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Examensarbeit, 2007, 96 Seiten
Autor: Mehtap Söyler
Fach: Geowiss. / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie
Details
Tags: Auswirkungen des Klimawandels, Klimawandel, Schweizer Wintertourismus, Schweizer Wintersporttourismus, Klimawandel und Alpen, Klimawandel und Schweizer Wintertourismus
Jahr: 2007
Seiten: 96
Note: 1,2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-40878-8
ISBN (Buch): 978-3-640-40918-1
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Zusammenfassung / Abstract
Der globale Klimawandel ist in aller Munde. Kaum ein Thema hat in den vergangenen Wochen und Monaten in der Öffentlichkeit für so viel Furore gesorgt, wie die Veränderung des Klimas. Jeden Tag ist aus den Medien, sei es dem Fernsehen oder den Zeitungen, zu entnehmen, dass der vom Menschen verursachte Zusatztreibhauseffekt (anthropogener Treibhauseffekt) seine Spuren hinterlassen hat bzw. hinterlassen wird. Die Auswirkungen des Klimawandels treten nicht nur in Form von Temperaturerhöhungen, sondern auch in Anhäufungen von extremen Wetterereignissen auf, wie z.B. Dürren, Überschwemmungen oder tropischen Wirbelstürmen. Weitere Folgen der Temperaturerhöhung, die durch den Klimawandel herbeigeführt sein soll, sind zudem Veränderungen des Niederschlags, des Meeresspiegels und der Schneebedeckung. Eine Folgewirkung der extremen Wetterereignisse sind wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. Für viele Menschen in allen Teilen der Welt sind das Schäden, die durch Orkane, Lawinen oder aber auch Hochwasser entstehen können. Es bleibt jedoch die Frage offen, ob das Auftreten von Extremwetterereignissen eine Folge des Klimawandels ist, oder ob es sich dabei um natürliche Schwankungen des Klimas handelt.
Textauszug (computergeneriert)
Wissenschaftliche Hausarbeit
Erste Staatsprüfung für das Lehramt
an Haupt- und Realschulen
Thema der Arbeit
,,Die Auswirkungen des Klimawandels in
Bezug auf den Schweizer Wintertourismus"
Angefertigt im Fach
Geographie
Bearbeitungszeitraum
05.03. 29.05.2007
Mehtap Söyler
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung 1
1.1
Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 1
1.2
Aufbau der Arbeit 3
2
Der Klimawandel 5
2.1
Das Klimasystem 5
2.2
Der Treibhauseffekt 8
2.2.1 Der natürliche Treibhauseffekt 9
2.2.2 Der anthropogene Treibhauseffekt 11
2.3
Globale Auswirkungen des Klimawandel 16
2.3.1 Auswirkungen auf die Alpen 18
2.3.2 Auswirkungen auf die Schweiz 20
3
Klimawandel und Wintertourismus 28
3.1
Veränderungen der Landschaft durch den Klimawandel 30
3.2
Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersporttourismus in der Schweiz 32
3.3
Schnee(un)sicherheit in den Schweizer Alpen 36
3.3.1 Die drei schneearmen Winter Ende der 1980er Jahre 39
3.3.2 Auswirkungen der schneearmen Winter 41
4
Fallbeispiel Saas-Fee 44
4.1
Strukturdaten 44
4.2
Klimawandel: Mögliche Auswirkungen 53
4.3
Maßnahmen 59
II
5
Fallbeispiel Leukerbad 64
5.1
Strukturdaten 64
5.2
Klimawandel: Mögliche Auswirkungen 72
5.3
Maßnahmen 76
6
Fazit und Ausblick 80
7
Literaturverzeichnis 84
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1:
Das Klimasystem (Quelle: www.enso.info) 5
Abb. 2: Der Stockwerksaufbau der Atmosphäre (Quelle: www.ibs.hh.schule.de) 6
Abb. 3: Der Treibhauseffekt (Quelle: www.elke-hartleib.de) 11
Abb. 4: Von Industrienationen verursachte Zusatztreibhausgase durch
Verbrennung fossiler Energieträger (Quelle: www.worldplan.de) 12
Abb. 5: Die fünf wärmsten Jahre seit 1890 (Quelle: www.tagesschau.de) 16
Abb. 6: Grundlagen von Klimaprognosen
(Quel e: .Cubasch und Kasang, 2000, S. 23, nach MPI /DRKZ) 18
Abb. 7: Gletscherspuren (Quelle: www.staff.uni-mainz.de) 20
Abb. 8: Digitales Höhenmodell (DHM) Aletschregion: Gletscherstände 1850 (rot)
