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Termpaper, 2008, 17 Pages
Author: Dipl. Soz.Päd./Dipl. Soz.Arb. Mirjam Scholz
Subject: Pedagogy - Adult Education
Details
Tags: Erwachsenenbildung, Seminare, Anfangsituationen
Year: 2008
Pages: 17
Grade: 2.0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-41679-0
ISBN (Book): 978-3-640-41365-2
Die Arbeit behandelt die besondere Situation der Anfangssituationen von Seminaren in der Erwachsenenbildung und geht darauf ein, wie diese erfolgreich gemeistert werden können.
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Abstract
Anfangssituationen sind eine wichtige und wesentliche Hürde, für den weiteren Verlauf von Seminaren in der Erwachsenenbildung. Nicht immer gestalten sich diese als einfach und stellen öfter, als angenommen, eine Herausforderung dar. Doch warum sind Anfangssituationen in Seminaren nicht zu unterschätzen? Was lösen sie in der Gruppe aus und welchen Einfluss haben sie somit auf die Grup-pendynamik? Im Laufe dieser Arbeit möchte ich genau auf diese Frage- bzw. Problemstellungen eingehen: Was ist bei einem Seminareinstieg zu berücksichtigen, um diesen für Teilnehmer in der Erwachsenenbildung, sowie für die Leitung effizient zu gestalten?
Excerpt (computer-generated)
Technische Universität Kaiserslautern
Distance & International Studies Center
Fernstudium ,,Erwachsenenbildung"
Studienbegleitende Hausarbeit zum Thema:
Anfangssituationen in Seminaren der Erwachsenenbildung
Eingereicht von: Mirjam Scholz
Abgabedatum: August 2008
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung in die Thematik 3
2 Theoretische
Grundlagen 4
2.1
Gruppendynamik und Kommunikation 4
2.2 Teilnehmerorientierung
als
didaktisches Prinzip 6
3 Der
Seminareinstieg 7
3.1
Warum der Seminareinstieg so wichtig ist und was er leisten soll 7
3.2
Die Bedürfnisse der Teilnehmer 8
3.3
Die Herausforderung für den Seminarleiter 9
4 Gestaltung
von
Einstiegssituationen 10
4.1
Methoden zum Einstieg 10
4.2 Möglicher
Verlauf
einer Einstiegssituation 11
5 Fazit 14
6 Literaturverzeichnis 16
2
1
Einleitung in die Thematik
Anfangssituationen sind eine wichtige und wesentliche Hürde, für den weiteren Verlauf von
Seminaren in der Erwachsenenbildung. Nicht immer gestalten sich diese als einfach und stel-
len öfter, als angenommen, eine Herausforderung dar. Doch warum sind Anfangssituationen
in Seminaren nicht zu unterschätzen? Was lösen sie in der Gruppe aus und welchen Einfluss
haben sie somit auf die Gruppendynamik?
Im Laufe dieser Hausarbeit möchte ich genau auf diese Frage- bzw. Problemstellungen einge-
hen: Was ist bei einem Seminareinstieg zu berücksichtigen, um diesen für Teilnehmer in der
Erwachsenenbildung, sowie für die Leitung effizient zu gestalten?
Dazu möchte ich im folgenden Kapitel Seminareinstiege vom theoretisch Gesichtspunkt be-
leuchten, durch Begriffsbestimmungen von Kommunikation und Gruppendynamik, sowie
dem didaktischen Leitprinzip der Teilnehmerorientierung, der für mich ein Schlüssel für ein
erfolgreiches Seminar darstellt.
Im dritten Teil der Arbeit möchte ich klären, welche Wichtigkeit der Seminareinstieg hat und
was dieser leisten soll bzw. kann. Auch sollen im weiteren Verlauf die Bedürfnisse der Teil-
nehmer in Augenschein genommen werden, sowie die Herausforderung für die Seminarlei-
tung zu Beginn des Seminars. Für beide Seiten stellt der Einstieg einen wichtigen Punkt für
den weiteren Verlauf des Seminarprozesses dar diese Wichtigkeit und Herauforderungen,
werden ich versuchen aufzeigen.
Im vierten Teil werde ich verschiedene Methoden erläutern, die in Einstiegssituationen ange-
wandt werden können und einen möglichen Verlauf einer Anfangsphase darstellen, ausgelegt
auf das Lernen Erwachsener.
Zum Ende der Hausarbeit möchte ich im 5. Kapitel ein Fazit ziehen mit einer Anknüpfung an
den theoretischen Teil.
Zur Auseinandersetzung mit der Thematik, habe ich neben meinen eigenen Erfahrungen,
michmit Büchern oder Materialien durch eine Internetrecherche auseinandergesetzt die sich
mit Seminargestaltung und insbesondere der Phase der Anfangssituationen auseinandergesetzt
haben. Diese sind im Literaturverzeichnis aufgeführt.
3
2
Theoretische Grundlagen
In diesem Teil der Arbeit werde ich mich mit den Begriffen Gruppendynamik, Kommunikati-
on und Teilnehmerorientierung auseinander setzen. Sie sind für mich Grundlagen und wesent-
lich Bestandteile, zum Gelingen von Anfangssituation in der Erwachsenenbildung.
Bevor man sich in das ,,Abenteuer" Einstiegssituation begibt, geprägt vom Neuen und Unbe-
kannten, sollten Kenntnisse über diese Begrifflichkeiten und was sie (eventuell) bewirken
können, vorhanden sein. Den für eine Leitung, die kompetent ihr Seminar führen möchte, ist
es unerlässlich sich auch (im Vorfeld) mit theoretischen Grundlagen auseinander zusetzen, die
dann in das Praktische umgesetzt werden sollten.
Allerdings kann in dem vorgegeben Rahmen nur ein kurzer Überblick, über die Begrifflich-
keiten gegeben werden.
2.1 Gruppendynamik und Kommunikation
Begriffsbestimmung Gruppendynamik
Die Bezeichnung der Gruppendynamik geht auf K. Lewin zurück und ist Teilbereich der So-
zialpsychologie.
1
,,Der Begriff Gruppendynamik wurde von Lewin eingeführt für die Bezeichnung von Analyse
und Interpretation von Prozessen wechselseitiger Abhängigkeit und Steuerung des Verhaltens
von Mitgliedern sozialer Gruppen. [...] Die Sozialpsychologie untersucht unter Gruppendy-
namik psychische Gesetzmäßigkeiten innerhalb von Gruppen und fragt nach Kontakt, Dis-
tanz, Minoritätsbildung, Rangverhältnissen, Gruppenstereotypen und Rollendifferenzen."2
Die Gruppe als soziales Gebilde spielt eine wesentliche Rolle im Seminar. Sie besteht aus
zwei oder auch mehreren Personen, die aus gleichen Interessen oder Zielen o.a. in einem sozi-
alen Kontakt stehen.
3
Der Erfolg einer Gruppe hängt davon ab, ab ein wechselseitige Zusammenspiel stattfindet und
in diesem Zusammenhang ist es wichtig die Dynamik der Gruppe positiv zu fördern.
,,
Der Gruppenprozess steht in der Anfangsphase in der Spannung zwischen Vor-
sicht/Zurückhaltung auf der einen und Interesse/Arbeitsbereitschaft auf der anderen Seite".4
Den in Gruppensituation gibt es keine vorgegebenen Standartsituationen, alles ergibt sich aus
der jeweiligen Situation heraus. Daraus entsteht eine Dynamik in der Gruppe und für den wei-
1 Franz Stimmer, S.291
2 Paul Kaller, S. 176
3 Vgl. Franz Stimmer, S.290
4
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