Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Termpaper, 2003, 10 Pages
Author: Jane Vetter
Subject: History - Middle Ages, Early Modern
Details
Institution/College: University of Passau (Philosophische Fakultät)
Tags: Karl, Große, Kaiser, Willen, Einführung, Geschichte
Year: 2003
Pages: 10
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-18780-0
File size: 148 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Universität Passau
Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte
Proseminar ′Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte′
Karl der Große – Kaiser wider Willen ?
von
Jane Vetter
Wintersemester 2002/03
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Zeitgenössische Quellen
2.1.Einhards Vita Karoli Magni
2.2.Annales regni Francorum
3. P. E. Schramm und seine „Kaiser wider Willen“-These
4. Differenzierte Interpretionen
4.1.Die Kaiserkrönung als Schachzug im Kräftemessen mit Byzanz
4.2.Die Idee der Überrumpelung
4.3.Art und Weise der Krönung wider Karls Willen
5. Zusammenfassung
6. Bibliographie
6.1.Quellen
6.2.Literatur
1. Einleitung
Die Frage aufzuwerfen, ob Karl der Große ein „Kaiser wider Willen“1 war, ist durchaus berechtigt, wenn man die beinahe schon nebelhafte Quellenlage betrachtet, die über jenen geschichtsträchtigen Moment der Kaiserkrönung berichtet. Die vier Hauptquellen (der Liber Pontificalis, die Annales regni Francorum, die Karoli Magni Einhards und die Annales Laureshamenses) kommen mit wenigen Worten aus, was einige Historiker dazu gereizt hat, jenen Vorgang teilweise reichlicher auszuschmücken, als es denn eigentlich nötig ist.
Um einen genaueren Einblick in das damalige Geschehen zu erhalten, möchte ich zunächst Einhards Worte und die Reichsannalen erläutern. Weiterführend ist es unumgänglich, verschiedene Interpretationen darzulegen, die oft gerade deswegen so differenziert sind, da sie schon das Vorfeld der Ereignisse unterschiedlich aufnehmen und analysieren. Daher gilt mein Blick nicht nur der kaiserlichen Krönung selbst, sondern auch den damit verknüpften Zusammenhängen, welche über Aachen, Rom bis hin nach Byzanz reichen.
2. Zeitgenössische Quellen
2.1.Einhards Vita Karoli Magni
Einhard brachte es unter Karl dem Großen bis zum Vorsteher der Palastschule und genoss Ansehen und Vertrauen2. Von ihm sind allerlei Briefe enthalten und natürlich auch sein bekanntestes Werk, die Vita Karoli Magni. Diese schrieb er wohl zu Beginn der dreißiger Jahre des achten Jahrhunderts3, d.h. zu jenem Zeitpunkt lag die Kaiserkrönung schon einige Jahrzehnte zurück und Karl weilte schon nicht mehr unter den Lebenden.
Einhard erzählte von den Beginnen der Karolinger bis hin zum Testament Karls und benutzte dabei eine recht lebendige Erzählweise, die sich weniger um Fakten als mehr um das wahre Leben des einstigen Herrschers dreht. Sobald er zu den Geschehnissen des Jahres 800 kam, reichte ihm jedoch ein lapidarer Satz : Quo tempore imperatoris et augusti nomen accepit4. Schon vorher bemerkte Einhard, daß Karls Reise nach Rom „mehrere Gründe“5 hatte und erwähnte das Attentat auf Papst Leo III. und die daraus resultierenden „verworrenen Zustände“6. Einhard unterließ es also, genaue Umstände aufzuschreiben, welche zu einer Kaiserkrönung führten und wie auch das Prozedere vonstatten ging. Stattdessen stellte er noch den vielschichtig interpretierbaren Satz in den Raum, daß Karl die Kirche nicht betreten hätte, hätte er eine Ahnung von den Absichten des Papstes gehabt7.
[...]
1 Schramm, Anerkennung, S. 267
2 Vgl. Firchow, Nachwort, S. 87
3 Vgl. Firchow, 90
4 Einhard, Vita, S. 53
5 Einhard, 53
6 Einhard, 53
7 Vgl. Einhard, S.53, C. 28 : „Quod primo in tantum aversatus est, ut adfirmaret se eo die, quamvis praecipua festivitas esset, ecclesiam non intraturum, si pontificis consilium praescire potuisset.“
Comments
Other users also were interested in the following titles:
Die Kaiserkrönung Karls des Großen
Author: Carsten LuxHistory - Middle Ages, Early Modern, 2005 Download as PDF-file for 12,99 EUR
Karl der Große und Papst Leo III. - Die Geschichte der Kaiserkrönung Karls des Großen
Author: Lana NovikovaHistory - Middle Ages, Early Modern, 2006 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Die Kaiserkrönung Karls des Großen.Voraussetzungen und begünstigende Faktoren des neuen Kaisertums.
Author: Janina KrausHistory - Middle Ages, Early Modern, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Hexenverfolgung
Author: Anja BaumgärtnerSocial Pedagogy / Social Work, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Die Apokryphen
Author: Markus BöhmeTheology - Biblical Theology, 2002 Download as PDF-file for 12,99 EUR
Der Elysée-Vertrag
Author: Aurélie CahenHistory - Newer History, European Unification, 1997 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Das Zweikaiserproblem unter Karl dem Großen und der Ausgleich mit Byzanz
Author: Mario RaffHistory - Middle Ages, Early Modern, 2006 Download as PDF-file for 3,99 EUR
Tankstellen als neue Vertriebswege
Author: Benjamin EndlichEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2005 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Menschenversuche und 'Euthanasie' im 'Dritten Reich' -
Author: Alke EilersPsychology - Social Psychology, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Die Entwicklung der Menschenrechte bis zur AEdMR
Author: Wolfgang DietzPolitics - International Politics - Topic: Law of Nations and Human Rights, 2006 Download as PDF-file for 6,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url:
12.06.2008 15:16:21
Diese von Jane Vetter verfasste "Hausarbeit" ist in vielerlei HInsicht absolut unzureichend. Das Thema der Arbeit findet sich im Verlaufe des Textes nur in wenigen Punnkten wieder. P.E. Schramms These wird unlänglich und zu kurz behandelt, von einer richtigen Besprechung, Einbeziehung von moderner Literatur und dem aktuellen Forschungsstand kann nicht die Rede sein. Des Weiteren sind 10 Seiten absolut mangelhaft. Ich kann nicht verstehen wie eine solch schlechte Arbeit "ANGEBLICH" eine 1,7 an der Uni Passau bekommen hat. Dafür gibt es nur zwei ERklärungen: 1. Die Uni Passau hat ein katastrophales Niveau oder (und das halte ich für viel wahrscheinlicher 2. Die Angabe über die Note ist schlichtweg erlogen! Diese Arbeit ist nichtmal im 2er Bereich, sondern eher im niederen 3er Bereich. Eine 3,7 wäre angebracht. Ich rate allen Interessenten dieses fürchterliche Werk nicht runterzuladen!!!
01.10.2008 16:28:16
Die Note ist nicht erlogen und die Arbeit stammt aus dem Frühjahr 2003 - und nicht von 2008. Vielleicht sollte man beachten, dass diese Hausarbeit im ersten Semester für eine Einführungsveranstaltung verfasst wurde. Dass man damit keine 1.7 in einem HS bekommt, ist klar. Ich denke aber, dass dies schon in den richtig angebenen Details klar wird, welche der Verfasser des vorangehenden Kommentars anscheinend nicht verstanden hat.