Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Bewegte Bilder im Geographieunterricht close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Bewegte Bilder im Geographieunterricht

Untertitel: Filme/Videos/DVDs

Hausarbeit, 2009, 38 Seiten
Autor: Elisabeth Junge
Fach: Geowiss. / Geographie - Didaktik d. Geographie

Details

Veranstaltung: Einsatz von Bildmedien im Geographieunterricht
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Department für Geo- und Umweltwissenschaften)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2009
Seiten: 38
Note: 1
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V130284
ISBN (E-Book): 978-3-640-36378-0
ISBN (Buch): 978-3-640-36360-5

Zusammenfassung / Abstract

„Ein geographischer Vortrag länderkundlichen Inhalts ist ohne die Unterstützung des ge- sprochenen Wortes durch Lichtbilder oder durch einen Film heute nicht mehr denkbar, eine länderkundliche Darstellung kommt ohne Abbildungen einfach nicht mehr aus.“ (GREES 1963, 18) Von Heidi Grees schon 1963 als wichtig erkannt und bis heute stetig wachsend kann die Bedeutung des Films im Erdkundeunterricht angesehen werden. Man zählt ihn unter den allgemeinen Bildmedien zu den Abbildern, zu welchen auch Fotos, Zeichnungen, Gemäl- de und konkrete Modelle gehören. (KESTLER 2002, 261) Die vorliegende Arbeit be- schäftigt sich mit der Bedeutung des Films im Erdkundeunterricht, den dazugehörigen Vor- und Nachteilen, sowie kurz mit der technischen Entwicklung und verschiedenen Gattungen, die im Unterricht verwendet werden können.


Textauszug (computergeneriert)

Gliederung

1.Bewegte Bilder im Geographieunterricht

S. 5

1.1 16mm-Film und 8mm-Film

S. 5

1.2 Videos, DVDs

S. 6

1.3 Filmgattungen

S. 6

1.4 Vorteile

S. 7

1.5 Nachteile

S. 7

1.6 Auswahlkriterien beim Film, Vorgehensweise im Unterricht

S. 8

2.Sachanalyse

S. 9

2.1 Definition Gletscher

S. 9

2.2 Vom Schnee zum Gletscher

S. 10

2.3 Gletscherhaushalt und Massenbilanz

S. 10

2.4 Gletschertypen

S. 12

2.5 Gletscherbewegung

S. 14

2.6 Glazigene Landschaftsformung

S. 15

2.6.1 Glazialerosion

S. 15

2.6.2 Glazigene Sedimentation und Ablagerungsformen

S. 17

2.6.3 Glaziale Serie

S. 20

3. Didaktische Analyse

S. 21

3.1 Begründete Auswahl von Inhalten

S. 21

3.1.1 Exemplarische Bedeutung

S. 21

3.1.2 Gegenwartsbedeutung

S. 22

3.1.3 Zukunftsbedeutung

S. 23

3.2 Unterrichtsbezogene Inhaltsanalyse

S. 23

3.2.1 Didaktische Reduktion

S. 23

3.2.2 Optimale Anordnung und Strukturierung der Inhalte

S. 24

3.3 Festlegung der Lernziele

S. 24

3.3.1 Grobziele

S. 24

3.3.2 Feinziele

S. 25

3.4 Lehrplanbezug

S. 25

4. Methodische Analyse

S. 26

4.1 Einstieg

S. 26

4.1.1 Erste Stunde

S. 26

4.1.2 Zweite Stunde

S. 27

4.2 Erarbeitung

S. 27

4.2.1 Erste Stunde

S. 27

4.2.2 Zweite Stunde

S. 27

4.3 Sicherung und Wiederholung

S. 28


4.3.1 Erste Stunde

S. 28

4.3.2 Zweite Stunde

S. 29

5. Verlaufsplanung zweier aufeinander folgender Stunden

S. 30

5.1 Erste Stunde

S. 30

5.2 Zweite Stunde

S. 30

Abbildungsverzeichnis/ Bilderverzeichnis/ Tabellenverzeichnis

S. 4

Anhang

S. 31

Arbeitsblatt für Unterrichtssequenz

S. 32

Literaturverzeichnis

S. 37

Plagiatserklärung

S. 39


Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Schematische Darstellung des Energie- und Massenhaushaltes

eines Gletschers

S. 11

Abbildung 2: Schematischer Querschnitt durch ein Trogtal

S. 17

Abbildung 3: Transportpfade in einem Talgletscher

S. 18

Abbildung 4: Die glaziale Serie

S. 20

Abbildung 5: Tafelbild

S. 28

Bilderverzeichnis

Bild 1:

