Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Arnold Gehlens Begriff der Institution close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Arnold Gehlens Begriff der Institution

Hauptseminararbeit, 2003, 13 Seiten
Autor: Martin Nahlik
Fach: Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart

Details

Veranstaltung: Was ist der Mensch? Grundfragen einer modernen philosophischen Anthropologie
Institution/Hochschule: Universität zu Köln (Philosophisches Seminar)
Tags: Arnold, Gehlens, Begriff, Institution, Mensch, Grundfragen, Anthropologie
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 13
Note: gut
Literaturverzeichnis: ~ 6  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V13152
ISBN (E-Book): 978-3-638-18878-4
ISBN (Buch): 978-3-638-74674-8
Dateigröße: 160 KB

Zusammenfassung / Abstract

Seit Platon interessieren sich Philosophen für die Anthropologie und stellen dabei Fragen wie z.B.: Was ist der Mensch?, Woher kommt er?, Was vermag er?, Wohin geht er?. In der Antike wurde der Bezug des Menschen zum Kosmos und der Natur akzentuiert, während das Mittelalter den Einzelnen über die Natur erhebt und parallel zur Gottheit darstellt. Beiden gleich ist allerdings das "Hineingestelltsein" in eine göttliche Ordnung. Eine individuelle Einzigartigkeit ist abgegrenzt von einer für alle gültigen Weltordnung. Erst mit der Neuzeit begreift sich das Subjekt als autonom, als jemand, welcher die Welt kreativ, selbsttätig gestaltet und auf diese einwirkt. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entsteht die Anthropologie als eigentliche philosophische Disziplin. Der Mensch wird nun in seiner Individualität und seiner Selbständigkeit erfasst. Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts greift Scheler diesen Gedanken auf; fortgesetzt wird er dann u.a. von Plessner und Gehlen. Arnold Gehlen postuliert eine Doppelwertigkeit des Menschen. Dieser ist einmal mit allem anderen Lebendigen auf einer Ebene, aber nimmt auch wiederum durch den Geist eine Sonderstellung ein. Der Mensch ist instinktarm, weltoffen und demnach frei, im Gegensatz zum Tier. Der Mensch unterscheidet sich durch Sprache, Selbstbewusstsein und Handlung vom Tier. Er kann sich an verschiedenste Umweltbedingungen anpassen, ist also nicht an ein bestimmtes Milieu gebunden. Der Mensch ist nicht determiniert und kann sich eine zweite Umwelt kreieren, die ihn von seiner Instinktarmut und Organunspezialisiertheit befreit. Der Mensch ist also aktiver Produzent in der Weltgestaltung und nicht bloßer Konsument, wie das Tier. Hierzu gehört es, dass er sich Institutionen schafft, um überlebensfähig zu bleiben. Dem Begriff der Institution bei Arnold Gehlen werde ich mich in der folgenden Seminararbeit widmen.


Textauszug (computergeneriert)

 

Arnold Gehlens Begriff der Institution



Vorgelegt von: Martin Nahlik

Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung 3

2 Gehlens Leben im Zeitraffer 4

3 Erster Begriff vom Menschen 5

4 Die Funktion der Institutionen 7

4.1 Die Entlastungsfunktion der Institutionen 8
4.2 Die Entstehung der Institutionen 9
4.3 Institutionen als Bedingung für Kultur 9

5 Kritische Reflexion/Schlussbetrachtung/Ausblick 10

Literaturverzeichnis 12




1 Einleitung1

Seit Platon interessieren sich Philosophen für die Anthropologie und stellen dabei Fragen wie z.B.: Was ist der Mensch?, Woher kommt er?, Was vermag er?, Wohin geht er?.
In der Antike wurde der Bezug des Menschen zum Kosmos und der Natur akzentuiert, während das Mittelalter den Einzelnen über die Natur erhebt und parallel zur Gottheit darstellt. Beiden gleich ist allerdings das "Hineingestelltsein" in eine göttliche Ordnung. Eine individuelle Einzigartigkeit ist abgegrenzt von einer für alle gültigen Weltordnung.
Erst mit der Neuzeit begreift sich das Subjekt als autonom, als jemand, welcher die Welt kreativ, selbsttätig gestaltet und auf diese einwirkt. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entsteht die Anthropologie als eigentliche philosophische Disziplin. Der Mensch wird nun in seiner Individualität und seiner Selbständigkeit erfasst.
Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts greift Scheler diesen Gedanken auf; fortgesetzt wird er dann u.a. von Plessner und Gehlen.
Arnold Gehlen postuliert eine Doppelwertigkeit des Menschen. Dieser ist einmal mit allem anderen Lebendigen auf einer Ebene, aber nimmt auch wiederum durch den Geist eine Sonderstellung ein. Der Mensch ist instinktarm, weltoffen und demnach frei, im Gegensatz zum Tier. Der Mensch unterscheidet sich durch Sprache, Selbstbewusstsein und Handlung vom Tier. Er kann sich an verschiedenste Umweltbedingungen anpassen, ist also nicht an ein bestimmtes Milieu gebunden. Der Mensch ist nicht determiniert und kann sich eine zweite Umwelt kreieren, die ihn von seiner Instinktarmut und Organunspezialisiertheit befreit. Der Mensch ist also aktiver Produzent in der Weltgestaltung und nicht bloßer Konsument, wie das Tier.
Hierzu gehört es, dass er sich Institutionen schafft, um überlebensfähig zu bleiben. Dem Begriff der Institution bei Arnold Gehlen werde ich mich in der folgenden Seminararbeit widmen.

2 Gehlens Leben im Zeitraffer2

[...]


1 Vgl. Rehfus, 1992, S. 116, 117
2 Vgl. Brown, 1996, S. 270ff.


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:

Das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie

Autor: Anne-Katrin Weiher
Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, 2001 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/13152/arnold-gehlens-begriff-der-institution
please wait Bitte warten