Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Examination Thesis, 2008, 143 Pages
Author: Ulrike Jenß
Subject: Biology - Micro- and Molecular Biology
Details
Year: 2008
Pages: 143
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-41024-8
ISBN (Book): 978-3-640-41033-0
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Diese Arbeit zeigt die Vielfalt der Herstellungsmöglichkeiten von Lebensmitteln durch Mikroorganismen. Auch neuartige Verfahren wie die Bionade-Herstellung, Mycoproteine oder asiatische Fermentationsprodukte werden vorgestellt. Im Anhang sind zudem Rezepte zur eigenen mikrobiellen Herstellung (z.B. Brot, Joghurt usw.) zu finden.
Excerpt (computer-generated)
Die Herstellung und Veredelung von
Lebensmitteln durch Mikroorganismen
Hausarbeit im Rahmen
der Ersten Staatsprüfung für das
Lehramt an Gymnasien
vorgelegt von
Ulrike Jenß
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
29.03.2008
I
Inhaltsverzeichnis
__________________________________________________________________________________________________________________
Abkürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Biotechnologisch bedeutende Mikroorganismen 2
2.1 BAKTERIEN 2
2.1.1 Milchsäurebakterien 2
2.1.2 Essigsäurebakterien 7
2.1.3
Bacillus, Brevibacterium, Propionibacterium, Kocuria, Micrococcus
und
Staphylococcus
9
2.2 PILZE 11
2.2.1 Hefepilze 11
2.2.2 Schimmelpilze 12
3 Der Einsatz von Starterkulturen 14
4 Die Herstellung pflanzlicher Lebensmittel mit Hilfe von Mikroorganismen 16
4.1 SAUERGEMÜSE 16
4.1.1 Sauerkraut 17
4.1.2 Salzgurken und andere fermentierte Gemüsearten 19
4.2 BACKWAREN 21
4.2.1 Hefeteig 21
4.2.2 Sauerteig 22
4.3 ALKOHOLISCHE GÄRPRODUKTE 25
4.3.1 Bier 25
4.3.2 Wein 30
4.3.3 Schaumwein 34
4.3.4 Sherry 34
4.3.5 Ethanolherstellung 35
4.4 FERMENTATIONSPRODUKTE AUßEREUROPÄISCHER HERKUNFT 36
4.4.1 Asiatische Starterkulturen 37
4.4.2 Miso 38
4.4.3 Tempeh 39
4.4.4 Gimchi 42
4.4.5 Sojasoße 42
4.4.6 Sufu 43
4.4.7 Hamanatto und Ang-kak 45
4.4.8 Oncom 46
4.4.9 Sake 46
4.4.10 Afrikanische Fermentationsprodukte 48
II
4.5 ALKALOIDHALTIGE LEBENSMITTEL 49
4.5.1 Kaffee 49
4.5.2 Kakao 51
4.6 DIE HERSTELLUNG ORGANISCHER SÄUREN 53
4.6.1 Citronensäure 53
4.6.2 Speiseessig 55
4.7 DER TEEPILZ KOMBUCHA 58
4.8 BIONADE ALS NEUARTIGES FERMENTATIONSPRODUKT 60
4.9 WASSER-KEFIR 63
5 Die Herstellung tierischer Lebensmittel mit Hilfe von Mikroorganismen 64
5.1. MILCHPRODUKTE 64
5.1.1 Sauerrahmbutter und Buttermilch 67
5.1.2 Sauermilch- und Joghurtprodukte 68
5.1.3 Die Käseherstellung 77
5.1.4 Probiotische Kulturen in Milchprodukten 88
5.2 FLEISCHPRODUKTE 92
5.2.1 Roh- und Kochpökelware 92
5.2.2 Rohwurst 94
5.2.3 Der Einsatz von Schimmelpilzen 97
5.3 FISCHPRODUKTE 99
6 Das Einzellerpotein als Eiweißquelle 101
6.1 HEFEN UND BAKTERIEN 102
6.2 DAS MYCOPROTEIN 105
6.3 PHOTOTROPHE MIKROORGANISMEN 108
7 Zusammenfassung 110
8 Literaturverzeichnis 111
9 Abbildungsverzeichnis 118
10 Tabellenverzeichnis 123
11 Anhang 124
I Übersicht über außereuropäische Lebensmittel 124
II Auswahlkriterien für probiotische Mikroorganismen 127
III Die Käseherstellung 128
IV Einfache Anleitungen zur Lebensmittelherstellung 129
12 Danksagung 138
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb.