Der Rhone-Gletscher im Wallis

S. 9

Bild 2:

Inlandeis

S. 12

Bild 3:

Alfabet Nunatakker am Rande des Eisschilds in Ostgrönland

von Tillit Nunatak aus gesehen

S. 12

Bild 4:

Gletscherspalte

S. 15

Bild 5:

Blick beim Anstieg von Zermatt zum Matterhorn

S. 16

Bild 6:

Drumlinfeld

S. 19

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1:

Lagerungsdichten und Porenvolumina von Schnee,

Firn und Eis

S. 10

Tabelle 2:

Verlaufsplanung Unterrichtsstunde 1

S. 30

Tabelle 3:

Verlaufsplanung Unterrichtsstunde 2

S. 30

Abbildungsverzeichnis (Arbeitsblatt)

Abbildung 1: Trogtal, http://www.geologie.ac.at/RockyAustria/eiszeiten.htm

S. 32

Abbildung 2: Matterhorn, http://www.top-wetter.de/spezial/gletscher_hochalpen/

matterhorn.shtml

S. 33

Abbildung 3: Gletschertisch, http://www.swisseduc.ch/glaciers/glossary/

glacier-table-de.html

S. 33

Abbildung 4: Erratiker, http://www.erratiker.ch/CH/knonau.htm

S. 34

Abbildung 5: Endmoräne, nach http://www.geolinde.musin.de/glossar/themen/

endmoraene.htm

S. 34

Abbildung 6: Gletschertor, http://www.swisseduc.ch/glaciers/earth_icy_planet/

glaciers07-de.html?id=7

S. 35

Abbildung 7: Glaziale Serie, nach http://satgeo.zum.de/satgeo/beispiele/glossar.htm S. 36


5

1. Bewegte Bilder im Geographieunterricht

,,Ein geographischer Vortrag länderkundlichen Inhalts ist ohne die Unterstützung des ge-

sprochenen Wortes durch Lichtbilder oder durch einen Film heute nicht mehr denkbar,

eine länderkundliche Darstellung kommt ohne Abbildungen einfach nicht mehr aus."

(GREES 1963, 18)

Von Heidi Grees schon 1963 als wichtig erkannt und bis heute stetig wachsend kann die

Bedeutung des Films im Erdkundeunterricht angesehen werden. Man zählt ihn unter den

allgemeinen Bildmedien zu den Abbildern, zu welchen auch Fotos, Zeichnungen, Gemäl-

de und konkrete Modelle gehören. (KESTLER 2002, 261) Die vorliegende Arbeit be-

schäftigt sich mit der Bedeutung des Films im Erdkundeunterricht, den dazugehörigen

Vor- und Nachteilen, sowie kurz mit der technischen Entwicklung und verschiedenen

Gattungen, die im Unterricht verwendet werden können.

1.1 16mm-Film und 8mm-Film

Der allgemein bekannte Kinofilm hat eine Breite von 35mm. Durch ungefähre Halbie-

rung wurde erst der 16mm-Film und dann durch eine nochmalige Teilung der

8-mm Film entwickelt. (BRUCKER 1986, 305) Der 16mm-Film kann einseitig perforiert

sein, wobei er dann in der Regel mit einer Tonspur, entweder Lichtton oder Magnetspur,

versehen ist. Aufgenommen wurde mit 16, 18 oder 24 Bildern pro Sekunde. (http://www.

