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Dekubitusprophylaxe im OP

Termpaper, 2009, 28 Pages
Author: Michael Straub
Subject: Nursing Science

Details

Institute: St. Nikolaus Stiftshospital Andernach, Aus-, Fort-, und Weiterbildungsinstitut
Category: Termpaper
Year: 2009
Pages: 28
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V131617
ISBN (E-book): 978-3-640-37432-8
ISBN (Book): 978-3-640-37441-0

Abstract

Ich arbeite als Fachkrankenpfleger für den operativen Funktionsdienst im Zentral-OP des St. Nikolaus Stiftshospital Andernach. Die Hausarbeit sollte einen Bezug zu meiner täglichen Arbeit haben und für die OP-Abteilung von Nutzen sein. Der Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe in der Pflege" muss meines Erachtens nach auch im OP thematisiert bzw. umgesetzt werden. Bei meinen Recherchen stellte ich jedoch schnell fest, dass das Thema Dekubitus und dessen ursächliche Entstehung im OP in der Literatur kaum behandelt wird. Diese Hausarbeit ist eine Hilfe, den Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe in der Pflege" auch im OP umzusetzen und so unsere Patienten vor Schäden zu bewahren und den Mitarbeitern Sicherheit bei Ihrer täglichen Arbeit zu geben.


Excerpt (computer-generated)

St. Nikolaus Stiftshospital Andernach

Hindenburgwall 1

56626 Andernach

Fachweiterbildung

Leitung einer Pflege- oder Funktionseinheit im Gesundheitswesen

Hausarbeit

Dekubitusprohylaxe im OP

vorgelegt im März 2009

von

Michael Straub

Fachkrankenpfleger für den operativen Funktionsdienst


Vorwort

Im Rahmen der Fachweiterbildung zur Leitung einer Pflege- oder Funktionseinheit im

Gesundheitswesen wird unter anderem die Erstellung einer Hausarbeit gefordert.

Da ich als Fachkrankenpfleger für den operativen Funktionsdienst im Zentral-OP des St.

Nikolaus Stiftshospital Andernach arbeite, sollte für mich die Hausarbeit einen Bezug zu

meiner täglichen Arbeit haben und für die OP-Abteilung von Nutzen sein. Ein

Außenstehender, der die Arbeit und die Abläufe in einem OP nicht kennt, sollte das

Thema und meine Ausführungen dazu nachvollziehen können.

Nachdem wir uns im Unterricht über Expertenstandards unterhalten haben, war für mich

das Thema schnell gefunden. Der Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe in der Pflege"

sollte meines Erachtens nach auch im OP thematisiert bzw. umgesetzt werden.

Bei meinen Recherchen musste ich jedoch schnell erkennen, das das Thema Dekubitus

und dessen ursächliche Entstehung im OP in der Literatur kaum behandelt wird. In der

Regel sind es Hersteller von Lagerungshilfsmitteln, die hierzu Informationen

bereitstellen.

Diese Tatsache hat mich in meiner Meinung bestätigt, das die Entstehung eines

Dekubitus unter einer OP viel zu wenig thematisiert wird. Gerade professionell Pflegende

in diesem Bereich sollten sich immer wieder bewusst machen, wie wichtig eine gute

Dekubitusprophylase im OP ist, damit der Patient vor schwerwiegenden Schäden

geschützt wird.


- 1 -

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1

Dekubitus Grad 1

Seite 9

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 2

Dekubitus Grad 2

Seite 9

(Quelle, http://www.therapie-decker.de/Wundmanagemend1.html)

Abb. 3

Dekubitus Grad 3

Seite 10

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 4

Dekubitus Grad 4

Seite 10

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 5

Gefährdete Körperstellen

Seite 12

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 6

Gelmatten

Seite 17

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 7

Gelmatratze

Seite 17

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 8

Auflagedruckmessung für Gelmatte der Firma Esemtan

Seite 18

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)

Abb. 9

Verhalten der Styroporkugeln einer Vakuummatratze

Seite 19

(Quelle, http://www.buwschmidt.com/german/4form3.php)

Abb. 10

Ganzkörper Vakuummatratze

Seite 19

(Quelle, http://www.buwschmidt.com/german/4form3.php)

Abb. 11

Der Fingertest

Seite 22

(Quelle, S & M, Informationen zur Dekubitusprophylaxe)


- 2 -

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Seite 1

Inhaltsverzeichnis

Seite 2

1.

