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Subtitle: Produktentwicklung Golfpark Strelasund
Bachelor Thesis, 2009, 135 Pages
Author: Anne Tucholka
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Tags: Wellness, Golf, Tourismus, Gesundheitstourismus
Year: 2009
Pages: 135
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-41658-5
ISBN (Book): 978-3-640-41126-9
Diese Arbeit verknüpft durchgängig theoretische Erkenntnisse aus dem Wellness- und Golfsektor mit praktischer Anwendung.
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Abstract
Die hier vorliegende Arbeit beleuchtet eine neuartige Entwicklung in der Tourismusindustrie – die Kombination aus Golfsport und Wellness. Dieser Arbeit zugrunde liegt der Bedarf nach innovativer Produktentwicklung des touristischen Betriebes Golfpark Strelasund in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel der Arbeit ist es, zu zeigen, weshalb es sich lohnen könnte, Golf und Wellness zu kombinieren, wie eine Produktkombination gestaltet werden kann und welche unternehmerischen Schritte notwendig sind, um erfolgreich neue Produkte auf den Markt zu bringen. Zu diesem Zweck werden die Entwicklung der einzelnen Märkte analysiert, das Verhalten potenzieller Kunden detailliert dargestellt und zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen hinzugezogen, um in der Lage zu sein, ein innovatives Produkt gestalten und einführen zu können. Wellness ist beliebt, wird überall auf der Welt angeboten, hilft gegen Alltagsstress, fördert das Wohlbefinden – die Liste ließe sich fortsetzen. Problematisch ist nur, dass einerseits die momentanen Wellnessangebote wenig oder gar nicht auf gesundheitliche Aspekte eingehen, andererseits, dass dieser Wellnessmarkt gesättigt ist. Die Fragen, die aufkommen sind: WIE kann das bestehende Wellnessprodukt weiterentwickelt werden, so dass es den speziellen Bedürfnissen zukünftiger Kunden nach Erlebnissen und Gesundheit gerecht wird? WIE lässt sich ein stärkerer Fokus auf Gesundheit schaffen? WIE kann ein zukunftsträchtiges touristisches Produkt aussehen? Diesen und weiteren Fragen aus dem Bereich Entwicklung des Wellnesstourismus geht die vorliegende Arbeit nach, mit Hilfe eines sich in der Entwicklung befindenden touristischen Unternehmens aus Mecklenburg-Vorpommern – dem Golfpark Strelasund. Die Grundidee besteht darin, das Wellnessprodukt durch andere Produkte, vorrangig durch den Golfsport, effektiv zu ergänzen, sodass gesundheitsbezogene Kombinationsprodukte geschaffen werden können, die die heterogenen Bedürfnisse potentieller Gäste ansprechen. Das für diese Arbeit gültige Themenfeld ist die touristische Produktentwicklung. Der Autor hat folgende These aufgestellt: „Golf und Wellness lassen sich innovativ kombinieren und stellen einen touristischen Zukunftsmarkt dar, der die gesellschaftlichen Hauptbedürfnisse nach Gesundheit und Erlebnis befriedigen kann.“ Durch detaillierte Studien des Wellness- und Golfmarktes, Zielgruppenanalysen und Ergebnissen der Trendforschung konnte diese These bestätigt werden und neuartige Erkenntnisse gewonnen werden.
Excerpt (computer-generated)
Produktentwicklung Golfpark
Strelasund
-
Synergie-Effekte von Golf &
Wellness erkennen, nutzen und
umsetzen
Bachelor-Thesis
B.B.A. in Leisure and Tourism Management
an der Fachhochschule Stralsund
Autor: Anne Tucholka
Institution: Fachhochschule Stralsund
Fachbereich Wirtschaft
Leisure and Tourism Management
Datum: 26.08.2009
Die hier vorliegende Arbeit beleuchtet eine neuartige Entwicklung in der
Tourismusindustrie die Kombination aus Golfsport und Wellness. Dieser Arbeit
zugrunde liegt der Bedarf nach innovativer Produktentwicklung des touristischen
Betriebes Golfpark Strelasund in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel der Arbeit ist es, zu
zeigen, weshalb es sich lohnen könnte, Golf und Wellness zu kombinieren, wie eine
Produktkombination gestaltet werden kann und welche unternehmerischen Schritte
notwendig sind, um erfolgreich neue Produkte auf den Markt zu bringen. Zu diesem
Zweck werden die Entwicklung der einzelnen Märkte analysiert, das Verhalten
potenzieller Kunden detailliert dargestellt und zukünftige gesellschaftliche
Entwicklungen hinzugezogen, um in der Lage zu sein, ein innovatives Produkt gestalten
und einführen zu können.
This paper introduces the reader to a special upcoming product development section in
the hotel industry the combination of golf and wellness. It aims at showing why it
could be worthwhile to combine both products due to several severe societal and
economical changes in the western world. The goal of this paper is to show, how golf
and wellness can be successfully combined in hotel packages. To that end a detailed
analysis of the development of the single markets, the tourists′ behaviour and future
societal changes is done in order to be able to realise the chances of innovative product
development in the tourism sector.