videooncd.de/begriffe/16mmfilm.php) Die 16mm-Filme werden zwar seit 2001 von den

Firmen nicht mehr an staatliche Stellen ausgeliefert, jedoch von den Bildstellen weiterhin

verliehen und repariert, solange noch Projektoren an den Schulen vorzufinden sind. Als

Vorteil dieser Projektionsform kann die große Bildfläche mit einer hohen Auflösung eben-

so genannt werden wie die veränderte Unterrichtssituation, die durch das Verdunkeln des

Raumes sowie durch den Medienwechsel bedingt wird. Der hohe technische Aufwand,

sowie die Leinwand und der schwere Projektor sind neben der Ausleihsituation, der ge-

ringen Aktualität und der erforderten Erfahrung bei der Handhabung jedoch deutliche

Nachteile. (KESTLER 2002, 263) Ab 1964 gab es dann zusätzlich den Super-8-Film, bei

welchem zwei Magnettonspuren möglich waren. (http://www.videooncd.de/begriffe/su-

per8filme.php) Die 8mm-Filme waren thematisch begrenzt und oft nur drei bis fünf Mi-

nuten lang. Dadurch konnte man sie gezielt in einzelnen Unterrichtsphasen einsetzen und

oftmals mehrfach wiederholen, was jedoch keinen allzu großen Einfluss auf die Stunden-

struktur hatte. Der technische Aufwand ist im Vergleich zu den 16mm-Filmen zwar gerin-

ger, aber dennoch vorhanden. Auch eine geringe optische Qualität kann als Nachteil ge-

nannt werden. Die 8mm-Filme schafften trotz ihrer didaktischen Vorteile den Durchbruch

im Unterricht nicht. (KESTLER 2002, 263)


6

1.2 Videos, DVDs

Durch die Erfindung der Videotechnik 1951 begann die allmähliche Ablösung der um-

ständlichen Projektortechnik in den Haushalten und somit auch in den Schulen. Das Vi-

deo Home System (VHS) zum Beispiel ist als analoges Video Aufzeichnungs- und Wie-

dergabesystem geeignet. Die Kassetten haben eine maximal Spieldauer von 300 Minuten,

sind allerdings nur einseitig bespielbar. (http://www.videooncd.de/begriffe/vhs.php) Ab

1995 bahnt sich dann die DVD (Digital Versatile/Video Disc) ihren Weg auf den Markt

und löste seitdem allmählich das Video ab. (http://www.gfu.de/home/historie/videos.xht-

ml) Die Vorteile von Videos und DVDs liegen aufgrund der leichten Handhabung und der

Aktualität im Vergleich zu den 16- und 8mm-Filmen klar auf der Hand. Zudem kann man

diese Filme auch ohne Verdunkelung im Klassenzimmer einsetzen und Standbilder sowie

Zeitlupen sind am Fernseher oder Computer leichter abspielbar als mit einem Projektor.

Die oft zu ausufernde Filmlänge lässt sich allerdings oftmals schlecht mit dem Unter-

richtsverlauf vereinbaren. (KESTLER 2002, 263)

1.3 Filmgattungen

Im Folgenden wird eine kurze überblickshafte Darstellung über Filme versucht, die im

Geographieunterricht verwendet werden. Es gibt zum einen den Unterrichtsfilm, der spe-

ziell für den Unterricht konzipiert wurde, sowie den normalen Film, der für das übrige

allgemeine Publikum produziert wurde. Hierzu zählen Spielfilme, Serien und auch Fern-

sehreportagen. Sequenzen aus diesen sonstigen Filmen können auch exemplarisch für

den Erdkundeunterricht gebraucht werden, sofern eine didaktische Relevanz vorhanden

ist. Bei den Unterrichtsfilmen kann man noch technisch untergliedern, wobei man wieder

auf die 16mm- und 8mm-Filme, sowie auf Videofilme, CDs und DVDs trifft. Betrachtet

man die Darstellungsweise, so kann man zwischen Realfilmen und Trickfilmen unter-

scheiden. Realfilme sind realistisch abgefilmte Aufnahmen, bei denen im Nachhinein di-

gital nichts verändert wurde. Sie können farbig und schwarz-weiß sein. Bei reinen Trick-

