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Arthur Schnitzler: Die Traumnovelle - Eine Erzählanalyse

Scholary Paper (Seminar), 2006, 12 Pages
Author: Magister Artium Yvonne Holz
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 12
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V130789
ISBN (E-book): 978-3-640-39563-7
ISBN (Book): 978-3-640-39544-6

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Arthur Schnitzlers Werk die „Traumnovelle“, welches ein Resultat der jahrelangen Beschäftigung mit der Psychologie, „(...) die Schnitzler schon früh als wesentlich für seine Arbeit ansah (...)“ (Schnitzler 2002, S. 111), ist. Im Rahmen dieser Analyse wird zunächst die Zeitstruktur der Novelle untersucht. Am konkreten Beispiel sollen hierbei Fragen nach der Ordnung (in welcher Reihenfolge), der Dauer (zeitlicher Umfang) und der Frequenz (Wiederholung) beantwortet werden. Ferner wird der Begriff des Modus als der Grad der Mittelbarkeit und der Perspektivierung des Erzählten dargelegt. Anschließend soll das Themengebiet der Stimme, als Akt des Erzählens, betrachtet werden (Martinez/Scheffel 2003, S. 30-45). Ziel der Analyse ist es, Anhaltspunkte und Bedeutungsperspektiven im Rahmen der zentralen Aufgabenstellung: Die Traumnovelle - im Spiegel der Analyse von Zeit, Modus und Stimme zu eruieren. Das zentrale Augenmerk liegt dabei auf der Darstellung der einzelnen Untersuchungskriterien, der Beweisführung anhand von ausgewählten Beispielen sowie der Untersuchung von Auswirkungen und Konsequenzen auf das Werk Schnitzlers.


Excerpt (computer-generated)

NDL

Arthur Schnitzler: Die Traumnovelle

Eine Erzählanalyse

Yvonne Holz


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2

2.

Inhaltsangabe

2

3. Analyse

3

3.1

Zeit

3

3.1.1

Ordnung

3

3.1.2

Dauer

4

3.1.3

Frequenz

5

3.2

Modus

6

3.2.1

Distanz

6

3.2.2

Fokalisierung

7

3.3

Stimme

8

3.3.1

Zeitpunkt

des

Erzählens

8

3.3.2

Ort

des

Erzählens

8

3.3.3 Stellung des Erzählers zum Geschehen

8

3.3.4 Subjekt und Adressat des Erzählens

9

4. Fazit

9

Literaturverzeichnis

10

1


1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Arthur Schnitzlers Werk die ,,Traumnovelle", welches

ein Resultat der jahrelangen Beschäftigung mit der Psychologie, ,,(...) die Schnitzler schon

früh als wesentlich für seine Arbeit ansah (...)" (Schnitzler 2002, S. 111), ist. Im Rahmen

dieser Analyse wird zunächst die Zeitstruktur der Novelle untersucht. Am konkreten Beispiel

sollen hierbei Fragen nach der Ordnung (in welcher Reihenfolge), der Dauer (zeitlicher

Umfang) und der Frequenz (Wiederholung) beantwortet werden. Ferner wird der Begriff des

Modus als der Grad der Mittelbarkeit und der Perspektivierung des Erzählten dargelegt.

Anschließend soll das Themengebiet der Stimme, als Akt des Erzählens, betrachtet werden

(Martinez/Scheffel 2003, S. 30-45). Ziel der Analyse ist es, Anhaltspunkte und

Bedeutungsperspektiven im Rahmen der zentralen Aufgabenstellung: Die Traumnovelle - im

Spiegel der Analyse von Zeit, Modus und Stimme zu eruieren. Das zentrale Augenmerk liegt

dabei auf der Darstellung der einzelnen Untersuchungskriterien, der Beweisführung anhand

von ausgewählten Beispielen sowie der Untersuchung von Auswirkungen und Konsequenzen

auf das Werk Schnitzlers.

2. Inhaltsangabe

Schnitzlers Werk die ,,Traumnovelle" gliedert sich in sieben Kapitel. Der Handlungsort ist

Wien zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Charaktere sind der Arzt Fridolin, seine Ehefrau

Albertine und ihre gemeinsame Tochter. Die Kapitel eins, zwei und drei umfassen das

gegenseitige Geständnis gedanklicher Untreue des Ehepaares, Fridolins ärztlichen

Hausbesuch bei dem alten Hofrat, das Liebesgeständnis dessen Tochter Marianne und seine

Bekanntschaft mit der Prostituierten Mizzi. Das vierte Kapitel beinhaltet Fridolins Begegnung

mit dessen alten Studienkollegen Nachtigall und den Besuch bei der nächtlichen "geheimen

Gesellschaft" auf dem Maskenball. Im darauffolgenden Kapitel berichtet Albertine Fridolin

von ihrem Traum. Im sechsten Kapitel sucht er den Leichnam der Frau, die seine angebliche

,,Retterin" von dem vergangenen nächtlichen Kostümfest ist, in der Leichenhalle auf. Im

siebten Kapitel kommt es zur Versöhnung der beiden Eheleute. Resümierend kann man

feststellen, dass die Kapitel eins bis drei die Einleitung umfassen, das vierte bis sechste

Kapitel die Haupthandlung präsentieren und das Kapitel sieben als Schluss fungiert.

2



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