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Bachelor Thesis, 2008, 70 Pages
Author: Bachelor Linda Knipping
Subject: Economics / Business: General
Details
Year: 2008
Pages: 70
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-39815-7
ISBN (Book): 978-3-640-39823-2
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Abstract
Das Ziel dieser Arbeit ist, die bestehenden Städtebewertungsportale im Internet auf ihren Nutzen zur Marktforschung zu untersuchen. Es soll analysiert werden, ob die Portale für das touristische Stadtmarketing genutzt werden können, um mit Hilfe dieser die Situation einer Stadt zu analysieren. Daher sollen vor allem die folgenden Hypothesen im Laufe der Arbeit unter-sucht werden: • Mit Hilfe der Städtebewertungsportale kann eine Stadt ihre touristische Zielgruppe definieren • Das Außenimage einer Stadt lässt sich aus den Bewertungen der ehemaligen Besucher auf dem Portal ableiten • Angebotspotentiale einer Stadt können durch die Städtebewertungsportale ermittelt werden • Anhand der Portale lassen sich Konkurrenten identifizieren und beobachten • Die Städtebewertungsportale dienen als Marketinginstrument des Empfehlungsmarketing • Durch die Portale lassen sich Informationsasymmetrien zwischen den Nachfragern und der Stadt beheben • Mit einem gezielten Opinion-Monitoring können Kosten in der Marktforschung gespart und bessere Marketingkonzepte aufgestellt werden Der Fokus der Arbeit liegt vor allem in der Situationsanalyse, bei der davon ausgegangen wird, dass zwischen den Städten ein Wettbewerb um potentielle Gästekontingente besteht. Da die Online-Marktforschung Gegenstand der Arbeit ist, stützt sich die Recherche stark auf das Internet.
Excerpt (computer-generated)
Bachelorarbeit
Analyse von Städtebewertungsportalen
hinsichtlich ihrer Eignung als
Marktforschungsinstrument im Rahmen
des touristischen Stadtmarketings
angefertigt an der
Hochschule Harz
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Studiengang BWL/Dienstleistungsmanagement
vorgelegt von:
Linda Knipping
eingereicht am: 24. November 2008
S e i t e |
I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
I
Abkürzungsverzeichnis
III
Abbildungsverzeichnis
IV
Teil A: Einleitung
1
1. Einführung in das Thema 1
2. Problemstellung und Zielsetzung 1
3. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 2
Teil B: Hauptteil
4
1. Begriffe und Definitionen 4
1.1 Einordnung des Städtetourismus in den Tourismus und das
Stadtmarketing 4
1.1.1 Destinationen- Fremdenverkehrsorte 5
1.1.2 Stadtmarketing und Tourismus Marketing 6
1.1.3 Städtetourismus 7
1.2 Internetportale 9
1.3 Bewertungsportale User Generated Content 10
1.4 Marktforschung 12
1.4.1 Touristische Marktforschung 13
1.4.2 Online-Marktforschung 14
2. Marktforschung für die Situationsanalyse von Städten 15
2.1 Das städtetouristische Angebotspotential 16
2.1.1 Das ursprüngliche Angebot 17
2.1.2 Das abgeleitete Angebot 19
2.2 Konkurrenzanalyse 21
2.3 Imageanalyse 23
2.4. Konsumentenanalyse 25
2.4.1 Die städtetouristische Nachfrage 25
2.4.2 Zielgruppendefinition und Nachfragergruppen 27
3. Derzeitiges Angebot an Städtebewertungen im Internet 29
3.1 Integriert in touristische Bewertungsseiten 29
3.1.1 HolidayCheck 30
3.1.2 TripAdvisor 30
3.1.3 Zoover 31
S e i t e |
II
3.2 Städtebewertungsportale und interaktive Stadtportale 31
3.2.1 Qype 32
3.2.2 MyCityTrip 32
3.3. Integriert in eine Bewertungsseite: Ciao 33
4. Marktforschung anhand der Städtebewertungsportale für die
Situationsanalyse 34
4.1 Attraktivitätspotentiale 34
4.1.1 Attraktivitätsprofil (Qualität) 35
4.1.2 Angebotspalette (Menge) 37
4.2 Nutzen für die Konkurrenzanalyse 39
4.3 Imageanalyse 41
4.3.1 Bekanntheitsgrad der Stadt 41
4.3.2 Untersuchung nach Imagefaktoren 42
4.4 Nutzen für die Konsumentenanalyse 43
4.4.1 Zielgruppe 44
4.4.2 Bewertungen als Einflussgröße der Nachfrage 45
TEIL C: Schluss
48
1. Zusammenfassung und Fazit 48
2. Persönliche Betrachtung und Zukunftsausblick 50
Literaturverzeichnis
Internetquellen
Sonstige Quellen
Anlagen
S e i t e |
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb.
Abbildung
AG
Aktiengesellschaft
AGOF
Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung
AOL
American Online (ehemaliger Firmenname)
Art.
Artikel
ausgen.
ausgenommen
bzw.
beziehungsweise
C-to-C
Consumer-to-Consumer
DEHOGA
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband
d.h.
dass heißt
dt.
deutsch
GG
Grundgesetz
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
G&J
GRUNER&JAHR
ISP
Internet Service Provider
IT
Informationstechnik
MW
Mittelwert (arithmetisches Mittel)
TÜV
Technischer Überwachungs-Verein
u.a.
unter anderem
UGC
User Generated Content
vgl.
vergleiche
Web, WWW
Word Wide Web
WoM
Word-of-Mouth, Mund-zu-Mund Kommunikation
WTO
Welttourismusorganisation
S e i t e |
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1:
Begriffe Destination und Resort
5
Abbildung 2:
Kooperatives Stadtmarketing
6
Abbildung 3:
Städtetourismusarten
8
Abbildung 4:
Methoden der Marktforschung
12
Abbildung 5:
Stufen einer Marketing-Konzeption
15
Abbildung 6:
Das touristische Angebot
16
Abbildung 7:
Die Differenzierung der Beherbergungsbetriebe
21
Abbildung 8:
Einflussfaktoren auf die individuelle Nachfrage
26
Abbildung 9:
Zielgruppen Merkmale
27
Abbildung 10: Interessenverlagerung
28
Abbildung 11: Angebotsarten
35
Abbildung 12: Stärken/Schwächen-Beispiel für Berlin
36
Abbildung 13: Verpflegungskategorien
38
Abbildung 14: Beispiel eines Stärken/Schwächen-Vergleichs
40
Abbildung 15: Untersuchung des Bekanntheitsgrades
42
Abbildung 16: Zielgruppeninformationen
44
Abbildung 17: Bewertungsportale als Einflussfaktor auf die Nachfrage 46
Abbildung 18: Repräsentativität der Online-Datenerhebung
50
S e i t e |
1
Teil A: Einleitung
1. Einführung in das Thema
Schon 1908 sagte der Schriftsteller Hermann Löns: ,,Zukünftig wird es nicht
mehr darauf ankommen, daß wir überall hinfahren können, sondern ob es
sich lohnt, dort anzukommen." (Althof 1996, S.75) Im heutigen Zeitalter der
Low-Cost Airlines und der fast vollausgebauten Infrastruktur hat sich dieses
Zitat bewahrheitet. Ob es sich lohnt am Reiseziel überhaupt anzukommen,
geht mit dem neuen Trend von Bewertungsportalen einher, die in der Vor-
konsumphase die Nachfrage beeinflussen. Zudem verliert ,,in den heutigen
Zeiten der
Over-Communication
die passive Berieselung durch Massenme-
dien stark an Wirkung, so dass Weiterempfehlungen und Erfahrungen beste-
hender Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnen. (vgl. Weßner 2006)
Für den Städtetourismus bedeutet dies vor dem Hintergrund zunehmender
Konkurrenz am Markt und Beeinflussung der Nachfrager durch das neue
Medium Internet zukünftig noch mehr als bislang eine zielorientierte Markt-
forschung zu betreiben.
Motivation zu diesem Thema war vor allem mein Praktikum bei der Firma
HolidayCheck AG, die das größte deutsche Meinungsportal zu den Themen
Urlaub und Reisen betreibt. Zudem sammelte ich durch meine Arbeit als
Animateurin verschiedene Eindrücke von Destinationen, die ich bereits in
verschiedenen Meinungsportalen bewertet habe. Vor dem Hintergrund der
Studienvertiefung Standortmanagement liegt der Fokus der Arbeit im Bereich
Stadtmarketing.
2. Problemstellung und Zielsetzung
Das Ziel dieser Arbeit ist, die bestehenden Städtebewertungsportale im
Internet auf ihren Nutzen zur Marktforschung zu untersuchen. Es soll analy-
siert werden, ob die Portale für das touristische Stadtmarketing genutzt wer-
den können, um mit Hilfe dieser die Situation einer Stadt zu analysieren.
S e i t e |
2
Daher sollen vor allem die folgenden Hypothesen im Laufe der Arbeit unter-
sucht werden:
Mit Hilfe der Städtebewertungsportale kann eine Stadt ihre touristische
Zielgruppe definieren
Das Außenimage einer Stadt lässt sich aus den Bewertungen der
ehemaligen Besucher auf dem Portal ableiten
Angebotspotentiale einer Stadt können durch die Städtebewertungs-
portale ermittelt werden
Anhand der Portale lassen sich Konkurrenten identifizieren und beo-
bachten
Die Städtebewertungsportale dienen als Marketinginstrument des
Empfehlungsmarketing
Durch die Portale lassen sich Informationsasymmetrien zwischen den
Nachfragern und der Stadt beheben
Mit einem gezielten Opinion-Monitoring können Kosten in der Markt-
forschung gespart und bessere Marketingkonzepte aufgestellt werden
Der Fokus der Arbeit liegt vor allem in der Situationsanalyse, bei der davon
ausgegangen wird, dass zwischen den Städten ein Wettbewerb um potentiel-
le Gästekontingente besteht. Da die Online-Marktforschung Gegenstand der
Arbeit ist, stützt sich die Recherche stark auf das Internet.
3. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
Im einleitenden Kapitel wird zunächst der Begriff des Städtetourismus defi-
niert und in die Felder des Stadtmarketings und des Tourismus eingeordnet.
Zur Erläuterung der Städtebewertungsportale werden anschließend die Aus-
drücke
Internetportal
und
Bewertungsportal
mit dem aktuellen Begriff
User
Generated Content
beschrieben. Die Marktforschung wird mit den Besonder-
heiten der touristischen Marktforschung und der Online-Marktforschung er-
läutert. Eine nähere Betrachtung erfolgt speziell in dem Bereich der Sekun-
därforschung.
S e i t e |
3
Das folgende Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen für eine
Situationsanalyse. Zunächst werden die ursprünglichen und abgeleiteten An-
gebotspotentiale von Städten erläutert. Dies ist wichtig, da die Bewertungs-
portale meist die Angebotspotentiale als Hauptpunkte der Einteilung oder als
Kategorien verwenden. Diese Kategorien lassen sich in das ursprüngliche
und abgeleitete Angebot einteilen, um den Attraktivitätsgrad einer Stadt he-
rauszufinden. Zudem besteht die Situationsanalyse noch aus Konsumenten-
und Konkurrenzanalyse sowie der Imageanalyse. Hier werden die theoreti-
schen Grundlagen behandelt, die in Punkt 4 bei der Anwendung auf die Be-
wertungsportale benötigt werden.
Den Hauptteil der Bachelorarbeit bildet die Untersuchung der vorhandenen
Städtebewertungsportale. Die Internetportale werden nach dem Ziel der Ar-
beit analysiert. Daher erfolgt eine einführende Beschreibung der vorhande-
nen Portale. Diese werden dafür in drei Kategorien unterteilt, da Städtebe-
wertungen integriert in andere touristische Meinungsportale, reine Städte-
bewertungsportale sowie Produktbewertungsportale mit Städtebewertungen
existieren.
Folgend kommt es zur Anwendung der Theorie auf die Praxis. Die Messung
eines Attraktivitätsgrades einer Stadt erfolgt anhand ihrer Angebote, daher
werden diese auf Art, Qualität und Quantität untersucht. Zudem wird der Nut-
zen für die Konkurrenzanalyse untersucht. Dazu wird analysiert, ob sich die
relevanten Konkurrenten durch das Bewertungsportal bestimmen lassen und
ob anhand der Portale ein Stärken-/ Schwächenvergleich durchgeführt wer-
den kann. Auch für die Konsumentenanalyse wird der Gebrauch von Städte-
bewertungsportalen überprüft. Besonders wird die Zielgruppenbestimmung
betrachtet sowie die Bewertung als Einflussgröße für den Entscheidungspro-
zess der Konsumenten. Hier wird des Weiteren auf die Informationsökonomik
Bezug genommen.
Abschließend werden in einer Zusammenfassung die Analyseergebnisse
diskutiert und der weitere Bedarf an Forschung aufgezeigt.
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