filmen handelt es sich um zeichnerische beziehungsweise graphische Aufnahmen, die vor

allem im Bereich der Geologie und Physiogeographie angewendet werden. Zudem gibt es

auch eine Mischung aus beiden Filmarten, bei denen die realistisch abgefilmten Sequen-

zen nachträglich noch trickartig bearbeitet wurden, um manche Zusammenhänge besser

und für Schüler eingängiger darstellen zu können. Hierzu zählen auch Zeitlupen und ­raf-

fer in einem Film, um z.B. zeitliche Vorgänge besser verständlich zu gestalten. Gliedert

man die Unterrichtsfilme nach ihren Inhalten und Absichten auf, so lassen sich Motiva-

tions- und Erarbeitungsfilme von Sicherungs- bzw. Transferfilmen abgrenzen. Motivati-

onsfilme zeigen in aller erster Linie Probleme auf, um somit Betroffenheit zu wecken und

die Schüler an Problem- und Themenstellungen heranzuführen. Erarbeitungsfilme dienen


7

der Informationsgewinnung und ­verarbeitung und werden in der Erarbeitungsphase ein-

gesetzt. Es kann sich hierbei um einen Dokumentations-, Demonstrations-, Beobach-

tungs- oder exemplarischen Film handeln. Vom Aufbau her schließt sich an die Motivati-

on oft eine reine Information an, die dann in eine vertiefende Wiederholung übergeht, um

am Schluss alles Gesehene in Merksätzen zusammenzufassen. Bei den Sicherungs- und

Transferfilmen handelt es sich um Übersichtsfilme, die einen Gesamtüberblick über das

Unterrichtsthema vermitteln. Durch diesen zusammenfassenden Charakter können solche

Filme auch am Ende einer Unterrichtseinheit eingesetzt werden, um vorher Gelerntes

noch einmal Revue passieren zu lassen und Zusammenhänge zu veranschaulichen, zu

wiederholen und zu transferieren. (RINSCHEDE 2005, 343f.)

1.4 Vorteile

,,[...] Filme sind im Geographieunterricht in hohem Maße Ersatz für eine nicht mögliche

Realbegegnung." Der Film ist somit auch durch das Ansprechen von zwei Aufnahme-

Sinneskanälen bei den meisten Themen dem einfachen Bild überlegen. (KÖCK 2005,

143) Optische Wahrnehmungen werden fixiert, sowie transportierbar und wiederholbar

gemacht. Der Unterrichtsfilm schafft es zudem Wirklichkeiten vorzutäuschen und so zu

geographischem Wissen hinzuführen. Hierbei können Reisebewegungen (Panorama-,

Fahraufnahmen), die Beobachtung der Bewegung des Entstehens und Vergehens und die

Bewegung von Einzelheiten bis zur Synthese bei der Typenbildung hilfreich sein. Film-

betrachtung im Unterricht erfordert eine synthetische Leistung, da durch die wechselnden

Bildinhalte und die Verknüpfung von Einzeleindrücken ein aktives Mitgestalten und Teil-

nehmen gefordert wird. (GEIGER 1980, 10f.) Durch die Kamera können zwar nur klein-

räumige Ausschnitte erfasst werden, jedoch ist somit die großmaßstäbliche Betrachtung

gesichert und es können starke Kontraste innerhalb einzelner Räume gezeigt werden,

wodurch die Schüler zu einer Deutung herausgefordert werden können. (GREES 1963,

20f.) Neben dieser Möglichkeit zur Aktivierung des Unterrichtsgesprächs ist liegt eine

der wichtigsten Funktionen des Films darin, schwierige Zusammenhänge durchschaubar

zu machen sowie allgemein zu motivieren und Realitätsnähe herzustellen. Durch das Er-

teilen von Arbeitsaufträgen vor der Filmbetrachtung im Unterricht kann zudem das ziel-

gerichtete Sehen der Schüler verbessert werden. Durch dieses zielgerichtete Sehen kon-

zentrieren sich die Schüler während des Films auf die Hauptaussagen, welche nachher die

Grundlagen für die weitere Unterrichtseinheit bilden. (BRUCKER 1986, 295f.)