Abbildung
ATP
Adenosintriphosphat
bar
Einheit für den Druck
biovar.
Biovarietät, Mikroorganismen gleicher Art mit biochemischen Unterschieden
C-Quelle Kohlenstoff-Quelle
C6H12O6
Glucose
ca.
circa
CO2
Kohlenstoffdioxid
ggf.
gegebenenfalls
et al.
(lat.) und andere
h
Stunde
H+
Wasserstoff-Ionen
H2
Wasserstoff
H2O
Wasser
kg
Kilogramm
l
Liter
mind.
mindestens
mg
Milligramm
NaCl
Natriumchlorid
N-Quelle
Stickstoff-Quelle
pH
negativ dekadisch logarithmierte Konzentration an H2-Ionen in einer wässrigen Lösung
pp.
(engl.) Seiten
ssp.
Subspezies (Unterart)
spp.
Spezies (Plural), mehrere Arten
Tab.
Tabelle
u.a.
und andere
u.U.
unter Umständen
v.a.
vor allem
Vol-%
Maß für den Anteil eines Stoffes in einem Gemisch bezogen auf das Volumen
z.B.
zum Beispiel
var.
Varietät einer Art
°C
°Celsius (Maß für die Temperatur)
°Oe
Grad Oechsle, Maßeinheit für das Mostgewicht des Traubenmostes
%mas
Maß für den Anteil eines Stoffes in einem Gemisch bezogen auf die Masse
1
1 Einleitung
Zahlreiche Lebensmittel des täglichen Gebrauchs wie Brot, Bier, Käse und Wurst werden
mit Hilfe von Bakterien, Pilzen, Zellkulturen und bestimmten Enzymen hergestellt oder
veredelt. Organische Verbindungen werden dabei durch Fermentationsprozesse abgebaut.
Ursprünglich wurden mit dem Begriff ,,Fermentation" nur anaerobe Prozesse assoziiert,
während man in der modernen Biotechnologie auch aerobe Prozesse wie die
Essigsäurebildung einbezieht. (Fuchs & Schlegel, 2007).
Seit Jahrtausenden werden Mikroorganismen aus der natürlichen Umgebung in vielen
Regionen genutzt, um verschiedene Produkte herzustellen. An diesen Fermentationen sind
u.a. Hefen, Milchsäurebakterien, Essigsäurebakterien und Propionsäurebakterien beteiligt
(Krämer, 2002)
Meist werden gezüchtete Hochleistungsstämme dieser Organismen in der modernen
großindustriellen Herstellung eingesetzt, die mit Hilfe spezieller Verfahren kontinuierlich
optimiert werden. Diese kontrollierte Nutzung der Mikroorganismen ist auch entscheidend
für die Produktqualität und sicherheit. Außerdem müssen bei der jeweiligen Fermentation
physikalische, biologische und thermische Bedingungen exakt eingehalten werden, um das
gewünschte Produkt zu erhalten (Reiß, 1987).
In Bezug auf Lebensmittel erfüllen die Mikroorganismen unterschiedliche Funktionen. So
erhöhen sie z.B. die Verdaubarkeit der Substrate, verringern die Garzeit, verzögern den
Verderb von Lebensmitteln und fördern ein angenehmes Aroma. Das Substrat wird
teilweise mit erwünschten Nährstoffen, z.B. Vitaminen, angereichert und unerwünschte
Substratbestandteile werden entfernt. Fermentationen beanspruchen auf der anderen Seite
aber auch mehr Zeit, den Einsatz spezieller Geräte, höhere Arbeitskosten und einen
Substanzverlust durch die Abbauprozesse. Dennoch spielen die mikrobiellen Prozesse auch
in Ländern mit einem Nahrungsmangel eine große Rolle.