Der Dekubitus in der näheren Betrachtung

Seite 4

1.1.

Definition Dekubitus

Seite 4

1.2.

Ist ein Dekubitus ein Pflegefehler

Seite 4

1.3.

Ursachen eines Dekubitus

Seite 5

1.4.

Risikofaktoren für einen Dekubitus unter der OP

Seite 6

1.4.1. Reduziertes Körpergewicht

Seite 6

1.4.2. Hohes Körpergewicht

Seite 6

1.4.3. Trockene Haut

Seite 6

1.4.4. Vorerkrankungen

Seite 6

1.4.5. Inkontinente Patienten

Seite 7

1.4.6. Körpertemperatur

Seite 7

1.4.7. Reibungs- und Scherkräfte

Seite 7

1.4.8. Feuchtigkeit

Seite 8

1.4.9. Dauer der Druckbelastung

Seite 8

2.

Schweregrade eines Dekubitus

Seite 9

3.

Problemstellung

Seite 11

3.1.

Körpergewicht

Seite 11

3.2.

Auskühlen des Patienten

Seite 13

3.3.

Feuchtigkeit

Seite 13

3.4.

Kontrakturen

Seite 14

3.5.

Lageveränderungen

Seite 14

3.6.

Zeitfaktor

Seite 14

4.

Rechtliche Aspekte

Seite 15


- 3 -

5.

Maßnahmen zur Dekubitusvermeidung

Seite 16

5.1.

Druckentlastung

Seite 16

5.1.1. Gelmatten

Seite 16

5.1.2. Vakuummatratzen

Seite 18

5.1.3. Weichauflagen statt Standardauflagen

Seite 20

5.2.

Temperaturregulierung

Seite 20

5.3.

Mikrolagerung

Seite 20

5.4.

Schulung der Pflegekräfte

Seite 21

6.

Dokumentation

Seite 21

7.

Zusammenfassung

Seite 22

8.

Fazit

Seite 23

Literaturverzeichnis

Seite 24


- 4 -

1.

Der Dekubitus in der näheren Betrachtung

1.1.

Definition Dekubitus

Der Begriff Dekubitus stammt vermutlich von dem lateinischen decubare ("liegen") bzw.

von decumbere, decubitum ("sich niederlegen") ab. Gemeint ist somit das

"Sichdurchliegen" der Kranken.

Ursprünglich wurde das Druckgeschwür auch als Gangraena per decubitum bezeichnet,

woraus sich mit der Zeit als Kurzform der Begriff Dekubitus bildete.

(Quelle: Wikepedia)

Ein Dekubitus ist ein Geschwür der Haut und der tieferliegenden Gewebeschichten, das

durch langes Liegen auf einer Körperstelle zustande kommt.

1.2.

Ist ein Dekubitus ein Pflegefehler

Ein Dekubitus lässt sich vermeiden. So steht es auch in dem im Jahre 2000

veröffentlichtem Expertenstandard des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in

der Pflege.(DNQP).

Hier die Kernaussage des DNQP aus der Präambel des Expertenstandards.

Wörtliches Zitat:

"In der Standardaussage (Ergänzung des Verfassers: Jeder dekubitusgefährdete Patient /

Betroffene erhält eine Prophylaxe, die die Entstehung eines Dekubitus verhindert) und in

Ergebniskriterium 7 (Ergänzung des Verfassers: Der Patient / Betroffene hat keinen

Dekubitus) wird die Verhinderung eines Dekubitus als zentrales Ziel formuliert, da der

Entstehung eines Dekubitus in der Regel entgegengewirkt werden kann. Dennoch ist zu

konstatieren, dass dieses Ziel nicht bei allen Personengruppen erreichbar ist.

Einschränkungen bestehen für Personengruppen, bei denen die gesundheitliche Situation

gegen eine konsequente Anwendung der erforderlichen prophylaktischen Maßnahmen

spricht (z. B. bei lebensbedrohlichen Zuständen), eine andere Prioritätensetzung erfordert

(Menschen in der Terminalphase ihres Lebens) oder eine Wirkung der prophylaktischen



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