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Patientenbefragungen: Kurzfragebogen oder differenzierter Fragebogen? close

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Patientenbefragungen: Kurzfragebogen oder differenzierter Fragebogen?

Termpaper, 2006, 9 Pages
Author: Anne-Kathrin Jahnke-Wurm
Subject: Sociology - Medical Care

Details

Institution/College: Martin Luther University
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 9
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V130279
ISBN (E-book): 978-3-640-36374-2


Abstract

Kennen Sie das auch? Sie waren im Krankenhaus und wurden gebeten, einen Fragebogen kurz vor Ihrer Entlassung auszufüllen und ihn in den dafür vorgesehenen Briefkasten auf der Station zu werfen. Fragebögen sind seit einigen Jahren in vielen Krankenhäusern sowie Arztpraxen üblich. Sie sind entwickelt worden, um zu prüfen, wie es sich mit der Patientenzufriedenheit verhält und um ein solides Qualitäts- und Beschwerdemanagement zu erzielen. In meiner Hausarbeit möchte ich zwei Arten von Fragebögen miteinander vergleichen – den Kurzfragebogen und den differenzierten Fragebogen.


Excerpt (computer-generated)

MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT

HALLE-WITTENBERG

Medizinische Fakultät

Medizinische Soziologie

SS 2005:

Thema der Hausarbeit:

Patientenbefragungen: Kurzfragebogen oder

differenzierter Fragebogen?

Vorgelegt von:

Anne-Kathrin Wurm

4. Fachsemester Medizin

Halle, den 14. Juni 2005


Inhaltsverzeichnis

Seite

1. Einleitung

3

2.

Der

Kurzfragebogen 3

3.

Der

differenzierte

Fragebogen

5

4.

Ergebnisbezogene

Unterschiede

der

Fragebögen

6

5.

Gemeinsamkeiten

beider

Fragebögen

7

6.

Zusammenfassung

7

7. Literaturverzeichnis

8








2


1. Einleitung

Kennen Sie das auch? Sie waren im Krankenhaus und wurden gebeten, einen Fragebogen

kurz vor Ihrer Entlassung auszufüllen und ihn in den dafür vorgesehenen Briefkasten auf der

Station zu werfen.

Fragebögen sind seit einigen Jahren in vielen Krankenhäusern sowie Arztpraxen üblich. Sie

sind entwickelt worden, um zu prüfen, wie es sich mit der Patientenzufriedenheit verhält und

um ein solides Qualitäts- und Beschwerdemanagement zu erzielen.

In meiner Hausarbeit möchte ich zwei Arten von Fragebögen miteinander vergleichen ­ den

Kurzfragebogen und den differenzierten Fragebogen.

2. Der Kurzfragebogen

Ein Kurzfragebogen besteht in der Regel aus ein oder zwei DinA4 Seiten mit Fragen, kurzen

sozialanamnestischen Angaben1 und meist einem Platz für einen zusätzlichen freien Text. Ein

sehr bekanntes Beispiel für einen Kurzfragebogen ist die Lübecker Fragebogen-Doppelkarte,

die sich bereits in einigen Kliniken etabliert hat.

Kurzfragebögen haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein sehr großer Vorteil ist, dass die

Fragen übersichtlich und klar sind. Somit sind sie für die Patienten leicht verständlich und

selbsterklärend. Es handelt sich um wenige, meist undetaillierte Fragen. Dies erspart sowohl

den Patienten beim Ausfüllen als auch den Auswertenden der Bögen eine Menge Zeit.

Außerdem macht es das Instrument stations- und fachbereichsunabhängig. Die Fragen sind

gut gegeneinander abgrenzbar. Somit wird ein Überblick über alle Problemfelder erlaubt. Die

Durchführung der Befragung ist relativ kostengünstig, was heutzutage bei den geringen Etats

der Kliniken eine bedeutende Rolle spielt, denn es ist keine Befragung sinnvoll, wenn man sie

am Ende aus Kostengründen nicht auswerten kann.

Mit Kurzfragebögen werden die Anschnitte von vielen verschiedenen Themengebiete in der

Befragung möglich. So kann beispielshalber fachliche Kompetenz, menschliche Kompetenz

und die Kompetenz der Organisation beurteilt werden (vgl. Viethen, G., S. 51). Auf Grund

dieser Möglichkeit, der Unspezifität der Fragen und der Fachbereichsunabhängigkeit entsteht

1 Hierzu zählen meist Alter, Geschlecht und Beruf.

3



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