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Edgar Allan Poe´s The Pit and the Pendulum und dessen Übersetzung ins Deutsche

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 18 Pages
Author: Elisa Bürkle
Subject: American Studies - Comparative Literature

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V13420
ISBN (E-book): 978-3-638-19087-9

File size: 204 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Edgar Allan Poe´s The Pit and the Pendulum
und dessen Übersetzung ins Deutsche

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Einführung in die Grundlagen der Übersetzungstheorie 3

2.1 Der Zweck der Übersetzung 4
2.2 Texttyp und Übersetzungsmethode 4
2.3 Textsorten und Textsortenklassen 5
2.4 Die Situation 6
2.5 Äquivalenz und Adäkuatheit 6

3. Poes Theorien zum tale 7

4. Poes The Pit and the Pendulum 9

5. Übersetzungsstrategien 10

5.1 Makrostrukturelle Perspektive 11
5.2 Mikrostrukturelle Perspektive 15
5.3 Schlusswort 17

6. Literaturverzeichnis 18



 


1. Einleitung

Im knappen Rahmen dieser Hausarbeit soll die 1998 im Lechner Verlag erschienene deutsche Übersetzung von Edgar Allan Poes 1842 zum ersten mal veröffentlichten Erzählung The Pit and the Pendulum untersucht werden. Im Mittelpunkt der Übersetzungsanalyse soll dabei die Diskussion um die angewandten Übersetzungsstrategien stehen. Vor der Besprechung dieser konkreten Übersetzung soll dem Leser im Kapitel Grundlagen der Übersetzungstheorie ein erster Einblick in die Theorie der literarischen Übersetzung ganz allgemein gewährt werden, wobei sich die Verfasserin in erster Linie auf Veröffentlichungen von Katharina Reiss und Hans J. Vermeer stützt (vgl. Literaturverzeichnis). Im Kapitel Poes Theorien zum tale soll Poes Gestaltungswille als Orientierungsgrundlage für die deutsche Übersetzung vorgestellt werden. Im Kapitel The Pit and the Pendulum sollen die Charakteristika der Erzählung besprochen werden, die für die Übersetzung relevant sind. Auf eine einleitende Nacherzählung wird weitgehend verzichtet, da davon ausgegangen wird, dass der Inhalt der besagten Erzählung dem Leser bekannt ist. Im Kapitel Übersetzungsstrategien wählt und hierarchisiert die Verfasserin, auf dem Inhalt der vorangegangenen Kapitel aufbauend, Aspekte, nach denen sie die Übersetzung anschließend untersucht. Das Schlusswort ist eine Gesamtwertung der Übersetzung, die sich aus den Ergebnissen des Kapitels Übersetzungsstrategien ergibt.

2. Einführung in die Grundlagen der Übersetzungstheorie

"Das Übersetzen von Literatur ist eine künstlerische Tätigkeit auf wissenschaftlicher Basis" so Rudi Keller auf Seite 7 seiner Einführung zu Linguistik und Literaturübersetzen. Demnach müsse sich der Übersetzer zuerst mit den Hypothesen der Übersetzungstheorie auseinandersetzen um dann, und da beginne die Kunst, die geeigneten sprachlichen Mittel zu finden, um bei der zielsprachigen Leserschaft die vom Übersetzer angestrebte Wirkung zu erzielen (vgl. Keller 12-13). Die zitierte "wissenschaftliche Basis" vom derzeitigen Erkenntnisstand und der derzeitigen Praxis ausgehend kurz zu erörtern, ist Ziel dieses Kapitels.

2.1 Der Zweck der Übersetzung

Heute gilt in der Regel das Ideal des "kommunikativen" Übersetzens. Dieser Ansatz beruht auf der Erkenntnis, dass Texte der Kommunikation (im weitesten Sinne) dienen, dass Texte für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben werden und dass Übersetzungen eine Funktion innehaben (vgl. Reiß, Grundfragen der Übersetzungswissenschaft 35). Das Ergebnis einer solchen Übersetzung sei ein Text, dem man zumindest sprachlich die Übersetzung nicht ansehe. Die Entwicklung hin zum kommunikativen Übersetzen geht auf die heutige Erwartung des Lesers zurück, der eine Übersetzung bevorzugt, die sich wie ein Original liest (vgl. Reiß/Vermeer 135). Der Leser steht im Mittelpunkt, weil sich der Zweck der Übersetzung, auch Skopos, Ziel oder Funktion genannt, nach ihm zu richten hat (vgl. Stolze 192). Demnach richten sich alle Entscheidungen beim Transfer eines Ausgangstextes in einen Zieltext nach dem intendierten Leser. Der Skopos ist also das Ziel, das allen anderen Zielen übergeordnet ist. Der Skopos eines Translats kann von dem des Ausgangstextes abweichen. Deshalb müsse die Funktion im Kommunikationsgeschehen von Ausgangs- und Zieltext immer als erstes überprüft werden und damit zusammenhängend, ob beispielsweise eine wörtliche, kommunikative oder philologische Übersetzung dem Zweck nach zu wählen sei (vgl. Reiss, Grundfragen der Übersetzungswissenschaft 36).
Wenn davon ausgegangen wird, dass der intendierte Leser der hier zu besprechenden Übersetzung literarisches Interesse an Poes tales hegt, des Englischen jedoch nicht mächtig ist, so ist eine Übersetzung wie die hier im Mittelpunkt stehende zu wählen, eine kommunikative. Kurz anzumerken ist jedoch, dass die vorgestellte Skopostheorie nicht auf uneingeschränkte Akzeptanz stößt, so kritisiert Jörn Albrecht den Ansatz Vermeers und plädiert dafür, die Entscheidung darüber, welche Funktion dem Translat zu einem bestimmten Zeitpunkt zukommen könnte, dem Leser zu überlassen (vgl. Albrecht 256-261).

2.2 Texttyp und Übersetzungsmethode

[...]


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