Subtitle: Der deutsche Bio-Markt und Nachhaltigkeit
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2008, 32 Pages
Author: Hui-Hsüan Kuo
Subject: Economics / Business, Miscellaneous
Details
Institution/College: Berlin School of Economics and Law (BSEL)
Tags: Bio, Marketing, Grünes Marketing, Nachhaltigkeit, Bio-Markt
Year: 2008
Pages: 32
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-43162-5
ISBN (Book): 978-3-640-43172-4
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Abstract
Nachhaltigkeit ist wohl neben Globalisierung zu einem der bedeutendsten Begriffe unserer Zeit geworden. Nicht nur weil sich Nachhaltigkeit durch alle unsere Lebensbereiche zieht, sondern auch deswegen, weil es ohne eine ernst gemeinte und aufrichtige Haltung, gegenüber einer nachhaltigen Wirtschaft, kein zukunfts- bzw. lebensfähigen Wohnraum für uns Menschen mehr geben wird. Das bedeutet, dass wenn wir weiterhin so schonungslos mit unseren natürlichen Ressourcen und unserer Umwelt umgehen, es für die kommenden Generationen ziemlich schwarz aus sieht. Aber dennoch, es gibt Hoffnung, seit einigen Jahren sieht man den „Grünen Wandel“ mehr und mehr.
Excerpt (computer-generated)
Hui-Hsüan Kuo
,,Grünes-Marketing"
Der deutsche Bio-Markt und Nachhaltigkeit
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Themenfeld SS 2008: Nachhaltiges Wirtschaften
Berlin, den 12. August 2008
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2
Marketing: Entwicklung und Veränderung
,,Von der Mangelgesellschaft zur Überflussgesellschaft" 3
3
,,Grünes-Marketing" als neuer strategischer Kommunikationstyp 7
4
Der deutsche Bio-Markt 9
4.1 Bio-Lebensmittel:
Von der EG-Öko-Verordnung bis zum deutschen Bio-Siegel
11
4.2 Kaufmotive und Einstellungen von Konsumenten
beim Kauf von Bio-Produkten 15
4.3 Wie umweltfreundlich bzw. nachhaltig und
glaubwürdig sind Bio-Produkte wirklich? 18
5 Aussichten
des
Bio-Marktes 20
6 Schlussbetrachtung
/
Fazit 22
Literaturverzeichnis 25
Internetquellen 26
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1:
Entwicklung der Bedeutung des Marketings 5
Abb. 2:
Wachstumsphasen des ökologischen Anbaus 12
Abb. 3:
Das deutsche staatliche Bio-Siegel und die deutsche Version des EU-Bio-Siegels.. 13
Abb. 4:
Umsatzentwicklung der Bio-Lebensmittel in Deutschland 21
Abkürzungsverzeichnis
AGÖL Arbeitsgemeinschaft
Ökologischer Landbau
bio biologisch
BLE Bundesanstalt
für
Landwirtschaft und Ernährung
BMELV Bundesministerium
für
Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
bspw. beispielsweise
BVL Bundesamt
für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CMA
Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
CSR
Corporate Social Responsibility
e. V.
eingetragener Verein
EG Europäische
Gemeinschaft
etc. et
cetera
EU Europäische
Union
EWG Europäische
Wirtschaftsgemeinschaft
FHW-Berlin Fachhochschule
für
Wirtschaft
Berlin
GFK Gesellschaft
für
Konsumforschung
IFOAM International
Federation
of Organic Agriculture Movements
LEH Lebensmitteleinzelhandel
o.ä. oder
ähnliche(s)
öko ökologisch
ÖkoKennzG Öko-Kennzeichen-Gesetz
SÖL
Stiftung Ökologie & Landbau
u.a. unter
anderem
vgl. vergleiche
VO Verordnung
VW Volkswagen
z.B. zum
Beispiel
1 Einleitung
Die ökonomische Entwicklung unserer Gesellschaft ist in den letz-
ten Jahrzehnten so unvorstellbar schnell vorangegangen, dass sie
unser Leben in einer Geschwindigkeit verändert hat, die mit der
Einführung und industriellen Nutzung der Dampfmaschine zum
Ende des 18. Jahrhunderts vergleichbar ist. Unser Leben wurde
seit der industriellen Revolution auf Effektivität und Effizienz ge-
trimmt. Wir arbeiten dabei mit einem Leistungsdruck immer schnel-
ler, besser und kostengünstiger als unsere Konkurrenz zu sein und
verlieren dabei das Wesentliche aus dem Blick. Wir nehmen weder
Rücksicht auf uns selbst, noch schrecken wir vor der Verwüstung
unserer Natur und unserer Umwelt zurück. Das beweisen die jüng-
sten Diskussionen um Erderwärmung, Klimaschutz, erneuerbare
Energien, nachhaltiges Wirtschaften usw., die in den letzten Jah-
ren erheblich zugenommen haben.
Nachhaltigkeit
ist wohl neben
Globalisierung
zu einem der bedeutendsten Begriffe unserer Zeit
geworden. Nicht nur weil sich Nachhaltigkeit durch alle unsere Le-
bensbereiche zieht, sondern auch deswegen, weil es ohne eine
ernst gemeinte und aufrichtige Haltung, gegenüber einer nachhal-
tigen Wirtschaft, kein zukunfts- bzw. lebensfähigen Wohnraum für
uns Menschen mehr geben wird. Das bedeutet, dass wenn wir wei-
terhin so schonungslos mit unseren natürlichen Ressourcen und
unserer Umwelt umgehen, es für die kommenden Generationen
ziemlich schwarz aus sieht. Aber dennoch, es gibt Hoffnung, seit
einigen Jahren sieht man den ,,Grünen Wandel" mehr und mehr.
- 1 -
Überall wird heftig über Umweltpolitik, ökonomische, ökologische
und soziale Nachhaltigkeit diskutiert. Ob in den öffentlichen Me-
dien oder im privaten Haushalt, ob ,,Global Player" oder Mittels-
tand. Von der Politik bis in die breite Masse. Den Bewusstseins-
wandel sieht man auch an den Hochschulen, vor ein paar Jahren
etwa gab es viel weniger Kurse oder Dozenten an der FHW-Berlin,
die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit oder
CSR (Corporate So-
cial Responsibility)
beschäftigt haben, als in der Gegenwart.
Auch in anderen Kursen, die sich thematisch nicht mit Nachhaltig-
keit auseinandersetzen, fließen immer mehr Aspekte des Themas
mit hinein in den Unterricht.
Da der Begriff und das Thema Nachhaltigkeit so umfassend ist,
beschäftige ich mich tiefer gehend mit der Wirkung von nachhalti-
gem Marketing im Bio-Lebensmittelbereich auf den Konsumenten
und in wie fern diese davon beeinflusst werden. Einführend be-
schreibe ich den Wandel von der Mangelgesellschaft zur Über-
flussgesellschaft in Deutschland, um die Entstehung, Entwicklung
und Veränderung des Marketings darzustellen, um dann weiterfüh-
rend auf das Thema
Grünes- bzw.
Öko-Marketing
einzugehen.
Dabei beziehe ich mich auf die
deutsche Bio-/ Öko-
Lebensmittelbranche
und stelle die Entwicklung bzw. Schaffung
dieser einstigen Marktnische dar. Anhand des deutschen Bio-
Marktes gebe ich die Einkaufsmotive des Konsumenten wieder
und kläre inwieweit diese Einstellungen etwas mit einem nachhalti-
geren Einkauf zu tun haben.
- 2 -
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