Das Anliegen dieser Arbeit besteht darin, einen allgemeinen Überblick über die
Herstellung von Lebensmitteln mit Hilfe von Mikroorganismen zu geben. Die Vielzahl der
Organismen, Prozesse sowie die technologischen Verfahren werden dabei aufgezeigt,
wobei v.a. auf neuartige und exotische Produkte wie Bionade, Kombucha und Tempeh
näher eingegangen wird.
2
2
Biotechnologisch bedeutende Mikroorganismen
2.1
Bakterien
2.1.1 Milchsäurebakterien
Vor allem Milchsäurebakterien sind bei der Lebensmittelherstellung von Bedeutung. Sie
sind eine Gruppe morphologisch uneinheitlicher grampositiver, vorwiegend unbeweglicher
und katalasenegativer Bakterien, die als obligate Gärer Milchsäure ausscheiden. Man
unterscheidet stäbchenförmige
Lactobacillus
-Arten oder kokkenförmige Vertreter der
Gattungen
Enterococcus, Streptococcus
und
Leuconostoc
. Vorwiegend findet man
mesophile Milchsäurebakterien, aber einige können auch bei Temperaturen von 4°C oder
45°C wachsen (Bamforth, 2005). Mit Ausnahme von
Sporolactobacillus
bilden sie keine
Sporen (Krämer, 2002).
Milchsäurebakterien sind aerotolerante Anaerobier, deren Energiegewinnung auf der
homo- oder heterofermentativen Milchsäuregärung basiert (Fritsche, 1999). Sie sind als
obligate Gärer auf Zucker als Substrat angewiesen und enthalten in der Regel keine
Hämine, damit auch keine Cytochrome, Peroxidasen oder Katalasen (Fuchs & Schlegel,
2007). Des Weiteren säuern sie das Medium während der Gärung an (pKa der Milchsäure:
3,7). Dieser saure pH-Wert verhindert das Wachstum schädlicher Bakterien, die um Zucker
konkurrieren (Fuchs & Schlegel, 2007). Milchsäurebakterien bevorzugen dementsprechend
einen pH-Wert von 4 bis 4,5, aber manche Stämme tolerieren auch pH-Werte von 9 oder
3,2 (Bamforth, 2005).
Sie sind von besonderer Bedeutung für die Herstellung verschiedener Molkereiprodukte
sowie zur Konservierung pflanzlicher Materialien (Fritsche, 1999). Milchsäurebakterien
werden meist als GRAS (Generally Recognised as Safe) eingestuft (Bamforth, 2005).
Sie sind besonders an nähr- und wuchsstoffreiche Standorte, z.B. an sich zersetzende
Pflanzen sowie Darm und Schleimhäute von Tieren, angepasst, so dass sie Aminosäuren,
Vitamine und andere Stoffe nicht mehr selbst synthetisieren können. Sie benötigen Purine,
Pyrimidine, Aminosäuren und bestimmte Vitamine (Krämer, 2002).
3
2.1.1.1 Systematik der Milchsäurebakterien
Abbildung 1
Phylogenie einiger Milchsäurebakterien im Vergleich zu anderen Bakterien (Nestlé, 2002)
Die verschiedenen Gattungen der Milchsäurebakterien sind auf der Grundlage ihrer
Zellgestalt, der Basenzusammensetzung ihrer DNA, ihrer Phylogenie (Abb. 1) und dem
Gärungsstoffwechsel klassifiziert worden (Madigan & Parker, 2006). Alle
Milchsäurebakterien gehören zum Phylum
Firmicutes
und sie können den Familien
Lactobacillaceae, Streptococcaceae, Leuconostocaceae
sowie
Carnobacteriaceae,
Aerococcaceae
und
Enterococcaceae
zugeordnet werden.