und 1973 (blau), (Quelle: www.geo.unizh.ch,) 21
Abb. 9: Gesamtfläche der Schweizer Gletscher 1850-2000
(Quelle: www.klimainfo.ch) 22
Abb. 10: Permafrostgebiet : Murtél-Corvatsch Oberengadin GR
(Quelle: www.raonline.ch) 24
Abb. 11: Übersicht der potenziellen Permafrostverbreitung in der Schweiz
(Quelle:www.klimainfo.ch) 25
Abb. 12: Die Notwendigkeit von Kunstschnee (Quelle: :www05.wdr.de) 28
Abb. 13: Cash-Flow Schweizer Seilbahnunternehmen (Quelle: www.cipra.org) 42
Abb. 14: Anreiseplan Saas-Fee (Quelle: www.saas-fee.ch[a] 44
Abb. 15: Übersichtskarte Saastal (Quelle:www.saas-fee.ch [b]) 44
Abb. 16: Übernachtungsangaben Saas-Fee seit 1950
(Quelle: vgl. Fehrholz, 2006, S. 112) 48
Abb. 17: Durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Saas-Fee differenziert nach
Beherbergungsform im Winter (Quel e: vgl. Fehrholz, 2006, S. 160) 49
IV
Abb. 18: Anteil der Erwerbstätigen in Saas-Fee nach Wirtschaftsfaktoren seit 1950
(Quel e: vgl. Fehrholz, 2006, S. 128) 50
Abb. 19: Metro-Alpin (Quelle: homepage.sunrise.ch) 51
Abb. 20: Pistenplan Saas-Fee (Quelle: www.skigebiete-test.de) 52
Abb. 21: Eispavillon auf dem Mittelallalin auf 3.500m (Quelle: www.adora.ch) 53
Abb. 22: Temperaturen in Saas-Fee (Quelle: www.saas-fee.ch [a]) 54
Abb. 23: Neuschneesummen und Sonnenscheindauer (Quelle: www.saas-fee [a]) 55
Abb. 24: Spaltensturzgefahr (Quelle: www.alpineresearch.de) 57
Abb. 25: Schneekanone (Quelle: www.schneeanlagen.de) 59
Abb. 26: Gletschervlies gegen Gletscherscherschwund
(Quelle: www.archiv.rz-online.ch) 62
Abb. 27: Anreise Leukerbad (Quelle: www.leukerbad.ch[a]) 64
Abb. 28: Anteil der Erwerbstätigen in Leukerbad nach Wirtschaftssektoren
(Quel e: vgl. Fehrholz, 2006, S. 129) 66
Abb. 29: Übernachtungszahlen in Leukerbad seit 1951
(Quel e: vgl. Fehrholz, 2006,S. 114) 67
Abb. 30: Anteil der Übernachtungen in Leukerbad differenziert nach Saison seit 1969
(Quel e:vgl. Fehrholz, 2006, S. 115) 67
Abb. 31: Panoramakarte Leukerbad (Quelle: www.leukerbad.ch[g]) 69
Abb. 32: Thermalbad in Leukerbad (Quelle: www.myswitzerland.com) 70
Abb. 33: Leukerbad Winter (Quel e: www.leukerbad.ch [g]) 71
Abb. 34: Torrentbahnen Leukerbad (Quelle: www.leukerbad.org) 72
Abb. 35: Lawinenwächter (Quelle: www.seilbahnen.ch) 78
Abb. 36: Gasex-Anlage (Quel e: Stoffel, 2005, S. 6) 79
Abb. 37: Gesprengte Staublawine mit Schadensfolge (Quelle: www.cenat.ch) 79
V
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Beitrag von Spurengasen der Atmosphäre zum natürlichen Treibhauseffekt
(Quel e: Cubasch u. Kasang, 2000, S .40 nach Schönwiese, 1996) 10
Tab. 2: Langlebige anthropogene Treibhausgase
(Quelle: Cubasch u. Kasang, 200, S. 42, Daten nach Houghton, et al., 1995) 15
Tab. 3: Schneesicherheit der Schweizer Skigebiete
(Quel e: Abbeg, 1996, S. 127) 34
Tab. 4: Schneesicherheit Schweizer Einzelanlagen
(Quel e: Abbeg, 1996, S. 127) 34
Tab. 5: Landwirtschaftsbetriebe in Saas-Fee seit 1950
(Quel e: vgl. Fehrholz, 1006, S. 109) 46
Tab. 6: Beherbergungsangebote in Saas-Fee 2005/06
(Quel e: vgl. Fehrholz, 2006, S. 147) 47
Tab. 7: Soziokulturelle Bevölkerungsstruktur in Saas-Fee (2004),
(Quel e: vgl. Fehrholz, 2006,S. 120) 50
Tab. 8: Soziokulturelle Bevölkerungsstruktur in Leukerbad (2004), 68
(Quelle: vgl. Fehrholz, 2006, S. 122)
Tab. 9: Beherbergungsangebote in Leukerbad 69
(Quelle: vgl. Fehrholz,1996, S. 147)
VI
1. Einleitung
Bei der Wahl meines Themas hat mich auf der einen Seite die Aktualität und mein zu dem
damaligen Zeitpunkt unzureichendes Wissen über den Klimawandel dazu bewogen, mich
näher mit dieser Problematik auseinandersetzen zu wol en. Mit ,,unzureichend" meine ich
den Kenntnisstand, welchen ich lediglich über die Medien erworben habe. Auf der anderen
Seite hat mich als Lehramtsstudent für Sport
und
Geographie interessiert, wie sich der
