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Termpaper, 2002, 15 Pages
Author: Ute Hauser
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Institution/College: Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS (Pflege)
Tags: DRG, Fallpauschale, Krankenhaus, Vergütung
Year: 2002
Pages: 15
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-18811-1
File size: 229 KB
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Abstract
Seit Jahren ist in Deutschland der Krankenhausbereich Gegenstand heftigster nationaler Diskussionen, dies vor allem wegen seinem hohen Anteil an den Gesundheitsausgaben, dem überdurchschnittlich hohen Bettenbestand, der hohen Einweisungsquote und der langen Verweildauer im internationalen Vergleich. Die Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf ein umfassendes Fallpauschalensystem wird bereits seit Ende der 70er Jahre in der bundesdeutschen Krankenhauspolitik diskutiert (SIMON 2000, 5). Mit der Anfang 2000 in Kraft getretenen "GKV-Gesundheitsreform" hat der Gesetzgeber der gemeinsamen Selbstverwaltung (bestehend aus DKG, GKV und PKV) die Aufgabe übertragen, ein neues "durchgängiges, leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem" für voll- und teilstationäre Krankenhausleistungen einzuführen. Als Orientierungsgrundlage sollte laut Gesetz das international bereits angewandte System der Diagnosis Related Groups (DRGs), ursprünglich entwickelt in den USA, dienen. Ziel ist die Umsetzung bis zum Jahr 2003. Die Einführung dieser umfassenden Krankenhausvergütung auf DRG-Basis wird den Alltag in den Krankenhäusern verändern. Alle Fälle müssen nun präzise codiert werden, dadurch sollen höhere Transparenz und maximale Anreize für eine wirtschaftliche Leistungserstellung geschaffen werden. So wird der Umstieg auf die DRGs für ein besonders wirtschaftliches Haus mit unterdurchschnittlichen Fallgruppenkosten zu Gewinnen führen, Häuser mit überdurchschnittlichen Fallgruppenkosten könnten in ihrer Existenz gefährdet werden. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über allgemeine Grundzüge des DRG-Systems, wie z.B. besondere Anforderungen an das System, Aufbau und Struktur, Ablauf der Zuweisung von Fallgruppen und die Gewichtskalkulation. Außerdem wird auf die Einführung der australischen DRG-Variante in Deutschland eingegangen, im Hinblick auf besondere Merkmale, Anpassung und Pflege der DRG´s, Qualitätssicherung und den zeitlichen Rahmen. Vor- und Nachteile der DRGs werden dabei herausgearbeitet.
Excerpt (computer-generated)
Die DRG-basierte Krankenhausvergütung
in Deutschland
Ute Hauser
Inhalt
1 Einleitung 2
2 Zielsetzung und Fragestellung der Hausarbeit 2
3 Vorgehensweise 3
4 Definitionen 3
4.1 Patientenklassifikationssysteme 3
4.2 "Diagnosis Related Groups" 3
5 Grundzüge des DRG-Systems 4
5.1 Grundlegende Anforderungen an ein Vergütungssystem 4
5.2 Aufbau von DRGs 4
5.3 Ablauf der DRG-Zuordnung 5
5.4 Konzepte der Gewichtskalkulation 5
5.4.1 Basisfall und Kostengewichte in Deutschland 6
5.4.2 Case-Mix 7
5.5 Abrechnungsregeln, Zu- und Abschläge 7
6 Die Einführung von DRGs in Deutschland 8
6.1 Auswahl eines DRG-Klassifikationssystems 8
6.2 Anpassung und Pflege der DRGs 8
6.3 Qualitätssicherung 9
6.4 Zeitplan 10
7 Zusammenfassung und Diskussion. 10
8 Literaturverzeichnis 12
1 Einleitung
Seit Jahren ist in Deutschland der Krankenhausbereich Gegenstand heftigster nationaler Diskussionen, dies vor allem wegen seinem hohen Anteil an den Gesundheitsausgaben, dem überdurchschnittlich hohen Bettenbestand, der hohen Einweisungsquote und der langen Verweildauer im internationalen Vergleich. Die Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf ein umfassendes Fallpauschalensystem wird bereits seit Ende der 70er Jahre in der bundesdeutschen Krankenhauspolitik diskutiert (SIMON 2000, 5).
Mit der Anfang 2000 in Kraft getretenen "GKV-Gesundheitsreform" hat nun der Gesetzgeber der gemeinsamen Selbstverwaltung (bestehend aus DKG, GKV und PKV) die Aufgabe übertragen, ein neues "durchgängiges, leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem" für voll- und teilstationäre Krankenhausleistungen einzuführen. Als Orientierungsgrundlage sollte laut Gesetz das international bereits angewandte System der Diagnosis Related Groups (DRGs), ursprünglich entwickelt in den USA, dienen. Ziel ist die Umsetzung bis zum Jahr 2003. Die Einführung dieser umfassenden Krankenhausvergütung auf DRG-Basis wird den Alltag in den Krankenhäusern verändern. Alle Fälle müssen nun präzise codiert werden, dadurch sollen höhere Transparenz und maximale Anreize für eine wirtschaftliche Leistungserstellung geschaffen werden. So wird der Umstieg auf die DRGs für ein besonders wirtschaftliches Haus mit unterdurchschnittlichen Fallgruppenkosten zu Gewinnen führen, Häuser mit überdurchschnittlichen Fallgruppenkosten könnten in ihrer Existenz gefährdet werden.
2 Zielsetzung und Fragestellung der Hausarbeit
Der erste Teil dieser Hausarbeit soll einen Überblick über allgemeine Grundzüge des DRG-Systems verschaffen, wie z.B. besondere Anforderungen an das System, Aufbau und Struktur, Ablauf der Zuweisung von Fallgruppen und die Gewichtskalkulation. Im zweiten Teil wird auf die Einführung der australischen DRG-Variante in Deutschland eingegangen, im Hinblick auf besondere Merkmale, Anpassung und Pflege der DRG´s, Qualitätssicherung und den zeitlichen Rahmen. Vor- und Nachteile der DRGs sollen dabei deutlich herausgearbeitet werden.
3 Vorgehensweise
[...]
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