978-3-640-35709-3
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Abstract
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Schaffung eines detaillierten Überblicks über die deutsche Entwicklungspolitik im Rahmen der Umsetzung der zehn Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bis 2015. Da das erste Ziel der Armutsbekämpfung das überwölbende Ziel darstellt, wird zuerst geklärt werden, wie Armut definiert werden kann. Anschließend wird die Entstehungsgeschichte der Millenniums-Entwicklungsziele erläutert und die einzelnen Ziele werden in einen Zusammenhang gebracht. Aufbauend darauf wird die Vorrangigkeit der Armutsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit dargestellt. Schließlich wird der Frage nachgegangen, ob die Ziele fristgerecht bis 2015 umsetzbar sind. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass ohne erhebliche Bemühungen der Geber- und Entwicklungsländer nicht in allen Weltregionen jedes Ziel vollständig erreicht werden kann. Nach der allgemeinen Darstellung der Millenniums-Entwicklungsziele wird auf den deutschen Beitrag zu ihrer Umsetzung eingegangen. Zum einen werden Instrumente und Maßnahmen der deutschen bi- und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit dargestellt und kritisch analysiert. Diese basieren auf dem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammen-arbeit und Entwicklung entwickelten Aktionsprogramm 2015 zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele. Des Weiteren wird das entwick-lungspolitische Engagement der Bundesregierung mit den G8-Staaten sowie innerhalb der EU diskutiert. Insgesamt engagiert sich Deutschland auf mehreren Ebenen und auf eine vielseitige Art und Weise für die Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele. Weiterhin unternahm die Bundesregierung in den vergangenen Jahren deutliche Anstrengungen zur Verbesserung ihrer Ent-wicklungspolitik und wird diesen Trend auch beibehalten.
Excerpt (computer-generated)
Diplomarbeit über das Thema:
Die Millenniums-Entwicklungsziele der
Vereinten Nationen.
Der Beitrag Deutschlands zu ihrer Umsetzung
vorgelegt von
Anja Croonenbroeck
Geschrieben am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Fachhoch-
schule Aachen
Im Wintersemester 2008/2009
Abstract
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Schaffung eines detaillierten Überblicks
über die deutsche Entwicklungspolitik im Rahmen der Umsetzung der
zehn Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bis 2015.
Da das erste Ziel der Armutsbekämpfung das überwölbende Ziel darstellt,
wird zuerst geklärt werden, wie Armut definiert werden kann. Anschlie-
ßend wird die Entstehungsgeschichte der Millenniums-Entwicklungsziele
erläutert und die einzelnen Ziele werden in einen Zusammenhang ge-
bracht. Aufbauend darauf wird die Vorrangigkeit der Armutsbekämpfung in
der Entwicklungszusammenarbeit dargestellt. Schließlich wird der Frage
nachgegangen, ob die Ziele fristgerecht bis 2015 umsetzbar sind. Im Er-
gebnis ist festzuhalten, dass ohne erhebliche Bemühungen der Geber-
und Entwicklungsländer nicht in allen Weltregionen jedes Ziel vollständig
erreicht werden kann.
Nach der allgemeinen Darstellung der Millenniums-Entwicklungsziele wird
auf den deutschen Beitrag zu ihrer Umsetzung eingegangen. Zum einen
werden Instrumente und Maßnahmen der deutschen bi- und multilateralen
Entwicklungszusammenarbeit dargestellt und kritisch analysiert. Diese
basieren auf dem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammen-
arbeit und Entwicklung entwickelten Aktionsprogramm 2015 zur Errei-
chung der Millenniums-Entwicklungsziele. Des Weiteren wird das entwick-
lungspolitische Engagement der Bundesregierung mit den G8-Staaten
sowie innerhalb der EU diskutiert.
Insgesamt engagiert sich Deutschland auf mehreren Ebenen und auf eine
vielseitige Art und Weise für die Umsetzung der Millenniums-
Entwicklungsziele. Weiterhin unternahm die Bundesregierung in den ver-
gangenen Jahren deutliche Anstrengungen zur Verbesserung ihrer Ent-
wicklungspolitik und wird diesen Trend auch beibehalten.
2
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung 11
B.
Was ist Armut? Verschiedene Definitionen 12
I. Monetäre
Armutsdefinition 12
II. Multidimensionale
Armutsdefinition 16
III. Relative und absolute Armut 18
C. Die
Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen 21
I.
Die Entstehung der Millenniums-Entwicklungsziele 21
II.
Die MDGs im Einzelnen 23
III. MDG 1 als überwölbendes Ziel 26
IV. Maßnahmen der Armutsbekämpfung 27
V.
Umsetzbarkeit der MDGs 27
D.
Der Beitrag Deutschlands zur Umsetzung der MDGs 37
I. Das
Aktionsprogramm
2015 38
1.
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit: Darstellung und
kritische Analyse 43
a. Die
deutsche
ODA-Quote
und die Mittelverwendung 43
b. Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft 52
3
2.