Klimawandel auf den Wintersporttourismus auswirkt und um mir davon ein genaueres Bild
machen zu können, habe ich zwei Fallbeispiele aus der Schweiz hinzugezogen.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
Der globale Klimawandel ist in aller Munde. Kaum ein Thema hat in den vergangenen
Wochen und Monaten in der Öffentlichkeit für so viel Furore gesorgt, wie die Veränderung
des Klimas. Jeden Tag ist aus den Medien, sei es dem Fernsehen oder den Zeitungen, zu
entnehmen, dass der vom Menschen verursachte Zusatztreibhauseffekt (anthropogener
Treibhauseffekt) seine Spuren hinterlassen hat bzw. hinterlassen wird. Die Auswirkungen
des Klimawandels treten nicht nur in Form von Temperaturerhöhungen, sondern auch in
Anhäufungen von extremen Wetterereignissen auf, wie z.B. Dürren, Überschwemmungen
oder tropischen Wirbelstürmen. Weitere Folgen der Temperaturerhöhung, die durch den
Klimawandel herbeigeführt sein soll, sind zudem Veränderungen des Niederschlags, des
Meeresspiegels und der Schneebedeckung. Eine Folgewirkung der extremen Wetter-
ereignisse sind wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. Für viele Menschen in allen Teilen
der Welt sind das Schäden, die durch Orkane, Lawinen oder aber auch Hochwasser
entstehen können. Es bleibt jedoch die Frage offen, ob das Auftreten von Extremwetterer-
eignissen eine Folge des Klimawandels ist, oder ob es sich dabei um natürliche
Schwankungen des Klimas handelt.
Besonders in jüngster Zeit konnte man am eigenen Leibe spüren, wie die Temperaturen im
Sommer, aber auch im Winter angestiegen sind. Da wäre zum einen der heiße Sommer aus
dem Jahr 2003 und zum anderen der Winter 2006/07, welcher der wärmste Winter seit 125
Jahren war, zu nennen. Die sechs wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
sind in dem Zeitraum von 1998 bis 2005 gemessen worden. Das Jahr 2005 gehört zu den
wärmsten Jahren seit 1880. Die Temperatur an der Erdoberfläche ist in den letzten 100
Jahren im globalen Mittel um 0,8 °C gestiegen. Verschieden aufgestellte Prognosen sagen
voraus, dass die Temperaturen bis zum Ende dieses Jahrhunderts noch zwischen 2 bis 5 °C
ansteigen werden.
1
Menschen haben seit der Industrialisierung einen wesentlichen Anteil zum Klimawandel
beigetragen, indem er durch seine vielfältigen Aktivitäten bestimmte klimarelevante Treib-
hausgase an die Atmosphäre freisetzt, z.B. bei der Verschwendung von Energien () Der
Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), welches durch die industrielle Produktion und die
Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle, Erdgas) entsteht, spielt für den anthropo-
genen Treibhauseffekt dabei die größte Rolle (vgl. Latif, 2007, S. 68).
,,Der CO2-Gehalt ist heute schon so hoch wie seit circa 650 000 Jahren nicht mehr."
(Latif, 2007,S. 68)
Die Temperaturerhöhung hat besondere Auswirkungen auch auf die Gebirgsregionen der
Alpen. Im Gegensatz zur Erwärmung der globalen Mitteltemperatur um 0,8 °C seit den
letzten 100 Jahren, wurde in den Alpen sogar ein Anstieg der Temperatur um etwa 2 °C
festgestellt (vgl. www.gletscherarchiv.de). Der Rückgang der Gletscher und das immer
tiefere Auftauen des Permafrostbodens sind besonders signifikante Merkmale des
Klimawandels bzw. der tendenziell angestiegenen Temperaturen. Die Gletscher werden bei
zunehmender Erwärmung und bei nicht verändertem Umwelthandeln der Industrienationen,
d.h. wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um den anthropogenen Treibhauseffekt
abzuschwächen, in etwa 50 Jahren verschwunden sein (vgl. Latif, 2007, S. 69). Ein weiterer
Effekt des Klimawandels in den Alpen ist im Winter obendrein die Häufigkeit des Auftretens
von Regen- statt Schneefällen. Aber auch die Zunahme von Niederschlagsextremen und
Sturmstärken sind ein Indiz für eine Klimaveränderung.
