Autor: Andreas Fechner
Fach: Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Details
Institution/Hochschule: Evangelische Fachhochschule Hannover (Sozialwesen)
Jahr: 2001
Seiten: 29
Note: 2,1
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 101 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-10819-5
ISBN (Buch): 978-3-638-63720-6
Zusammenfassung / Abstract
0. Einleitung In der Supervision werden Berater beraten. Supervision hilft die Sozialarbeit professionell zu machen. Supervision vermeidet schwarze Flecken in der Sozialarbeit. Supervision hilft bei Problemen in der Sozialarbeit. Frag mich nicht, darüber weiß ich nicht viel. Das sind einige Antworten die ich höre, wenn ich Mitstudenten frage, was sie über Supervision wissen. Heute haben wir das 21 Jahrhundert und die Supervision hat sich als selbstständige Profession etabliert. Durch die Antworten meiner Mitstudenten, und als ich in einem Referat hörte, wie die Supervision als ein Werkzeug der sozialen Arbeit bezeichnet wurde, erhielt ich Bestärkung bei der Idee, mich im Zuge einer Hausarbeit mit der Supervision zu beschäftigen. Die Idee mehr über Supervision zu erfahren entstand während meines Blockpraktikums. Ich konnte an einer Supervision teilnehmen. Die Fragen die in mir aufkamen, konnten von den Mitarbeitern der Institution, welche die Supervision in Anspruch nahm, nicht ausreichend beantwortet werden. Der Hintergrund das Supervision aus der Sozialarbeit im Zuge der Professionalisierung entstand und heute hilft die Qualitätstandards der Sozialarbeit zu erhalten und zu verbessern, sowie eine Fortbildung für SozialarbeiterInnen ist, sah ich es als sehr wichtig an, darüber informiert zu sein. Zu diesem Zeitpunkt beschloß ich, mich irgendwann mit dem Thema näher zu beschäftigen. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Die Supervision ist ein Kind der Sozialarbeit, das sich eine eigene Existenz aufgebaut hat. Aber wie ist das Verhältnis zu den Eltern heute? Ich werde zeigen wie sich die Supervision aus der Sozialarbeit entwickelt hat und wie sich ihre Entwicklung in Deutschland vollzog. Um zu verstehen was die Supervision der Sozialarbeit bietet und wo die Supervision in der Sozialarbeit ansetzen kann, werde ich beide definieren. Ich werde die Methoden, Ziele und Formen aufzeigen die beide verfolgen. Ich werde die Berufserfolge und die behindernden Bedingungen in der Sozialarbeit darstellen und hierbei werde ich auch meine eigenen Erfahrungen mit dem Umgang von Berufserfolgen in der Sozialarbeit einbringen. Die Frage die ich im Zuge der Hausarbeit bearbeiten will ist: ,,Die Bedeutung der Supervision für die Professionalisierung der Sozialarbeit". Um diese Frage zu beantworten werden wir schauen was professionelles Arbeiten in der Sozialarbeit ausmacht, wo sich Möglichkeiten zur Reflexion bieten und wie die Supervision versucht die Sozialarbeit mit Hilfe der berufsbegleitenden Supervision zu unterstützen. Im Resümee wollen wir noch einen kritischen Blick auf die Professionalität in der Sozialarbeit werfen.
Textauszug (computergeneriert)
Die Bedeutung der Supervision für die Professionalisierung der Sozialarbeit
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Sommersemester 2000
von
Andreas Fechner
fünftes Semester
Abgabedatum: 18.02.2001
Bearbeitungszeitraum: 21.01.-18.02.2001
0. Einleitung 3
1. Die Quellen der Supervision 5
1.1 Die Quelle ,,Sozialarbeit" 5
1.2 Die Quelle ,,psychotherapeutische Kontrollanalyse" 6
1.3 Verfahrensaneignung 66
2. Soziale Arbeit und Supervision- die Entwicklung bis heute 7
2.1 Die Entwicklung in Deutschland 7
3. Definition der Supervision 9
3.1 Ziele der Supervison 9
3.2 Formen der Supervision 11
3.3 Methoden der Supervision 12
4. Definition der Sozialarbeit 13
4.1 Methoden der Sozialarbeit 14
4.2 Berufliche Tätigkeitsmerkmale 14
5. Bestimmende Faktoren der Berufsarbeit in der Sozialarbeit 15
5.1 Berufserfolge 15
5.1.1 Eigene Erfahrungen 16
5.2 Behindernde Bedingungen 17
6. Professionelles Arbeiten in der Sozialarbeit 18
7. Reflexionsmöglichkeiten in der Sozialarbeit 19
8. Professionalität in der Sozialarbeit 20
8.1 Klientenbezogene Supervision 21
8.2 Kooperationsbezogene Supervision 21
8.3 Rollenbezogene Supervision 22
8.4 Eigene Erfahrungen 23
9. Resümee 24
0. Einleitung
- In der Supervision werden Berater beraten.