Die sieben Gattungen
Lactobacillus, Lactococcus, Leuconostoc, Pediococcus,
Streptococcus
und
Tetragenococcus
werden bevorzugt in der Lebensmittelherstellung
verwendet. Auch Vetreter der Gattung
Enterococcus
wie
Enterococcus faecalis
werden
teilweise in fermentierter Nahrung gefunden und tragen u.a. zum Aroma von
Weißschimmelkäse bei. Es gibt jedoch ebenso Varianten von
E. faecalis
, die als Pathogene
Krankheiten wie die Endokarditis auslösen.
Aerococcus, Vagococcus
und
Weissella
gehören zwar ebenso zu den Milchsäurebakterien, werden jedoch kaum in Lebensmitteln
gefunden. Ihre Bedeutung ist noch unklar (Hutkins, 2006).
Zur Gattung
Lactococcus
gehören nichtbewegliche, homofermentative Bakterien, die
optimal bei Temperaturen um 30°C wachsen. Vor allem
Lactococcus lactis
wird oft in der
4
Lebensmittelherstellung verwendet, so z.B. bei der Produktion von Käse und Joghurt
(Bamforth, 2005).
Streptokokken sind hauptsächlich pathogene und oral vorkommende Bakterien. Eine
Ausnahme ist
S. thermophilus,
ein Bakterium, das in der Joghurtproduktion und in der
Käseherstellung verwendet wird (Bamforth, 2006). Sie sind meist homofermentativ
(Madigan & Parker, 2006).
In der Gattung
Leuconostoc
sind v.a. heterofermentative Kokken zusammengefasst. Diese
Stämme bilden z.B. die Aromastoffe Diacetyl und Acetonin durch den Citratkatabolismus
und werden so auch in der Milchwirtschaft eingesetzt (Madigan & Parker, 2006). In der
Sauerkrautherstellung sind sie in den frühen Phasen beteiligt, um den pH-Wert zu
erniedrigen, und in der Käseherstellung sind sie für die CO2-Produktion verantwortlich
(Bamforth, 2005).
Oenococcus
ist eine Gattung, deren Bedeutung sich hauptsächlich auf die Herstellung von
Wein beschränkt. Die Bakterien haben die Fähigkeit, die Apfelsäure im Wein zu
Milchsäure zu decarboxylieren und sie tolerieren einen niedrigen pH-Wert sowie eine hohe
Alkoholkonzentration (Hutkins, 2006).
Pediokokken sind obligat heterofermentativ und fakultativ anaerob. Sie wachsen optimal
bei 25°C bis 40°C, teilweise auch bei 50°C. Sie werden bei der Sauerkrautherstellung, aber
auch bei der Fleischfermentation, verwendet. Kennzeichnend ist die extreme Toleranz
gegenüber Salz (>18%[w/v]), so dass diese Bakterien auch bei der Herstellung von
Sojasoße eingesetzt werden (Bamforth, 2006). Auf der anderen Seite können sie aber Bier
und Wein verderben.
Lactobazillen sind in der Regel stäbchenförmig und homofermentativ. Sie kommen meist
in Milchprodukten vor. Im Allgemeinen sind sie resistenter gegenüber Säure als andere
Milchsäurebakterien und wachsen auch noch bei einem pH-Wert von 4 gut. Diese
Bakterien sind daher meist für die Endstadien der meisten Milchsäuregärungen
verantwortlich und nur selten pathogen. Sie gehören außerdem zu den Starterorganismen in
der Käse- und Joghurtherstellung (Hutkins, 2006).
Auch die Gattung
Bifidobacterium
bildet Milchsäure. Diese Mikroorganismen sind Y- oder
V-förmig und gehören der Ordnung
Actinomycetales
an (Krämer, 2002). Bis in die 1970er
Jahre hinein wurden Bifidobakterien fälschlich dem Genus
Lactobacillus
zugeordnet, da
sie Zucker über ihren Energiestoffwechsel zu Milchsäure und Essigsäure abbauen. Sie sind
Gram-positiv, überwiegend anaerob und sehr bedeutend für die Lebensmittelherstellung.