Auf die Auswirkungen der Klimaerwärmung in den Schweizer Alpen gehe ich im Verlauf der
Arbeit noch spezieller ein.
Der Wintersporttourismus in den Alpen hat durch die Auswirkungen des Klimawandels zum
Teil Einbussen hinnehmen müssen. Besonders bei Ausübung des alpinen Skisports auf-
grund fehlenden Schnees. Aufgrund des Gletscherrückgangs droht dem Wintertourismus ein
Blickfang der Landschaft verloren zu gehen. Aber auch Wintersportorte deren Skigebiete bis
auf eine Höhe von 1200 m ü.M. liegen, müssen jetzt und zukünftig um das Verbleiben ihrer
Feriengäste zweifeln, da die Schneefallgrenze bedingt durch den Klimawandel sich immer
weiter nach oben verschieben wird. Schneearme Winter gab es in den zurückliegenden
Jahren zwar schon mehrfach, aber die Häufigkeit von ausbleibendem Schneefall nimmt
stetig zu. Dies wird dazu führen, dass die meisten Gäste ihren Urlaub nicht mehr in den
betroffen Feriendestinationen verbringen und so in eine schneesichere Region überwechseln
werden. Doch ganz getreu nach dem Motto: ,,Des einen Leid, ist des anderen Freud". Die
fehlende Schneedecke in den tieferen Regionen (unter 1200 m) kann für Wintersportorte,
2
deren Skigebiete derzeit in aussichtsvoller Höhe (ab 1200 m) liegen, eine höhere Gäste-
frequenz bedeuten. Bei einer Erwärmung um 3 °C würde sich die Schneegrenze und somit
die Schneesicherheit um 300 m nach oben verlagern. Dann wären zukünftig nur noch
Skigebiete auf 1500 m ü.M. als schneesicher einzuordnen.
Des Weiteren soll aufgezeigt werden, in welchem Maße der Wintertourismus durch die
Klimaveränderungen jetzt schon betroffen ist bzw. wie die Prognosen für die Zukunft aus-
fallen könnten. Das versuche ich mit zwei Fallbeispielen, die beide im Schweizer Kanton
Oberwallis liegen, zu verdeutlichen. Des Weiteren werde ich näher darauf eingehen, welche
möglichen Auswirkungen der Klimawandel z.B. auf die Häufigkeit von Lawinenabgängen, auf
die Wasserversorgung oder die Ästhetik der Landschaft hat bzw. haben wird. Abschließend
möchte ich noch Maßnahmen, die in den jeweiligen Wintersportorten (Fallbeispiele) getroffen
wurden, vorstellen.
1.2 Aufbau der Arbeit
Im Zentrum meiner Arbeit werde ich darstellen, wie sich der Klimawandel auf den
Wintertourismus auswirkt. Zu Beginn des zweiten Kapitels werde ich auf allgemeine Aspekte
des Klimawandels, mit besonderem Augenmerk auf den zusätzlichen Treibhauseffekt,
eingehen. Der natürliche Treibhauseffekt sorgt dafür, dass es auf der Erdoberfläche im
globalen Mittel anstatt -18 °C, +15 °C warm ist, andererseits wird dieser durch den Ausstoß
von Emissionen zusätzlich verstärkt (anthropogener Zusatztreibhauseffekt). Nach Klärung
der Grundlagen, widme ich mich den Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpen und u.a.
auf den Gletscherrückgang seit Ende der kleinen Eiszeit (seit 1850), den auftauenden
Permafrost in den Schweizer Alpen und der Zunahme extremer Wetterereignisse (hoher
Niederschlag - Lawinengefahr, Starkregen begünstigt Erosionen). Ich habe mich dazu
entschlossen, die Schweizer Alpen anhand der mir aus Literaturquellen vorliegenden An-
gaben verschiedener Gebirgsregionen, mit in die Veranschaulichung der Auswirkungen des
Klimawandels zu integrieren.
Im dritten Kapitel werde ich mich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Winter-
tourismus beschäftigen. Es gilt zunächst zu klären, in welcher Form die Veränderungen der
Landschaft im Zeichen des Klimawandels für den Wintertourismus eine Rolle spielen.
Danach zeige ich die Auswirkungen der Klimaveränderung auf den Wintersporttourismus in
der Schweiz, sowie die Schneesicherheit in den Schweizer Alpen auf. Zum Schluss dieses
Kapitels möchte ich einen Rückblick auf schneearme Winter in der Schweiz Ende der 1980er
Jahre geben, die zum damaligen Zeitpunkt in der Tourismusbranche für große Verun-
sicherung gesorgt hatten.
3
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