Multilaterale Entwicklungszusammenarbeit: Darstellung und
kritische Analyse 59
a. Armutsbekämpfungsstrategien (Poverty Reduction
Strategy Papers - PRSPs) 59
b. Programmorientierte Gemeinschaftsfinanzierung - PGF 64
c. Mikrofinanzierung 70
3. Die
deutsche
Entwicklungszusammenarbeit mit NGOs 79
II.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit internationalen
Organisationen / Einrichtungen: Darstellung und kritische
Analyse 86
1.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit innerhalb der
G8 86
2.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit innerhalb der
EU 98
E. Fazit 105
Literaturverzeichnis 112
4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Ansatzpunkte und Berechnung des HDI und HPI 20
Abbildung 2: Die Millenniums-Entwicklungsziele: Übersicht 23
Abbildung 3: Aktuelle Trends der Umsetzung der MDGs
(nach Regionen) 30
Abbildung 4: Der Debt2Health Mechanismus 46
Abbildung 5: Verwendung der deutschen ODA 2005
(in Mio. US-Dollar) 47
Abbildung 6: Geber im Vergleich 2007, absolute Betrachtung 49
Abbildung 7: Geber im Vergleich 2007, prozentuale Betrachtung 49
Abbildung 8: Mittelvolumen der PPP-Fazilität 1999 2007
(in Mio. Euro) 53
Abbildung 9: Regionale Verteilung der PPP-Maßnahmen
1999 - 2007 (Mittelvolumen in Mio. Euro) 57
Abbildung 10: KfW Mikrofinanz-Portfolio seit 2001 74
Abbildung 11: "db Microfinance-Invest Nr.1"
Aufteilung nach Ländern 76
Abbildung 12: BMZ Haushalt 2008 (in Tsd. Euro) 80
Abbildung 13: Ausfuhr von Agrarprodukten aus AKP-Ländern 101
5
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Anteil der armen Bevölkerung in Entwicklungsländern
(in Prozent unter der jeweiligen Armutsgrenze) 15
Tabelle 2: Anzahl der Armen in Entwicklungsländern (in Mio.) 15
Tabelle 3: Anteil der Schuldenerlasse an der deutschen ODA 44
Tabelle 4: Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen
Durchführungsorganisationen und Privatwirtschaft 55
Tabelle 5: Finanzielle und Technische Zusammenarbeit im Rahmen
deutscher Budgethilfebeteiligungen 67
Tabelle 6: Deutsche ODA an die EU 2003 2007 (in Mio. Euro) 103
Verzeichnis der Kästen
Kasten 1: Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der
Entwicklungszusammenarbeit 32
Kasten 2: Die Anfänge der Mikrofinanzierung: Die Grameen Bank ...71
Kasten 3: Der Pariser Club 90
6
Abkürzungsverzeichnis
AfDF
African Development Fund
AKP
Afrikanische, Karibische und Pazifische (Partner-)Staaten
(der EU)
APF
African Partnership Forum
APR
Africa Personal Representatives
APRM
African Peer Review Mechanism / Afrikanischer Bewer-
tungsmechanismus
AU
Afrikanische
Union
bengo
Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszu-
sammenarbeit
BMENA
Broader Middle East and North Africa Initiative / Reformdia-
log mit dem weiteren Mittleren Osten und Nordafrika
BMF
Bundesministerium der Finanzen
BMU
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsi-
cherheit
BMZ
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung
BNE
Bruttonationaleinkommen
BRAC
Building Resources Across Communities / Mikrofinanzinstitu-
tion in Banglasesch
BRH
Bundesrechnungshof
CDA
Clean Development Mechanism / Klimaschutzprojekte von
Industrieländern, die zur Reduzierung von Treibhausgasen
in Entwicklungsländern beitragen
7
CDO
Collaterised Debt Obligation / strukturierte Schuldverschrei-
bungen
CECA
Coopérative d′Espargne et de Crédit des Artisans / Hand-
werker Spar- und Kreditgenossenschaft in Togo
CPA
Country Programmable Aid
DAC
Development Assistance Commitee / Entwicklungsauss-
chuss der OECD
DED
Deutscher
Entwicklungsdienst
DEG
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft
DGRV
Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband
DZI
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen
eed
Evangelischer
Entwicklungsdienst
EEF
Europäischer
Entwicklungsfonds
EPA
Economic Partnership Agreement / Wirtschaftspartner-
schaftsabkommen zwischen der EU und den AKP-Staaten
EU
Europäische
Union
FES
Friedrich-Ebert-Stiftung
FNSt
Friedrich-Naumann-Stiftung
FTI
Bildung für alle - Fast-Track-Initiative
G7/G8
Gruppe der sieben großen westlichen Industrieländer
(Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan,
Kanada, USA) und Russland
GCAP
Global Call to Action Against Poverty
8
GFATM
Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria
GTZ
Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
HBS
Heinrich-Böll-Stiftung
HDI
Human Development Index
HIPC
Heavily Indebted Poor Countries
HPI
Human Poverty Index
HSS
Hanns-Seidel-Stiftung
IDA
International Development Association
ILO
International Labour Organization
IMF
International Monetary Fund
InWEnt
Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
KAS
Konrad-Adenauer-Stiftung
LDC
Least Developed Countries
MDGs
Millennium Development Goals
MDRI
Multilateral Debt Relief Initiative
NAD
Netzwerk Afrika Deutschland
NEPAD
New Partnership for Africa′s Development
NGO
Non Governmental Organization
ODA
Official Development Assistance
OECD
Organization for Economic Co-operation and Development
9
PBA
Programme
Based
Approach
PGF
Programmorientierte
Gemeinschaftsfinanzierung
PPP
Private Public Partnership / Entwicklungspartnerschaften mit
der Wirtschaft
PRSP
Poverty Reduction Strategy Paper
RLS
Rosa-Luxemburg-Stiftung
SEQUA
Stiftung für wirtschaftliche Entwicklung und berufliche Quali-
fizierung
UN United
Nations
UNDP
United Nations Development Programme
UNESCO
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organiza-
tion
VENRO
Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorga-
nisationen e. V.
WTO World
Trade
Organization
10
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