1.5 Nachteile

Neben den Vorteilen, die ein Filmeinsatz im Geographieunterricht bietet, gibt es auch

nicht zu vernachlässigende Nachteile und Gefahren. Beim Unterrichtsfilm ist die Sehge-


8

schwindigkeit für die Schüler vorgegeben. Einzelne Sequenzen können nicht länger be-

trachtet werden, wie zum Beispiel ein einzelnes Dia oder Bild und so können Inhalte

unter Umständen verpasst werden. Wiederholungen einzelner Filmsequenzen sind zwar

möglich, sprengen aber leicht den einzuhaltenden Zeitrahmen. Ferner kann es zu einer

Reizüberflutung durch eine eventuelle Bilder- und Tonschwemme kommen. Die Schüler

wissen dann nicht, welche Informationen beachtet werden sollen und nehmen im schlech-

testen Falle nur sehr wenig von dem gezeigten Film mit. (KESTLER 2002, 264) Auch ein

Film ist keineswegs objektiv und gibt die Realität nur so wieder, wie der jeweilige Blick

des Regisseurs darauf ist. Somit ist es ratsam zum Film noch andere Medien ergänzend

einzusetzen, um möglichst viele verschiedene Facetten zu beleuchten. (KÖCK2005, 143)

Ferner darf auch die eingeschränkte Möglichkeit der direkten Darstellung räumlicher und

geographischer (z.B. sozialgeographischer) Themen nicht vergessen werden. Der Vortrag

durch den Lehrer und der Einsatz von Bildern und Texten ist hierbei nicht zu vernachläs-

sigen. (RINSCHEDE 2005, 344)

1.6 Auswahlkriterien beim Film, Vorgehensweise im Unterricht

Um didaktisch wertvolle Filme für den Unterricht auszusuchen, sollte vom Lehrenden

auf verschiedene Aspekte geachtet werden. Unterrichtsfilme sollten anthropozentrisch

aufgebaut und somit für den Horizont der Schüler passend sein. Der Bezug zu menschli-

chen Lebensweisen sollte ebenso wie eine motivierende, schülerorientierte Problemstel-

lung vorhanden sein. Kommentare im Film sollten die Aufmerksamkeit lenken, Selbsttä-

tigkeit aktivieren, Zusatzinformationen zum Film bereitstellen und Inhalte vermitteln, die

nicht im Bild erfasst und vermittelt sind. Die Länge des Films muss durch die Beschrän-

kung auf das Wesentliche ebenso wie durch die Ermöglichung eines Transfers bestimmt

sein. Eine klare Sachgliederung darf ebenso wenig fehlen wie eine nachvollziehbare

Lernbezogenheit. (RINSCHEDE 2005, 344)

Bevor ein Film im Unterricht durch den Lehrer gezeigt wird, sollte dieser eingehend vor-

besichtigt und auf durch Schüler aufkommende Fragen untersucht werden, damit diesen

dann souverän und ausreichend begegnet werden kann. Ferner muss auch die Absicht, der

Inhalt und die Art der Films geklärt werden, damit seine Stellung im Kontext der Unter-

richtssequenz erkennbar und bewertbar wird. Vor Sehen des Films können den Schülern

Beobachtungsaufgaben und Arbeitsaufträge erteilt werden. Danach sollte der Film ohne

Lehrerkommentar in seiner Gänze vorgeführt werden, sofern er nicht für eine stückchen-

weise Vorführung gedacht und konzipiert ist. Nach der Vorführung kann auf spontane

Äußerungen und Fragen der Schüler zum Film eingegangen werden. Dies treibt das Un-

terrichtsgespräch an und zeigt, was nicht verstanden wurde. Zum Schluss findet die Aus-

wertung der Arbeitsaufträge statt, was zu einer Ergebnissicherung mit Hilfe eines Tafel-

bildes oder Arbeitsblattes führen kann. (KESTLER 2002, 263f.)



Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:


Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/130284/bewegte-bilder-im-geographieunterricht
please wait Bitte warten