- Supervision hilft die Sozialarbeit professionell zu machen.
- Supervision vermeidet schwarze Flecken in der Sozialarbeit.
- Supervision hilft bei Problemen in der Sozialarbeit.
- Frag mich nicht, darüber weiß ich nicht viel.
Das sind einige Antworten die ich höre, wenn ich Mitstudenten frage, was sie über Supervision wissen.
Heute haben wir das 21 Jahrhundert und die Supervision hat sich als selbstständige Profession etabliert.
Durch die Antworten meiner Mitstudenten, und als ich in einem Referat hörte, wie die Supervision als ein Werkzeug der sozialen Arbeit bezeichnet wurde, erhielt ich Bestärkung bei der Idee, mich im Zuge einer Hausarbeit mit der Supervision zu beschäftigen.
Die Idee mehr über Supervision zu erfahren entstand während meines Blockpraktikums.
Ich konnte an einer Supervision teilnehmen.
Die Fragen die in mir aufkamen, konnten von den Mitarbeitern der Institution, welche die Supervision in Anspruch nahm, nicht ausreichend beantwortet werden.
Der Hintergrund das Supervision aus der Sozialarbeit im Zuge der Professionalisierung entstand und heute hilft die Qualitätstandards der Sozialarbeit zu erhalten und zu verbessern, sowie eine Fortbildung für SozialarbeiterInnen ist, sah ich es als sehr wichtig an, darüber informiert zu sein.
Zu diesem Zeitpunkt beschloß ich, mich irgendwann mit dem Thema näher zu beschäftigen. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen.
Die Supervision ist ein Kind der Sozialarbeit, das sich eine eigene Existenz aufgebaut hat. Aber wie ist das Verhältnis zu den Eltern heute?
Ich werde zeigen wie sich die Supervision aus der Sozialarbeit entwickelt hat und wie sich ihre Entwicklung in Deutschland vollzog. Um zu verstehen was die Supervision der Sozialarbeit bietet und wo die Supervision in der Sozialarbeit ansetzen kann, werde ich beide definieren. Ich werde die Methoden, Ziele und Formen aufzeigen die beide verfolgen. Ich werde die Berufserfolge und die behindernden Bedingungen in der Sozialarbeit darstellen und hierbei werde ich auch meine eigenen Erfahrungen mit dem Umgang von Berufserfolgen in der Sozialarbeit einbringen.
Die Frage die ich im Zuge der Hausarbeit bearbeiten will ist: ,,Die Bedeutung der Supervision für die Professionalisierung der Sozialarbeit".
Um diese Frage zu beantworten werden wir schauen was professionelles Arbeiten in der Sozialarbeit ausmacht, wo sich Möglichkeiten zur Reflexion bieten und wie die Supervision versucht die Sozialarbeit mit Hilfe der berufsbegleitenden Supervision zu unterstützen.
Im Resümee wollen wir noch einen kritischen Blick auf die Professionalität in der Sozialarbeit werfen.
1. Die Quellen der Supervision
Supervision (lat. supervidere) bedeutet etwas von oben her zu überblicken. Der Begriff Supervision hat sich im 16 Jahrhundert erstmals im angelsächsischen Raum in der Medizin etabliert.
1.1 Die Quelle „Sozialarbeit"
1878 wurde im Staat New York die erste „Charity Organization Society" (Wohlfahrtsorganisation) gegründet.
Friendly Visitors (ehrenamtliche Mitarbeiter), meistens Frauen aus dem Bürgertum waren als Armenbesucherinnen tätig. Damit hat das Casework durch seine Begründerin „Mary Richmond" seinen Ursprung gefunden.
Im Zuge der Professionalisierung wurden die bezahlten Mitarbeiter (paid agent) zum „agent supervisor". Der „agent supervisor" hatte die Aufgabe die „friendly Visitors" zu unterstützen, fachlich anzuleiten und zu kontrollieren. Die „Agent supervisor" waren die Vorgänger des heutigen Supervisors (und teilweise auch des professionellen Sozialarbeiters).
Durch die Fallbesprechungen der Ehrenamtlichen mit dem Supervisor war er für die Arbeit in der Organisation verantwortlich.
Der Supervisor war das Bindeglied. Der Supervisor sollte durch die administrative Kontrolle der Arbeitsvollzüge die Realisierung der Arbeitgeberziele sichern. Supervision entstand aus der Erkenntnis heraus, dass HelferInnen ihrerseits selbst Hilfe, Orientierung und Beratung benötigen. (siehe Schwarzwälder, H., 1990, in: Supervision, Heft 18, S.58)
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