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung 1
2
Tourismus in Deutschland 4
2.1
Deutscher Reisemarkt 5
2.2
Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern 8
3
Vorstellung Golfpark Strelasund 11
3.1
Einordnung in das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern 11
3.2
Ziele, Vision/ Mission 13
3.3
Philosophie 14
3.4
Produkte 15
3.4.1
Golf 15
3.4.2
Hotel 16
3.4.3
Restaurant/ Veranstaltungen 17
3.4.4
Tagung 18
3.4.5
Spa-Bereich 19
4
Faszination Golf 22
4.1
Zukunftsmarkt Golf 22
4.2
Zielgruppen 26
4.3
Das moderne Golfprodukt 29
5
Phänomen Wellness 33
5.1
Definitionsansätze Wellness 34
5.2
Megatrend Wellness?! 37
5.2.1
Wissenschaftliche Erklärung des Megatrends 38
5.2.2
Entwicklungsfaktoren für die steigende Nachfrage an Gesundheitsangeboten 40
5.2.3
Voraussichtliche Entwicklung des Wellnesssektors 52
5.3
Der Gesundheitsmarkt Deutschland 53
5.4
Der Wellnessgast 57
5.4.1
Der typische Wellnesskunde 58
5.4.2
Motive 60
5.4.3
Zielgruppen 62
5.4.4
Anforderungen an die Akteure 66
6
Verbindung von Golf und Wellness 69
6.1
Hauptelement Gesundheit 69
6.2
Gemeinsame Zielgruppen 74
6.3
Gemeinsame Anforderungen an die Produktentwicklung und die Akteure 76
6.4
Symbiotische Angebotsgestaltung 77
6.4.1
Kombiprodukte für den Golfpark Strelasund 77
6.4.2
Erweiterung Produktpalette 80
7
Ansatz zur Integrierten Produktentwicklung 86
8
Zusammenfassung 91
9
English Summary 93
10 Quellenverzeichnis 109
11 Anhang 116
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1:
Erweitertes Modell der Wellness-Elemente; Quelle: Nahrstedt 2001, S. 61 36
Abbildung 2:
Entwicklungsfaktoren für die Nachfrage nach Gesundheits- und Wellnessangeboten; Quelle:
Institut für Freizeitwirtschaft/ Alexandra Graf o. J., S. 3 40
Abbildung 3:
Einflussfaktoren auf die steigenden Nachfrage nach Wellnessprodukten; Quelle: eigene
Darstellung 41
Abbildung 4:
Gesellschaft im Wandel, Quelle: Opaschowski 2006, S. 443 46
Abbildung 5:
Deutschland 2020 - Das Risikoprofil, Quelle: Opaschowski 2006, S. 34 51
Abbildung 6:
Lebensqualität im Lebensverlauf, Quelle: Opaschowski 2006, S. 62 55
Abbildung 7: "Aus Fitness wird Wellness", Prognose aus dem Jahr 1987, Quelle: Opaschowski 2006, S. 266 80
Abbildung 8: Phasen Entwicklungsprozess, Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Schäppi 2005, S. 13 88
Abbildung 9: Integrierte Produktentwicklung, Quelle: eigene Darstellung 89
Abbildung 10: Abgrenzung von Tourismus und Freizeit, Quelle: Illing 2009, S. 2 116
Abbildung 11: Abgrenzung Wellnesstourismus-Kurtourismus, Quelle: Illing 2009, S. 31 117
Abbildung 12: Logo Golfpark Strelasund, Quelle: Golfpark Strelasund 118
Abbildung 13: 18-Loch-Golfplatz Golfpark Strelasund, Quelle: Golfpark Strelasund 1213
Abbildung 14: Bezeichnung Hotelzimmer im Golfpark Strelasund,
Quelle: Golfpark Strelasund GmbH & Co. KG 122
Abbildung 15: Partner im ersten und zweiten Gesundheitsmarkt, Quelle: Illing 2009, S. 26 126
Abbildung 16: Spa-Hotels mit verschiedenen Schwerpunkten, Quelle: Illing 2009, S. 115 126
Abkürzungsverzeichnis
BAT
British American Tobaco
BIP
Bruttoinlandsprodukt
bzw.
beziehungsweise
ca.
circa
DGV
Deutscher Golf Verband e.V.
DWV
Deutscher Wellness Verband
ebd.
Ebenda
EWU
Europäosche
Wellness
Union
F.U.R.
Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.
GfK
Gesellschaft für Konsumforschung
GTC
Golf & Tourism Consulting
IFF
Institut für Freizeitforschung
ITB
Internationale
Tourismus
Börse
km
Kilometer
KMU
Kleine und mittlere Unternehmen
m Meter
Mio.
Million(en)
Mrd.