Sie werden v.a. aufgrund ihrer probiotischen Funktion Milchprodukten wie Joghurt
5
beigefügt. Ihr Temperaturoptimum liegt zwischen 37°C und 41°C und das pH-Optimum
zwischen 6,5 und 7,0. In Bezug auf das Nährstoffangebot sind sie anspruchsvoll, da sie
Vitamine und andere Verbindungen zum Wachstum benötigen (Hutkins, 2006).
Entscheidend ist, dass die meisten Milchsäurebakterien auch in Gegenwart von Luft
wachsen können, da Sauerstoff für sie nicht toxisch ist. Nur Bifidobakterien sind anaerob
und haben ihr Optimum in einer mit CO2 10%[v/v] angereicherten Atmosphäre.
2.1.1.2 Die Milchsäuregärung
In Bezug auf die Gärung können die Milchsäurebakterien in eine homo- und eine
heterofermentative Gruppe unterschieden werden.
Die homofermentativen Mikroorganismen bauen Zucker nahezu gänzlich, über den
Fructosebiphosphat-Weg, d.h. die Glykolyse, zu Milchsäure ab (Dietrich, 1999). Aus 1
Mol Glucose werden 2 Mol Pyruvat und zusätzlich 2 Mol ATP gebildet. Der Wasserstoff,
der durch die Dehydrogenierung entstanden ist, wird auf Pyruvat übertragen, so dass
Milchsäure entsteht (Abb.2).
Abbildung 2
Homofermentative Milchsäuregärung (Krämer, 2002)
Milchsäurebakterien, die heterofermentativ wirken, besitzen keine Aldolase und keine
Triosephosphat-Isomerase. Aufgrunddessen bauen sie den Zucker über den
Pentosephosphat-Weg ab (Abb.3).
6
Abbildung 3
Heterofermentative Milchsäuregärung (Krämer, 2002)
Die Endprodukte variieren je nach Bakterienart. So bildet
Leuconostoc mesenteroides
Milchsäure, Ethanol und Kohlendioxid:
C H O
CH
CHOH
COOH
CH
CH OH
CO
1
ATP
6
12
6
3
3
2
2
Lactobacillus brevis
bildet hingegen aus Acetyl-Phosphat Essigsäure bei Gewinn von 1
Mol ATP. Fructose oder Glucose übernehmen dabei die Funktion des
Wasserstoffakzeptors, wodurch Mannit entsteht.
)
1
(
C H O
Milchsäure
Essigsäure
CO
NADH
2
ATP
6
12
6
2
2
( )
2
NADH
Fructose
Mannit
NAD
2
Bei der Tätigkeit des
Bifidobacterium bifidum
entstehen durch den Abbau der Glucose
Essigsäure und Milchsäure:
2
C H O
2
Milchsäure
3
Essigsäure
6
12
6
Die Milchsäure, die gebildet wird, kann unterschiedliche Strukturen haben (Abb.4). Man
unterscheidet die linksdrehende D(-)-Milchsäure, die im menschlichen Körper schwerer
abbaubar ist, und die rechtsdrehende leicht verwertbare L(+)-Milchsäure (Krämer, 2002).
Es handelt sich um zwei stereoisomere Moleküle, die auch als Enantiomere bezeichnet
werden.
Einige Arten von
Lactococcus
und
Bifidobacterium
bilden bis zu 100%[v/v] L (+)-
Milchsäure, während
Lactobacillus delbrueckii ssp. bulgaricus
,
ssp. lactis
sowie einige
Leuconostoc
-Arten 100%[v/v] D(-)-Milchsäure produzieren (Dietrich, 1999). Bei der
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Author: Marco FeindlerPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Author: Zoran ZivkovicPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Author: Claudia NickelPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Author: Maik PhilippPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Author: Mark RichterPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008
This text can be quoted and accessed from this url: