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Termpaper, 2003, 15 Pages
Author: Ute Hauser
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Institution/College: Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS (Pflegemanagement)
Tags: Gesundheitsförderung, Prävention, Pflege
Year: 2003
Pages: 15
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-18812-8
File size: 243 KB
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Excerpt (computer-generated)
Gesundheitsförderung -
eine Aufgabe für Pflegekräfte im Krankenhaus
Ute Hauser
Inhalt
1 Einleitung 2
2 Definitionen 3
2.1 Gesundheit 3
2.2 Gesundheitsförderung 3
3 Die Verankerung der Gesundheitsförderung in der Pflege 4
4 Gesundheitsförderung durch Pflegekräfte im Krankenhaus 5
4.1 Die Förderung der Gesundheit des Patienten 5
4.1.1 Voraussetzungen 5
4.1.2 Der Gesundheitsförderungsprozeß 7
4.1.3 Ziele und Folgen 9
4.2 Gesundheitsförderung in der eigenen Berufsgruppe 10
5 Zusammenfassung 11
6 Literaturverzeichnis 13
1 Einleitung
Gesundheitsförderung wird in Deutschland als Teil des Gesundheitswesens immer noch stark vernachlässigt. Vor allem Therapie und Rehabilitation, aber auch Forschung und Lehre sind die bisher vorrangig beachteten Bereiche der Gesundheitspolitik, welche somit die meisten Ressourcen für sich beanspruchen. Hier hat auch die Pflege ihren Platz eingenommen, in der Heilung von Krankheiten und der Hilfe zur Wiederherstellung von Gesundheit, in der Wiedereingliederung in das soziale Umfeld und der Pflege zuhause. In den letzten Jahren jedoch führten vor allem ökonomische Zwänge zu Reformierungsanstrengungen und Neustrukturierungsbemühungen im Gesundheitswesen, die Veränderungen hin zur Gesundheitsförderung und Prävention erkennen lassen. Schon 1988 (Gesundheits-Reform-Gesetz) und 1992 (Gesetz zur Strukturreform) wurden Gesetze erlassen, die zunächst nur die Krankenkassen zur Gesundheitsförderung verpflichteten. Fast zur selben Zeit startete der Bundesgesundheitsrat mit der Umsetzung der WHO-Strategie "Gesundheit für alle", welche 1986 in der Ottawa-Charta verankert wurde (vgl. GÖBEL et al. 1997, 96ff). Auch in der ersten europäischen Pflegekonferenz 1988 wurde diese Leitidee aufgegriffen und die Integration der Gesundheitsförderung in das Pflegeleitbild der Zukunft beschlossen (BRIESKORN-ZINKE 1995, 361).
Es ist folglich anzunehmen, dass der Bedarf an gesundheitsbezogenen Dienstleistungen steigen wird. Hier wird vor allem die Pflege als das Berufsfeld betrachtet, dessen Angehörige das Wissen, die Möglichkeiten und die Legitimation besitzen, gesundheitsfördernde Maßnahmen umzusetzen und durchzuführen. Die Pflege als Profession ist also gefordert, patienten- und handlungsorientierte Konzepte zu entwickeln, um der Aufgabe zur Gesundheitsförderung gerecht zu werden.
Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Begriff der "Gesundheitsförderung" für die Pflege zu definieren und handhabbar zu machen und die Verbindung der Pflege im Krankenhaus mit Gesundheitsförderung aufzuzeigen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und welches sind die Ziele der Pflege innerhalb der Gesundheitsförderung? Welchen Beitrag kann und muß die Pflege im Krankenhaus leisten, wo setzt sie an und wo steht der Patient dabei?
2 Definitionen
2.1 Gesundheit
Die WHO sieht Gesundheit als menschliches Grundrecht und als Voraussetzung für Frieden und Sicherheit:
"Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen." (WHO zit. n. WEIDNER 1995, 130)
Im Gesundheits-Brockhaus (1999) ist folgende Ergänzung zu finden: Gesundheit ist das un-gestörte funktionieren eines Organismus mit subjektiv empfundener Lebensqualität (Wohlbefinden) und objektiv feststellbarem körperlichem, geistigem und seelischem Gleichgewicht.
2.2 Gesundheitsförderung
[...]
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