Milliarde(en)
M-V
Mecklenburg-Vorpommern
NOG
nicht
organisierte
Golfspieler
NRW
Nordrhein-Westfalen
o. ä.
oder ähnliches
s. siehe
TCM
Traditionelle Chinesische Medizin
TMV
Tourismusverband
Mecklenburg-Vorpommern
u. a.
unter anderem
USP
Unique
Selling
Proposition
VcG
Vereinigung clubfreier Golfspieler im Deutschen Golf Verband e.V.
vgl.
vergleiche
WHO
Weltgesundheitsorganisation
z. B.
zum Beispiel
1 EINLEITUNG
,,Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist Alles nichts"
(Arthur Schopenhauer)
Das Verständnis von Gesundheit hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert. Nicht
mehr nur körperliche Fehlfunktionen beeinträchtigen den individuellen
Gesundheitszustand, sondern auch soziale Beziehungen, die psychische Verfassung
und das Aussehen. Die Gesundheit ist zum Ausgangspunkt für Lebensqualität
geworden.
Wir leben allerdings in einer schnelllebigen und äußerst heterogenen Gesellschaft.
Das bedeutet, dass Lebensqualität individuell bestimmt wird und in verschiedenen
Lebensabschnitten unterschiedlich definiert wird. Für den Einen bedeutet
Lebensqualität Gesundheit und Wohlergehen, für den Anderen Familienglück und
für wieder Andere materielle Sicherheit. Allgemein kann gesagt werden, dass
Gesundheit allein für den Einzelnen nicht mehr ausreicht, um von einer hohen
Lebensqualität sprechen zu können.
In den meisten Fällen spielt neben der Gesundheit der sogenannte Erlebniskonsum
eine entscheidende Rolle bei der Frage nach einem erfüllten und glücklichen Leben.
Der Mensch wünscht sich besondere Erlebnisse, die die hohen Anforderungen und
Stressfaktoren des Alltags kompensieren sollen. Diese Erlebnisse werden vor allem
im Urlaub und in der Freizeit gesucht.
Von daher ist die Tourismusindustrie ständig darum bemüht, jedes Produkt zu einem
besonderen Erlebnis für den Gast werden zu lassen, welches ihm ermöglicht, sich
vom Alltag zu erholen, Stress abzubauen, sich verwöhnen zu lassen und all dem
nachzugehen, wofür im Alltag keine Zeit bleibt.
Immer häufiger wird der Urlaub auch dazu genutzt, den eigenen Gesundheitszustand
zu verbessern. Das bedeutet, der Gast möchte das Angenehme mit dem Nützlichen
verbinden dem Alltag entfliehen und gleichzeitig seiner Gesundheit etwas Gutes
tun, zum Beispiel durch sportliche Betätigung, tiefe Entspannung oder gesunde
Ernährung. Aus diesem Verhalten lässt sich eine Motivationskette ableiten: der
1
Mensch strebt nach Glücklichsein, die Gesundheit kann einen Teil dazu leisten, der
Mensch braucht außerdem Erholung vom Alltag, deshalb fährt er in den Urlaub, der
Urlaub bietet besondere Erlebnisse und gesundheitsfördernde Aktivitäten, welche
wiederum zum Glücklichsein des Menschen beitragen. Anders betrachtet, möchte
der Mensch sowohl gesund sein als auch besondere Momente erleben. Im
anstrengenden Berufsleben bleibt oft wenig Zeit für Gesundheitsvorsorge und
gesundheitsfördernde Maßnahmen. Besondere Erlebnisse finden sich am besten
während eines Urlaubs, der gleichzeitig der Entspannung dienen soll. Weshalb also
nicht auch gleich die Gesundheit in den Urlaub integrieren und sprichwörtlich zwei
Fliegen mit einer Klappe schlagen?
Die Idee ist klar Urlaub mit Erholung und Gesundheit verbinden. Die Frage, die
es für touristische Anbieter nun zu beantworten gilt, ist: WIE kann ein Gast
während des Urlaubs gesünder und zufriedener werden? WIE können
gesundheitsvorsorgende und -fördernde Mittel in das Urlaubsangebot integriert
werden, ohne dass beim Gast negative Assoziationen von Krankenhaus und Arzt
geweckt werden und ohne, dass der Wunsch nach Erholung und besonderen
Erlebnissen zu kurz kommt?
Eine Antwort scheint es schon zu geben: Wellness. Wellness ist beliebt, wird
überall auf der Welt angeboten, hilft gegen Alltagsstress, fördert das Wohlbefinden
die Liste ließe sich fortsetzen. Problematisch ist nur, dass einerseits die
momentanen Wellnessangebote wenig oder gar nicht auf gesundheitliche Aspekte
eingehen, andererseits, dass dieser Wellnessmarkt gesättigt ist. Die nächsten Fragen,
die aufkommen sind: WIE kann das bestehende Wellnessprodukt weiterentwickelt
werden, so dass es den speziellen Bedürfnissen zukünftiger Kunden nach
Erlebnissen und Gesundheit gerecht wird? WIE lässt sich ein stärkerer Fokus auf
Gesundheit schaffen? WIE kann ein zukunftsträchtiges touristisches Produkt
aussehen?
Diesen und weiteren Fragen aus dem Bereich Entwicklung des Wellnesstourismus
geht die vorliegende Arbeit nach, mit Hilfe eines sich in der Entwicklung
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