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Hausarbeit, 2003, 32 Seiten
Autor: Thorsten Feldmann
Fach: Wirtschaft - Sonstiges
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FB Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Märkte, Innovationen, Biotechnologieunternehmen, Strategisches, Produktionsmanagement
Jahr: 2003
Seiten: 32
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-19118-0
Dateigröße: 371 KB
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Märkte und Innovationen deutscher Biotechnologieunternehmen
eingereicht von:
Thorsten Feldmann - Mustafa Genel
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 3
2 DEFINITION BIOTECHNOLOGIE 3
3 ABGRENZUNG ZUR GENTECHNOLOGIE 5
4 GESCHICHTE DER BIOTECHNOLOGIE 5
5 BEREICHE UND GESCHÄFTSFELDER 6
6 BIOTECHNOLOGIE UND WIRTSCHAFT 7
7 RAHMENBEDINGUNGEN 10
7.1 STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 10
7.2 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 11
7.3 PATENTE 12
8 FINANZWIRTSCHAFTLICHE ASPEKTE DER BIOTECHNOLOGIEUNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND 13
8.1 BIOTECH-INVESTOREN 13
8.2 DIE ENTWICKLUNG AN DER BÖRSE 15
9 DER BIOTECH-STANDORT DEUTSCHLAND 16
9.1 ZAHLEN UND FAKTEN 16
9.2 BESCHÄFTIGUNGSPOTENTIALE UND -PROBLEME IM BEREICH DER BIOTECHNOLOGIE 16
9.3 REGIONALE VERTEILUNG 18
9.4 NATIONALE STÄRKEN 18
9.5 AKTIVITÄTEN DER ÖFFENTLICHEN HAND 19
10 BIOTECHNOLOGIE IM VERGLEICH DEUTSCHLAND - USA 20
11 DIE GESELLSCHAFTLICHE MEINUNG ZUR BIOTECHNOLOGIE 22
12 SCHLUSSBEMERKUNGEN 24
13 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 26
14 GLOSSAR 29
LITERATURVERZEICHNIS 31
1 Einleitung
In dieser Ausarbeitung befassen wir uns mit dem Thema „Märkte und Innovationen deutscher Biotechnologieunternehmen“. Diese Thematik ist in den letzten Jahren als Argument für den Standort Deutschland immer bedeutsamer geworden. Die aktuelle Bundesregierung hat angekündigt auch weiterhin sämtliche Maßnahmen zu ergreifen, die diesen Wirtschaftszweig fördern können. Dies bezieht sich sowohl auf die Arbeitsplatzattraktivität, das Investitionsklima fremder Kapitalgeber und natürlich auf den Ausbau und die Aufrechterhaltung des Forschungsstandorts Deutschland.
Um die Wichtigkeit und Komplexität dieses Themas aufzudecken, wollen wir versuchen, das Gebiet der Biotechnologie von allen Seiten zu beleuchten, damit Gesamtzusammenhänge, auch im nationalen Kontext, deutlich werden. Dies betrifft Deutschlands weltweite Positionierung, die nationale Standortverteilung, den Schwerpunkt deutscher Biotechnologieunternehmen sowie wichtige Rahmenbedingungen. Um übersichtlich zu bleiben, werden wir nicht en detail auf technische Verfahren oder einzelne Fachbegriffe aus der Welt der Biotechnologie eingehen. Die im Text unterstrichenen Wörter sind im Glossar näher erläutert. Wir erhoffen uns, dass der Leser am Ende dieser Arbeit erkennt, dass es sich bei der Biotechnologie um eine, wenn nicht sogar die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts handelt - eine Branche, die das Potential besitzt ganze Wirtschaftszweige, wie z.B. den Pharma- und Medizinsektor auf den Kopf zu stellen. Deswegen aber nicht zwingend ein Thema, welches einzig in der Wirtschaft weite Kreise zieht, sondern auch für den Verbraucher und normalen Bürger immer wichtiger werden wird. Daher ist es geboten, dieses Thema auch auf gesellschaftlicher Ebene zu diskutieren und mögliche Auswirkungen auf unseren privaten Bereich zu erörtern.
2 Definition Biotechnologie
Die Antwort auf die Frage, was Biotechnologie ist, würde unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob sie aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen oder der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen gegeben würde. Demzufolge ist es auch unmöglich, einen „Biotechnologen“ zu definieren, geschweige denn, ein vollständiges und allseits zufriedenstellendes Programm für eine Ausbildung in der Biotechnologie aufzustellen.
In den 70er Jahren hat die „European Federation of Biotechnology“ folgende allgemein akzeptierte Definition für die Biotechnologie gegeben, die mittlerweile weltweit anerkannt wird: „...Biotechnologie ist die integrierte Anwendung von Biochemie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik mit dem Ziel, die technische Anwendung des Potentials der Mikroorganismen, Zell- und Gewebekulturen sowie Teilen davon zu erreichen. Die Biotechnologie behandelt folglich den Einsatz biologischer Prozesse im Rahmen technischer Verfahren und industrieller Produktion. Sie ist also eine anwendungsorientierte Wissenschaft der Mikrobiologie und Biochemie in enger Verbindung mit der technischen Chemie und Verfahrenstechnik. Sie beinhaltet Reaktionen biologischer Art, die entweder mit lebenden Zellen (Mikroorganismenzellen, pflanzlichen und tierischen Zellen bzw. Geweben oder mit Partikeln oder Enzymen aus Zellen durchgeführt werden…).“ 1 Nicht berücksichtigt wird das Gebiet der medizinischen Technik, gelegentlich auch als Biotechnologie oder Biotechnik (engl. bionics) bezeichnet, das sich mit dem Einsatz von biotechnisch erzeugten Stoffen für pharmazeutische oder diagnostische Zwecke befasst oder mit der Entwicklung oder Herstellung von Apparaten für medizinische Zwecke, wie z.B. künstliche Nieren oder Herz-Lungenmaschinen. Sicherlich ist und bleibt die Biotechnologie anwendungsorientiert, aber sie hat sich auch in viele neue forschungsorientierte Felder hinein entwickelt. 2
Aus diesem Grunde ist die folgende Definition der OECD (Organization for Economic Cooperation and Development) zutreffender und wird von fast allen Unternehmen verwendet. Demnach werden unter „moderner Biotechnologie“ alle innovativen Methoden, Verfahren oder Produkte verstanden, die die Nutzung von lebenden Organismen oder Ihrer zellulären und subzellulären Bestandteile beinhalten. Ferner umfasst diese auch die kommerzielle Umsetzung von Erkenntnissen der Molekularbiologie, Virologie, Mikrobiologie und Zellbiologie. Zu den Verfahren zählen vor allem rekombinante DNA-Techniken, cDNA-Techniken und Biochips, Herstellung von und Arbeiten mit Antikörpern sowie Proteinen als Tools, Therapeutika und Diagnostika. 3
[....]
1 vgl. http://www.efbweb.org/efb.htm
2 Rahmenprogramm Biotechnologie, S. 10
3 Neue Chancen 2002, S. 110
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